Schlagwort: heiraten

  • Hochzeit in Brasilien

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in Brasilien

    Festliches Outfit

    Hochzeiten finden in Brasilien meist Freitag oder Samstag am späten Nachmittag statt. Da der Bräutigam seine Braut vor der Trauung nicht sehen darf, ziehen sich die Brautleute in unterschiedlichen Häusern für die Trauung an. Die Braut trägt an ihrem großen Tag meist ein weißes Brautkleid während der Bräutigam in einem eleganten Anzug erscheint. Auch die Hochzeitsgäste tragen in Brasilien stets festliche Kleidung.

    Trauzeugen – an unser Herz!

    Während der Bräutigam mit seinen Trauzeugen am Altar auf die Braut wartet, schreitet diese am Arm ihres Vaters den Mittelgang entlang. Blumenkinder gehen paarweise vor der Braut her und streuen bunte Blütenblätter, um den Weg ins Eheleben zu ebnen. Nach dem Hochzeitskuss umarmt die Braut die Trauzeugen ihres frisch angetrauten Ehemannes, während dieser die Trauzeugen seiner Gattin umarmt. Wenn das Brautpaar aus der Kirche kommt, wird es von den Hochzeitsgästen mit Reis beworfen. 

     

    Das Hochzeitsfest

    Da die Hochzeitsfeierlichkeiten in Brasilien sehr wichtig sind und nicht selten mehr als 300 Gäste geladen sind, werden für Hochzeitsfeiern meist große Lokalitäten gemietet. Für das Hochzeitsessen wird meist ein Catering-Service engagiert, wobei traditionell Truthahn gereicht wird. Live-Musik und geschmackvolle Dekoration bieten den passenden Rahmen für eine wunderschöne brasilianische Hochzeit und professionelle Fotografen sorgen dafür, dass der schönste Tag im Leben des Brautpaares noch lange in Erinnerung bleibt.

    Im Zuge der Feierlichkeiten schneidet das Brautpaar gemeinsam die Hochzeitstorte an, wobei dies immer von unten nach oben geschieht, um zu zeigen, dass es von nun an nur mehr bergauf geht. Nach dem Anschneiden der Hochzeitstorte wirft die Braut ihren Brautstrauß in die Menge der versammelten Jungesellinnen. Die Fängerin des Brautbouquets soll die nächste Braut werden. Da die Hochzeitsfeiern oft bis in die frühen Morgenstunden andauern, begeben sich viele Brautpaare bereits während der Feierlichkeiten auf den Weg in ihre Flitterwochen.

    Poltern bis zum Abwinken

    Wer in Brasilien heiraten will muss zuerst den Junggesellinnenabschied überstehen.
    Während der Bräutigam in Brasilien mit ihren Freunden beim sogenannten „Chá de Bar“ Alkohol in rauen Mengen konsumieren und oftmals auch in Gesellschaft einer Stripperin den Abschied ihres Single-Daseins feiern, entstehen auf den „Chá de Panelas“ also den Junggesellinnenabschieden oftmals viel peinlichere Fotos.

    Brauch ist es, der Braut gut verpackte Geschenke (die meist Haushaltsutensilien enthalten) zu überreichen. Errät die Braut den Inhalt des Geschenks, so darf sie es öffnen, sich ungehindert darüber freuen und das nächste Präsent auspacken. Gelingt es ihr jedoch nicht den Inhalt des Päckchens zu erraten, muss sie einen Schluck Alkohol trinken und ein Kleidungsstück ausziehen.

    Brasilianische Junggesellinnenabschiede enden deshalb allzu oft feucht-fröhlich und mit einer nur mehr spärlich bekleideten Braut. Damit die zukünftige Ehefrau nicht ganz nackt vor ihren johlenden Freundinnen steht, bekommt sie eine Schürze mit der Aufschrift „Gut, dass Du morgen heiratest“.
     

