Kategorie: Organisation

  • Wir sind Trauzeugen – was nun?

    Wir sind Trauzeugen – was nun?

    Wir sind Trauzeugen – was nun?

    Ihr seid mit euren Freunden durch Dick und Dünn gegangen, da ist es mehr als eine Frage der Ehre, ihnen auch an ihrem großen Tag zur Seite zu stehen. Mit der Unterschrift am Standesamt oder vor dem Altar allein ist es aber bei weitem nicht getan. Hier erfahrt ihr alles, was ihr für eure Aufgabe als Trauzeugen wissen müsst.

    BrautUnterstützung für das Hochzeitspaar

    Eure wichtigste Aufgabe als Trauzeugen besteht darin, das Brautpaar während der Hochzeitsplanung so gut es geht zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Stelle zu sein. In wie weit die Trauzeugen in die Organisation der Hochzeit einbezogen werden, hängt natürlich vom Brautpaar und der Einsatzbereitschaft der Treuzeugen ab. Als Trauzeugin könntest du für deine Freundin da sein als Co-Hochzeitsplanerin, Dekorateurin, Modeberaterin und Gästebetreuerin – ebenso wie als Schulter zum Ausweinen.

    Shoppingbegleitung

    Das Brautkleid zusammen auszusuchen kann die schönste Aufgabe einer Trauzeugin sein. Ein Brautkleid auszusuchen kann schnell gehen und großen Spaß machen. Auch hier steckt der Erfolg in guter Vorbereitung: Die Trauzeugin vermeidet nervenaufreibende Mehrtages-Shoppingtouren, indem sie mit der Braut gemütlich auf dem Sofa Brautkataloge wälzt, Brautmodevideos im Internet anschaut, oder als Inspirationsbegleitung auf die Hochzeitsmesse mitkommt. So bekommt sie einen Eindruck davon was der Braut wirklich gefällt und kann im Brautmodegeschäft gezielt danach fragen.

    Kommunikationsspezialisten

    Als Trauzeugen könntet ihr dem Brautpaar in der Vorbereitungsphase der Hochzeit die Kommunikation mit den Hochzeitsgästen erleichtern. Übernehmt die Beantwortung von Fragen zum Dresscode, zur Geschenkeliste oder zu Hotelbuchungen (keine Angst,  das Brautpaar gibt euch vorher die nötigen Infos dazu!). Richtet eine eigene Mailadresse, eine Homepage oder einen Blog für die Hochzeit ein. So behaltet ihr den Kontakt und den Überblick.

    Partymanager

    Organisiert einen Junggesell(inn)enabschied, auf dem ihr es so richtig krachen lasst! Die letzte Feier in Freiheit soll im Gedächtnis bleiben. Die Liste der Beteiligten kommt von Braut und Bräutigam, um den Rest kümmert sich jeweils der Trauzeuge.  Für einen gelungenen Abend sorgt ein Brainstorming im Freundeskreis, plant den Abend gemeinsam mit den jeweils engsten Freunden. Macht euch keine Sorgen um das Budget, vereinbart eine Aufteilung der Kosten unter allen, die am Junggesellenabschied teilnehmen. Und wenn du dir als Treuzeuge nicht sicher bist was ankommt, frag die Braut oder den Bräutigam, was sie/er sich unter einem perfekten Polterabend vorstellt.

    Alles im Griff!

    Am Hochzeitstag sind die Trauzeugen im Idealfall Mädchen für alles! Das beginnt mit dem Weckruf für das Brautpaar und endet damit, den letzten Gast ins Taxi zu setzen. Sei als Trauzeugin für die Braut da, hilf ihr beim Make-Up und beim Ankleiden, behalte ihr Aussehen im Auge und sei zur Stelle, wenn etwas in Unordnung gerät. Die Trauzeugin fungiert während der Hochzeit als Hüterin des Notfallsets: Stell dir vor, ein Träger des Brautkleides reißt, der Brautmutter laufen vor Rührung schwarze Mascara-Tränen übers Gesicht … Male Dir den GAU aus und pack das, was du dafür brauchen würdest, ein.

