Schlagwort: heiraten

  • Hochzeitsanzug – Hochzeitsmode für den Bräutigam

    HOCHZEITSMODE FÜR DEN BRÄUTIGAM

    Chic, elegant und stilvoll: So wünschen sich die meisten Bräute ihren Bräutigam am Hochzeitstag. Der Bräutigam hält meist bequeme und komfortable Kleidung für angebracht. Anspruchsvolle Festmode verbindet beides miteinander, moderne Hochzeitsanzüge kombinieren Einflüsse aus Casual- und Businesskleidung mit traditionellen Schnitten. Informiere dich hier, in welchen Hochzeits-Looks du als Bräutigam stilsicher an der Seite deiner Liebsten glänzt.

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    Klassiker unter den Anzügen sind Smoking, Cut, Frack oder Stresemann. Das zeichnet sie aus.

    Festlich, stilvoll, chic – so wünscht sich die Braut ihren Bräutigam. So kriegt man(n) das hin!

    Der Hochzeitsanzug allein ist nicht alles: Die Kunst liegt in der gekonnten Zusammen- stellung aller Einzelheiten.

    Was passt perfekt zum Hochzeitsanzug, traditionelle Krawatte oder schicke Fliege?

    Das blumige Accessoire für den Bräutigam – woher kommt es und wo trägt man es?

    Was unterscheidet den Hochzeitsanzug vom Businessanzug?

    Trachtenhochzeiten sind trendy. Doch was trägt der Bräutigam zur Krachledernen?

    Nicht nur Schotten lieben Karo. Kilts sind Modeklassiker ohne Ablaufdatum.

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  • Brautschuhe zum Traumhochzeitskleid

    Brautschuhe zum Traumhochzeitskleid

    Brautschuhe, die passen

    Perfekte Brautschuhe zu finden ist beinahe so anspruchsvoll wie die Wahl deines Brautkleides, sollen sie doch super aussehen, mit dem Hochzeitskleid harmonieren und gleichzeitig bequem sein. Sandalen, Pumps oder gar Sneakers, flacher Absatz oder High Heels – finde deinen individuellen Style mit unseren Tipps.Brautschuhe

    Perfektes Timing

    Sobald du dein perfektes Brautkleid gefunden hast, ist es Zeit für die Suche nach deinen Brautschuhen. Meistens ist für das Brautkleid eine zweite Anprobe erforderlich. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Braut ihre Schuhe schon gekauft haben, damit  das Kleid auf die perfekte Länge gebracht werden kann.

    Der Preis deiner Brautschuhe

    Spare nicht an den Brautschuhen! Du trägst sie immerhin den ganzen Tag. Außerdem verdient dein Traumhochzeitskleid ein Paar prächtige Brautschuhe. Befürchtest du, dass deine Schuhe nach dem großen Tag zurück in den Karton verschwinden? Wähle ein neutraleres Modell, mit dem du auch zu einem feschen Sommerkleid einen schlanken Fuß machst.

    Tragekomfort

    Denk daran, dass du die Brautschuhe von früh morgens bis zum späten Abend anhaben wirst. Je länger du läufst, tanzt und stehst, umso dicker werden deine Füsse. Kaufe deine Schuhe am besten am späten Nachmittag! Genau zu diesem Zeitpunkt haben die Füße den richtigen Schwellungsgrad.

    Tipp! Für den Extra-Komfort eignen sich kleine Gelkissen als Einlage.

     

    Eine Frage des richtigen Stils!

    Greife nach deinen Traumschuhen. Du heiratest hoffentlich nur einmal und diesen Tag solltest du dann auch richtig genießen! Natürlich sollte der Stil der Schuhe zu deinem Typ und deinem Brautkleid passen. Schön ist es auch, wenn sich die Details des Kleides auf den Schuhen wieder finden. Möchtest du in Sandalen, zehen- oder fersenfreien Schuhen heiraten? Dann sind gut gepflegte Füße das um und auf, hier sind die Tipps dazu.

