Schlagwort: Brautkleider

  • Hochzeit in der Nachkriegszeit

    Hochzeit in der Nachkriegszeit

    Hochzeitsbräuche & Sitten in der Nachkriegszeit

    Es ist schon einige Zeit her, dass die letzten Bomben gefallen sind, die Aufräumarbeiten sind beendet, nur noch selten kehren Ehemänner, Söhne und Verlobte von der Front zurück. Durch die Einbeziehung in den Marshallplan verbessert sich die wirtschaftliche Situation wesentlich. Dennoch war ein luxuriöses Hochzeitsfest 1948 völlig undenkbar, waren die Leute doch froh, wenn sie genug Geld für die lebenswichtigen Dinge hatten. 

    Die wahre Geschichte einer Hochzeit 1948

    Wir schreiben Samstag, den 3. April 1948. Im 21. Wiener Gemeindebezirk bereitet sich eine junge Braut darauf vor, den Bund fürs Leben zu schließen. Am Vormittag finden sich Braut Angela und Bräutigam Fritz im Standesamt Wien-Floridsdorf zur Vermählung ein. Nachmittags geht die Hochzeitsgesellschaft zu Fuß zur Pfarrkirche Jedlesee, wo um 15:00 Uhr die kirchliche Trauung stattfinden soll – einen geschmückten Autokonvoi, wie heute üblich gibt es nicht. In die Kirche sind etwa 100 Gäste geladen.

    Hochzeit in der Nachkriegszeit
    Angela, die Braut, trägt ein Brautkleid, das sie in einem Geschäft im 18. Bezirk geliehen hat. Die Schuhe, die sie an diesem Tag trägt, borgt ihr eine Freundin. Einzig das Unterkleid darf sie behalten, denn den Stoff hat sie von ihrer Firmpatin als Hochzeitspräsent bekommen.

    In der Hand trägt sie am Weg zum Altar einen Brautstrauß aus gelben Plastiktulpen. Für die Trauringe musste Schmuck der verstorbenen Mutter des Bräutigams eingegossen werden.

    Nach der Trauungszeremonie gibt es einen kleinen Hochzeitsempfang für 20 Gäste. Glücklicherweise hat das Paar von einem befreundeten Greißler einen Gugelhupf und einen Striezel geschenkt bekommen, die den Festgästen kredenzt werden. Außerdem bekommt das Brautpaar ein Viertel Kilogramm Bohnenkaffee, im Jahr 1948 ein enorm luxoriöses Produkt.

    ! Fact-Box

    EHESCHLIESSUNGEN – VERGLEICH 1948 und 2012

    Insgesamt wurden im Jahr 1948 in Österreich 71.904 Ehen geschlossen. Im Jahr 2010 hingegen betrug die Zahl der Eheschließungen in Österreich nur mehr 38.592!

  • Hochzeitsmuseum – Hochzeitskultur

    Hochzeitsmuseum – Hochzeitskultur

    Hochzeitskultur.Museum … einzigartig in Österreich

    Hochzeitskultur.Museum



    Historische Schauobjekte (ab 1750), historische Hochzeitsphotographie und Reproduktionen aus Kunst und Brauchtum geben einen Einblick in die unendliche Geschichte  von Hochzeit, Liebe und Frauenwelten.


    Begegnen Sie dem „Schicksal Hochzeit“ für das Leben und entdecken Sie religiöse und soziale Zugänge zum Eheversprechen

    Hochzeitskultur.Museum
    Das gibt es zu sehen:

    • Votivgaben zu Liebe und Hochzeit
    • Hochzeitsphotos, Brautandenken
    • Brautausstattung, Brautschleier
    • Hochzeitszüge, -tafel, -geschenke
    • Ehebett
    • Hochzeitsjubiläen
    • Primizkrone
    • Brauchtum, Sonderformen der Hochzeit
    • drei „Ks“, Eros und Psyche
    • Dokumente, Briefe
    • feine Handarbeiten
    • und noch vieles mehr …

    Hochzeitsmuseum.Kultur
    Hochzeitsmuseum.Kultur
    Agathe Drenth

    8345 Hof 17
    Telefon +43 (0) 699 171 29 624
    E-Mail:  johannisbrunnen@aon.at

     

    ÖFFNUNGSZEITEN :
    Mitte April bis Ende Oktober jeden 1. + 3. Sa/So
    von 14.00 bis 18.00
    Außerhalb dieser Besuchmöglichkeiten gegen telefonischer Voranmeldung

     

    ANFAHRT:
    B66 zwischen Bad Gleichenberg & Bad Radkersburg, abzweigen nach Orts-Tafel HOF,
    dann in den Ortsteil Johannisbrunn

  • Hochzeitsdessous – Brautdessous – Hochzeitsaccessoires

    Hochzeitsdessous – Brautdessous – Hochzeitsaccessoires

    Dessous für die Hochzeit – Brautdessous

    Du hast Dein Traumhochzeitskleid gefunden, die perfekten Schuhe dazu ausgewählt, doch was trägt die Braut darunter? Das, was sie unter ihrem Hochzeitskleid trägt, zieht eine Braut in erster Linie für einen Menschen an: Ihren frisch angetrauten Ehemann. Sexy und verführerisch sollen Brautdessous deshalb sein, gut sitzen und bequem passen. Eine Braut soll sich in ihrer Unterwäsche verwöhnt und wunderschön fühlen.