    Brautpaar feiert Hochzeit
    Ringbewahrer

    Der Trauzeuge bewahrt die Ringe bis zum Ringtausch auf und hält eine Rede auf der Hochzeitsfeier. Oberstes Gebot für die Rede: Sag nichts, was das Brautpaar in Verlegenheit bringt und halte dich kurz. Gibt es keinen eigens ernannten Zeremonienmeister, sorgt der Trauzeuge für die diskrete Bezahlung der Hochzeitsdienstleister und das Trinkgeld für die Servicekräfte. Das Geld steckt das Brautpaar vorher in beschriftete Briefumschläge.


    Ansprechpartner

    Das Brautpaar hat keine Zeit, koordinierend in den Ablauf der Feier einzugreifen. Unterstützt das Brautpaar als Ansprechpartner für die Gäste, kümmert euch um Fragen zur Sitzordnung, der Tischreden oder um die Durchführung der Hochzeitsspiele. Versucht Probleme zu vermeiden! Schlechte Stimmung kann durch langweilige Pausen, ein gestresstes Brautpaar, unzufriedene Gäste, unpassende Musik oder durch familiäre Probleme entstehen. Zeigt keine Scheu, einzugreifen! Als Trauzeugen habt ihr auf der Hochzeit bei allem ein Wörtchen mitzureden.

    Hochzeitsgeschenke

    Oft diskutiert wird die Frage, ob die Trauzeugen ein besonderes Hochzeitsgeschenk machen müssen. Das besondere Hochzeitsgeschenk besteht darin, während der Hochzeitsvorbereitungen Ansprechpartner in allen Lebenslagen zu sein, auf der Hochzeitsfeier stets den Überblick zu bewahren und sich am reibungslosen Ablauf der Feierlichkeiten zu beteiligen. Für das Geschenk gilt daher genau das, was auch für alle anderen Hochzeitsgäste angemessen ist: Schenkt mindestens den Gegenwert von dem, was das Essen am Hochzeitsempfang in etwa kostet. Das beläuft sich in der Regel auf 30 bis 60 Euro pro Person, abhängig vom Rahmen der Feier. Als besonderes Geschenk könnt ihr das Brautauto dekorieren: „Just Married!“.

    Happily ever after!

    Trauzeugen geben ihre Verantwortung mit dem Ende der Hochzeitsfeier nicht ab, sie bleiben stets Ansprechpartner, denen das Brautpaar seine Sorgen anvertrauen darf. Weckt schöne Erinnerungen an die Hochzeit, der erste Hochzeitstag ist etwas Besonderes und gut dafür geeignet. Macht dem Brautpaar zu diesem speziellen Tag eine Freude mit einem kleinen Geschenk: Ein Strauß Blumen, eine Einladung zum Essen, ein Buch mit Fotos der Hochzeit, die das Brautpaar noch nicht kennt, eine schöne Karte für das Paar.

  • Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    „Am Hochzeitstag soll alles perfekt sein!“ – wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Zu viel Perfektionismus bei den Hochzeitsvorbereitungen jedoch kann eine an sich ausgeglichene Frau in eine Furie verwandeln: eine Bridezilla ist geboren. Die Bezeichnung Bridezilla setzt sich dem englischen Wort für Braut und der Monsterfigur Godzilla zusammen. Anzeichen dafür, zu einer Monsterbraut zu mutieren sind obsessive Hochzeitsplanung, die sämtliche anderen Interessen verdrängt, herumkommandieren von Freunden, beleidigen von Familienmitgliedern oder Schreianfälle beim Caterer oder Floristen. Spätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    gestresste BrautSpätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    Vergiss nicht, dass es bei der Hochzeitsplanung um etwas anderes als die hundertprozentige Umsetzung deiner Vorstellungen geht. Eine Hochzeit ist ein Fest, bei dem du als Braut zwar im Mittelpunkt stehst, dass aber umso gelungener wird, je mehr es alle Beteiligten genießen.

    Sind Familie, Freunde und Professionisten schon von vornherein gestresst und genervt, nutzt die perfekteste Planung nichts: Keiner fühlt sich wohl. Was also tun, um die perfekte Balance zwischen Nachlässigkeit bei den Hochzeitsvorbereitungen und besessenem Planungsverhalten zu finden?