    Tipp! Kurze Kleider schreien nach Wahnsinns-Schuhen.

    Brautschuhe

    Weiß ist nicht gleich Weiß!

    Achte darauf, dass die Brautschuhe exakt die gleiche Farbe haben wie dein Kleid. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du gleich im Brautmodengeschäft nach den passenden Brautschuhen schaust. Falls du doch in ein anderes Geschäft gehst, dann nimm dir einen Stück Stoff von deinem Hochzeitskleid mit.

    Megaflach vs. Mediumhoch

    Du bist es gewohnt mit hochhackigen Schuhen zu gehen? Wenn nein, dann wähle für deine Brautschuhe am besten maximal fünf Zentimeter Absatz! ACHTUNG! Denke auch unbedingt an die Größe des Bräutigams. Du willst doch nicht plötzlich größer als der Bräutigam sein.

    Cinderella’s Shoes: Pumps

    Der Pumps ist ein eleganter und gangbarer Mittelweg zwischen Ballerina und Killer-Heel. Dank seiner klaren, cleanen Form und dem fußfreundlichen Absatz ist er praktisch und elegant zugleich.

    Was für klassische Pumps spricht?

    Sie passen einfach zu fast jedem Kleid!

    ZAUBERHAFTER PUMPS-KNIGGE

    >> Geschlossene Pumps wirken schnell konservativ und können einem ganzen Outfit die Raffinesse stehlen
    >> Spitze Schuhkappen wirken erotisch, aber auch aggressiv. Sie lassen große Füße noch größer wirken.
    >> Runde Schuhkappen kommen oft zu girlie-lieb daher. Pumps aus Naturleder wirken nur wirklich edel zu gebräunten Beinen oder langen Hosen

    Brautschuhe müssen bequem seinFußnote

    Schmerzende Füße ruinieren deinen Hochzeitstag, und sie sind so einfach vermeidbar. Nimm dir ein zweites Paar extrem bequeme Schuhe mit. Falls es deine Füße in deinen Brautschuhen nicht mehr aushalten möchten, wechselst du flugs dein Schuhwerk und steigst von High Heels in sportliche Brautsneaker oder flachere Pumps um – da geht auch mehr auf der Tanzfläche!

     

     

    Bilder: 3Xmedia, pixabay

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  • Brauthandschuhe – Accessoire zum Brautkleid

    Brauthandschuhe – Accessoire zum Brautkleid

    Brauthandschuhe

    Möchtest du schick im Stil von Grace Kelly oder Audrey Hepburn vor den Altar treten? Dann sind raffinierte Brauthandschuhe für dein Brautoutfit das absolute Must-Have!

    BrauthandschuheEine kurze Geschichte des Brauthandschuhs

    Handschuhe wurden schon von den Pharaonen im alten Ägypten getragen. Ihren Stellenwert als Symbol von Einfluss und Macht behielten edle Handschuhe durch die Jahrhunderte. Während der Renaissance wurden die Handschuhe immer länger und reichten bald über den Ellenbogen hinaus. Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts waren solche Handschuhe für die Ballgarderobe einer Dame Pflicht. Eine Dame von Welt zeigte sich übrigens niemals ohne Handschuhe in der Öffentlichkeit, sie wurden in allen Längen und Farben getragen. Erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts lockerten sich die Sitten, das Tragen von Handschuhen wurde zu einer Frage des Geschmacks. Handschuhe veredeln auch heute noch ein exklusives und stilvolles Outfit für besondere Gelegenheiten, und was ist besonderer als eine Hochzeit?


    Welcher Handschuh zu welchem Brautkleid?