  • Hochzeit in China

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in China

    Die Hochzeit gilt in China bis heute als das wichtigste Ereignis im Leben zweier Liebender. Gleichzeitig ist die Hochzeitsfeier ein wichtiges Statussymbol. Das dazugehörige Motto: Laut, pompös und teuer! So scheuen die Brautleute und deren Familien keinerlei Kosten und Mühen, um eine vollkommene Hochzeit zu organisieren. Dabei vertrauen sie meist auf die Dienste eines Weddingplanners um einen reibungslosen Ablauf der Festivitäten zu garantieren. Aber auch die Gäste lassen sich nicht lumpen und versüssen dem Brautpaar den Einstieg ins Eheleben mit teuren Geschenken und hohen Geldbeträgen. Die Geldgeschenke werden traditionell in rote Briefumschläge (Hóng Baos) verpackt.

     

    Bridal Fashion

    Traditionell ist in China bei Hochzeiten Rot die alles beherrschende Farbe. Demnach trägt die klassische Braut eine rote Hochzeitsrobe mit einem rotem Brautschleier. Und noch etwas ist bei einer chinesischen Braut anders! Zur Demonstration ihres Wohlstands kauft sie mehrere Hochzeitskleider, die sie den Festgästen abwechselnd vorführt.

    Die Hochzeitsfeier

    In China könnte „Feiern, dass die Frösche tanzen“ die Devise sein. Es handelt sich dabei um Knallfrösche, denn ein großes Feuerwerk ist in China traditionelles, unverzichtbares Beiwerk. Schon am frühen Morgen des Hochzeitstages kündigt laute Knallerei das Kommen des Bräutigams und seiner Freunde an. Doch in das Haus der Brauteltern wird der Bräutigam erst nach Zahlen eines Lösegelds eingelassen.

    Die Hochzeitszeremonie verlangt, dass sich das Brautpaar vor einem Altar, der den Vorfahren gewidmet ist, verbeugt und etwas Geld verbrennt. Diese Zeremonie endet damit, dass das Brautpaar den Gästen Tee, Datteln und Lotussamen reicht und dafür rote Glückspakete mit Geldgeschenken erhält. Nach diesem Ritual macht sich das Brautpaar wieder unter Begleitung des Feuerwerks zum Haus des Bräutigams auf, um hier die Teezeremonie zu wiederholen. Höhepunkt des Tages ist ein Riesenfeuerwerk, für das häufig mehrere Monatsgehälter ausgegeben werden.

    Einer Tradition folgend wird die Braut am Hochzeitstag mit einer Sänfte zum Haus des Bräutigams oder dem Ort der Trauung gebracht. Schon auf dem Weg dorthin macht die Hochzeitsgesellschaft möglichst viel Radau und rüttelt an der Sänfte der Braut, um böse Geister zu vertreiben und dem Brautpaar eine glückliche Ehe zu garantieren. Außerdem werden chinesische Hochzeitspaare meist mit rotem Reis und grünen Bohnen beworfen, da dies die Fruchtbarkeit der Braut stärken soll.

    Die Hochzeitsgesellschaft  soll das Brautpaar auf einer chinesischen Hochzeit möglichst viel necken. So ist es Brauch, dass junge Gäste dem Hochzeitspaar ins Schlafgemach folgen und anzügliche Witze machen, oft verstecken sich auch besonders witzige Verwandte unter dem Bett des Paares.

    Hochzeitsessen

    Ein typisches chinesisches Hochzeitsmahl besteht aus zehn bis zwölf Gängen. Da das Hochzeitsessen als Gelegenheit angesehen wird, den Wohlstand der Familie subtil zu signalisieren, ist Haifischflossensuppe eine der bevorzugten Speisen, die pro Gast etwa 100 Euro kostet.

