Kategorie: Organisation

  • Blumenmädchen & Ringträger

    Blumenmädchen & Ringträger

    Blumenmädchen und Ringträger: Kleine Gäste – große Show!

    Träumst du davon, dass dir süße kleine Mädchen auf dem Weg zum Altar Rosenblüten streuen? Oder hast du einfach jede Menge Kinder aus dem Bekanntenkreis zu deiner Hochzeit eingeladen, die du in deine Hochzeit einbinden möchtest? Wie eure Motive auch sein mögen: Mit aufgeregten Schritten zum Altar trippelnde Kinder, die eifrig Blütenblätter streuen, bezaubern einfach jede  Hochzeitsgesellschaft.

    Blumenmädchen

    Junge Helfer

    Blumenkinder sind meist zwischen 3 und 10 Jahre alt. Kinder im Volksschulalter erfüllen ihren Auftrag nahezu selbstständig. Bei jüngeren Kindern solltet ihr ein Teenager-Mädel zur Junior Bridesmaid ernennen, die sich um die Kleinen kümmert. Die Kleinen Helfer erfüllen ihre Aufgaben begeistert, wenn sie sich wohl fühlen.

    Kleider für die Blumenmädchen

    Die Kleider der Blumenkinder und Ringträger sollten daher unbedingt bequem sitzen und nicht einengen. Ein besonders schönes Bild ergibt sich natürlich, wenn die Kleidung der Blumenkinder miteinander und mit dem Brautkleid harmoniert. Stimmt euch hinsichtlich der Kleidung mit den Eltern der Kids ab. Je mehr ihr vorgebt, desto stärker solltet ihr euch finanziell am Outfit der Blumenmädels beteiligen.

    Blumen streuen – gut organisiert

    Wünscht ihr euch, dass alle Kinder etwas Weißes tragen, reicht ein Detail, das das Hochzeitsmotto wiedergibt. Besorgt etwa einen Blumenkranz oder ein besonderes Armband für jedes Kind. Macht deutlich, wann die Kinder am Hochzeitstag vor Ort sein müssen und sprecht ab, wer die Blumenkörbchen samt duftendem Inhalt besorgt. Stellt euer Florist die Körbchen zusammen  oder kümmern sich die Eltern eines der Blumenmädels darum?  Besonders gut zum Streuen eignen sich Rosenblätter, Finger weg von giftigen Blüten wie Maiglöckchen, Oleander oder Goldregen.

    Blütenblätter

    Junior Bridesmaid

    Kleine Mädels lassen sich genau so gerne stylen wie Große: Beauftragt eine Junior Bridesmaid oder eine Blumenkindermami damit, den Mädchen den letzten Schliff zu geben. Übertreibt es jedoch nicht: Die Kleinen bezaubern durch ihre Natürlichkeit, die Ernsthaftigkeit und den Stolz, mit dem sie ihre Aufgaben erfüllen. Blumen streuen mit leerem Magen kommt nicht gut: Die Junior Bridesmaid sorgt am besten auch dafür, dass die Kinder etwas gegessen haben und am WC waren, bevor es losgeht! Es gibt jede Menge Aufgaben für Kinder, die das Alter für süße Blumenmädels und herzige Ringträger hinter sich gelassen haben. Das schon erwähnte Fungieren als Junior Brides Maid, das Anzünden der Hochzeitskerze, das Verlesen von Fürbitten und das Drapieren von Schleppe und Schleier sind nur einige davon.

    Streuerlaubnis

    Erkundet bereits im Vorfeld, ob an eurer Hochzeitslocation das Streuen von Blumen überhaupt erlaubt ist. Wenn ihr möchtet, dass die Blumenkinder vor Standesamt und Kirche Blüten streuen, dann solltet ihr dies vorher mit dem Standesbeamten und dem Pfarrer besprechen. Herrscht Blumenstreuverbot bieten Seifenblasen eine Alternative. Als kleiner Dank für eure Blumenkinder ist ein Geschenk angebracht. Dafür eignet sich ein Armketterl genau so gut wie ein Buch oder ein kleines Spielzeug. Sehr persönlich und aufmerksam ist jedoch ein Minifotoalbum, das den großen Auftritt der kleinen Gäste verewigt.