    Handschuhe wirken unabhängig von der Länge immer formell. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Arme. Deshalb ist die Wahl der Handschuhe immer abhängig vom Stil deines Brautkleids. Je länger und aufwändiger dein Brautkleid ist, umso schlichter sollten die Handschuhe sein – und umgekehrt. Trägst du ein glamouröses Brautkleid, wähle ganz schlichte Handschuhe. Hat dein Brautkleid lange Ärmel, die reich verziert sind, verzichte besser ganz auf Handschuhe.

     

    Die Länge des Brauthandschuhs

    Fingerlose Handschuhe – kurz oder lang – sind ideal für das Austauschen der Ringe, denn die Braut kann sie anbehalten. Stulpen sind lange Handschuhe, die die Hand gar nicht bedecken, auch ideal für den Ringtausch geeignet. Trägst du Fingerhandschuhe, reiche sie vor dem Ringe anstecken zusammen mit dem Brautstrauß deiner Brautjungfer.

    Für weniger formelle Anlässe sind kurze Handschuhe, die knapp über das Handgelenk reichen und zu fast allem kombiniert werden können, angesagt. Kurze Handschuhe passen gut bei Brautkleiden mit langen Ärmeln oder falls die Braut eine Jacke trägt.

    Handschuhe mit Ellenbogenlänge enden, wie der Name bereits andeutet, kurz oberhalb oder unterhalb des Ellenbogens. Handschuhe in Ellbogenlänge harmonieren am besten mit kurzärmeligen oder ärmellosen Brautkleidmodellen. Der formellste aller Handschuhe, der Opernhandschuh erstreckt sich bis zum Oberarm und sieht wunderschön aus zu ärmellosen und schulterfreien Kleidern.


    Schmeichle deinen Armen

    Handschuhe in Opernlänge strecken die Arme optisch, sind demnach eine gute Wahl für Bräute mit kurzen Armen. Achte darauf, dass der Handschuh nie an der breitesten Stelle des Armes endet. Brauthandschuhe werden aus besonders hochwertigen Stoffen wie Satin, Samt und Seide hergestellt. Denkt daran: Um ihre volle Eleganz zur Geltung zu bringen, müssen sie perfekt auf das Hochzeitskleid abgestimmt sein.


    Wann trägt die Braut ihre Handschuhe – und wann nicht?

    Die Handschuhe sollten für den Ringtausch ausgezogen werden, ebenso für das Entgegennehmen der Glückwünsche beim Hochzeitsempfang, für Fotos, den ersten Tanz und das Werfen des Brautstraußes sollten die Brauthandschuhe getragen werden, und ausgezogen für das Anschneiden der Torte, fürs Essen und Trinken. Das ergibt ausreichend Gelegenheiten, um öffentlich mit den Handschuhen zu kämpfen. Übe daher das An- und Ausziehen deiner Handschuhe – je länger die Handschuhe, umso schwieriger ist das hinein- und hinausschlüpfen. Übe auch gemeinsam mit deiner Brautjungfer das Übergeben von Brautstrauß und Handschuhen vor der Ringtauschzeremonie.

     


     

     

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  • Hochzeit in der Nachkriegszeit

    Hochzeit in der Nachkriegszeit

    Hochzeitsbräuche & Sitten in der Nachkriegszeit

    Es ist schon einige Zeit her, dass die letzten Bomben gefallen sind, die Aufräumarbeiten sind beendet, nur noch selten kehren Ehemänner, Söhne und Verlobte von der Front zurück. Durch die Einbeziehung in den Marshallplan verbessert sich die wirtschaftliche Situation wesentlich. Dennoch war ein luxuriöses Hochzeitsfest 1948 völlig undenkbar, waren die Leute doch froh, wenn sie genug Geld für die lebenswichtigen Dinge hatten. 