    Da die aufwändig geplante Hochzeit auch gebührend festgehalten werden soll, legen Hochzeitspaare in China besonderen Wert auf die Hochzeitsfotos. Aus diesem Grund werden nicht nur während und nach der Trauung Fotos gemacht, sondern eigene Hochzeitsshootings abgehalten. Brautpaare werden im Zuge dessen an verschiedenen Orten abgelichtet und wechseln zwischendurch auch des öfteren Make-up und Garderobe, um makellose Hochzeitsfotos zu bekommen. Diese mühsam erarbeiteten Hochzeitsfotos werden oft als Schlüsselanhänger, Tassen oder Poster an Verwandte verschenkt.

    Fazit: Wer also eine klassisch chinesische Hochzeit feiern möchte, darf weder Zeit, Geld noch Mühe sparen und sollte nicht vor gespannt lauschenden Verwandten zurückschrecken.

  • Hochzeit in der Türkei

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in der Türkei

    Eine türkische Hochzeit zeigt einen deutlichen Unterschied zu einer traditionellen österreichischen Hochzeit: die Zahl der Gäste!

    Das gesellschaftliche Leben der Türken basiert auf dem Prinzip „Inklusion“. Das heißt zu allen Ereignissen werden alle eingeladen: Familie, Bekannte, Nachbarn und Arbeitskollegen. Die Eingeladenen bringen ihrerseits Gäste mit, alle sind willkommen!

    Das Hochzeitsfest ist ein zentrales soziales Ereignis, das nicht privaten, sondern gesellschaftlichen Charakter hat. Natürlich sprengt so ein Fest hier übliche, gewohnte Rahmen – 500 Hochzeitsgäste oder mehr sind keine Seltenheit.

     

    Hochzeitsriten

    Von der Verlobung bis zur Hochzeitsfeier muss ein striktes Zerimoniell eingehalten werden.

    Beim Bewilligunsbesuch, dem sogenannten Kiz Istemeye, besucht die Familie des Bräutigams die Brautfamilie, wobei Tee und Kuchen gereicht werden und die Zukunft der Kinder eingehend besprochen wird. Das Versprechen (Söz kesme) kommt einem Verlobungsversprechen gleich, hier werden auch Verlobungsringe, die mit einem roten Seidentuch verbunden sind, getauscht. Die Verlobungsfeier (Nisan) wird mit den Familiengemeinschaften gefeiert.

    Polterabend auf orientalisch: Die Hennanacht (Kina Gecesi). Der Braut werden am Abend vor der Hochzeit Hennabemalungen an Handflächen und Fingern angebracht. Traditionell wird an diesem Abend die Braut von der Schwiegermutter mit Goldschmuck beschenkt.

    Die Trauung (Nikah) findet auf dem Standesamt statt. Eine religiöse Feier gibt es nicht.

    Die Hochzeitsfeier (Dügün) beginnt mit einem festlichen Einzug des Brautpaares in den Hochzeitssaal, dann wird ausgelassen getanzt, gesungen und gefeiert.

  • Hochzeit in Grönland

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in Grönland

    Etwa 56.000 Menschen leben in Grönland, 88 Prozent davon sind Nachfahren verschiedener Inuitgruppen. Da die Lebensbedingungen in den arktischen Regionen Grönlands äußerst schlecht sind, ist die Lebenserwartung der Inuit entsprechend niedrig. Lebensweise und Kultur wurden über Jahrhunderte hinweg an die eisigen Temperaturen und die geringe Lebenserwartung  angepasst. Aus diesem Grund heiraten Inuit sehr früh, fast noch im Kindesalter. Während die Eltern der Brautleute und der Bräutigam Mitspracherecht am Zustandekommen der Ehe haben, müssen Mädchen die Wahl ihrer Eltern widerstandslos akzeptieren.

     

    Arrangierte Ehe

    Früher wurden Ehen zwischen befreundeten Familien oft beschlossen, bevor die betreffenden Kinder überhaupt geboren waren. War das Brautpaar dann alt genug, um eine Familie zu ernähren, wurde die Trauung vollzogen. Noch in den 1970ern wurden solche Ehearrangements getroffen. Doch die jungen Erwachsenen, für die diese Vereinbarungen damals getroffen wurden, setzen sich heute meist darüber hinweg. Denn auch im kalten Grönland zählen die eigenen Wünsche im 21. Jahrhundert mehr als Verbindungen, die vor über 30 Jahren arrangiert wurden. Außerdem leben auch in Grönland immer mehr Menschen in Partnerschaften ohne zu heiraten.

