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  • Orientalische Hochezeit

    Orientalische Hochezeit

    Orientalische Hochzeit: Der Zauber aus 1001 Nacht

    Wenn man das Wort orientalisch hört, weckt das in einem gleich die unterschiedlichsten Assoziationen: lebendige Farben, exotische Früchte, duftende Gewürze, unterschiedliche Leckereien, starker Tee, orientalische Melodien und vieles mehr. 

    Das, was uns am meisten fasziniert und worüber wir in diesem Beitrag sprechen werden, ist die orientalische Hochzeit. Die meisten Menschen pflegen es auch heutzutage, die alten Hochzeitstraditionen und Bräuche zu praktizieren und genau deswegen ist die orientalische Hochzeit so besonders.

    Um eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, wie eine orientalische Hochzeit aussieht, werden wir einen groben Vergleich zwischen einer orientalischen und europäischen Hochzeitsfeier machen. 

    Gleich danach fliegen wir gemeinsam durch den ganzen Orient auf dem magischen Teppich und zeigen dir die bekanntesten und beliebtesten Hochzeitsbräuche. 

    Orientalische Hochzeit

     

    Unterschiede zwischen einer europäischen und orientalischen Hochzeit

    In Europa, wie auch im Orient, gibt es von Land zu Land Unterschiede wie auch Ähnlichkeiten. Deswegen machen wir einen groben Vergleich, damit du eine klarere Vorstellung davon bekommst, wie die Menschen im Orient eine Hochzeit feiern. 

    Der erste Unterschied ist die Dauer der Hochzeit. In Europa dauert die Hochzeit nicht länger als einen Tag und in den islamischen Ländern wird meistens sogar bis zu 7 Tage lang gefeiert. 

    Auf einer orientalischen Hochzeitsfeier werden mindestens 500 Hochzeitsgäste eingeladen, in Osteuropa ist dies auch meist der Fall, denn dort werden Hochzeiten auch in größeren Kreisen gefeiert. Im Westen Europas wird jedoch eher im kleinen Kreis gefeiert (maximal bis zu 100 Personen).

    Da wir schon über die Hochzeitsgäste reden, hier noch ein interessanter Unterschied. Auf orientalischen Hochzeiten feiern Frauen und Männer in getrennten Räumen. Es hängt natürlich davon ab, wie streng sich die Familien an ihre Traditionen halten. 

    Bei Familien, die eine etwas modernere Hochzeitsfeier planen, können Frauen und Männer die wichtigsten Festlichkeiten gemeinsam feiern. 

    Das Highlight jeder orientalischen Hochzeitsfeier ist die Braut. Im Laufe der Feier zieht sie sich mindestens dreimal in die verschiedensten Brautkleider um. 

    Die orientalischen Hochzeitsfeiern sind traditionell deutlich ausgiebiger, denn auf diese Art und Weise zeigen die Familien ihren Wohlstand. 

    In Europa ist es üblich, dass das zukünftige Brautpaar die Hochzeitsplanung selber übernimmt und organisiert, ohne dass sich die Familie zu viel einmischt. Das ist ein großer Unterschied zu islamischen Ländern, denn dort wird die ganze Familie gefragt. 

    Die Familie ist ein wesentliches Segment bei der Verlobung des zukünftigen Brautpaares, während der Hochzeitsplanung und Finanzierung, und natürlich auf der Hochzeitsfeier. 

     

    Segmente einer orientalischen Hochzeit

    Obwohl sich die Hochzeitsbräuche von Land zu Land deutlich unterscheiden, hat fast jede orientalische Hochzeit praktisch denselben Rahmen bzw. Programm. Bevor wir zu den einzelnen Hochzeitsbräuchen kommen, werden wir eine grobe Übersicht einer orientalischen Hochzeit geben.

     

    Verlobung

    Der erste und wichtigste Schritt ist die Verlobung. Traditionell geschieht die Verlobung im engsten Familien- und Freundeskreis der zukünftigen Ehefrau und des Ehemannes. 

    Dabei muss der Mann den Brautvater um die Hand seiner Tochter bitten. Heutzutage macht das zukünftige Brautpaar die Verlobung in einer intimeren Atmosphäre und ein paar Tage später versammelt sich die Familie und Freunde, um auch auf traditionelle Art und Weise die Verlobung zu zelebrieren – aus Respekt gegenüber den älteren Mitgliedern der Familie.

    Die Verlobungszeit kann zwischen 6 Monate und bis zu 2 Jahren dauern. In dieser Zeit sparen alle für die große Hochzeitsfeier und alle planen gemeinsam den großen Tag. 

    Nichts wird ohne die Familien der zwei frisch Verlobten gemacht. Besonders bei einer türkischen Verlobungsfeier wird die Familie großgeschrieben.

     

    Besieglung der Ehe

    Nach gewisser Zeit folgt eine sehr wichtige religiöse Zeremonie, auf der die Ehe der zwei zukünftigen Ehepartner besiegelt wird und nach der sie eine beglaubigte Heiratsurkunde bekommen.

    Zu dieser Zeremonie werden nur die wichtigsten Familienmitglieder und engsten Freunde eingeladen. Dabei beten alle gemeinsam für einen Segen der neuen Ehe. 

    Danach unterschreibt das Brautpaar einige Dokumente, die für sie ein von der Regierung zertifizierter Mensch bzw. Adoul vorbereitet hat. 

    Die wichtigste Rolle spielen die Trauzeugen, die dem Adoul bezeugen, dass beide Familien und beide Ehegatten diese Ehe vereinbart haben. 

    Obwohl die meisten Brautpaare bereits gesetzlich geheiratet haben, heißt das noch lange nicht, dass sie gemeinsam leben dürfen. Erst mit dieser traditionellen religiösen Besieglung der Ehe bekommt das Brautpaar eine beglaubigte Heiratsurkunde. 

     

    Hamam-Besuch

    Im Hamam bzw. Dampfbad versammeln sich die weiblichen Familienmitglieder der Braut. 

    Einerseits handelt es sich um Entspannung pur – Baden, Wasserdampf, Massagen, köstlicher Tee und Gespräche unter Mädels.

    Andererseits dient der Hamam-Besuch allgemein für die Reinigung des Körpers und Geistes der Braut. Unterschiedliche Zeremonien werden dabei speziell für die Braut durchgeführt. 

    Nach dem Hamam-Besuch folgt der Henna-Abend.

     

    Henna-Abend 

    Noch ein Abend, der nur für Damen reserviert ist, ist der Henna-Abend. In dieser Nacht werden die Hände und Füße der zukünftigen Braut mit Henna bemalt.

    Diese Zeichnungen dienen nicht nur als Schmuck für die Hochzeitsfeier, sondern haben auch eine ganz besondere Funktion und Bedeutung.

    Jede Zeichnung ist ein Segen für die zukünftige Ehe, außerdem schützen sie die Braut von äußeren Gefahren, bösen Blicken und Geistern. 

    Nach diesem Ritual singen die Damen und tanzen.

    In derselben Nacht feiert auch der Bräutigam irgendwo anders mit seinen Freunden und Familienmitgliedern die bevorstehende Hochzeitsfeier. 

     

    Hochzeitsfeier 

    Last but not least – die Hochzeitsfeier. Alleine die Hochzeitsfeier dauert bis zu 7 Tage lang. Es wird getanzt, gesungen und die Hochzeitsgäste haben die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Leckereien zu genießen. 

    Das Highlight der Hochzeitsfeier ist die Braut. In manchen Ländern zieht sie in einem Abend mehrmals ihr Hochzeitskleid um, dies symbolisiert den Wohlstand der neuen Familie.

    Die Hochzeitsfeier dient auch für alle ledigen Hochzeitsgäste, denn so finden sie ihre bessere Hälfte.

     

    Die Bräuche einer orientalischen Hochzeit

    Andere Länder, andere Sitten!

    Wie versprochen, machen wir jetzt eine Reise durch den ganzen Orient und lernen die beliebtesten Hochzeitsbräuche näher kennen. Zwar unterscheiden sich die Hochzeitsbräuche und Traditionen von Land zu Land, es gibt jedoch viele Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Kulturen. 

    Hochzeitsbräuche, die in allen Ländern des Orients gemein sind, sind z. B. Verlobung, Hennaabend, Mitgift, fröhliche und laute Feiern und Bauchtänzerinnen.