    Die wahre Geschichte einer Hochzeit 1948

    Wir schreiben Samstag, den 3. April 1948. Im 21. Wiener Gemeindebezirk bereitet sich eine junge Braut darauf vor, den Bund fürs Leben zu schließen. Am Vormittag finden sich Braut Angela und Bräutigam Fritz im Standesamt Wien-Floridsdorf zur Vermählung ein. Nachmittags geht die Hochzeitsgesellschaft zu Fuß zur Pfarrkirche Jedlesee, wo um 15:00 Uhr die kirchliche Trauung stattfinden soll – einen geschmückten Autokonvoi, wie heute üblich gibt es nicht. In die Kirche sind etwa 100 Gäste geladen.

    Hochzeit in der Nachkriegszeit
    Angela, die Braut, trägt ein Brautkleid, das sie in einem Geschäft im 18. Bezirk geliehen hat. Die Schuhe, die sie an diesem Tag trägt, borgt ihr eine Freundin. Einzig das Unterkleid darf sie behalten, denn den Stoff hat sie von ihrer Firmpatin als Hochzeitspräsent bekommen.

    In der Hand trägt sie am Weg zum Altar einen Brautstrauß aus gelben Plastiktulpen. Für die Trauringe musste Schmuck der verstorbenen Mutter des Bräutigams eingegossen werden.

    Nach der Trauungszeremonie gibt es einen kleinen Hochzeitsempfang für 20 Gäste. Glücklicherweise hat das Paar von einem befreundeten Greißler einen Gugelhupf und einen Striezel geschenkt bekommen, die den Festgästen kredenzt werden. Außerdem bekommt das Brautpaar ein Viertel Kilogramm Bohnenkaffee, im Jahr 1948 ein enorm luxoriöses Produkt.

    ! Fact-Box

    EHESCHLIESSUNGEN – VERGLEICH 1948 und 2012

    Insgesamt wurden im Jahr 1948 in Österreich 71.904 Ehen geschlossen. Im Jahr 2010 hingegen betrug die Zahl der Eheschließungen in Österreich nur mehr 38.592!

  • Hochzeit in der Renaissance

    Hochzeit in der Renaissance

    Hochzeitsbräuche & Sitten in der Renaissance

    Aus Gesetzen des 15. & 16. Jahrhunderts ist der Brauch der „Brautmaut“ überliefert. Außerhalb des Ortes durften sich die Brautleute fast nirgends trauen lassen. Lockerungen erfolgten erst im 20. Jahrhundert. Es war auch geboten „sich auf der Gassen erbar und zichtig zu erzaigen“.

    Hochzeit in der RenaissanceGeheiratet wurde also im Ort und das Kommen eines Ehepartners (meist der Braut) aus einem anderen Ort, war mit gewissen Hemmnissen verbunden.

    Beim Passieren oder dem bloßen Durchfahren der Braut durch die Gemeinde war eine „Brautmaut“ zu entrichten. Witwen wurden dabei meist mit doppelter Brautmaut belegt.

    An die Brautmaut erinnert heute noch das „Braut aufhalten“ (oder: verspengen), wo der Hochzeitsgesellschaft mit einem Strick der Weg versperrt und erst nach Bezahlung eines entsprechenden Lösegeldes, wieder freigegeben wird.
    Derartige Wegerschwernisse wurden von den Herrschaften nicht nur geduldet sondern sogar gefördert.

    Aus dem niederösterreichischen Löschberg ist aus 1680 überliefert, dass die Braut, welche ohne Erlaubnis den Ort passierte, als Buße „ein schwarzes Kalb mit vier Füßen“ an die Herrschaft zu geben hatte.

    Das „Gwissmachen“

    Hochzeit in der RenaissanceWas man heute als Verlobung bezeichnet, war zu früheren Zeiten als „Gwißmachen“ bekannt.
    Das „Gwißmachen“ erfolgte im wesentlichen zwischen den Eltern des Paares und diente zur Feststellung des gegenseitigen Besitzstandes.


    Dies war wohl hauptsächlich im Höfegebiet notwendig, denn im Dorfgebiet kannte man den Hausstand des anderen sehr gut.