    Die Hochzeitsfeier

    Anders als in Europa, wo einer Hochzeit meist eine Verlobung und monatelange Planung vorausgehen, ist eine Heirat bei den Inuit kein aufwändig geplantes Fest. Statt eine große Zeremonie abzuhalten, tauscht ein Inuit-Brautpaar oft nur ein Schmuckstück aus, um die Ehe zu besiegeln. Da Hochzeitszeremonien meist spontan stattfinden, gibt es auch keine besondere Kleidung für das Brautpaar. Zweckmäßigkeit zählt in Grönland eben mehr als prunkvolle Hochzeitsdekorationen und dreistöckige Hochzeitstorten.

    Nur noch Wenige halten an der alten Lebensweise und den alten Bräuchen fest. Doch die sehr schlichte und zweckbezogene Hochzeitszeremonie änderte sich auch durch die Christianisierung nur insofern, als Brautpaare nun von christlichen Priestern getraut werden konnten. Durch die Errichtung einer staatlichen Verwaltung wurden Hochzeiten auch bald darauf administrativ erfasst.

    Und wie ist das nun wirklich mit den Küssen?

    Im Gegensatz zu dem gängigen Irrglauben küssen sich Inuit nach der Trauung nicht mit der Nase. Dieser auch in Asien weit verbreitete Riechgruß oder Nasenkuss, dient zwar auch zum Ausdruck von Zärtlichkeit, ist aber nicht mit einem Kuss, wie wir ihn kennen, zu vergleichen. Das Klischee, Inuit würden sich nur mit der Nase küssen, ist völlig unbegründet und geht auf Missionare aus dem 18. Jahrhundert zurück, die diese Geste vermehrt beobachtet haben wollen.

    Der Ehealltag

    Im Allgemeinen bedeutet die Ehe im arktischen Grönland nicht so eine starke Verbindung und Verpflichtung wie bei uns. Erst durch die Geburt eines Kindes wird die Ehe bei den Inuit zur lebenslangen Bindung zweier Menschen. Solange die Ehe kinderlos ist, kommt es nicht selten vor, dass die Ehepartner wieder gewechselt werden. Dies führt dazu, dass einige Inuit erst nach fünf bis zehn Eheschließungen den Partner fürs Leben finden.

    Mitunter kommt es auch vor, dass Ehefrauen unter Freunden getauscht werden. Da dies jedoch nur dann passiert, wenn beide Ehepartner mit dem Partnertausch einverstanden sind, widerspricht es keineswegs den Moralvorstellungen der Inuit. Um die häufigen Partnerwechsel zu vereinfachen, behalten beide Ehepartner nach der Hochzeit ihren Besitz. Auch Polygamie (Vielehe), Polygynie (Vielweiberei) und Polyandrie (Vielmännerei) waren bei den Inuit gestattet und auch sehr verbreitet.

  • Hochzeit in Sri Lanka

    Hochzeit in Sri Lanka

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in Sri Lanka

    Die religiöse Hochzeitsfeier in Sri Lanka ist ein Sakrament in Übereinstimmung mit den Veden, den heiligen Schriften des Hinduismus. Es gibt keinen Vertrag, es ist das Feuer, das die Zeremonie bezeugt.

    Die Veden sind in der alten Sanskrit-Sprache abgefasst und die Brahmanen-Priester singen aus ihnen während der Hochzeitsfeier. Zu den Hochzeitsvorbereitungen zählen das Finden des Hochzeitszeitpunkts durch einen Astrologen, die Verlobung und die Zeremonie des Goldschmelzens.

    Der Bräutigam gibt der Familie der Braut eine Goldkette zur rituellen Einschmelzung durch einen Goldschmied, der daraus das Thaali, die Halskette der Braut formt.