     

    Ägypten

    In Ägypten ist die eigene Hochzeit der wichtigste Tag im Leben des Brautpaares und für diesen Tag sparen die Eltern jahrelang. Viele Bräuche, die in Europa seit vielen Jahrzehnten nicht mehr praktiziert werden, sind in Ägypten immer noch aktuell.

    In der modernen ägyptischen Gesellschaft legt man besonderen Wert auf die Aussteuer. Es handelt sich dabei um Sachen, die die zukünftige Ehefrau in die Ehe mitzubringen hat.

    Das sind z.B. Teppiche, Vorhänge, Küchenschränke, Kühlschrank, Herd, Geschirr, Töpfe, Accessoires fürs Zuhause und vieles mehr. Die Aufgabe des Bräutigams ist, die ganze Wohnung bereitzustellen.

    Am Tag vor der Hochzeit bringen die weiblichen Verwandten der zukünftigen Braut die Aussteuer in die gemeinsame Wohnung des Brautpaares und bereiten alles für das Brautpaar vor. Die Braut darf in die Wohnung erst nach der Hochzeitsfeier kommen.

     

    Afghanistan

    Auf einer afghanischen Hochzeitsfeier darf der Messertanz nicht fehlen. Dabei tanzen eine oder mehrere Verwandten der Braut mit einem Kuchenmesser um den Bräutigam herum.

    Das Ziel ist es, das Kuchenmesser an den Bräutigam zu verkaufen. Das Lustige daran ist, dass der Bräutigam erst mehrmals bezahlen muss, bevor er das Messer tatsächlich bekommen kann. 

    Wenn der Bräutigam endlich das Messer ersteigert hat, geht er gemeinsam mit seiner Braut zum Hochzeitskuchen oder zur Hochzeitstorte und schneiden sie gemeinsam an. 

    Nachdem alle Hochzeitsgäste ein Stück Torte bekommen haben, geht das Brautpaar von Tisch zu Tisch und bedankt sich jeweils bei jedem Hochzeitsgast. Das ist auch das Ende der Hochzeitsfeier. 

     

    Algerien

    Im Nordwesten Algeriens werden für die Hochzeitsfeier besondere Hochzeitsriten und Hochzeitskostüme aufwendig vorbereitet. 

    Es handelt sich dabei um Brautkleider, die mit Gold und Perlen verziert werden. Da diese Kostüme eine mehrfache Symbolik für das zukünftige Ehepaar und die beiden Familien tragen, wird diese Tradition von Generation zu Generation vermittelt. 

    Im Dezember 2012 wurden die Hochzeitskostüme und Hochzeitsriten in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

     

    Iran

    Während einer iranischen Hochzeitsfeier, die ebenfalls bis zu sieben Tage dauern kann, findet eine ganz besondere Zeremonie statt. Diese Zeremonie nennt man Aghd-Zeremonie. 

    Das Brautpaar befindet sich in einem Raum und sitzt auf einem speziellen Tuch, das in Richtung Osten liegt.  Dazu liegen noch unterschiedliche Gegenstände, die jeweils ein Symbol darstellen:

    • Eier oder Nüsse: Fruchtbarkeit

    • Goldmünzen: Reichtum und Erfolg

    • Weihrauch: gegen böse Blicke

    • Honig: Süße im gemeinsamen Leben

    • Ein Fladenbrot (Noon-e Sangak): ein Segen für die gemeinsame Zukunft

    Sie beten gemeinsam und ihre Hochzeitsgäste kommen in den Raum, bringen ihnen die Hochzeitsgeschenke und ihre Segen. 

     

    Israel

    Während der Trauzeremonie steht das Brautpaar unter der sogenannten Chuppa, dies übersetzt man als Dach über dem Kopf. Es handelt sich um ein Traubaldachin, der auf vier Seiten offen steht. 

    Die Chuppa symbolisiert das gemeinsame Zuhause, dass das Ehepaar mit der Eheschließung gründet. Sie ist personalisierbar, das heißt, dass sie nicht unbedingt aus einem speziellen Material bestehen muss oder dass sie religiöse Muster haben soll.

    Auf der Chuppa stehen die Namen der Eheleute, oder Symbole, die von großer Bedeutung für die beiden sind, oder auch ihre Herkunft, Lebensgeschichte usw.

     

    Jemen

    In Jemen nennt man die Hochzeit das Fest der Freude. Man feiert dieses wichtige Ereignis 3 Tage lang und meistens fangen sie mittwochs mit der Feier an.

    Es passiert Vieles in diesen drei Tagen und alles ist mit alten Traditionen Jemens verbunden. Das Highlight kommt am dritten Tag: Der Bräutigam schießt Gewehrschüsse in die Luft und dies steht für den Startschuss der letzten Feier.

    Es wird gesungen, Musik wird laut gespielt und der traditionelle Djambatanz wird aufgeführt. Danach genießen die weiblichen und männlichen Hochzeitsgäste ein orientalisches Festmahl traditionell getrennt. 

     

    Jordanien

    Nach tagelangen traditionellen Vorbereitungen und Feiern kommt der Höhepunkt – die Hochzeit!

    Am großen Tag versammelt sich die ganze Familie und die Freunde des Bräutigams. Sie formieren eine große Kolonne mit Autos und fahren bis zum Familienhaus der Braut, damit sie sie dort abholen können.

    Wenn die Braut aus ihrem Familienhaus kommt, kann man laute Gewehrschüsse hören – die Feierlichkeit kann offiziell beginnen.

    Das zukünftige Brautpaar geht gemeinsam mit dem Brautvater und den Brüdern zur Hochzeitslocation, um laut und fröhlich feiern zu können. Auf dem Weg zur Hochzeitslocation wird in jedem Auto laut Musik gehört und gehupt – dieser Hochzeitsbrauch ist ebenfalls in Osteuropa sehr beliebt.

     

    Kuwait

    Die Hochzeit zweier Menschen symbolisiert die zwei Familien, die zu einer werden. Und das ist das wichtigste Ereignis einer Hochzeit in Kuwait.

    Sie legen sehr viel Wert auf kuwaitische Musik und Tanz, denn somit spiegeln sie das kulturelle Erbe Kuwaits wider. Es gibt unterschiedliche Tänze, die von Männern und Frauen aufgeführt werden.

    So führen Männer zum Beispiel den Ardah-Tanz auf. Es handelt sich um einen Tanz, bei dem die Tänzer Schwerter tragen. Und die Frauen tanzen Khamari, Al-Zifan, Samiri und Fraisah. 

    Auf diese Art und Weise feiern die Menschen dieses glückliche Ereignis mit lauten Trommelrhythmen und eine Menge Tanz. 

     

    Marokko

    Teuer, ausgiebig und beeindruckend – das sind die drei Wörter, die eine marokkanische Hochzeit genau beschreiben. 

    Die Braut ist auf einer orientalischen Hochzeit die wichtigste Person und in Marokko haben die Leute eine ganz besondere Art und Weise, dies auch zu zeigen.

    Die Feier beginnt in den späteren Abendstunden, und zwar mit einem grandiosen Eintritt der Braut in den Hochzeitssaal. 

    Sie wird auf einem runden Tisch oder einem Stuhl durch den ganzen Raum getragen, sodass alle Anwesenden ihre Schönheit bewundern können.

    Die Braut wechselt auch hier mehrere Male ihr Brautkleid. Sie zieht sich sogar bis zu 7 Mal um. 

     

    Palästina

    Am Tag vor der großen Hochzeitsfeier veranstaltet die Familie des Bräutigams ein Hochzeitsessen. Früher war es üblich, dass der Bräutigam am Morgen vor dem Hochzeitsessen ein Schaf schlachtet, das später für die Familie und Freunde vorbereitet wird.

    Heutzutage ist es eher selten, dass der Bräutigam ein Schaf für das Hochzeitsessen schlachtet, allerdings versammeln sich alle Familienmitglieder und Freunde des Bräutigams. Die weiblichen Gäste gehen gemeinsam in die Küche und bereiten unterschiedliche orientalische Köstlichkeiten vor.

    Und auf der Hochzeitsfeier findet man nur Süßigkeiten zum Essen. 😉

     

    Saudi-Arabien

    In Saudi-Arabien haben die Menschen eine ganz spezielle Unterhaltung für ihre Hochzeitsgäste. Außer lauter Musik, viel Tanz und schmackhaftem Essen veranstalten sie ein Kamelrennen.

    So können die Gäste wetten und Spaß haben. Nach dem Rennen werden die Tiere geschlachtet. Angeblich wird das Fleisch nach dem Rennen viel zarter und köstlicher. 