    Beim „Gwißmachen“ wurde die Mitgift und der Hochzeitstermin von den Eltern festgesetzt. Ein Ehevertrag, also eine Niederschrift bei der „Obrigkeit“ war durchaus üblich und diente vor allem zur Absicherung der Altersvorsorge der Eltern (Ausgedinge).

    Kirchlicherseits erfolgte dann das „Aufgebot“ und das dreimalige Verkünden von der Kanzel.
    Dieses „Verkünden“ erfolgt auch heute im ländlichen Bereich noch sehr oft. Die dörfliche Öffentlichkeit erfuhr somit von dem Ehevorhaben und konnte das bevorstehende Fest auch im Sinne des Brauchtums vorbereiten.

    Das „Ba-Auswerfen“

    Adelige und bürgerliche Hochzeiten ab dem 16. Jahrhundert wurden verhältnismäßig gut dokumentiert. So erfährt man dadurch vom sogenannten „Ba-Auswerfen“, dem Verteilen des Kranzgebäcks. Weiters war schon damals hochzeitliches Lärmen (lautes Juchzen und Schreien) üblich, vor allem das festliche Salutschießen war überaus beliebt.

  • Hochzeitsmode und Brautmode

    Hochzeitsmode und Brautmode

    Hochzeitsmode zum Verlieben

    Ein wunderschöner Traum wird wahr: Du trittst mit einem großartigen Mann vor den Traualtar, in einem phantastischen Hochzeitskleid!  Brautkleid, Hochzeitsanzug, Festmode: Hier sind die Trends, die Klassiker und alles was Du wissen musst, ehe Du die Brautmodengeschäfte stürmst!

    Hochzeitsaccessoires

    Anlass- & Festmode

    Hochzeitsmode für Ihn

    Hochzeitsmode für Sie

  • Hochzeitsmuseum – Hochzeitskultur

    Hochzeitsmuseum – Hochzeitskultur

    Hochzeitskultur.Museum … einzigartig in Österreich

    Hochzeitskultur.Museum



    Historische Schauobjekte (ab 1750), historische Hochzeitsphotographie und Reproduktionen aus Kunst und Brauchtum geben einen Einblick in die unendliche Geschichte  von Hochzeit, Liebe und Frauenwelten.


    Begegnen Sie dem „Schicksal Hochzeit“ für das Leben und entdecken Sie religiöse und soziale Zugänge zum Eheversprechen

    Hochzeitskultur.Museum
    Das gibt es zu sehen:

    • Votivgaben zu Liebe und Hochzeit
    • Hochzeitsphotos, Brautandenken
    • Brautausstattung, Brautschleier
    • Hochzeitszüge, -tafel, -geschenke
    • Ehebett
    • Hochzeitsjubiläen
    • Primizkrone
    • Brauchtum, Sonderformen der Hochzeit
    • drei „Ks“, Eros und Psyche
    • Dokumente, Briefe
    • feine Handarbeiten
    • und noch vieles mehr …

    Hochzeitsmuseum.Kultur
    Hochzeitsmuseum.Kultur
    Agathe Drenth

    8345 Hof 17
    Telefon +43 (0) 699 171 29 624
    E-Mail:  johannisbrunnen@aon.at

     

    ÖFFNUNGSZEITEN :
    Mitte April bis Ende Oktober jeden 1. + 3. Sa/So
    von 14.00 bis 18.00
    Außerhalb dieser Besuchmöglichkeiten gegen telefonischer Voranmeldung

     

    ANFAHRT:
    B66 zwischen Bad Gleichenberg & Bad Radkersburg, abzweigen nach Orts-Tafel HOF,
    dann in den Ortsteil Johannisbrunn