    Brautdessous Corsage

    Dessous und Hochzeitskleid

    Auf das Hochzeitskleid abgestimmte Dessous garantieren den perfekten Sitz des Hochzeitskleids. Während der Feier bleiben hochwertige Brautdessous unauffällig. Sie zeichnen sich unter dem Hochzeitskleid nicht ab und halten die Silhouette ohne Zwicken und Zwacken in Form. Das Material des BHs sollte deshalb aus einem glattem Material, etwa aus Seide sein, zart mit Spitze und Stickereien verziert sein, aber keine Nähte oder Muster durch den Stoff des Hochzeitskleides abdrücken.

    Einblicke und Auschnitte

    Tiefe Dekolletees, freie Schultern oder ein tief ausgeschnittener Rücken erfordern speziell darauf abgestimmte Unterwäsche. Die Träger des BHs dürfen auf keinen Fall zu sehen sein. Bei besonders gewagten Ausschnitten empfiehlt sich der Einsatz von Hollywood-Tape, um auch beim ausgelassensten Hochzeitstanz alles gut verpackt an Ort und Stelle zu halten. Ein stilvoller Push-up-BH zaubert das Körbchen um eine Größe voller. Wenn du eine sehr kleine Oberweite üppiger erscheinen lassen möchtest, sorgen  ‚Bridal Cups‘, kleine Kunststoffkissen, für einen zusätzlichen Push-Effekt.  Raffinierte Schnitte und  Minimizer-BHs verkleinern üppige Dekolletés optisch.

    Die Wahl der Farben

    Die Farbe sollte sich primär am Brautkleid orientieren. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen allerdings weiße Dessous. Sie stehen für Reinheit und Eleganz, wirken unschuldig und sexy zugleich. Klassiker sind eine weiße Hochzeitscorsage oder ein eleganter weißer Spitzen-BH in Kombination mit einem weißen Slip mit raffinierten Spitzenapplikationen. Dazu passende weiße Strümpfe, auch mit hinreißender Spitze besetzt, machen das Darunter perfekt. Das blaue Strumpfband steht für die Tradition, nach der die Braut „etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ tragen soll.

    Dessous für die Braut passend zum Hochzeitskleid

    Brautdessous – chic und komfortabel

    Hochwertige Brautdessous vereinen Funktionalität und Ästhetik, sie unterstützen das Design des Brautkleids und sehen für sich selbst fantastisch aus. Figurformende Unterwäsche mogelt ruck zuck einige überflüssige Pölsterchen weg, hat aber einen gravierenden Nachteil:  Mieder und Push-Up-Höschen setzen die Braut zwar perfekt für die Hochzeitsgesellschaft in Szene, der Ehemann in der Hochzeitssuite muss sie allerdings erstmal aus all dem Latex schälen.

    Boxenstopp vor der Hochzeitsnacht

    Wer nicht auf den Wow-Effekt von verführerischen Dessous verzichten möchte, legt daher mithilfe der Brautjungfern einen kleinen Boxenstopp ein. Schnell schlüpfst du in erotisches Darunter, bevor du dich mit deinem Liebsten in die Honeymoon-Suite verabschiedest und dich sexy und sinnlich als die begehrenswerteste Braut der Welt zeigst.

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  • Hochzeit in der Renaissance

    Hochzeit in der Renaissance

    Hochzeitsbräuche & Sitten in der Renaissance

    Aus Gesetzen des 15. & 16. Jahrhunderts ist der Brauch der „Brautmaut“ überliefert. Außerhalb des Ortes durften sich die Brautleute fast nirgends trauen lassen. Lockerungen erfolgten erst im 20. Jahrhundert. Es war auch geboten „sich auf der Gassen erbar und zichtig zu erzaigen“.

    Hochzeit in der RenaissanceGeheiratet wurde also im Ort und das Kommen eines Ehepartners (meist der Braut) aus einem anderen Ort, war mit gewissen Hemmnissen verbunden.

    Beim Passieren oder dem bloßen Durchfahren der Braut durch die Gemeinde war eine „Brautmaut“ zu entrichten. Witwen wurden dabei meist mit doppelter Brautmaut belegt.