     

    Sudan

    Im Sudan gibt es auch heute noch ein sogenanntes Reinigungsritual oder Al-Laylit al-Hinna. Der Bräutigam macht sich mit seinen Freunden und engen Verwandten auf dem Weg zur Braut. Er führt die Prozession an.

    Ein Mann ist üblicherweise ein Vorsänger und die Frauen, die mitkommen, singen, tanzen und trommeln. Der Vorsänger ist mit einem Gewand bedeckt, seine Augen sind mit Kohle verschmiert und er ist stark parfümiert.

    Zu Hause wartet die Braut auf ihren Bräutigam und ihr Gesicht ist traditionell völlig verhüllt. Der Bräutigam nimmt ein Stück Henna und reibt es in die Hand seiner zukünftigen Ehefrau. 

    Danach folgt eine weitere Reinigung, indem der Bräutigam saure Milch, Reis und Butter – also nur helle Speisen isst. Rein symbolisch steht die Farbe Weiß für etwas Positives und sogar Magisches. 

     

    Türkei

    Am Hennaabend bekommt die zukünftige Braut einen Goldtaler von ihrer Schwiegermutter. Dabei öffnet die Braut ihre Hände und die Bemalung kann anfangen.

    Am Hochzeitstag legt die Braut denselben Goldtaler in ihren Brautschuh und das soll angeblich Wohlstand und Glück in die Ehe bringen. 

    Eine weitere Tradition ist unter den unverheirateten Freundinnen der Braut äußerst beliebt: die Braut schreibt die Namen ihrer Freundinnen auf die Sohlen ihrer Brautschuhe. Diejenigen Namen, die bis zum Ende der Hochzeitsfeier nicht mehr lesbar sind, können mit ihrer eigenen baldigen Hochzeitsfeier rechnen. 

     

    Tunesien

    In Tunesien bereitet sich die zukünftige Braut für den großen Tag sogar einen Monat im Voraus vor. Sie geht nicht mehr aus dem Haus, sodass ihre Haut weiß wie Sahne wird. Auf der Hochzeitsfeier wird ihr Gesicht mit kräftigem Make-up geschminkt. 

    Außerdem zeigt sie somit den Gästen und Familienangehörigen, dass sie eine gute Hausfrau ist. 

    Auf die Hochzeitsfeier kommt traditionell eine alte Frau mit, die die Braut vor bösen Blicken und Einflüssen schützen soll.

     

    Vereinigte Arabische Emirate

    Auf einer arabischen Hochzeit gibt es einen interessanten und beliebten Punkt, man nennt ihn Hochzeitszug oder Zaffa. 

    Gleich nach der Vermählung des Brautpaares bzw. nach ihrem Ja-Wort bilden alle Hochzeitsgäste gemeinsam mit den Tänzern und Musikern den sogenannten Hochzeitszug und tanzen im Kreis. 

    Auf diese Art und Weise kündigen sie das glückliche Brautpaar feierlich an. Danach geht es zur Hochzeitslocation, wo die Hochzeitsgäste eine fröhliche Hochzeitsfeier erwartet.

     

    Eine Hochzeit im orientalischen Stil

    Heutzutage sind Hochzeitsfeiern mit besonderer Thematik äußerst beliebt. Und das Beste daran ist, es ist ganz einfach, solche zu organisieren.

    Wenn du auch von einer marokkanischen Hochzeit träumst oder von den Traditionen aus Syrien inspiriert bist, dann solltest du unbedingt einige Segmente dieser Kulturen in deine Hochzeitsfeier einfügen.

    Wenn man über den fernen Orient nachdenkt, sieht man gleich vor seinen Augen sehr viele Farben. So kannst du auch deine Tischdekoration, Deko, Floristik, deinen Brautstrauß und Papeterie (Hochzeitseinladungen, Hochzeitskarten usw.) in verschiedenen Farben gestalten. 

    Es handelt sich um kräftige Farben wie Türkis, Blau, Gelb, Violett, Rot, Grün und Orange. 

    Als Unterhaltungsprogramm würden sich Bauchtänzerinnen und Trommelrhythmen hervorragend eignen. 

    Auch die Gastgeschenke können im orientalischen Stil sein. Hier ein paar Geschenkideen: unterschiedliche Sorten Tee, eine Tüte voller Datteln, Süßigkeiten, Fläschchen gefüllt mit Gewürzen usw. 

     

    Fazit

    Obwohl sich auch im ganzen Orient die Moderne stark eingemischt hat, halten alte wie auch junge Menschen fest an den Traditionen und Bräuchen fest. 

    Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag den fernen Orient näher zu dir gebracht haben, dass du etwas Neues und Spannendes lernen konntest und vielleicht auch Inspirationen für deine eigene Hochzeitsfeier gefunden hast.

     

    Hannah Krämer, www.hochzeitsglocken.com

  • Social Media, Handy und Smartphone Etikette für die Hochzeit

    Social Media, Handy und Smartphone Etikette für die Hochzeit

    Social Media und Smartphone – Hochzeitsetikette Reloaded

    Hochzeitshashtags für Schnappschüsse, Statusupdates und Social Media Postings, die aktuell und zeitgleich die Details einer Hochzeit online übertragen: Die Welt dreht sich auch rund im den schönsten Tag im Leben immer schneller. So vermeidet ihr die übelsten Fehltritte im Umgang mit den sozialen Medien:

    Hand mit Verlobungsring
    Hurra, wir heiraten!

    Ihr seid glücklich und möchtet die ganze Welt an eurem Glück teilhaben lassen! Und die ganze Welt erreicht das frisch gebackene Brautpaar am schnellsten über die sozialen Medien. Eure Familie möchte bestimmt von euch persönlich die tolle Neuigkeit erfahren, ehe das Pic mit dem funkelnden Verlobungsring auf Instagram die Runde macht. „Meine beste Freundin heiratet und ich erfahre es aus der Zeitung …“ Ihr wisst bestimmt, welche eurer engsten Freunde ebenfalls persönlich von eurer Verlobung erfahren möchten. Denkt daran, ältere Familienmitglieder, für die Facebook, Instagram und Snapchat bestenfalls spanische Dörfer sind, anzurufen oder selbst bei ihnen vorbei zu schauen.


    Hochzeitseinladungen aus Papier

    Save the Dates per email zu verschicken ist völlig in Ordnung. Auch papierlos sind Kreativität und persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Wenn es um die Hochzeitseinladungen geht, gehört die traditionelle Einladungskarte unbedingt zum guten Ton. In Zeiten, wo jeder in seinem Posteingang Dutzende teils entbehrliche Mails findet, bleibt die Einladung zu eurer Hochzeit etwas ganz Besonderes.

    Hochzeits-Hashtag für tolle Fotos

    Ein eigener Hashtag für eure Hochzeit kann viele wunderbare Momente eurer Feier für die Ewigkeit festhalten, die dem Fotografen womöglich entgehen. Denkt euch einen Hashtag für eure Hochzeit aus (etwa eure Namen mit eurem Hochzeitsdatum oder ein Wortspiel) und vergesst nicht, nachzusehen, ob und was mit diesem Begriff bereits getagt wurde.  Erwähnt euren persönlichen Hashtag bereits in den Einladungskarten und verwendet ihn für den Junggesellinnenabschied (vorher gut überlegen, was ihr postet!). Ermutigt eure Gäste, Fotos von sich auf eurer Hochzeit zu posten. Verteilt etwa auf den Tischen bei eurer Hochzeit ein paar Kärtchen, die auf euren Hashtag hinweisen.

     

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    Ernennt einen Social Media-Beauftragten

    Genießt euren großen Tag offline und haltet trotzdem alle eure Kontakte auf dem Laufenden – wenn ihr euch das so wünscht. Euer Hochzeitstag verfliegt nur so, freut euch und feiert mit euren Gästen, anstatt ein Bild nach dem anderen zu posten. Wenn ihr tatsächlich davon überzeugt seid, dass alle, die nicht zu eurer Hochzeit kommen konnten, stündliche Updates verdienen, dann ernennt eine eurer Brautjungfern zur Social Media-Beauftragten.


    Handy oder Smarphone verboten!