  • Destination Wedding: Hochzeit in den Flitterwochen

    Destination Wedding: Hochzeit in den Flitterwochen

    So funktioniert Heiraten im Ausland

    Eine Traumhochzeit unter Palmen statt Hochzeitsglocken in der Heimatkirche? Immer mehr Paare entscheiden sich für eine Destination Wedding und geben sich ihr Ja-Wort an einem besonderen Ort: am weißen Sandstrand, in einem romantischen Château in Südfrankreich oder im glitzernden Wüstenresort von Las Vegas.

    Wer die Hochzeit mit den Flitterwochen kombiniert, erlebt nicht nur eine außergewöhnliche Zeremonie, sondern startet auch direkt in die gemeinsame Hochzeitsreise. Traumhafte Kulissen sorgen dabei für unvergessliche Momente und wunderschöne Hochzeitsfotos.

    Doch viele Paare stellen sich eine wichtige Frage:
    Ist eine Hochzeit im Ausland überhaupt rechtsgültig?

    Bild: Melike B / Pexels

    Heiraten im Ausland: darauf müsst ihr achten

    Grundsätzlich gilt: Eine im Ausland geschlossene Ehe ist auch in Österreich gültig, wenn sie nach den örtlichen gesetzlichen Vorschriften des jeweiligen Landes geschlossen wurde.

    Dennoch gibt es je nach Land unterschiedliche Regeln und Voraussetzungen. Einige Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Bestimmungen sein können:

    • Auf Mauritius muss sich das Brautpaar vorher bestätigen lassen, dass es keine Staatsbürger des Inselstaates ist.
    • Auf Bali müssen beide Partner derselben Religionsgemeinschaft angehören.
    • In Grenada muss das Paar mindestens drei Tage vor der Trauung im Land sein.

    Aus diesem Grund entscheiden sich manche Paare dafür, die romantische Zeremonie im Ausland zu feiern und die offizielle standesamtliche Trauung später zu Hause nachzuholen.

    Dokumente für eine Hochzeit im Ausland

    Wenn ihr euch für eine Hochzeit im Urlaub oder eine Destination Wedding entscheidet, solltet ihr euch frühzeitig über die notwendigen Dokumente informieren.

    In vielen Ländern benötigt ihr beispielsweise:

    • Reisepässe
    • Geburtsurkunden (oft mit beglaubigter Übersetzung)
    • Ledigkeitsbescheinigung
    • Ehefähigkeitszeugnis
    • teilweise auch Flugtickets oder Aufenthaltsnachweise

    Besonders unkompliziert ist das Heiraten zum Beispiel auf Barbados. Dort kann das Brautpaar mit Reisepässen, beglaubigten Geburtsurkunden und einer Ledigkeitsbescheinigung zum Standesamt in Bridgetown gehen und oft noch am selben Tag an einem beliebigen Ort der Insel heiraten.

    Viele klassische Flitterwochen-Destinationen wie die Karibik oder Mauritius haben ihre Abläufe bereits stark vereinfacht, da immer mehr Paare ihre Hochzeit mit der Hochzeitsreise verbinden möchten.

    Unterstützung durch Hotels und Hochzeitsplaner

    Viele Hotels, Resorts und Hochzeitsreiseveranstalter unterstützen Paare bei der Planung einer Hochzeit im Ausland.

    Sie helfen unter anderem bei:

    • der Organisation der Zeremonie
    • der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente
    • der Einhaltung der Fristen
    • der Kommunikation mit lokalen Behörden

    Trotzdem solltet ihr euch zusätzlich selbst bei den zuständigen Behörden informieren, entweder direkt bei der Heiratsbehörde im jeweiligen Land oder bei der Botschaft bzw. dem Konsulat.

    Bild: Josh Withers / Pexels

    Ehefähigkeitszeugnis und internationale Urkunden

    In vielen Ländern benötigt ihr ein sogenanntes Ehefähigkeitszeugnis. Dieses Dokument wird vom zuständigen Standesamt in Österreich ausgestellt und bestätigt, dass ihr rechtlich heiraten dürft.

    Praktisch ist es auch, sich vor der Reise internationale Personenstandsurkunden ausstellen zu lassen, zum Beispiel:

    • internationale Geburtsurkunden
    • internationale Heiratsurkunden
    • internationale Sterbeurkunden (falls relevant)

    Diese mehrsprachigen Dokumente ersparen euch oft zusätzliche Übersetzungen und Behördenwege.

    Namensführung und Anerkennung der Ehe in Österreich

    Für österreichische Staatsbürger gilt bei der Namensführung nach der Hochzeit immer österreichisches Recht.