    An die Brautmaut erinnert heute noch das „Braut aufhalten“ (oder: verspengen), wo der Hochzeitsgesellschaft mit einem Strick der Weg versperrt und erst nach Bezahlung eines entsprechenden Lösegeldes, wieder freigegeben wird.
    Derartige Wegerschwernisse wurden von den Herrschaften nicht nur geduldet sondern sogar gefördert.

    Aus dem niederösterreichischen Löschberg ist aus 1680 überliefert, dass die Braut, welche ohne Erlaubnis den Ort passierte, als Buße „ein schwarzes Kalb mit vier Füßen“ an die Herrschaft zu geben hatte.

    Das „Gwissmachen“

    Hochzeit in der RenaissanceWas man heute als Verlobung bezeichnet, war zu früheren Zeiten als „Gwißmachen“ bekannt.
    Das „Gwißmachen“ erfolgte im wesentlichen zwischen den Eltern des Paares und diente zur Feststellung des gegenseitigen Besitzstandes.


    Dies war wohl hauptsächlich im Höfegebiet notwendig, denn im Dorfgebiet kannte man den Hausstand des anderen sehr gut.

    Beim „Gwißmachen“ wurde die Mitgift und der Hochzeitstermin von den Eltern festgesetzt. Ein Ehevertrag, also eine Niederschrift bei der „Obrigkeit“ war durchaus üblich und diente vor allem zur Absicherung der Altersvorsorge der Eltern (Ausgedinge).

    Kirchlicherseits erfolgte dann das „Aufgebot“ und das dreimalige Verkünden von der Kanzel.
    Dieses „Verkünden“ erfolgt auch heute im ländlichen Bereich noch sehr oft. Die dörfliche Öffentlichkeit erfuhr somit von dem Ehevorhaben und konnte das bevorstehende Fest auch im Sinne des Brauchtums vorbereiten.

    Das „Ba-Auswerfen“

    Adelige und bürgerliche Hochzeiten ab dem 16. Jahrhundert wurden verhältnismäßig gut dokumentiert. So erfährt man dadurch vom sogenannten „Ba-Auswerfen“, dem Verteilen des Kranzgebäcks. Weiters war schon damals hochzeitliches Lärmen (lautes Juchzen und Schreien) üblich, vor allem das festliche Salutschießen war überaus beliebt.

  • Hochzeitsmode und Brautmode

    Hochzeitsmode und Brautmode

    Hochzeitsmode zum Verlieben

    Ein wunderschöner Traum wird wahr: Du trittst mit einem großartigen Mann vor den Traualtar, in einem phantastischen Hochzeitskleid!  Brautkleid, Hochzeitsanzug, Festmode: Hier sind die Trends, die Klassiker und alles was Du wissen musst, ehe Du die Brautmodengeschäfte stürmst!

    Hochzeitsaccessoires

    Anlass- & Festmode

    Hochzeitsmode für Ihn

    Hochzeitsmode für Sie

  • Hochzeitsbräuche – just married – Morgengabe

    Hochzeitsbräuche – just married – Morgengabe

    Hochzeitsbräuche – Just Married!

    Just Married

    Aus Übersee importiert wurde der Brauch, das Auto des Brautpaars mit  der Aufschrift „Just Married“ zu verzieren. Das Brautpaar wird von seinen Freunden & Verwandten sehr lautstark auf den Lebensweg geschickt, indem man ihm zahlreiche alte Dosen und Schuhe an die hintere Stoßstange des Autos bindet – zusätzlich wird dann noch ein Schild mit „Just Married“ am Auto befestigt. Der Lärm soll die Armut und die Bösen Geister für immer vertreiben.

    Just Married Hochzeitsauto

    Das „Wiegenholzführen“

    Das „Wiegenholzführen“ reihte sich unmittelbar an die Hochzeitsfeier. Hochzeitsführer und Gäste suchten im Wald einen Baumstamm, der unter Späßen ins Hochzeitshaus gebracht wurde. Wurde dieses vorerst versperrt, so schnitten die Männer draußen eine Scheibe vom Stamm ab und reichten die Holzstücke durch Fenster und Tür ins Haus. Der Brautführer musste damit die Braut „messen“. Da der Stamm meist einen genügend großen Umfang hat, wird beim Vergleich mit der Taille der Braut befriedigend festgestellt, dass die aus dem Baumstamm zu fertigende Wiege groß genug für Zwillinge wäre. In der Oststeiermark und dem Burgenland steht dieser Brauch im Zusammenhang mit dem „Blochziehen“ (das gehört wiederum zum Faschingsbrauchtum).