    Sich zu hohe Ziele zu stecken, stresst die Braut und ihren zukünftigen Ehemann und treibt alle an der Hochzeit beteiligten Menschen in den Wahnsinn. Ein fehlender roter Faden in den Hochzeitsvorbereitungen lässt Chaos am Hochzeitstag vorausahnen.

    Und genau darin liegt die Lösung: rechtzeitige Planung, realistische Ziele, übersichtliche Checklisten und ein kühler Kopf sind der Schlüssel für stressfreie Wochen und Monate vor der Hochzeit. Konzentriert euren Perfektionismus auf die Punkte, die euch sehr wichtig sind und bei denen wirklich nichts schief gehen sollte. Für alles andere ist „Gut“ gut genug.

    Die Braut steht im Fokus der Aufmerksamkeit, der Bräutigam verdient ebenso einen Platz im Rampenlicht, das gilt auch für die Hochzeitsvorbereitungen. Vertraut einander, dass jeder seine Aufgaben erfüllt. Eine Hochzeit ist Teamarbeit, delegiere Aufgaben, die du abgeben kannst und ersticke Kontrollzwang im Keim. Beziehe auch die Mitglieder der neuen Familie in die Aufgaben am Hochzeitstag mit ein. Das zeigt deinem Bräutigam, dass dir an seiner Familie etwas liegt. Auch wenn deine zukünftige Schwiegermutter nicht deine beste Freundin wird, betraue sie mit einer kleinen Aufgabe, die sie eigenständig erfüllen kann. Danke den Menschen, die dich bei den Hochzeitsvorbereitungen unterstützen und bring zum Ausdruck, wie viel dir ihre Hilfe bedeutet. Kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch und ein herzliches Dankeschön drücken Wertschätzung aus und man hilft dir gerne, aus deiner Hochzeit den schönsten Tag deines Lebens zu machen.

    Manchmal lässt es sich trotz allem nicht vermeiden, mal Dampf ablassen zu müssen. Solltest Du spüren, dass dir die Inkompetenz deiner Professionisten, die mangelnde Einsatzbereitschaft deines Bräutigams, die fehlende ständige Erreichbarkeit deiner Trauzeugin und das absolute Unverständnis deiner Umgebung für deine Sorgen über den Kopf wachsen: Geh raus in die Natur und mach einen langen Spaziergang und schrei dabei die Bäume an, geh ins Sportgeschäft und teste dort das gesamte Sortiment an Boxsäcken oder mach ein anstrengendes Workout. Bau deine Aggressionen aber niemals an den Menschen ab, die in den Hochzeitsplanungsprozess involviert sind!

    romantisches Essen
    Nehmt euch zwischendurch Auszeit von der Hochzeits-planung, geht nett essen (Tabuthema: Hochzeitsplanung) oder ins Theater. Hochzeitsvorbereitungen können eure Beziehung auf die Probe stellen, kleinere Streitereien jedoch sind nichts Ungewöhnliches.

    Die Hochzeitsfeier dauert einen Tag, es sei denn ihr feiert drei Tage und drei Nächte! Mit der Liebe deines Lebens verheiratet zu sein dauert für immer – denk bei den Hochzeitsvorbereitungen daran, wenn es stressig wird. Es wird dir helfen, ruhig zu bleiben und deine Bridezilla-Seite verborgen zu halten.

  • No-Goes bei der Hochzeit

    No-Goes bei der Hochzeit

    No-Goes bei der Hochzeit

    Jeans und Turnschuhe als Festbekleidung, laut vernehmbares lästern über das Brautkleid, klingelnde Handys statt läutender Hochzeitsglocken – geht es noch peinlicher? Was Du als Hochzeitsgast unbedingt vermeiden solltest, haben wir in einem kleinen Hochzeits-Knigge für Dich zusammengestellt. Denk daran, dass die Hochzeitsfeier der große Tag des Brautpaares ist. Unterlasse deshalb alles, was dem Brautpaar die Show stiehlt, peinliche Situationen hervorruft und dem Tag die festliche Stimmung raubt. Genießt  die Feier, seid  charmant und helft da, wo ihr darum gebeten werdet, mit Herz und Verstand.