    Nicht jeder lebt öffentlich, nicht jedes Brautpaar möchte seine Hochzeit in sozialen Medien breittreten. Manche Brautpaare bitten ihre Hochzeitsgäste schon von vorne herein während der Hochzeit auf ihre Mobiltelefone zu verzichten. Ein entsprechender Hinweis in den Hochzeitseinladungen und nochmal direkt an der Hochzeitslocation könnte beispielsweise so aussehen: „Wir wünschen uns, dass Ihr unsere Hochzeit voll und ganz genießen könnt. Bitte lasst eure Telefone und Kameras deshalb in der Tasche. Wir versprechen euch, die schönsten Bilder des heutigen Tages mit euch zu teilen.“


    Negative Postings verbreiten mieses Karma

    Ärgert euch ein Familienmitglied mit nervigen Beiträgen zu eurer Hochzeitsplanung, enpuppt sich eure Schwiegermutter als Schwiegermonster oder finden es einige eurer Hochzeitsgäste unter ihrer Würde, rechtzeitig eine Rückantwort zu senden? Auch wenn es euch noch zu sehr wurmt, verzichtet auf entsprechende Kommentare auf Facebook & Co. Denn
    das Internet vergisst erstens nicht und zweitens, was gehen persönliche Unstimmigkeiten die ganze Community an? Negative Äußerungen führen zu verletzen Gefühlen und Spannungen. Eure Hochzeit ist etwas, auf das ihr euch freuen solltet – und eure Freunde mit euch. Greift daher zum Telefon um Unstimmigkeiten in einem Gespräch privat und freundschaftlich zu klären. Alles andere schafft nur schlechte Stimmung rund um euren großen Tag.

    Und wie lautet die Social Media-Etikette, wenn ihr selbst bei einer Hochzeit zu Gast seid?

  • Hochzeitseinladungen – häufige Fehler

    Hochzeitseinladungen – häufige Fehler

    Häufige Fails beim Versenden von Hochzeitseinladungen

    Der erste Eindruck, den eure Gäste von eurer Hochzeitsfeier bekommen, vermitteln die Hochzeitseinladungen. Wir haben einige der häufigsten Fails, die beim Schreiben und Versenden von Einladungen passieren, für euch zusammengetragen, damit ihr sie ganz locker vermeiden könnt.

     

    Rechtschreibfehler

    Bittet rechtschreibsichere Freunde, einmal über den Text eurer Einladungskarten zu schauen. Es ist überraschend, was alles schief gehen kann, wenn der Verfasser des Texts selbst Korrektur liest. Das kann schon mal dazu führen, dass solche Nebensächlichkeiten wie der Name des Bräutigams oder das Monat der Hochzeit falsch auf die Einladungskarten gedruckt wird. Lest den Text auch von rechts nach links, dann entgeht euch die falsche Reihenfolge von Buchstaben nicht so leicht.

    Hochzeitseinladung

    Zu viel Farbe

    Wir bringen gern mit leuchtenden Farben Schwung in unsere Entwürfe. Treibt es aber nicht zu bunt! Gleicht strahlende Farben mit neutralen Tönen aus und achtet darauf, dass der Text gut lesbar ist. Harmonisch wirkt eine Palette aus drei bis fünf Farben, mit mindestens einem neutralen Farbton, etwa Elfenbein, Weiß, Gold oder Beige. Bleibt auch bei einer Schriftart, verschiedene Schriften wirken genau so unruhig wie ein zu wilder Farbenmix.


    Alle Umschläge auf einmal adressieren

    Das Adressieren der Umschläge erfordert Zeit, viele Druckereien übernehmen diese Aufgabe gegen eine geringe Gebühr. Wenn ihr eure Einladungen selbst adressiert, dann teilt die Kuverts auf mehrere Beschriftungsrunden auf. Nehmt euch Zeit genug, um Fehler zu vermeiden und eure Schrift ruhig zu halten.

     
    Lange Antwortzeit für eure Gäste

    Lasst ihr euren Gästen zu lange Zeit, um zu antworten, gehen sie euch verloren. Mit einem „Um Antwort wird gebeten bis …” setzt ihr euren Gästen eine zeitliche Vorgabe. Wählt als deadline einen Zeitpunkt drei bis vier Wochen nach dem Versenden der Einladungen. So fällt es euch auch leichter nachzuhaken, wenn euch noch Antworten fehlen.


    Zu viel oder zu wenig bestellen

    Nicht jeder Gast bekommt eine Einladung, werden Paare oder Familien doch gemeinsam eingeladen. Bestellt trotzdem etwa ein Viertel mehr Einladungen, als ihr laut Gästeliste versenden müsst. So habt ihr genug Reserve für zusätzliche Gäste, verloren gegangene Einladungen und Erinnerungsstücke. Denkt auch an zusätzliche Umschläge, falls ihr euch beim Adressieren irrt.


    Briefmarke auf den Rückumschlägen vergessen

    Das ist ein offensichtliches, aber oft vernachlässigtes Detail. Legt ihr Rückumschläge bei, gehört es sich, diese mit einer Briefmarke zu versehen. Kommt ihr zu spät drauf, dass keine Marken auf den Rückumschlägen kleben, ist unter Dampf öffnen nicht wirklich eine Lösung …


    Briefmarken kaufen ohne die Einladungen vorher zu wiegen

    Einladungen aussuchen, gestalten, Einladungstext verfassen, das alles macht Spaß, aber auch viel Arbeit. Dumm gelaufen, wenn die papierenen Meisterwerke den Empfänger nicht erreichen, weil das Porto falsch berechnet wurde. Es soll schon vorgekommen sein, dass alles, was in das Kuvert hineinkommt auf der Küchenwaage gelandet ist, aber nicht der Umschlag selbst. Und das war dann genau das gewisse Gewicht zu viel … Also erst wiegen, und zwar alles zusammen, und dann ab aufs Postamt, schöne Marken aussuchen.

  • Hochzeitsgäste auf der Gästeliste

    Hochzeitsgäste auf der Gästeliste

    Hochzeit – Wer darf auf die Gästeliste?

    Manche Menschen möchtet ihr unbedingt auf der Gästeliste haben; Einfach unvorstellbar ohne der besten Freundin oder dem Freund seit Pfadfindertagen zu heiraten. Dann sind da aber auch noch jene Menschen, die einmal fester Bestandteil des Lebens waren, es aber nicht mehr sind. Oder jene, die ihr zwar regelmäßig seht, die ihr aber ausgerechnet an eurem Hochzeitstag nicht unbedingt zu sehen braucht. Wir haben Tipps für euch, wie ihr mit Exfreunden, den Kindern eurer entfernten Verwandten und den Arbeitskollegen umgeht.


    Brautpaar

    Exfreunde und sonstige Altlasten

    Exfreunde zur Hochzeit einzuladen wird allgemein als No-Go betrachtet. Wie verhält es sich bei einer zweiten Heirat, wenn aus erster Ehe gemeinsame Kinder bestehen? Wer gemeinsame Kinder hat, verhält sich nach der Trennung meist reif genug, um mit dem Expartner über die Jahre in Kontakt zu bleiben, Dinge gemeinsam zu regeln und oft sogar eine Freundschaft zu entwickeln. Vielleicht ist der/die Ex so Teil eures Lebens, dass ihr sie bei eurer Feier dabei haben möchtet. Die Beziehung zu eurem neuen Partner sollte gefestigt genug sein, dass ihr offen über eure Gefühle sprechen könnt. Dazu gehört aber auch, zu akzeptieren, dass der Expartner es nicht auf die Gästeliste schafft, wenn sich euer neuer Partner nicht wohl fühlt.

    Arbeitskollegen

    Wenn ihr in einem Büro mit weniger als zehn Kollegen zusammenarbeitet, kennst du alle wahrscheinlich besser und hast sie des Öfteren in Gespräche über deine Hochzeitsvorbereitungen hineingezogen. In diesem Fall ist es angemessen, alle oder keinen einzuladen, und nicht nur zwei oder drei Kollegen herauszupicken. Arbeitest du in einem größeren Unternehmen, ist es in Ordnung, nur die engsten Bürokollegen zu berücksichtigen – oder Einladungen ans Büro generell auszusparen. Denk daran, dass du auch die Partner deiner Arbeitskollegen einladen musst.

    Was ist mit dem Chef? Pflegst du mit deinem/r Vorgesetzten auch außerhalb der Arbeit soziale Kontakte, ist es durchaus angemessen, auch hier eine Einladung auszusprechen. Hast du ein formelleres Verhältnis mit deinem/r Vorgesetzten, ist keine Einladung notwendig.