    Über die Schwelle tragen

    Hat das frischvermählte Paar die Hochzeitsfeier glücklich hinter sich gebracht, so kommt auf den Bräutigam nur mehr eine Kleinigkeit zu, die er aber sicherlich gerne auf sich nehmen wird.
    Wenn beide das erste Mal gemeinsam die neue Wohnung betreten, so muss der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen. Dies hat der Überlieferung nach den Sinn – die Geister dahingehend zu täuschen, dass nur eine Person die Wohnung betritt.

    Die Morgengabe

    Nach der Hochzeitsnacht überreicht der Bräutigam seiner Braut die Morgengabe. Früher wurden der Braut in Adelskreisen Güter, Burgen und Ländereien zum Geschenk gemacht. Heute schenkt der Bräutigam eher goldene Schmuckstücke, Colliers oder Ohrgehänge. Natürlich darf auch die Braut dem Bräutigam eine Morgengabe überreichen.

  • Hochzeitsvorbereitungen – Absicherung der Ehepartner

    Hochzeitsvorbereitungen – Absicherung der Ehepartner

    Hochzeit – Sicher ist Sicher von Dr. Gregor Kozak **

    Nur wer bei einem Unglücksfall in keine finanzielle Notlage gerät, braucht auch keine Versicherung!
    Wenn Sie sich aber nun entschließen, Ihren weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen, sollten Sie bedenken, dass Ihr Schicksal künftig auch das Ihres Partners ist. Zwar denkt man im allgemeinen bei Hochzeitsvorbereitungen nicht an Versicherungen, doch sollten Sie sich trotzdem zeitgerecht ein paar Gedanken über dieses Thema machen.

    LebensversicherungDie Lebensversicherung

    Sie soll zwei Zwecke erfüllen: Die finanzielle Sicherstellung der Angehörigen für den plötzlichen Ausfall des Ernährers und Bereitstellung eines bestimmten Kapitals zu einem gewünschten Zeitpunkt (z.B. Ausscheiden aus der aktiven beruflichen Tätigkeit) und zur Sicherung des gewohnten Lebensstandards der Familie.

    Als Faustregel gilt: Die Versicherungssumme sollte in der Höhe des zwei- bis dreifachen Jahreseinkommens sein.

    Die Krankenzusatzversicherung

    Sie ersetzt die Kosten einer Krankheitsbehandlung sowie Taggeld für Krankenhausaufenthalte und Krankengeld. Merke: Entbindungen und Unfallfolgen werden wie Krankheiten behandelt.

    Meist gibt es günstige Varianten für junge Leute und Familienversicherungen.
    Wenn bereits ein Partner im Rahmen einer kollektiven Krankenversicherung versichert ist, ist oft ein günstiger Einstieg des Ehepartners innerhalb eines Monats nach der Eheschließung möglich.

    Die Haushaltsversicherung

    HaushaltsversicherungWenn Sie aufgrund der Eheschließung in eine gemeinsame Wohnung übersiedeln, sollten Sie auch eine entsprechende Haushaltsversicherung abschließen.

    Diese versichert, was im Haushalt zur Einrichtung zählt, also den gesamten Hausrat (auch Hobby-Artikel, Bargeld, Schmuck) bis zu gewissen Entschädigungsgrenzen. Außerdem ist eine Privathaftpflichtversicherung inkludiert.

    Zieht ein Partner zum anderen in einen schon bestehenden Haushalt, so ist die Anpassung der Versicherungssumme wichtig, da sonst die Gefahr der Unterversicherung besteht.

    Tipp vom Experten!

    Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, die für Sie individuell beste Versicherungslösung zu finden, so wenden Sie sich bitte an Ihren Versicherungsfachmann oder an den Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs.

     

    ** Dr. Gregor Kozak: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs

  • Hochzeit – Geld in der Ehe, Wirtschaftsgeld, Bankkonto

    Hochzeit – Geld in der Ehe, Wirtschaftsgeld, Bankkonto

    Hochzeit – Eine solide Basis für die Ehe

    Das Familienleben & das liebe Geld
    Quelle: Familienreferat Niederösterreich

    Wie bereits auch in der Werbung schon vielfach besprochen, ist Familienleben und Geldleben eben nicht zu trennen. Es heißt in der Werbung z.B.: „Wer ein Familienleben hat, hat auch ein Geldleben!“

    Dass dieses Geldleben nicht zum Problem für die Ehe wird, daran sollte das Paar rechtzeitig arbeiten, so dass klare Verhältnisse in der Partnerschaft herrschen. Denn kaum ist die erste Verliebtheit fort, so ist es oft nicht mehr selbstverständlich, wer beim Essen zahlt bzw. wer die Kosten für das Haushaltsgeld aufbringt oder auch größere Investitionen für das neue Haus, die neue Einrichtung, den gemeinsamen Urlaub.
    Paare sollten daher so früh wie möglich für klare wirtschaftliche Verhältnisse sorgen.