    Hochzeitsgeselschaft in Sri Lanka

    Der Hochzeitstag in Sri Lanka

    Der Hochzeitstag selbst beginnt für Braut und Bräutigam mit Fasten. Am Hochzeitstag kommt der Bruder der Braut mit einigen verheirateten Paaren der Verwandtschaft zum Haus des Bräutigams. Er setzt ihm den Turban auf und begleitet ihn zum Hochzeitsaal. Der Bräutigam trägt einen elfenbeinfarbenen oder beigen Sharwani, ein traditionelles Gewand.

    Die Eltern der Braut führen den Bräutigam dann zum Manavarai, einem blumengeschmückten Hochzeitsaltar, wo der Priester schon wartet, um die Zeremonie durchzuführen. Sie werden dabei mit Flöten- und Trommelmusik begleitet.

    Nun betritt die Braut den Raum, geschmückt mit Seide und Blumen im Haar und begleitet von Blumenmädchen.
    Braut mit Blumenmädchen
    Es folgt ein Gebet an die neun Planeten unseres Sonnensystems, dann legt der Vater der Braut ihre Hand in die des Bräutigams. Dabei werden heilige Verse aus den Veden rezitiert. Nun wird das heilige Feuer angezündet und dafür gebetet, dass die Feuergöttin Agni der Heirat beiwohnt. Dann überreicht der Bräutigam der Braut den roten Sari und die goldene Kette und heißt sie in ihrer neuen Familie willkommen.

    Der tradtionelle Hochzeits-Sari ist rot – das bedeutet Fruchtbarkeit – und wird traditionell von der Familie des Bräutigams gekauft.

    Das Brautpaar wird vom Priester gesegnet und von den Älteren begrüßt. Die Braut zieht sich ins Brautzimmer zurück, wo sie sich den Sari anzieht. Sie kehrt dann zum Manavarai-Altar zurück, und legt dem Bräutigam Blumengirlanden um, die ihr Einverständnis symbolisieren.

     

    Die Thaali-Zeremonie

    Krönender Höhepunkt jeder Hochzeit ist die Thaali-Zeremonie. Der Bräutigam legt die goldene Thaali-Kette um den Hals der Braut. Oft ist die Kette aus einem einfachen Faden, der hinten verknotet wird, weil das Geld für eine Goldkette fehlt. Der Bräutigam bindet dann mehrere Knoten im Nacken der Braut. Der erste Knoten steht für den Ehemann, der zweite für ihre Familie, der dritte für die neue Familie, in die sie einheiratet. Mit den Knoten trägt sie symbolisch eine Pflicht mit sich. Dann setzt er der Braut einen roten Punkt aus auf die Stirn. – ein Symbol für eine verheiratete Hindu-Frau.

    Braut und Bräutigam umrunden nun viermal im Uhrzeigersinn das heilige Feuer, um Agni, der Repräsentatin der Götter, ihre Ehrerbietung zu zeigen während der Brahmane Veden rezitiert.

    Danach opfert das Paar Getreide, Honig und Früchte. Der Priester segnet nun das Paar und streut Reis über sie – ein Symbol für Glück, Wohlstand und Fruchtbarkeit. Die Eltern des Bräutigams, der Braut, ihre Verwandten und zum Schluss die Gäste machen dasselbe.

    Danach wird zum Hochzeitsfest ein vegetarisches Essen serviert – im Unterschied zur traditionellen Österreichischen Hochzeit prosten sich die Hochzeitsgäste hier alkoholfrei zu!

  • Hochzeit in Thailand

    Hochzeit in Thailand

    Heiraten rund um den Globus: Hochzeit in Thailand

    Die thailändische Hochzeitszeremonie ist im Grunde nicht religiös, nichts desto trotz ist jedes Hochzeitsfest ein gesellschaftliches Ereignis. Die Entscheidung, das Leben miteinander zu teilen ist auch in Thailand für das Brautpaar ein Meilenstein. Deshalb wird die Zeremonie in einer feierlichen Atmosphäre abgehalten.