    Kinder auf der Hochzeit

    Kinder sind großartig, aber nicht jeder möchte kleine Gäste auf seiner Hochzeit. Wenn das so ist, scheibt das auch explizit in eure Hochzeitseinladungen. Vielleicht möchtet ihr auch nur die Kinder eurer engsten Familienangehörigen einladen. Ihr vermeidet es, eure anderen Gäste vor den Kopf zu stoßen, indem ihr das auch so kommuniziert.  Wie ihr Kinder auf eurer Hochzeit gut unterhalten könnt und es ihnen richtig schön macht, erfahrt ihr in unserem Beitrag „Kleine Gäste – große Party“.

    „Vielleichts“ für die Gästeliste

    Seid ihr euch unsicher bei Freunden, die ihr schon länger nicht mehr gesehen habt? Fühlt euch nicht verpflichtet Bekannte, zu denen ihr keinen Kontakt mehr habt, einzuladen, nur weil ihr damals auf deren Hochzeit zu Gast wart. Oft verliert man jedoch Menschen aus den Augen, mit denen man sich immer sehr wohl gefühlt hat. Wenn ihr euch in diesem Fall nicht sicher seid, schließt diese Menschen eher in die Gästeliste ein, als nachher zu bereuen, sie nicht eingeldaden zu haben

    Wenn ihr absolut unsicher seid, stellt euch die Frage, ob die Menschen, um die es geht, in eurem zukünftigen Leben eine Rolle spielen werden oder nicht. Wenn euch jemand etwas bedeutet, dann möchtet ihr diesen Menschen ja schließlich nicht bloß auf eurer Hochzeit dabei haben, sondern den Kontakt aufrecht erhalten. Wäre euch das zu anstrengend, dann ist auch eine Einladung zur Hochzeit überflüssig. Vertraut eurem Bauchgefühl, dann seid ihr sicher, die Menschen um euch zu versammeln, die ihr bei eurer Hochzeit wirklich dabei haben möchtet.

  • Gästeliste für die Hochzeit

    Gästeliste für die Hochzeit

    So bekommt ihr die Gästeliste für die Hochzeit in den Griff

    Ihr seid frisch verlobt, setzt euch gemütlich beim Lieblingsitaliener zusammen und überlegt euch, wen ihr zu eurer Hochzeit einladet. Ihr einigt euch auf eiserne Regeln, etwa: Engster Familienkreis, keine Begleiter, die nicht in einer langjährigen Beziehung zusammen sind, keine Kinder, außer denen eurer engsten Verwandten. Sieht gut aus, bis deine zukünftige Schwiegermutter anruft, und dir zu verstehen gibt, wie sehr sie es schätzen würde, auch den Cousin zweiten Grades deines Verlobten aus Australien mitsamt Ehefrau und seinen drei Kinder auf der Gästeliste zu sehen. Was nun?

    Brautpaar und Hochzeitsgäste

    Zahl der Hochzeitsgäste: Obergrenze mit Listen festlegen

    Bevor ihr damit beginnt, Namen aufs Papier zu schreiben, überlegt, wie viele Gäste ihr maximal einladen möchtet. Denn von der Gästeanzahl hängt ab, welche Location ihr wählen könnt und wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben müsst.

    Erstellt drei Listen, benennt sie mit Buchstaben von A bis C. Auf die A-Liste kommen enge Familienmitglieder und treue Freunde, die ihr bei eurem Hochzeitstag auf jeden Fall dabei haben wollt. Onkel, Tanten, Freunde, die ihr hin und wieder seht und zu denen ihr keine enge Beziehung pflegt, setzt ihr auf die B-Liste, während Arbeitskollegen, langjährige Nachbarn, entfernte Verwandte und Freunde, die ihr über die Jahre aus den Augen verloren habt, auf die C-Liste kommen.

    Wenn die Anzahl der Gäste zu groß wird, und ihr Leute streichen müsst, beginnt auf der C-Liste. Es mag anfangs seltsam sein, seinen Bekanntenkreis in Kategorien aufzuteilen, zum Erstellen einer Gästeliste funktioniert es allerdings sehr gut. Versendet die Einladungen in Wellen, erst die A-Liste, dann die B-Liste. Sagen weniger Leute als erwartet zu, freuen sich bestimmt auch einige der Gäste von der C-Liste über eine Einladung. Vergesst nicht, dem Rest der C-Liste eine Vermählungsanzeige zu senden!

    Die Wünsche der Eltern für die Gästeliste

    Manchmal haben die Eltern von Braut und Bräutigam eine eigene Vorstellung von der Gästeliste ihrer Kinder. Der Traum einer kleinen intimen Hochzeit kann schnell platzen, wenn ihr den Einladungswünschen eurer Eltern großzügig nachgebt. Ihr „müsst“ um des lieben Friedens willen nicht jede Großtante, die ihr schon seit Jahren nicht mehr gesehen habt, einladen. Um Entgegenzukommen zu beweisen, könnt ihr ja vorschlagen, dass eure Eltern eine Liste mit Leuten führen, die sie einladen dürfen, wenn Gäste von eurer Liste absagen.

    Haarig wird es, wenn die Eltern einen großen Teil des Hochzeitsbudgets finanzieren und sich deshalb Einfluss auf die Gästeliste erwarten. Versucht in diesem Fall, euren Eltern deutlich zu machen, dass es euer großer Tag ist, und ihr mit den Menschen feiern möchtet, die euch wirklich am Herzen liegen. Gebt jedem Elternpaar eine bestimmte Anzahl an Plätzen auf der Gästeliste – und haltet euch daran.

     

    Die  „…und Begleitung“ Frage bei Singles auf der Hochzeit

    Es ist für euch wohl keine Frage, dass Gäste, die unverheiratet sind, aber in einer langjährigen Beziehung stehen, ihren Partner mitbringen dürfen. Wie sieht aus mit Singles oder Gästen, die  erst in einer frischen Beziehung stecken? Wenn eure Gästeliste kurz bleiben soll, vergesst die Worte „… und Begleitung“. Singles haben auf Hochzeiten ohnehin meist mehr Spaß mit neuen Bekanntschaften, als mit einer Begleitung, die sie extra für diese Gelegenheit suchen müssen. Wir haben einige Ideen für euch, wie ihr Singles auf der Gästeliste gut unterhalten könnt.

    Was tun, wenn jemand die Antwortkarte mit dem zusätzlichen Namen eines Gastes darauf zurücksendet, den ihr nicht eingeladen habt? Erklärt eurem Gast freundlich, dass ihr aus Rücksicht auf euer Hochzeitsbudget und die Größe eurer Location eure Gästeliste auf einer bestimmten Länge halten müsst. Damit sollte die Sache erledigt sein. Wie geht ein Brautpaar am besten mit der Frage der Einladung von Arbeitskollegen, Exfreunden und Bekannten um? Lest mehr dazu, wie ihr mit kniffeligen Fragen, welche Hochzeitsäste ihr auf die Gästeliste setzt, zurecht kommt.

  • Der Knigge für Hochzeitsgäste

    Der Knigge für Hochzeitsgäste

    Knigge für Hochzeitsgäste – in 12 Punkten zum perfekten Gast

    Die Hochzeit – der schönste Tag im Leben eines Paares. Die Feierlichkeiten sind geplant und es steht ein wunderschöner Tag ins Haus. Wenn nur die Eskapaden der Gäste nicht wären: Hochzeitsspielchen hier, die peinliche Diashow da und der ausufernde Alkoholkonsum des ein oder anderen können schon mal die Stimmung verderben. Wer nicht mir strafenden Blicken um sich werfen oder böse Überraschungen erleben möchte, der sollte sich vorher darüber Gedanken machen, was so gar nicht geht auf der eigenen Hochzeit – und die Gäste, die es eventuell nötig haben, auf den Knigge für Hochzeitsgäste verweisen.

    Hochzeitspaar

    Für alle Gäste gibt es hier also 12 Punkte, die jedem Hochzeitsgast gut stehen. Aber auch Braut und Bräutigam dürfen freilich ihre eigenen Regeln festlegen – wenn sie kommuniziert werden. So kommen alle im sicheren Fahrwasser durch die Fettnäpfchen-Straße „Hochzeitsfeier“.