    Familienleben = GeldlebenOb man sich nun die Kosten 50:50 teilt oder nach dem jeweiligen Einkommen gewichtet, ist eine individuelle Entscheidung. Da gibt es keine Patentregel, das muss sich jedes Paar für sich selbst ausmachen.

    Ganz wichtig sind solche Entscheidungen aber, wenn es darum geht, einen Kredit aufzunehmen. In diesem Fall wäre es sicherlich ratsam, eine rechtliche Beratung noch vor der Bankberatung zu konsultieren. Denn speziell der Partner, (der bei den Kindern zu Hause ist) ist im Falle einer Scheidung meist nicht in der Lage, einen ursprünglich eventuell gedankenlos unterschriebenen Kredit zurückzuzahlen.

    Stellen Sie Regeln auf, wenn es um das Thema Geld geht:

    Bekanntlich sind diese Regeln jedoch nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich eingehalten werden. Nicht umsonst heißt es: „Strenge Rechnung – gute Freunde!“

    § Rede mit deinem Partner so früh wie möglich über Geld. Je früher das Thema besprochen wird, desto einfacher sind die Dinge zu handhaben.
    § Richtet euch ein gemeinsames Konto ein für Gemeinschaftszahlungen wie Miete, Telefon und Strom, wo jeder seinen aliquoten Teil monatlich einzahlt.
    § Teilt die gemeinsamen Ausgaben aliquot nach dem jeweiligen Einkommen.
    § Führt ein gemeinsames Ausgabenbuch und sammelt die Belege. Es erleichtert im Falle des Falles das Nachvollziehen, wo das liebe Geld geblieben ist.
    § Wie auch in anderen Lebensbereichen solltet ihr euch in Geldfragen gewisse Freiheiten gewähren. Solange gemeinsame Ausgaben auch gemeinsam bestritten werden und so keine Überschuldung droht, sollte jeder seinen, auch eventuell kostenintensiven Steckenpferden nachgehen können.
    § Gib deinen Partner nie ein Abhängigkeitsgefühl. Sollten Sie einmal eine Entscheidung über die Finanzierung des gemeinsamen Haushalts getroffen haben, so sollten Sie den anderen nicht darauf hinweisen, dass eventuell der eine Partner für den Großteil der Ausgaben aufkommt.


    Eine vollkommene Gleichberechtigung wird in keiner Partnerschaft erreicht werden. Sie sollten sich daher rechtzeitig überlegen, ob Ihnen ein dickes Bankkonto oder die Partnerschaft wichtig ist.

    WirtschaftsgeldWirschaftsgeld

    Das Gesetz spricht zwar nicht ausdrücklich von „Wirtschaftsgeld“, doch der Partner der den Haushalt führt, muss die dafür nötigen Mittel erhalten.
    Mit dem Wirtschaftsgeld müssen vor allem die Fixkosten des Familienhaushalts abgedeckt werden können, wie z.B. Miete, Gas, Strom, Telefon, Essen, Kleidung und Toilettenartikel, Schulkosten der Kinder etc. Der Unterhalt hat nicht nur die lebensnotwendigen Bedürfnisse zu decken, sondern auch persönliche Bedürfnisse des Ehegatten.

    Bei Problemen kann die Festsetzung des Unterhalts bzw. Wirtschaftsgeldes schon während der aufrechten Ehe beim Bezirksgericht beantragt werden.

    € Gewusst WIE …

    Eine solide Basis ist meist gleichbedeutend mit soliden finanziellen Verhältnissen. Jedes Geldinstitut bietet heute eine breite Palette von Spar- und Veranlagungsformen für jede Brieftasche an. Daneben natürlich auch maßgeschneiderte Finanzierungs- und Kreditmöglichkeiten.

    Meist ist es besser eine gewünschte Investition gut vorzubereiten und die nötigen Gelder anzusparen, als sich allzu schnell in Schulden zu stürzen. Sind doch Schulden meist auch ein Ausgangspunkt für Spannungen in der Ehe.

    Sollte es jedoch nicht ohne Fremdfinanzierung gehen, so informiert euch umfassend!
    Sollten die Auskünfte nicht ausreichen, so ist es keine Schande sich einen Punkt mehrmals erklären zu lassen.

    Denkt auch daran, dass ein Bankbetreuer nicht allwissend sein kann. Es ist daher immer ratsam mehrere Angebote einzuholen.

    Spar- & VeranlagungsformenDas Leistungsangebot der meisten Geldinstitute umfasst alles aus den Bereichen Kreditkarten, Kfz-Leasing, Wertpapierveranlagung etc. Damit für die Wechselfälle des Lebens, für den Schutz der eigenen vier Wände, aber auch für die Verwirklichung großer Träume finanziell vorgesorgt ist, hat so manche Versicherung zahlreiche Angebote für eine sichere Zukunft parat.