    Brautpaar mit Blumenkränzen am Strand

    Sterne und Hochzeit

    Vor allen Planungen werden Astrologen konsultiert, die herausfinden, ob die Sterne des Paares zueinander passen und – falls ja – wann der vielversprechendste Zeitpunkt für die Feier sein wird. Gefeiert wird im eigenen Haus, im Hotel oder in einem gemieteten Saal oder Zelt.

    Das Hochzeitskleid der Braut ist der Schut tai, ein eigens geschneidertes Seidengewand. Der Bräutigam trägt meist einen schlichten Anzug.

    Hochzeitszeremonie

    Die buddhistische Hochzeitszeremonie findet in der Regel morgens statt und beginnt damit, dass die Mönche verköstigt werden und diese daraufhin das Paar segnen. Später tritt das Paar mit einer weißen Blumengirlande, die böse Geister abschrecken soll, vor einen würdigen Alten, der die Ehe endgültig besiegelt. Der Bräutigam steht rechts von der Braut, drei dem Bräutigam auf die Stirn gemalte Punkte gelten als Glücksbringer.

    Thailändische Tänzerinnen
    Zu dem vorhergesagten Zeitpunkt verbindet der ehrwürdige Alte das Brautpaar mit zwei Stoffkränzen und mit geheiligtem Wasser. Die durch ein Band verknüpften Kränze aus weißem Faden sai monkon werden dem Paar auf den Kopf gesetzt. Aus einer Muschel wird dem Brautpaar dann Wasser über die Hände gegossen. Es tropft von den Händen und wird von Schalen mit kunstvoll gesteckten Blumen aufgefangen.

    Darauf segnen die Eltern und alle Hochzeitsgäste das Paar. Die feierliche und glückstrahlende Atmosphäre bei der Hochzeit wird getragen von einer sehr bunt und üppig mit Blumen und herrlich gemusterten Stoffen und Girlanden und Kordeln geschmückten Feststätte und farbenfrohen Garderobe der ganzen Hochzeitsgesellschaft.

  • Hochzeitsreise & Flitterwochen

    TRAUMHAFTE HOCHZEITSREISE

    Nachdem die Band ihre Instrumente eingepackt hat und die Gäste nach Hause gegangen sind fängt der beste Teil eurer Hochzeit erst an: die Hochzeitsreise! Wisst ihr schon, wo es hingehen soll? Manche Paare verwirklichen in den Flitterwochen langgehegte Urlaubsträume von Palmen, Strand und türkisblauem Meer auf Mauritius, Bali, Barbados oder Hawaii.

    Wenn die Destination für den Honeymoon nicht schon lange vor dem Hochzeitstermin feststeht, bleibt euch die Wahl: Einfach relaxen, Abenteuer erleben, Kultur erkunden, die Natur erwandern oder von jedem ein bisschen was? Wenn ihr noch unentschlossen seid, seht euch unsere Hochzeitsreisetipps an und ihr werdet die wohlverdiente Entspannung nach eurem großen Tag so richtig genießen!

    Blauer Himmel, Strand, Sonne, Meer – wann ist die perfekte Reisezeit?

     

    Was gehört unbedingt ins Reisegepäck?


    Was tun, wenn das Hochzeitsbudget schon für die Hochzeitsfeier draufgeht?

     

    Die wichtigsten Zutaten, um aus euren Flitterwochen eine unvergleichliche Reise zu machen.

    Keine Lust auf große Feierlichkeiten? Einfach Durchbrennen zu einer Micro Wedding (weit) weg!

    Taucht ein in die Liebe und das Meer!


    Traumhafte Strände, romantische Sonnenunter- gänge und geheimnisvolle Tempel–eine göttliche Reise.

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    Wer im Ausland heiratet und danach in Österreich als verheiratet gelten möchte, muss einiges beachten.