     

    (1) Zurückhaltung zeigen

    Das oberste Gebot lautet: Zurückhaltung zeigen. Die Feierlichkeiten sind der große Tag der frisch Vermählten. Das sollte immer im Hinterkopf bleiben, ob es um Spiele, das eigene Verhalten oder die Garderobe geht. Ganz besonders gilt es aber in einem Punkt: Alkoholkonsum. Den ersten Prosecco gibt es zwar meist schon nach der Kirche, dann geht es weiter zum Aperitif und zum Essen gibt es guten Wein – das heißt aber nicht dass Volltrunkenheit ein gewünschtes Attribut der Gäste ist. Zwischendurch also lieber zum Wasser greifen und vom Höhenflug des Alkoholrauschs runterkommen, sonst kann der Abend böse enden.

    (2) Dresscode beachten

    Die Braut und der Bräutigam haben sich bei ihrer Hochzeitsplanung Gedanken darum gemacht, wie sie ihre Feier gerne gestalten möchten. Das trifft nicht nur auf den Rahmen zu, sondern auch auf die Gäste. Ob es eine Motto-Hochzeit oder ein lockeres Gartenfest ist: Meistens gibt es einen Dresscode dazu. Der steht entweder auf der Einladung oder er ist bei den Brautleuten zu erfragen. Smart Casual, Black Tie, White Tie oder Tracht sind die gängigsten Hochzeits-Dresscodes dieser Tage. Jeder zeigt dabei eine andere Festlichkeit an und verlangt besondere Standards bei den Gästen. Daran sollte sich jeder halten, auch wenn sich im eigenen Schrank auf Anhieb nichts findet. Verleihservices können oftmals mit Smoking, Fliege und Kummerbund aushelfen während die Damen sicherlich nicht verlegen sind, sich ein neues Kleid anzuschaffen.

    Apropos: Weiß ist keine Option, weder für das Kleid, noch in Form von Jäckchen, Schals oder Accessoires. Die reinste aller Farben ist allein der Braut vorbehalten – es sei denn, sie gibt es anders an. Wenn sie Rot als ihre Farbe wählen sollte, ist es wie bei der Queen zu halten – sie allein trägt die von ihr gewählte Farbe, alle anderen müssen ausweichen. Bei Unsicherheiten also lieber zweimal fragen, statt am Ende für Unannehmlichkeiten zu sorgen.

    Tracht

    Trachtenhochzeiten stehen hoch im Kurs – auch diesem Dresscode sollten Gäste sich anpassen.

     

    (3) Brautpaar respektieren

    Manche Menschen haben eigene Wünsche und Bräuche, die andere vielleicht nicht verstehen oder für sich wählen würden. Dennoch gehört es sich als Gast nicht, die Planung oder die Wahl der Vermählten zu hinterfragen oder zu kommentieren. „Wenn man nichts nettes zu sagen hat, lieber den Mund halten“ ist hier die Devise.Das gilt für die Speisen, das Brautkleid, die Wahl der Ortschaften – kurzum alles. Kritik ist hier nicht gefragt.

    Ebenfalls gilt das für eine eventuelle kirchliche Trauung. Wenn es die Entscheidung des Brautpaares ist, sich kirchlich trauen zu lassen, hat kein ungläubiger Gast das zu kommentieren – auch fern bleiben ist keine Option. Toleranz ist der richtige Umgang mit Glaubensunterschieden – lautes Mitsingen und Beten muss nicht sein, Aufstehen beim Vaterunser und der Vermählung aber schon.

     

    (4) Pünktlich sein

    Ein weiterer Grundsatz ist Pünktlichkeit. Zuspätkommen gehört sich nie, aber besonders bei einer sorgfältig geplanten Hochzeit sollten die Gäste dann parat stehen, wenn die Brautleute es gewünscht haben. Vor allem in der Kirche, wo laut knarrende Türen in der Stille kein heimliches Reinschleichen zulassen, sollten alle Gäste bereits 15 Minuten vor Beginn der Trauung in den Reihen sitzen. Wenn es unvermeidlich ist und doch passiert, sollte der Gast nach einer Seitentür Ausschau halten, auf Musikeinsatz warten, unauffällig und möglichst geräuschlos eintreten und sich auf den nächsten freien Platz setzen. So wird im schlimmsten Fall nur ein kleiner Teil der Gäste gestört und nicht das Brautpaar.

    Kirchliche Trauung

    Die Kirche mag nicht dem Geschmack jedes Gastes entsprechen – die Höflichkeit gebietet jedoch, freundlich alles mitzumachen, pünktlich zu sein und natürlich zu der Messe zu erscheinen. 

     

    (5) Peinlichkeiten vermeiden

    Ein weiterer Grundsatz, bevor es an die Feinheiten geht: Peinlichkeiten sind in jedem Fall zu vermeiden. Sich selbst in einer unvorteilhaften Episode zum Lacher zu machen und in den Vordergrund zu drängen, mag zwar für den ein oder anderen Fall legitim sein, aber in keinem Fall darf das Brautpaar an diesem Tag in ein schlechtes Licht gestellt werden. Das heißt: weder peinliche Spiele noch peinliche Diashows sind in diesem Fall gewünscht. Vor allem das Sexualleben des Brautpaares fällt unter diesen Aspekt. Humor ist unterschiedlich, aber den Punkt zu erreichen, wo sich ein Teil der Gäste unwohl und von Fremdscham geplagt fühlt, ist bei einer Hochzeit ganz klar falsch. Wer eine solche „Überraschung“ plant, sollte sich entsprechend auf den Polterabend verlegen – und der Braut rote Ohren vor der versammelten Mannschaft ersparen.

     

    (6) Geschenke und Gratulation

    Die Wahl des Geschenks ist dem Gast überlassen – hier kommt es ganz auf die persönliche Beziehung an, die zwischen dem Gast und dem Brautpaar herrscht. Enge Freunde werden schließlich anders beschenkt als Geschäftspartner und Kunden, von denen eher ein förmlicher Glückwunsch und ein kleines Präsent angebracht sind. Der Grad der Förmlichkeit ist je nach Beziehung zu wählen und fordert ein wenig Fingerspitzengefühl, persönliche Worte sind jedoch immer richtig. Enge Freunde sollten von Spaßgeschenken absehen, sondern ein ernstgemeintes Geschenk machen, was dem Brautpaar gefällt und den Wünschen entspricht. Dazu gehören in den seltensten Fällen Haushaltsgeräte – im Zweifelsfall sollten die Trauzeugen befragt werden, die können helfen.

    Geschenkskarte

    Zum Hochzeitsgeschenk die Karte nicht vergessen! Oftmals landen sie auf einem Geschenketisch – die Zuweisung wird hinterher problematisch.


    Die Übergabe des Geschenks erfolgt dann der Größe der Feierlichkeit entsprechend. Im kleinen Kreis ist eine persönliche Übergabe kein Problem, bei einer allzu großen Runde sollte das Brautpaar aber nicht von jedem Gast durch die Übergabe des Präsents abgelenkt werden. In diesem Fall steht meistens ein Geschenketisch parat – das abgelegte Geschenk (mit Karte!) wird später sicherlich Freude bereiten und die gebührende Aufmerksamkeit bekommen.

     

    (7) Spiele mit den Trauzeugen absprechen

    Die Trauzeugen übernehmen heute oft die Rolle des Zeremonienmeisters, der den Ablauf der Feierlichkeiten überwacht und ausufernde Spiele in Schach hält. Sie wissen oftmals über die Planung Bescheid und können natürlich auch ein Geheimnis vor dem Brautpaar wahren, weswegen Spiele in jedem Fall mit ihnen abgesprochen werden sollten. Dabei gilt: Keine Peinlichkeiten! Auch ausuferndes Brautstehlen bei dem die Gäste stundenlang auf die Rückkehr der Vermählten warten müssen, sind fehl am Platz. Gern gesehene Spiele orientieren sich an den typischen Bräuchen wie Maschkern, Mask Gehens oder Kranzlabtanzen. Wenn der Trauzeuge für die Spiele absagt, sollte das respektiert werden – das entspricht in dem Fall dem Wunsch des Brautpaares und diesen Weisungen ist Folge zu leisten.

     

    (8)Als Single zur Hochzeit

    Für den ein oder anderen ergeben sich Besonderheiten daraus, wenn die Einladung ins Haus flattert und grade kein Partner zur Hand ist. Als Single zu einer Hochzeit zu gehen ist kein Problem, da sich oftmals „Gleichgesinnte“ unter der Gästeschar finden. Ist jemand darunter, der sich als Tischpartner besonders gut eignen könnte, kann das dem Brautpaar natürlich mitgeteilt werden. Ein Ändern der Tischordnung, wenn das nicht der Fall ist, ist jedoch keine Option. Spontan zu entscheiden, doch jemanden mitzubringen, übrigens auch nicht – Hochzeiten sind genau geplant, die Sitzplätze abgezählt und das Essen vorbestellt. Einige Wochen früher anzufragen ist kein Problem, Spontanaktionen aber schon.