    Sollte es jedoch zu Problemen mit Rückzahlungen von Krediten und Darlehen kommen, wende dich vertrauensvoll an die Bank. Es ist auf jeden Fall besser die Verhältnisse zu klären, als den Kopf in den Sand zu stecken.Es wurde fast noch immer eine Möglichkeit gefunden um alle Seiten zufrieden zustellen.

    Schulden

    SchuldenBringt ein Ehegatte Bankverbindlichkeiten oder sonstige Schulden in die Ehe ein, bleiben es seine eigenen Schulden. Der andere Ehegatte kann nicht zur Zahlung dieser Schulden verpflichtet werden.

    Macht ein Ehegatte alleine während der Ehe Rechtsgeschäfte und geht er etwaige Verpflichtungen ein, ist er mit seinem eigenen Vermögen persönlich haftbar, nicht jedoch auch der andere Ehepartner.

    Gehen jedoch beide Ehepartner gemeinsame Schulden ein (z.B. durch Mitunterschreiben eines Kreditvertrages oder Unterzeichnung einer Bürgschaft) so haften beide Ehegatten sowohl mit dem gemeinsamen als auch mit eigenem Vermögen.

    Kredit

    Vermeidet gemeinsame Kredite. Kredite sollte nur jeder für sich selbst und in eigenen Angelegenheiten übernehmen. Sollte eine gemeinsame große Investition ins Haus stehen, so kann noch immer jeder getrennt den Kredit nehmen und das Geld dann zusammengelegt werden.
    Im Trennungsfall führen laufende Kredite immer zu Problemen, im schlimmsten Fall kann der mit einem Kredit Alleingelassene sogar in einen Privatkonkurs schlittern.

    SparschweinSetzt Prioritäten! Nicht immer ist alles was man gerne haben möchte, auch wirklich notwendig.

    Sollte das Budget es nicht zulassen, ist es besser darauf zu verzichten, als dann schwerwiegende Probleme bei Zahlungen zu bekommen.

    Versandhandel und Kredit- und Ratenmöglichkeiten bei Kaufhäusern verleiten junge Paare oft rasche, auch sehr kostenintensive Investitionen zu tätigen, die oft schwer oder im Falle einer Arbeitslosigkeit auch gar nicht mehr zurückgezahlt werden können.

    Der Gerichtsvollzieher und die Schwierigkeiten, die rund um das Problem „Schulden“ auftreten können, sind nicht unbedingt einer guten Partnerschaft zuträglich.

    Die Bürgschaft

    Bankbürgschaften können fatale Folgen entwicklen. Nehmen wir an, ein Ehepaar nimmt, um eine Investitionen in Haus oder Wohnung zu finanzieren, einen Bankkredit auf. Die Bank verlangt von der Ehefrau den Kreditvertrag mit zu unterzeichnen (was sie auch bedenkenlos tut), obwohl sie ein viel kleineres Einkommen hat oder über kein eigenes Einkommen verfügt.

    BürgschaftDie beiden Eheleute haften jetzt zu „ungeteilter Hand“ für den gemeinsamen Kredit. Was bedeutet: Die Bank kann das Geld sowohl vom Mann als auch von der Frau zurückverlangen. Die Mithaftung des Bürgen ist unter Umständen nur dann anfechtbar, wenn die Bank bei der Entgegennahme der Bürgschaft erkennen musste, dass der Bürge aufgrund seiner Einkommens- und Vermögenssituation nicht in der Lage sein würde, seine übernommene Bürgschaftsverpflichtungen im Falle eines Falles zu erfüllen. Es empfiehlt sich daher im Falle der geplanten Übernahme einer Bürgschaft der Bank jedenfalls auch reinen Wein über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse einzuschenken.

    Nehmen wir weiter an, die Ehe funktioniert nicht – und es kommt zur Scheidung. Die Rückzahlung des Kredits wird vereinbart. Nun kommt einer der beiden Partner seiner Zahlpflicht nicht nach.
    Die Bank hat nun das Recht vom Bürgen die Zahlung der gesamt offenen Forderung (zzgl. Zinsen + Kosten) zu verlangen – denn er hat ja mit seiner Unterschrift für den Kredit gebürgt.

    Dass die Eheleute bei der Scheidung vereinbart hatten, den Schuldenberg zu teilen, hat auf das Rechtsverhältnis mit der Bank keinen Einfluss. Die Haftung bleibt aufrecht bis alles zurückgezahlt ist.

    Ausweg aus dem Dilemma

    Eine Bürgschaft wird man unter normalen Umständen nur los, in dem der Kredit zurückgezahlt wird. Das sollte jeder Bedenken, der eine Bürgschaftserklärung unterzeichnen möchte. Ein Bürge sollte sich genau informieren – für was er bürgt.