  • Hochzeitsdrucksorten – Hochzeitseinladungen, Tischkarten, Menükarten

    Hochzeitseinladungen & Co: Selber machen oder kaufen?

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    Denkt daran, dass das Gestalten und Erstellen von Einladungen sehr zeitaufwändig ist – vor allem wenn ihr viele Gäste eingeladen habt. Auch wenn ihr DIY liebt: viele Arbeitsschritte, kann ein Brautpaar getrost an Druckereien abgeben. Eure Hochzeitspapeterie behält ihren individuellen und persönlichen Charakter und euch bleibt mehr Zeit. Viele Druckereien liefern euch die Einzelbausteine eurer Einladungs-, Tisch- und Menükarten und ihr übernehmt die liebevolle Endfertigung – etwa bei einem geselligen Abend gemeinsam mit euren Brautjungfern.

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    Druckereien haben eine Vielzahl an Ideen für alle Arten von Drucksorten – professionell gestaltete Hochzeitseinladungen, Menükarten und Tischkärtchen verleihen eurer Hochzeit Stil und müssen nicht teuer sein. Schaut euch Beispiele für Hochzeitseinladungen und Save-the-Date-Karten an, stöbert in Tisch-, Menü- und Danksagungskarten. Wenn ihr wisst, wie eure Drucksorten in etwa aussehen sollen, seht Euch bei den Trau Dich Partnerdruckereien um. Vereinbart einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch und bringt euer Farbschema und eure Ideen mit. Sucht eine Druckerei aus, die euren Stil gut umsetzen kann und arbeitet gemeinsam einen persönlichen Text und ein individuelles Design für eure Hochzeitspapeterie aus.

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  • Hochzeit International – Heiraten rund um die Welt

    Hochzeit international – Hochzeitsbräuche aus aller Welt

    Es ist ebenso interessant wie inspirierend, einen Blick auf die Hochzeitsbräuche und Hochzeitstraditionen anderer Kulturen zu werfen. Manche Rituale spiegeln sich in den österreichischen Hochzeitsbräuchen wieder, manche Hochzeitszeremonien hingegen werden völlig anders als die heimischen gestaltet. In Indien basiert eine Hochzeit auch heute noch auf einer Vereinbarung zwischen den Elternpaaren der Brautleute. In Japan hingegen ist es Sitte, die Hochzeit von Dritten arrangieren zu lassen, auch wenn die Entscheidung zu heiraten von den Brautleuten selbst getroffen wird. Wollt ihr tiefer in die Welt der internationalen Hochzeitsbräuche eintauchen? Wir haben für euch Trauungszeremonien und Rituale aus verschiedenen Kulturkreisen zusammengetragen:

    Coole Hochzeitsfeiern in der Kälte der Arktis.


    Tolle Feste nach ausgiebigstem Poltern.


    Hier herrschen für uns sehr befremdliche Sitten.


    Rot allover! Und das Knallen darf auch nicht fehlen.


    Von Madrinos, Padrinos und Piñatas.


    Strenge Hochzeitsrituale machen das Fest perfekt.


    Farbenfroh, fröhlich und bunt – heiraten wie der König von Siam!

     

    Traditionen, Rituale und jahrhundertealte Zeremonien – eine Familenhochzeit am indischen Ozean!

  • Hochzeitsfotos

    Hochzeitsfotos

    Hochzeitsfotos – perfect moments

    Hochzeitsfotografien haben ein langes Leben, in vielen Häusern schmücken Hochzeitsbilder der Großeltern die Wand oder das Sideboard mit den Familienfotos. Hochzeitsfotos werden zu Andenken, die in der Familie weitergegeben werden. Fotos sind bleibende, lebendige Erinnerung, und das nicht nur für das Brautpaar, sondern auch für die Gäste.