     

    (9) Fotos und Videos

    Die meisten Brautpaare kümmern sich selbst um ihre Hochzeits-Fotos – in Form von einem Hochzeits-Fotographen oder einem sehr guten Hobbyfotograf. Um zu verhindern, dass das Paar ständig nur in Linsen schaut, sollte also vom eigenen Fotografieren abgesehen werden. Ein Schnappschuss hin und wieder ist in Ordnung, offensives in den Weg stellen oder ähnliches aber nicht. Das gleiche gilt für Videos.

     

    (10) Handynutzung

    Passend zum Thema Fotos und Videos sei auch angemerkt, dass die Vermählten sicherlich selbst entscheiden möchten, was von ihren privaten Hochzeitsbildern in die sozialen Medien gelangt. Schließlich ist es dem Brautpaar wichtig, an diesem Tag besonders gut auszusehen – und das nach eigenem Ermessen. Wer also Bilder mit dem Netzwerk teilen möchte, der sollte vorher abklären wie das Brautpaar dazu steht.


    Abgesehen von der Internetnutzung mit dem Smartphone ist natürlich auch die sonstige Handynutzung tabu. Vor allem bei wichtigen Momenten, wie der Trauungszeremonie, dem Essen und dem Tischgespräch ist es nicht gerne gesehen, wenn die Gäste auf dem Handy rumtippen oder sich zum Telefonieren verziehen. Brautleute, die das generell nicht wünschen, dürfen auf ihrer Einladung auch ausdrücklich darauf verweisen. Aber auch wenn es keinen solchen Passus dazu gab, gebietet die Höflichkeit auch in diesem Punkt Zurückhaltung.

    Selfie mit Brautpaar

    Alberne Selfies ins Netz stellen? Das darf das Brautpaar selbst – als Gast jedoch sollte um Erlaubnis gefragt werden. 

    (11) Der Hochzeitstanz

    Der Hochzeitstanz – traditionell ein Wiener Walzer – gehört allein dem Brautpaar. Bei passionierten Tänzern darf gebührend gestaunt werden, bei ungeübteren Paaren wird das Paar bald Brautvater und Bräutigam-Mutter dazu holen, die mit ihren Kindern tanzen und ebenso die Schwiegereltern. Wenn diese kurzen Tanzepisoden abgehakt sind, können alle Gäste dazu stoßen. Bei Unsicherheit warten, bis die weiteren Verwandtschaftsgrade sich auf der Tanzfläche finden – dann kann in der Regel nichts mehr schief gehen.

     

    (12) Das Essen

    Die Geschmäcker sind verschieden. Dementsprechend kann es immer vorkommen, dass dem einen oder anderen Gast das gewählte Menü nicht schmeckt. Das ist ok, aber kein Grund zum Mäkeln. Wie auch bei allem anderen ist hier Zurückhaltung gefragt – im Sinne von Essmanieren, Teller aufladen und Kritik. Wenn die Speisenfolge an den Tisch gebracht wird, sollte der Gast jede Speise annehmen und notfalls zurück gehen lassen, wenn etwas dabei ist was nicht mundet oder vertragen wird.

    Für den Fall dass eine Unverträglichkeit vorliegt, sollte das bereits kurz nach der Einladung abgesprochen werden. Das Brautpaar wird sicherlich gerne darauf eingehen, wenn es möglich ist. Sonst gilt – Brot und Butter gibt’s genug.

  • Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kinder bei der Hochzeit: Kleine Gäste – keine Gäste?

    Eine Unterhaltung darüber, ob Kinder zur Hochzeit eingeladen werden sollen oder nicht, wird meist sehr leidenschaftlich geführt. Feste mit vie­len Kin­dern sind für ei­ni­ge Paa­re großar­tig, für an­de­re der blanke Horror. Für Menschen, die sich in Gegenwart von Kindern wohl fühlen und eine lässige, lebhafte und ausgelassene Atmosphäre schätzen ist es keine Frage, dass zu ihrem Freundeskreis auch die Jüngsten zählen. Wer sich eine feierlichere, gediegene Stimmung ohne Störungen durch Babygeschrei und  umherwuselnde Kinder wünscht, bittet seine Gäste lieber, den Nachwuchs zu Hause zu lassen.  Beide Optionen sind in Ordnung, eine Hochzeit ist immerhin das Fest des Brautpaares. Will ein Paar nur im Erwachsenenkreis feiern, haben die Gäste das zu akzeptieren. Auch wenn es manchmal ein gewisses Maß an Organisationstalent erfordert: Jeder Hochzeitsgast kann sich um Kinderbetreuung für die Zeit der Feier kümmern und so manches Elternpaar schätzt es sehr, einmal einen Abend ohne Kinder zu genießen.

    Kinder

    Bringt in den Hochzeitseinladungen klar zum Ausdruck, wer eingeladen ist und wer nicht. Lasst die Eltern in eurem Bekanntenkreis nicht rätseln, ob ihre Kinder mitkommen dürfen oder nicht. Sollen die Kinder dabei sein, schreibt „… und Familie“ auf die Einladungskarten. Es mag zwar auf den ersten Blick hart erscheinen, manche Kinder zuzulassen und die Kinder anderer Gäste auszuschließen: Nur weil ihr gerne mit euren eigenen Nichten oder Neffen feiern möchtet muss das  nicht bedeuten, dass ihr auch die Kinder aus dem entfernteren Bekanntenkreis dabei haben wollt. Seid euch jedoch darüber im Klaren, dass es einfacher ist, einen Haufen Kinder zu unterhalten als zwei oder drei einzelne Kinder, die womöglich auch noch unterschiedlichen Altersstufen angehören. Wünscht ihr euch Blumenkinder, dann überlegt, auch Spielkameraden für die Kleinen einzuladen. Lasst euch nicht auf Diskussionen der Art „Warum ist dieses Kind eingeladen und meines nicht?“ ein, sonst könntet ihr euch schnell vor einer unendlich langen Gästeliste wiederfinden.  Bleibt konsequent und macht deutlich, dass ihr leider nicht jeden berücksichtigen könnt. 

     

    Die meisten Kinder sehen einer förmlichen Feier ohnehin mit der gleichen Begeisterung wie einem Zahnarztbesuch entgegen und würden lieber mit Freunden in den Zoo oder mit der Patentante ins Kino gehen. Lasst euch also bei der Entscheidung, ob ihr die Kinder eurer Verwandten und Freunde bei eurer Hochzeit dabei haben wollt, nicht davon beeinflussen, was andere Leute denken könnten. Wer gern mit euch feiern möchte, mag vielleicht ob dem nicht eingeladenen  Nachwuchs anfangs etwas granteln, sich eure Hochzeit jedoch auf keinen Fall entgehen lassen.

     

    Mit Kindern zu feiern muss jedoch nicht der Thriller sein, den manch kinderloses Paar sich ausmalt. Befolgt ihr bei der Planung einige einfache Tipps, wird die Hochzeit für Groß und Klein ein voller Erfolg. Lest mehr in unserem Artikel „Kleine Gäste – große Show“ und „Kleine Gäste – große Party“.

  • Hochzeitsplaylist

    Die brautinfo.at Top Ten Hochzeitssongs

    Die Playlist für das Hochzeitsfest zusammenzustellen steht dem Auswählen des Hochzeitsweins in Punkto Spaßfaktor um nichts nach. Trotzdem – oder gerade deswegen – helfen wir hier gern ein bisserl mit. Eine gute Playlist braucht Klänge, die ins Ohr gehen. Eure Musik soll eure Gäste so richtig heiß aufs Tanzen machen und als Gegenpol zu tanzbaren Rhythmen an einem ohnehin schon sehr emotionalen Tag noch mehr große Gefühle auslösen.


    Denn was ist besser geeignet als ein Hochzeitsfest, um den Glauben an die Liebe, an das Gute in der Welt und daran, dass es für jeden ein Happy End gibt, zu bewahren?  Ihr findet auf unser neuesten brautinfo.at Hochzeits-Playlist romantische, langsame Lieder ebenso wie mitreißende, äußerst  tanzbare Tracks aus den letzten beiden Jahren: Hit the dancefloor!