    Daher ist es sinnvoll, vor der Hochzeit im Ausland euer zuständiges Standesamt in Österreich zu kontaktieren. Dort könnt ihr klären, welchen Familiennamen ihr nach der Eheschließung führen möchtet.

    Nach der Hochzeit solltet ihr eure ausländische Heiratsurkunde beim Standesamt in Österreich vorlegen. Je nach Land kann zusätzlich eine sogenannte Apostille oder Überbeglaubigung erforderlich sein.

    Wenn die Urkunde nicht mehrsprachig ist, muss sie von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher ins Deutsche übersetzt werden.

    Fazit: Traumhochzeit im Ausland mit guter Planung

    Eine Hochzeit in den Flitterwochen oder eine Destination Wedding ist für viele Paare ein unvergessliches Erlebnis. Traumhafte Locations, intime Zeremonien und die direkte Verbindung zur Hochzeitsreise machen diese Art der Hochzeit besonders.

    Damit eure Ehe auch rechtlich anerkannt wird, solltet ihr euch jedoch frühzeitig über Dokumente, Fristen und gesetzliche Bestimmungen informieren.

    Mit der richtigen Vorbereitung steht eurer Traumhochzeit im Ausland nichts mehr im Weg.

    Detailliere Informationen findet ihr auf:

    https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/7/Seite.070430.html

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  • Kleine Gäste – große Party

    Kleine Gäste – große Party

    Kinder feiern bei der Hochzeit mit: Kleine Gäste – große Party!

    Eine Feier gilt dann als gelungen, wenn sich die Gäste wohl fühlen, sich gut unterhalten und noch lange über die wunderbare Feier plaudern. Kleine Gäste brauchen zum Wohlfühlen ein bisserl mehr als gutes Essen, gefüllte Gläser und flotte Tanzmusik. Manche Kinder sind von Natur aus lebhaft, andere werden nur dann unruhig, wenn ihnen Ablenkung fehlt.

    Blumenkinder mit Brautpaar

    Kurzweilige Unterhaltung

    Kinder haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und kommen auf die seltsamsten Ideen, wenn ihnen langweilig wird. Unterhaltet sie deshalb gut und bietet verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten an. Gestaltet einen Tisch mit Zeichen- und Bastelmaterial, Brettspielen, Comics oder Modellierballons. Ein Malwettbewerb nach dem Motto: „Wer malt das schönste Bild von der Braut?“ kommt genau so gut an wie ein kleines Hochzeitsquiz.

    Sorgt für Kinderanimation

    Stellt sicher, dass die Kinder immer beaufsichtigt sind, um zu verhindern dass Chaos ausbricht. Wer mit Mädels im Teenageralter im Bekanntenkreis gesegnet ist, hat gute Karten. Gegen ein kleines Taschengeld spielen die meisten Mädchen liebend gern Kinderanimateur und beschäftigen die jüngeren Kinder mit Armbandflechten, Origami falten oder bewegungsintensiveren Partyspielen wie einer Rätselrallye oder witzigen Rollenspielen. Ideal ist eine Festlocation, die einen Außenbereich bietet, wo sich die Kinder austoben können. Gibt es eine Wiese und ein paar Bäume, im Idealfall einen Spielplatz, dann unterhalten sich die meisten Kinder von selbst. Achtet schon bei der Auswahl eurer Location auf kindgerechte Features wie Kinderwagentauglichkeit und Kuschelecke.

     

    Snacks und Getränke

    Bietet Kindern beim Hochzeitsempfang leckere Getränke mit Cocktailschirmchen und bunten Strohhalmen an. Sorgt dafür, dass die Kinder auch während dem Hochzeitsfest immer wieder kleine Knabbereien zur Verfügung haben. Stellt im Falle eines Hochzeitsmenüs sicher, dass den kleinen Gästen statt Krabbencocktail und Rehmedaillons eher Chicken Fingers mit Pommes Frites und Gurken- und Karottensticks gereicht werden.

    Children first!

    Es ist auch eine gute Idee, die Kindergerichte als erstes servieren zu lassen, denn es gibt kaum etwas Unruhigeres als ein hungriges Kind. Kommt Müdigkeit dazu, ist die Verwandlung vom süßen Blumenmädel ins quietschende Zickenmonster nicht mehr aufzuhalten. Bietet deshalb einen Rückzugsbereich für die Kleinen an, der mit Sitzsäcken und Kissen gemütlich genug für ein kleines Nickerchen wirkt – besonders, wenn ihr einen Abendempfang plant. Ein separater Bereich, der etwas Ruhe bietet, wird übrigens auch von stillenden Müttern gern angenommen.