    Brautpaar

    Auch wenn ihr die Hochzeitsfotos eurer Eltern und Großeltern in Ehren haltet: Heute werden Fotos so arrangiert, dass nichts gestellt wirkt und sich natürliche und ungezwungene Bilder ergeben. Fotos und Video fangen im Zusammenspiel miteinander das einzigartige Flair und das einmalige Wesen eurer Feier ein. Achtet beim Durchblättern der Hochzeitsalben bei euren potentiellen Hochzeitsfotografen darauf, ob der Fotograf diese Lebendigkeit mit dem Objektiv einfangen kann.

    Beschränkt euch nicht auf Portraitfotos, lasst die Hochzeitsfotografen eure gesamte Feier ablichten. Im Laufe von Zeremonie, Feier und dem ganzen Rundherum können Aufnahmen von so vielen wundervollen Szenen entstehen. Plant für die klassischen Hochzeitsportraits (an der Location oder im Fotostudio) mindestens eine Stunde Zeit mit eurem Profi-Fotografen ein und überlegt euch, wie ihr eure Gäste während dieser Zeit bei Laune haltet. Ein zusätzlicher Portraitfototermin an einem anderen Tag nimmt etwas Stress aus dem Tagesablauf am Hochzeitstag, ihr müsst euch jedoch ein weiteres Mal in Schale werfen.

    Ihr könnt euren Fotografen auf viele Arten helfen, persönliche Fotos aufzunehmen. Als erstes, verwendet eure Umgebung, es sicher einen Grund dafür, warum ihr gerade diesen Ort für eure Hochzeit gewählt habt. Ob es eine wunderschöne, große alte Eiche im Garten ist, die beeindruckende Fassade Eurer Kirche, ein blühendes Blumenarrangement im Park, interessanten Hintergründen schaffen eine farbenfrohe und abwechslungsreiche Palette an Fotos. Stört Euch nicht daran, dass sich vielleicht andere Menschen im Hintergrund der Fotos zu sehen sein könnten, Spaziergänger, spielende Kinder, ihr fangt wirkliche Momente im wirklichen Leben ein!

    Es gibt lange Listen mit Fotos, die unbedingt in euer Hochzeitsalbum gehören, ein guter Fotograf hat sie alle parat! Was euer Fotograf nicht wissen kann, ist auf welche Details ihr Wert legt. Gibt es ein Familienerbstück, dass du trägst oder an deinem Brautstrauß befestigt hast, haben deine Geschwister etwas Besonderes für Dich vorbereitet, möchtet ihr ein ausgefallenes Foto vor einen ganz bestimmten Hintergrund haben oder Details der Location extra fotografiert haben? Dann lasst es euren Fotografen rechtzeitig wissen, am besten in schriftlicher Form.

    Immer wieder gibt es einen Gast, meistens eines der Familienmitglieder, die bewaffnet mit einer tollen Kamera bei der Hochzeit auftauchen und „inoffizielle“ Hochzeitsfotos schießen möchten. Eure Verwandten meinen es gut, wollen Euch einen Gefallen damit tun, noch ein paar Aufnahmen aus einem anderen Blickwinkel beizusteuern. Aber meistens steht der Amateurfotograf den Profis im Weg herum und verdirbt viele Aufnahmen. Sagt also ruhig den ambitionierten Laienfotografen in eurem Bekanntenkreis, sie mögen sich zurücklehnen, die Hochzeit genießen und zu feiern, statt zu arbeiten.

    Was die Aufnahmen aus einem zweiten Blickwinkel angeht: Profifotografen kommen immer zu zweit zu einer Feier. Viele tolle Fotos würden nicht entstehen, wenn nur eine Kamera klickt. Wollt ihr sparen, dann lasst euren Fotografen einen Praktikanten oder Lehrling mitbringen. Es gibt allerdings etwas ganz Wichtiges, was ein lieber Gast für euch übernehmen sollte: Wählt einen eurer Hochzeitsgäste als Ansprechpartner für den Fotografen während des Hochzeitsfestes. Das Brautpaar soll Mittelpunkt des Foto-Shootings sein ohne sich um Organisatorisches kümmern zu müssen.

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