    Ganz in Weiß – das Privileg der Braut

    Der allergrößte Faux-Pas bei einer Hochzeit ist, als Gast im weißen Kleid zu erscheinen – es sei denn, die Braut hat für euch als Brautjungfern weiße Kleider ausgewählt. Sollte die Braut kein Weiß tragen, sondern etwa Rot, dann sollte sie es mit „Die Braut trägt Rot“ in der Hochzeitseinladung ankündigen. Für die Gäste gilt somit der Dresscode „everthing but red„. Ganz in Schwarz aufzutauchen ist übrigens auch kein guter Gedanke, schließlich handelt es sich um eine Hochzeit und nicht um eine Beerdigung.

    Anlass- & FestmodeDresscode ignorieren

    In der Hochzeitseinladung werden die Gäste gebeten, durch ihre Kleidung einen der Feierlichkeit angemessenen Grad der Förmlichkeit auszudrücken. Wie hoch dieser Grad ist, bleibt dem Brautpaar überlassen. Findet ein Hochzeitsgast den Dresscode übertrieben oder ist ganz und gar ein Modemuffel?

    Das Brautpaar hat sich beim Festlegen des Dresscodes etwas gedacht und wem die Idee nicht gefällt, der sollte der Hochzeit lieber fernbleiben als in unpassender Kleidung zu erscheinen. Hast du keine angemessene Garderobe im Schrank? Dann bietet sich hier eine gute Gelegenheit, mal wieder shoppen zu gehen oder den Verleihservice eines guten Modehauses auszuprobieren.

    Der Dresscode kann zwar individuell ausgelegt werden, muss aber unbedingt erfüllt werden. A propos Individualität: tiefe Rückenausschnitte, sexy Minikleider und enge Corsagen sind absolute NoGoes. Schulterfreie Oberteile sind in Ordnung, in der Kirche ist ein Bolero oder ein Schultertuch auch heute noch angemessen.

    Sich in den Vordergrund drängen

    Der Hochzeitstag gehört dem Brautpaar! Eine Trauzeugin, die sich im sexy Glamour-Look in Szene setzt, ein Festredner der sich selbst am liebsten reden hört und kein Ende findet, eine Brautmutter, die alles an sich reißt oder ein Brautvater, der wiederholt laut verkündet, endlich alle seine Töchter unter die Haube gebracht zu haben: Alles schon da gewesen, aber auf einer Hochzeit absolut unmöglich. Zurückhaltung gilt nicht nur für das Outfit und die Rede, sondern für das gesamte Verhalten an diesem Tag.

    Zu spät kommen

    Bei einer Hochzeit darf einzig und allein die Braut zu spät kommen. Und das auch nur, um sicher zu gehen, dass alle Gäste ihren Platz gefunden haben und der Mittelgang zum Altar frei von Gewusel jeder Art ist. Es ist eine Selbstverständlichkeit, Kinderwägen in den Seitengängen abzustellen und auch zum Fotografieren nicht im Mittelgang umher zu eilen. Je größer die Hochzeit ist, umso früher solltest du da sein. Spätestens eine viertel Stunde vor Beginn der Hochzeit sollten alle Hochzeitsgäste in der Kirche sein. Überlasst die vorderen Bänke den engeren Verwandten, insbesondere wenn das Brautpaar darum bittet. Knarrende Kirchentüren stellen zu spät Kommende gern in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Und wenn Du doch zu spät dran bist? Bleibe in den hinteren Reihen und nimm am Rand Platz. Verhalte dich leise und unauffällig und fordere auf gar keinen Fall Leute in den vorderen Reihen, für dich Platz zu machen.