    Mark Ronson ft. Bruno Mars: “Uptown Funk”

    Train: “Marry Me“

    American Authors: “Best Day of My Life”

    Katy Perry:  „Unconditionally“

    Taylor Swift: “Shake It Off”

    Tom Odell: “Grow Old with Me”

    One Direction: “Perfect”

    John Legend: „All of Me“

    OMI: “Cheerleader”

    Elle King: “Ex’s and Oh’s”

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  • DIY-Einladungen selbst gestalten

    DIY-Einladungen selbst gestalten

    DIY-Einladungen für eure Motto-Hochzeit selbst gestalten und drucken

    Hochzeitskarten machen einen besonderen Eindruck, wenn ihr sie individuell und persönlich gestaltet. Sie informieren eure Gäste nicht nur darüber, wann und wo die Feierlichkeit stattfindet, sondern werden meist als schönes Andenken an euer Fest aufbewahrt. Die folgende Anleitung gibt euch einen Überblick darüber, wie ihr die Einladungen für eure Hochzeit mit tollen Mottos selbst gestalten und zuhause drucken könnt.

    Hochzeitseinladungen

     

    1.       Ein schönes Motto finden

    Wenn ihr eure Hochzeitseinladungen selbst gestalten möchtet, braucht ihr dafür in erster Linie eine gute Idee.  Als Aufhänger eignet sich ein bestimmtes Motto sehr gut, mit dem ihr eurer Hochzeitsfeier das gewisse Etwas verleihen könnt:

    • Interessiert ihr euch für eine bestimmte Zeit-Epoche bzw. zieht euch das 18. Jahrhundert magisch an? Dann ist womöglich eine Mittelalter- oder Ritter-Hochzeit genau das Richtige für euch.
    • Seid ihr verrückt nach Filmen oder Serien? Dann könnt ihr darüber nachdenken, eure Hochzeit im Stil eurer Lieblings-Superhelden-, James Bond- oder Star Wars-Verfilmung zu planen.
    • Welche Urlaubstypen seid ihr? Vielleicht passt ja das Motto „Safari und Abenteuer“ oder „Strand und Meer“ gut zu euch.
    • Seid ihr verrückt nach speziellen Farbkombinationen, wie beispielsweise Schwarz-Weiß oder Regenbogenfarben?
    • Eignet sich womöglich ein Hobby, das euch verbindet, wie Tanzen oder Motorradfahren als euer Hochzeits-Motto?
    • Liebt ihr bestimmte Pflanzen oder Tiere? Dann könnten Lilien oder Vögel euer Thema sein.
    • Wenn ihr euch zu einem bestimmten Land hingezogen fühlt, wäre vielleicht eine typisch schwedische oder britische Hochzeit etwas für euch? Seid ihr eher heimatverbunden, könnte sich eine Trachtenhochzeit hervorragend für euch eignen.

    Überlegt euch, mit welchem Thema ihr euch gemeinsam als Paar identifizieren könnt. Wenn ihr euch von Standard-Hochzeiten abheben und mal etwas anderes machen wollt, dann ist eine Motto-Hochzeit genau richtig für euch.

    2.       Die grafische Umsetzung

    Brautpaar

    Wenn ihr noch keine konkrete Idee habt, wie ihr das Motto für eure Hochzeitseinladungen gestalterisch am besten umsetzt, könnt ihr euch zunächst im Internet inspirieren lassen. Dort findet ihr viele Layouts, an denen ihr euch erst einmal grob orientieren könnt. Außerdem gibt es im Web auch viele kostenlose Vorlagen für Hochzeits-Einladungen. Wenn ihr einige Ideen für euer Layout gesammelt habt, könnt ihr dieses mit Hilfe eines Grafikprogramms umsetzen. Wenn euch das zu umständlich ist, bietet auch Word standardmäßig einige recht einfache Vorlagen, die ihr für euer Layout verwenden könnt.

    Auf jeden Fall sollte schon am Design eurer Karten erkennbar sein, wie das Motto eurer Hochzeit lautet. Wählt

    • die Farbe
    • euren Text
    • die Schrift und
    • einige schöne Verzierungen

    dahingehend aus, dass sie das Motto eurer Hochzeit unterstreichen. Zusätzlich könnt ihr eure Einladungen mit Fotos versehen, die zu eurem Thema passen. Denkt außerdem daran, dass sich der Stil eurer Einladungen idealerweise auch in der Tischdekoration sowie im Gästebuch oder den Tischkärtchen widerspiegelt. Euer Motto sollte sich wie ein roter Faden durch die komplette Hochzeit ziehen.

    3.       Benötigte Materialien

    Damit eure Hochzeitseinladungen echte Hingucker werden, solltet ihr hochwertiges Papier auswählen. Überlegt euch, ob ihr ein Material mit

    • glänzender,
    • matter oder
    • strukturierter

    Oberfläche verwenden möchtet. Berücksichtigt bei der Auswahl eures Papiers außerdem, ob euer Drucker ein Tintenstrahl- oder ein Laserdrucker ist. Bei Tintenstrahldruckern solltet ihr darauf achten, dass das Papier nicht zu dünn ist, da es die Tinte sonst nicht gut aufsaugen kann und sich wellt. Für einen Laserdrucker solltet ihr am besten unbeschichtetes Natur- oder Universal-Papier wählen, das hohe Temperaturen aushält. Generell ist es ratsam,  dickeres Papier mit einem Gewicht von mindestens 200g/m² zu kaufen.

    4.       Das Layout zu Papier bringen

    Ist euer Layout fertig, müsst ihr es nur noch zur Papier bringen. Damit eure Hochzeits-Einladungen später eine hohe Auflösung haben und toll aussehen, solltet ihr auch zu qualitativ hochwertigen Tonern oder Tintenpatronen greifen. Das richtige Zubehör für alle gängigen Drucker-Modelle erhaltet ihr in speziellen Onlineshops, wie zum Beispiel bei TonerPartner. Bevor ihr richtig mit dem Ausdrucken eurer Hochzeits-Einladungen loslegen könnt, solltet ihr einen Probedruck erstellen. Im Normalfall werden Hochzeitskarten auf beiden Seiten bedruckt, wofür sie verschiedene Falzungen besitzen. Dadurch könnt ihr testen, ob ihr auf euren Karten alles richtig platziert habt. Kontrolliert außerdem noch einmal, ob alle Angaben  wie Datum, Uhrzeit und Location richtig sind. Anschließend könnt ihr eure Hochzeitseinladungen in der gewünschten Anzahl ausdrucken.

    Advertorial

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  • Save-the-Date-Karten

    Save-the-Date-Karten

    Save-the-Date: Wir heiraten!

    Um gaaanz sicher zu gehen, dass die Lieben, die ihr bei eurer Hochzeit dabei haben möchtet, am Hochzeitstag bestimmt Zeit haben und nicht gerade Urlaub in Australien machen, solltet ihr sie so früh wie möglich über euren Hochzeitstermin informieren.

    SavetheDateWas gehört in die Save-the-Date-Karten?

    Oft wird die Frage gestellt, welche Infos denn eigentlich auf  Save-the-Date-Karten gehören. Save-the-Date-Karten brauchen – und dürfen – nichts anderes enthalten als:

    • die Information, dass ihr heiraten werdet,
    • der Hochzeitstermin und die Bitte, euer Hochzeitsdatum im Kalender vorzumerken
    • und die Vorfreude über das Kommen eurer Gäste.


    Details wie Location, Dresscode oder Anfahrtswege haben erst in den Hochzeitseinladungen ihren Platz. Ihr braucht euch im Save-the-Date also auch noch nicht festzulegen, wer von euren Gästen nur bei der Trauung dabei ist, wer zum Sektempfang geladen wird und wen ihr zur Hochzeitstafel bittet.

    Ideen für Save-the-Dates

    Tolle Ideen für DIY Save-the-Dates findet ihr unter anderem auf Instagram. Der Form wird übrigens auch vollendet Genüge getan, wenn ihr die Terminreservierung für eure Hochzeit per Email oder Whatsapp verschickt. Macht etwa ein Selfie von euch beiden und unterlegt es mit dem Schriftzug „Wir heiraten“, Datum und „Save the date – wir freuen uns auf euch“ dazu, fertig! Beachtet, dass später für die Hochzeitseinladungen gilt: Die Einladung ist die Visitenkarte eures Hochzeitsfests. Gebt euch deshalb wirklich Mühe mit den Hochzeitseinladungen, lasst sie drucken oder bastelt sie selbst, versendet sie per Post oder überreicht sie euren Gästen persönlich.

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