  • Hochzeitsbräuche – das Hochzeitsfest

    Hochzeitsbräuche – das Hochzeitsfest

    Hochzeitsbräuche beim Hochzeitsfest

    Der Kranzltanz

    Das Abnehmen des Brautschleiers wird neben dem „Brautstraußwerfen“ oft als Höhepunkt des Hochzeitsfest angesehen. Die Brautmutter nimmt ihrer Tochter den Schleier ab und führt sie in den Kreis der ledigen Mädchen. Nun wird der Schleier von den Maiden über der Braut als Dach ausgebreitet. Um die Braut wird jetzt ein Reigen getanzt. Nach dem Tanz steckt die Braut den Schleier dem Mädchen auf, das ihrer Meinung nach die nächste Braut sein wird.
    (siehe auch: Der „Kranzltanz“ im 18. Jhdt)

    Brauttanz im Feld

    „Die Hochzeitssuppe salzen“

    Vor dem Hochzeitsmahl geht die Braut in die Küche, um die Suppe zu salzen und bedankt sich beim Küchenpersonal mit einem entsprechenden Trinkgeld für das hervorragende Hochzeitsessen.

    Der Brauttanz

     Unter der Leitung des Hochzeitsladers wird mit dem Brauttanz die Tanzfläche eröffnet. Den ersten Tanz tanzt das Brautpaar zusammen. Dann tanzen die Brautleute jeweils mit den Eltern, Geschwistern und Paten. Am Schluss gibt es ein Tänzchen mit dem Hochzeitslader, der die Braut wieder dem Bräutigam übergibt.

    Die Tänze werden durch die „Zuawi-geher“, „Nachigeher“, „Mosnaschützen“ und „Stücklpasser“ belebt. Dieses „Dreintanzen“ unbefugter Burschen war früher oftmals der Grund für eine ordentliche Rauferei. Erst nach diesem strikten Prozedere gibt der Hochzeitslader die Tanzfläche für die übrigen Gäste frei.

    Brautschuh versteigern

    Eine lustige und für das Brautpaar sehr einträgliche Art der Versteigerung ist es, den Schuh der Braut zum Verkauf anzubieten. Einer der Trauzeugen geht mit einem Hut herum und jeder Bieter legt den Differenzbetrag zum Gebot des Vorbieters in den Hut. Als Allerletzter bietet der Bräutigam. So besitzt seine Braut wieder ein komplettes Paar Schuhe und als Zugabe einen gut gefüllten Hut.

    Die Brautentführung

    Früher war die Brautentführung eine sehr ernste Sache, da es oft vorkam, dass die Braut schon bei der Hochzeitszeremonie entführt wurde. Wenn der Bräutigam auf seine Braut nicht aufpassen konnte, war er es auch nicht wert, sie zu heiraten. Heute dient dieser Brauch lediglich dazu, das Brautpaar für kurze Zeit zu trennen, um irgendwo einzukehren.

    Die Entführer sollten keinesfalls zu lange fortbleiben, da die „Übriggebliebenen“ sich langweilen und dadurch die gute Stimmung verloren gehen könnte. Der Bräutigam sollte übrigens den Brautstrauß besonders gut im Auge behalten, da ihn dieser beim Auslösen der Braut von der Zahlungspflicht entbindet und die Entführer die gemachte Zeche selbst bezahlen müssen.

  • Bräuche in der Verlobungszeit

    Bräuche in der Verlobungszeit

    Bräuche in der Verlobungszeit

    Um die Hand anhalten

    Heute ist es nicht mehr üblich, dass der Bräutigam bei den Eltern der Braut formell  um die Hand ihrer Tochter anhält. Es gehört jedoch zum guten Ton, die zukünftigen Schwiegereltern bei einem netten Zusammensein als Erstes von der Verlobung zu erzählen und um ihren Segen zu bitten. Ebenso findet das Versprechen des zukünftigen Schwiegersohnes immer für ihr „kleines Mädchen“ da zu sein, bei den meisten Brauteltern großen Anklang. Lest dazu mehr in den brautinfo-Tipps zum Hochzeitsantrag.