    Blumenmädchen, Ringträger und Fotoprofis

    Die meisten Kinder blühen auf, wenn sie in die Feier mit einbezogen werden. Es erfüllt se mit Stolz, Verantwortung zu tragen und gebraucht zu werden: Sei es als Blumenkind, Ringträger, als „Junior Bridesmaids“,  Verwalter des Geschenktisches bzw. Gästebuchs oder Helfer, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Stellt für die jüngsten Gäste Überraschungssackerln zusammen, in denen Dinge sind, die sie gern haben und mit denen sie sich während der Feier beschäftigen können (Eltern nach Vorlieben fragen!). Einmalkameras machen aus euren kleinen Gästen VIP-Fotografen, die für Schnappschüsse aus einer ganz anderen Perspektive sorgen.

    Kinder bringen Überraschungsmomente in jede Feier, sorgen für jede Menge Lacher und witzige Situationen. Flippt nicht aus, wenn einer eurer jungen Gäste etwa die Finger schon vor dem Anschnitt nicht von der Hochzeitstorte lassen kann und nehmt es mit Humor. Unvorstellbar für euch? Dann lest auch unseren Artikel: „ Kleine Gäste – keine Gäste?“.

  • Brautjungfern – Aufgaben und Bedeutung

    Brautjungfern – Aufgaben und Bedeutung

    Brautjungfern – Freundinnen für alle Fälle

    Gute Freundinnen sind immer für dich da, und jetzt, beim planen deiner Hochzeit brauchst du sie mehr denn je. Brautjungfern waren ursprünglich dazu da, böse Geister von der Braut abzulenken. Heutzutage ist eine Brautjungfer jemand, den die Braut nicht nur an Ihrer Hochzeit, sondern auch an den Hochzeitsvorbereitungen teilhaben lassen möchte. Die bösen Geister wehrt eine gute Brautjungfer nach wie vor ab, namentlich Stress, Überforderung und Unsicherheiten in letzter Minute. Die Braut kann eine Schwester, eine Cousine oder eine enge Freundin wählen, deren Nähe und Unterstützung für die Braut wichtig ist.
    Braut mit Brautjungfern

    Vertraute, Ratgeberin, Helferin

    Während der Hochzeitsvorbereitung hat eine Brautjungfer stets ein offenes Ohr für Sorgen und Anflüge von Panik. Sie ist Vertraute, Ratgeberin, Helferin, tätigt Besorgungen und organisiert den Polterabend. Einige dieser Aufgaben überschneiden sich mit jenen der Trauzeugin. Braut, Trauzeugin und Brautjungfern sollten sich also gut absprechen, wer welche Aufgaben übernimmt und gut zusammenarbeiten können.

    Auswahl der Brautjungfern

    Eine Braut sollte für die Aufgabe der Brautjungfer jemanden aussuchen, der verlässlich, hilfsbereit und in der Nähe ist, der sie und ihre Vorlieben kennt und über Organisationstalent verfügt. Bei der Vorbereitung des Polterabends oder der Hochzeitsspiele ist es von Vorteil, den Stil der Braut gut zu kennen. Chillt sie lieber mit einem Glas Weißwein am Seeufer oder ist eine heiße Tanznacht in der City mehr ihr Ding? Das Anforderungsprofil einer Brautjungfer ist also gewaltig – und nicht zu vergessen: Zeit sollte sie auch haben.

    Aufgaben einer Brautjungfer:

    • die Braut bei der Auswahl des Brautkleides beraten
    • wenn sie darum gebeten wird, bei der Musikauswahl, der Auswahl der Dekoration und des
         Blumenschmucks helfen
    • Einladungs- Tisch und Menükarten basteln, wenn das Brautpaar auf DIY baut
    • Botendienste und kleinere Besorgungen übernehmen, beispielsweise die Hochzeitstorte oder
         die Hochzeitsblumen abholen
    • den Polterabend und eventuell eine Brautparty organisieren
    • der Braut am Hochzeitstag beim Ankleiden und Schminken helfen und wenn nötig beruhigend
         auf sie einwirken
    • während der Hochzeitsvorbereitungen immer wieder moralische Unterstützung liefern
    • die Kommunikation mit den anderen Hochzeitsgästen aufrecht erhalten, etwa wenn
         Rückantwortkarten fehlen oder sich etwas geändert hat.