    Auch ist die Bank verpflichtet, dem Bürgen zu informieren, sollte sich eine Verschlechterung der Zahlungsmodalitäten des Hauptschuldners einstellen oder die abgeschlossene Lebensversicherung nicht mehr gezahlt wird etc.

    Seit einer Novelle im Jahre 1986 sieht das Ehegesetz vor, dass im Falle einer Scheidung die Bürgschaft des Ehegatten in eine Ausfallbürgschaft umgewandelt werden kann. D.h. dass die Bank zuerst an den Hauptschuldner herantreten muss (gegebenenfalls gegen diesen Exekution führen muss), und erst wenn die Bank keinen Erfolg erzielen kann – auf die Bürgen zurückgreifen darf.

    Es gibt jedoch Alternativen für eine Bürgschaft!
    Man kann ein Sparbuch oder eine Lebensversicherung belehnen.
    Eheleute können darauf bestehen einen getrennten Kredit zu nehmen – je nach finanziellen Verhältnissen. Im Falle einer Scheidung zahlt dann jeder seinen eigenen Kredit zurück.

  • Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    „Am Hochzeitstag soll alles perfekt sein!“ – wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Zu viel Perfektionismus bei den Hochzeitsvorbereitungen jedoch kann eine an sich ausgeglichene Frau in eine Furie verwandeln: eine Bridezilla ist geboren. Die Bezeichnung Bridezilla setzt sich dem englischen Wort für Braut und der Monsterfigur Godzilla zusammen. Anzeichen dafür, zu einer Monsterbraut zu mutieren sind obsessive Hochzeitsplanung, die sämtliche anderen Interessen verdrängt, herumkommandieren von Freunden, beleidigen von Familienmitgliedern oder Schreianfälle beim Caterer oder Floristen. Spätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    gestresste BrautSpätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    Vergiss nicht, dass es bei der Hochzeitsplanung um etwas anderes als die hundertprozentige Umsetzung deiner Vorstellungen geht. Eine Hochzeit ist ein Fest, bei dem du als Braut zwar im Mittelpunkt stehst, dass aber umso gelungener wird, je mehr es alle Beteiligten genießen.

    Sind Familie, Freunde und Professionisten schon von vornherein gestresst und genervt, nutzt die perfekteste Planung nichts: Keiner fühlt sich wohl. Was also tun, um die perfekte Balance zwischen Nachlässigkeit bei den Hochzeitsvorbereitungen und besessenem Planungsverhalten zu finden?

    Sich zu hohe Ziele zu stecken, stresst die Braut und ihren zukünftigen Ehemann und treibt alle an der Hochzeit beteiligten Menschen in den Wahnsinn. Ein fehlender roter Faden in den Hochzeitsvorbereitungen lässt Chaos am Hochzeitstag vorausahnen.

    Und genau darin liegt die Lösung: rechtzeitige Planung, realistische Ziele, übersichtliche Checklisten und ein kühler Kopf sind der Schlüssel für stressfreie Wochen und Monate vor der Hochzeit. Konzentriert euren Perfektionismus auf die Punkte, die euch sehr wichtig sind und bei denen wirklich nichts schief gehen sollte. Für alles andere ist „Gut“ gut genug.

    Die Braut steht im Fokus der Aufmerksamkeit, der Bräutigam verdient ebenso einen Platz im Rampenlicht, das gilt auch für die Hochzeitsvorbereitungen. Vertraut einander, dass jeder seine Aufgaben erfüllt. Eine Hochzeit ist Teamarbeit, delegiere Aufgaben, die du abgeben kannst und ersticke Kontrollzwang im Keim. Beziehe auch die Mitglieder der neuen Familie in die Aufgaben am Hochzeitstag mit ein. Das zeigt deinem Bräutigam, dass dir an seiner Familie etwas liegt. Auch wenn deine zukünftige Schwiegermutter nicht deine beste Freundin wird, betraue sie mit einer kleinen Aufgabe, die sie eigenständig erfüllen kann. Danke den Menschen, die dich bei den Hochzeitsvorbereitungen unterstützen und bring zum Ausdruck, wie viel dir ihre Hilfe bedeutet. Kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch und ein herzliches Dankeschön drücken Wertschätzung aus und man hilft dir gerne, aus deiner Hochzeit den schönsten Tag deines Lebens zu machen.

    Manchmal lässt es sich trotz allem nicht vermeiden, mal Dampf ablassen zu müssen. Solltest Du spüren, dass dir die Inkompetenz deiner Professionisten, die mangelnde Einsatzbereitschaft deines Bräutigams, die fehlende ständige Erreichbarkeit deiner Trauzeugin und das absolute Unverständnis deiner Umgebung für deine Sorgen über den Kopf wachsen: Geh raus in die Natur und mach einen langen Spaziergang und schrei dabei die Bäume an, geh ins Sportgeschäft und teste dort das gesamte Sortiment an Boxsäcken oder mach ein anstrengendes Workout. Bau deine Aggressionen aber niemals an den Menschen ab, die in den Hochzeitsplanungsprozess involviert sind!

    romantisches Essen
    Nehmt euch zwischendurch Auszeit von der Hochzeits-planung, geht nett essen (Tabuthema: Hochzeitsplanung) oder ins Theater. Hochzeitsvorbereitungen können eure Beziehung auf die Probe stellen, kleinere Streitereien jedoch sind nichts Ungewöhnliches.