    Verliebtes Paar in der Wiese 

    Verlobungsparty

    Eine Verlobungsparty findet in der Regel zeitnah zum Hochzeitsantrag statt.  Sollten die Eltern von Braut und Bräutigam einander noch nicht kennen, ist die Verlobungsparty eine ideale Gelegenheit, die Familien einander vorzustellen. Die Stimmung bei der Hochzeit ist wesentlich entspannter, wenn die Mehrzahl der Gäste einander bereits kennt und sich zwanglos durchmischt.

     

    Brautgroschen sammeln

    Der Fleiß und die Sparsamkeit seiner Braut waren für den Bräutigam die Garantie für eine treue Ehefrau. Auch heute noch sammeln junge Mädchen jahrelang Centmünzen, um mit den „Brautgroschen“ ihre Brautschuhe zu bezahlen.

  • Hochzeitsbrauch – Hochzeitszug

    Hochzeitsbrauch – Hochzeitszug

    Hochzeitsbräuche – Der Hochzeitszug

    In ländlichen Gebieten überwacht oft der Hochzeitslader den reibungslosen Ablauf  des Hochzeitgszuges. Habt ihr keinen Hochzeitslader, dann betraut einen Verwandten damit, den Hochzeitszug zu formieren. Denn es ist nichts störender, als wenn alle wild durcheinanderlaufen. Betraut aber nicht eure Eltern mit dieser Aufgabe, denn diese sind mit Hauptbeteiligte der Hochzeitsfeier.

    Hochzeitsauto

    Reihenfolge auf dem Weg zur Kirche

    1. Die Trauzeugen und Brautjungfern
    2. Eltern des Bräutigams, Brautmutter
    3. Die restlichen Familienmitglieder – in der Reihenfolge des Verwandtschaftsgrades
    4. Freunde

    Einzug in die Kirche

    Üblicherweise wird zuerst der Bräutigam von seiner Mutter oder seinem Trauzeugen zum Traualtar geleitet. Danach nehmen die Hochzeitsgäste in den Sitzreihen Platz. Beachtet, dass die erste Reihe den Eltern und nahen Verwandten (Großeltern, Tanten, etc.) vorbehalten sein soll. Die Trauzeugen warten seitlich, bis zuletzt die Braut mit dem Brautvater die Kirche betritt und an die linke Seite des Bräutigams geleitet wird.  Ein hübsches Bild bieten auch Kinder oder Blumenmädchen, die vor der Braut hergehen, am Altar jedoch sofort zur Seite gehen sollten. Nun nehmen auch Trauzeugen rechts und links hinter dem Brautpaar Aufstellung.

    1. Bräutigam (geht rechts) und seine Mutter oder ein Trauzeuge
    2. Brautmutter und Vater des Bräutigams oder ein Trauzeuge
    3. Nahe Verwandte
    4. Alle anderen Gäste
    5. Blumenkinder
    6. Brautjungfern
    7. Braut (geht links) und Brautvater
      Beim Altar stehen Bräutigam rechts und die Braut links

    Beim Verlassen der Kirche

    Beim Verlassen der Kirche gehen zwei Blumenkinder voran, die den Weg mit Blüten bestreuen. Achtung! Die Braut geht jetzt zur Rechten des Bräutigams. Vergesst nicht, zwei Brautjungfern zu nominieren, die der Braut bei den Gratulationen die Blumen abnehmen.

    1. Blumenkinder
    2. Das Brautpaar
    3. Brautjungfern
    4. Eltern des Brautpaares
    5. Trauzeugen mit Partnern
    6. Der Rest der Hochzeitsgesellschaft

    Die Fahrt zur Tafel

    1. Das Auto des Brautpaares mit Chauffeur
    2. Die Eltern der Braut
    3. Die Eltern des Bräutigams
    4. Die Trauzeugen und Brautjungfern
    5. Nahe Verwandte
    6. Die restliche Hochzeitsgesellschaft