    Einsatz am Hochzeitstag

    Am Hochzeitstag ist die (erste) Brautjungfer die wichtigste Helferin der Braut; sie begleitet sie im Hochzeitszug in die Kirche oder geht mit dem Brautführer direkt hinter dem Brautpaar, trägt ihre Schleppe und nimmt ihr während der Trauzeremonie den Brautstrauß ab. Die Brautjungfer als gute Seele einer Hochzeit hat ab und zu nette Überraschungen parat. Dabei kann es sich um eine Hochzeitszeitschrift handeln, um Hochzeitsspiele oder eine kleine Ansprache.

    Multitalent Brautjungfer

    Am Hochzeitsempfang sollte eine Brautjungfer mit so vielen Gästen wie möglich plaudern, sie willkommen heißen und das Eis zwischen verschiedenen Gruppen brechen. Zu ihren Aufgaben kann auch gehören, zu überprüfen ob alle Dienstleister gekommen sind und das Krisenmanagement zu übernehmen, wenn etwas fehlt. Eine Brautjungfer kann sich ebenfalls darum kümmern, dass sich jeder im Gästebuch eingetragen hat, dass die Hochzeitsgeschenke in Empfang genommen und sicher verwahrt worden sind. Eine gute Brautjungfer hilft da, wo sie gebraucht wird, ist pünktlich und unterstützt die Braut, wo sie nur kann. Bei der Vielzahl der Aufgaben, die eine Braut an ihre Brautjungfer delegieren kann, ist es prima, dass eine Braut zwar nur eine Trauzeugin, aber jede Menge Brautjungfern nominieren kann.

  • Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Die zentralen Fragen der Hochzeitsplanung drehen sich darum, wer überhaupt eingeladen wird, wo gefeiert wird, wo die Hochzeitsgäste sitzen sollen, wie die Feier in groben Zügen ablaufen soll – und wer das alles bezahlt. Hier bekommt ihr einen Überblick:

    Die Gästeliste

    Nachdem ihr euer Hochzeitsbudget festglegt habt, stellt ihr eine Gästeliste mit Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern auf. Die Gästeliste gibt euch einen Überblick über die Größe des Festes, und damit über die Größe der benötigten Räumlichkeiten für eure Hochzeitsfeier. Nehmt euch Zeit für das Aufstellen der Gästeliste, und überdenkt euch gut, wen ihr einladen wollt, denn die Länge der Gästeliste wirkt sich maßgeblich auf euer Budget aus. Und heute finanzieren das Hochzeitsbudget schon lange nicht mehr die Brauteltern allein. Wie ihr am besten herausfindet, wer zur Hochzeit eingeladen wird und wer bloß eine Hochzeitsanzeige erhält, erfahrt ihr in unserem Beitrag zur Gästliste.

    Sitzordnung – wer sitzt der Etikette nach wo an der Hochzeitstafel?

    Runde Tische, eckige Tische, lange Tafel für alle oder getrennte Tische: Möglichkeiten gibt es genug, oft gibt die Location die Form der Tischaufstellung vor (gibt es an der Location nur eckige Tische, macht es keinen Sinn, für runde zu planen). Wir stellen euch hier vor, was die Etikette sagt und welche Varianten sich in der Praxis bewährt haben.


    Runde Tische
    Sitzordnung für die Hochzeit an einem runden Tisch
    U-förmiger Tisch
    Sitzordnung - Sitzplan für die Hochzeit Tisch in U-Form
    T-förmiger Tisch
    Sitzordnung - Sitzplan für die Hochzeit Tisch in T-Form

    Hochzeitstafel und Tische im Raum

    Die Ehrentafel mit dem Brautpaar ist meistens ein runder oder gerader Tisch, der von überall im Raum aus gut eingesehen werden kann. Der Etikette gemäß sitzt das Brautpaar genau in der Mitte, gut sichtbar für alle Gäste, daneben jeweils die Eltern des Brautpaars und die Trauzeugen. Die Familie der Braut sitzt an ihrer Seite des Tisches, die des Bräutigams an seiner. Habt ihr eine lange Tafel, sitzen von da ausgehend der Rest der Familie, Großeltern, Geschwister und auch der Zelebrant, falls eingeladen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Sitzordnung Gesetz ist, die Tradition dient dazu, euch eine Anleitung zu geben.

    Tischplan für Hochzeitstafel und Tische der Gäste

     

    Hier erfahrt ihr, wie ihr im Nu von eurer Gästeliste zu eurem fertigen Sitzplan findet.