    Die Hochzeitsfeier dauert einen Tag, es sei denn ihr feiert drei Tage und drei Nächte! Mit der Liebe deines Lebens verheiratet zu sein dauert für immer – denk bei den Hochzeitsvorbereitungen daran, wenn es stressig wird. Es wird dir helfen, ruhig zu bleiben und deine Bridezilla-Seite verborgen zu halten.

  • Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Treuzeugen sind – gleich nach dem Brautpaar – die wichtigsten Personen auf einer Hochzeit, verwahrt doch einer der Trauzeugen traditionell die Ringe. Die Brautleute sollten ihre Trauzeugen sorgfältig wählen, denn ihnen kommt eine besondere Bedeutung und Verantwortung zu. Mit ihrer Unterschrift bezeugen sie die Rechtmäßigkeit der Eheschließung.

    Eheringe verwahrt von Trauzeugen

    Trauzeugen – schöne Tradition

    Seit November 2013 sind Trauzeugen in Österreich am Standesamt zwar nicht mehr vorgeschrieben, viele Brautleute halten jedoch an der Tradition fest, liebe Freunde oder Familienmitglieder in die Zeremonie mit einzubinden. Denn meist wählt das Brautpaar seine Trauzeugen aus dem Kreis der engsten Freunde und Familienangehörigen. Voraussetzung ist, dass die Personen älter als 18 Jahre alt sind, sich ausweisen können (Personalausweis oder Reisepass nicht vergessen) und sowohl geistig als auch körperlich in der Lage sind, der Trauung zu folgen.

    Trauzeugen evangelisch und katholisch

    Das bedeutet auch, dass diese die Sprache, in der die Trauung vollzogen wird, verstehen müssen, wenn die Heirat im Ausland erfolgt. Für die katholische Trauung sind zwei Trauzeugen zur Beurkundung des Eheversprechens nötig, während für die Hochzeit in einer evangelischen Kirche die Anwesenheit von Trauzeugen nicht zwingend erforderlich ist. Auch jemand, der nicht getauft ist, sich aber zum christlichen Glauben bekennt, darf als Trauzeuge bei einer katholischen oder evangelischen Trauung fungieren.

    Trauzeeuge und Bräutigam
    Aufgaben der Trauzeugen

    Trauzeugen leisten mehr als eine Unterschrift, sie sind dem Brautpaar im Idealfall verlässliche Ansprechpartner vor der Hochzeit, aufmerksame Helfer während der Hochzeit und einfühlsame Seelentröster während der Ehe. Eure Trauzeugen haben viel zu tun, bis ihr „just married“ in Richtung Flitterwochen aufbrecht. Das Jobprofil eines Trauzeugen beinhaltet Stilberatung bei der Auswahl von Brautkleid und Hochzeitsanzug genauso wie die Organisation des Polterabends und die Moderation der Hochzeitsspiele bis hin zum vollen Einsatz des Organisationstalents als Zeremonienmeister bei der Hochzeitsfeier. Mehr zu den Aufgaben der Trauzeugen erfahrt ihr hier.

    Trauzeugen – gut gewählt

    Wer als Trauzeuge gewählt wird, nimmt somit einen besonderen Stellenwert im Hochzeitsgeschehen ein. Besonders, wenn es sich bei der Braut um die beste Freundin oder die eigene Schwester handelt. Trauzeuge zu sein ist nicht nur ein Titel mit vielen Aufgaben, es ist eine Auszeichnung, die ernst genommen werden sollte. Gute Kommunikation zwischen den Brautleuten und den Trauzeugen ist unumgänglich.

    Aufgaben – gut besprochen

    Das Brautpaar spricht am besten vorab mit seinen Trauzeugen darüber, welche Vorstellungen es mit diesem Titel verbindet und welche Aufgaben die Trauzeugen übernehmen sollen. Die Zeit der Hochzeitsvorbereitungen sollte die Freundschaft zwischen den Brautleuten und ihren Trauzeugen stärken. Enttäuschte Erwartungen seitens des Brautpaares oder ein Gefühl der Überforderung seitens der Trauzeugen bewirken eher das Gegenteil. Es gibt immer die Möglichkeit, einen eigenen Zeremonienmeister zu ernennen oder einige Aufgaben an andere Gäste abzugeben.

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