    Auffälliges Verhalten in der Kirche

    Viele Menschen betreten eine Kirche nur noch zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Es besteht kein Zwang mitzusingen und zu beten. Vermeide es aber, aufzufallen. Macht sich ein Hochzeitspaar die Mühe, für die Hochzeitsmesse eigene Text- und Singbücher vorzubereiten, vergibt sich kein Hochzeitsgast etwas, wenn er mitsingt. Beten kann nur, wer gläubig ist, aber jeder sollte mitmachen, wo er mitmachen kann. Es gehört sich nicht, sitzen zu bleiben, wenn alle zum Evangelium aufstehen und damit absolutes Desinteresse zu zeigen. Wer keinen Respekt vor kirchlichen Traditionen hat, sollte zumindest den Wunsch des Brautpaares nach einer kirchlichen Trauung respektieren und sich dem Anlass entsprechend verhalten. Wer gebeten wird, eine Fürbitte zu halten, sollte sich Gedanken machen, was er für das Brautpaar erbitten möchte und diese Bitte von ganzen Herzen vortragen.

    Die Brautleute in Verlegenheit bringen

    Keine Frage – charmante Anspielungen auf kleinere Missgeschicke, die den Brautleuten in der Vergangenheit passiert sind, lockern Reden und Ansprachen auf und sorgen für Heiterkeit. Übertreibt es der Redner, sorgen anzügliche Spitzen und pikante Details allerdings für Tränen. Auf gar keinen Fall darf ein Redner etwas sagen oder tun, das die Braut in schlechtem Licht erscheinen lässt. Das ist überflüssig, gemein und peinlich. Bei einer Hochzeitsrede kommt es darauf an, lobende, wertschätzende Worte für Braut und Bräutigam zu finden und witzige Anekdoten, in denen das Brautpaar eine Situation gerettet oder zum Besseren gewendet hat zum Besten zu geben.

    Entgleisende Brautentführungen und andere Katastrophen

    Hochzeitsspiele sind dafür gedacht, den Abend aufzulockern. Wer Spiele veranstalten möchte, sollte sich unbedingt mit den Trauzeugen absprechen und bei der Auswahl der Spiele Geschick und Geschmack beweisen. Tabu ist auch hier alles, was die Brautleute in Verlegenheit bringen könnte. Insbesondere Spiele, die auf das Sexualleben von Braut und Bräutigam abzielen, rutschen schnell ins Peinliche ab. So etwas passt eher auf einen Junggesellenabschied, eine Hochzeit ist ein romantischer und feierlicher Anlass und kein Forum für Selbstdarsteller. Fotopräsentationen müssen unbedingt abgesprochen werden, absolut unangebracht sind Nacktfotos. Wer eine Brautentführung plant, sollte in jedem Fall dafür sorgen, dass der Bräutigam die Braut in einem angemessenen Zeitraum findet. Hochzeiten, auf denen Das Brautpaar stundenlang fehlt, entgleisen für die Gäste oft zu langweiligen Wartepartien. Denn was ist eine Hochzeitsfeier schon ohne das Brautpaar?

    Übermäßiger AlkoholkonsumÜbermäßiger Alkoholkonsum

    Betrunken herumpöbelnde Gäste, ein Bräutigam der während der Hochzeitsfeier aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums schlafend unter dem Buffet liegt, ein mehr als leicht angeheiterter Brautvater, der mit peinlichen Details aus dem Teenagerleben seiner Tochter reüssieren möchte – das sind leicht vermeidbare Ärgernisse. Beherrschung und Zurückhaltung beim Alkoholkonsum ist angesagt – auch wenn der Wein noch so gut mundet!

    Unpassende Geschenke

    Manche Menschen freuen sich über spaßige Geschenke – oder tun zumindest so. Die meisten Spaßgeschenke sind allerdings unpassend und können als sehr abwertend und bloßstellend empfunden werden. Eine Kiste Sexspielzeug oder Babyausstattung ist absolut unmöglich. Auch Haushaltsgeräte sind unpassend, es sei denn, das Paar hat sie auf der Geschenkliste stehen. Wer ein persönliches Geschenk außerhalb der Liste machen möchte, sollte sich bei Trauzeugen oder dem Brautpaar erkundigen, ob die Gabe auch gut aufgenommen wird.

    Lästern

    Du findest das Brautkleid übertrieben? Das Essen schmeckt dir nicht und die Location ist ungemütlich? Beherrsche dich und behalte dein Urteil für dich. Die Hochzeit soll für das Brautpaar ein unvergesslich schöner Tag sein, böse Worte verderben die Stimmung und sind unangebracht.