     

    Die Hochzeitstafel

    Nach der Trauung gibt es üblicherweise einen Sektempfang mit Fingerfood oder eine Agape vor Kirche oder Standesamt. Vereint das Brautpaar Trauung und Hochzeitsfeier an einem Veranstaltungsort, verabschieden sich nach der Agabe die Gäste, die nur zum Sektempfang geladen sind und die Hochzeitsgesellschaft begibt sich zur festlich dekorierten Tafel. Andernfalls geht es für Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft vom Ort der Trauung weiter zur Festlocation.

    Hat das Brautpaar nach der Trauung einen Termin im Fotostudio, erwarten die Gäste an der Location weitere Erfrischungen. Je nach Tageszeit dürfen Kaffee und Kuchen gereicht werden. Egal wie lange das Fotoshooting dauert: Die Tafel wird erst eröffnet, wenn das Brautpaar anwesend ist.

    Nach dem Hochzeitsessen oder zur Überbrückung der Wartezeit zwischen den Gängen halten der Brautvater und die Trauzeuen üblicherweise Tischreden. Hochzeitsspiele lockern die Feierlichkeiten auf und brechen das Eis zwischen Gästen, die einander noch nicht so gut kennen. Nach dem Dessert und der letzten Rede eröffnet das Brautpaar die Tanzfläche mit dem Hochzeitstanz. Wann ihr die Hochzeitstorte anschneidet, bleibt euch überlassen! Schaut euch unsere Beiträge zu den einzelnen Themen an, um Details zu erfahren!

  • Hochzeitsplanung und Hochzeitsorganisation

    TIPPS ZUR HOCHZEITSORGANISATION & HOCHZEITSPLANUNG

    Jedes Brautpaar wünscht sich einen absolut traumhaften und perfekten Hochzeitstag, den sprichwörtlich „schönsten Tag im Leben“. Es ist sicher keine Überraschung für euch, dass es bei der Planung der Hochzeit gilt, unzählige  Entscheidungen zu treffen. Die meisten Paare brauchen etwa sechs bis achtzehn Monate, um ihre Hochzeit zu planen. Die meiste Zeit wird dafür aufgewendet, einen passenden Veranstaltungsort zu finden, das perfekte Brautkleid auszusuchen, einen tollen Fotografen auszuwählen und sich zu überlegen, in welchem Stil das Hochzeitsfest abgehalten werden soll.

    Ehe ihr euch Hals über Kopf in die hektische Welt der Hochzeitsplanung werft, nehmt euch Zeit das große Ganze zu betrachten. So könnt ihr die gröbsten Planungsfehler rund um Hochzeitsbudget, Gästeliste, … vermeiden und alles ganz entspannt und ruhig angehen. Wir begleiten euch mit unseren Tipps rund ums Planen und Organisieren bei eurem ersten Schritt in die Welt der Hochzeitsplanung: Los geht’s!

    Hier sind die Hochzeitstrends 2023 – was bleibt? Was ist neu?

    Must haves für die Hochzeit 2023 –
    Was ist neu? Was sollte dabei sein?

    Tagsüber Hochzeit zu feiern hat was – auch wenn die Traumlocation abends noch zu haben ist.

    Formvollendet und mit Stil vorgebracht ist ein gelungener Hochzeitsantrag einfach nur Romantik pur!

    Die Basics für die Planung eures Fests: Hochzeitsvorbereitungen leicht gemacht!

    Die TRAU DICH bringt jede Menge Eindrücke. So macht ihr das Beste aus eurem Messebesuch!

    Feiert eure Verlobung im ganz großem Stil!

    Sobald ihr wisst, wie viel ihr für eure Hochzeit ausgeben könnt, kann es mit dem Planen losgehen!

    Stressige Momente sind völlig normal – so geht ihr damit um!

    Wenn das Hochzeitsbudget nicht so üppig ausfällt, steht einer traumhaften Hochzeit trotzdem nichts im Weg!

    … Dinge, die den Hochzeitstag perfekt machen, über die aber kaum jemand spricht

    Häufige Fehler bei der Hochzeit- und wie ihr sie vermeidet!

     

    Die 12-Monats-Checkliste für den Bräutigam: Was, wann in der Hochzeitsplanung zu tun ist.

    Brautpaar, Brauteltern, Hochzeitsgäste … wer finanziert das Hochzeitsbudget?

    So bleibt ihr eurem Hochzeitsbudget treu und gebt nicht mehr Geld aus, als ihr geplant habt.

    Details wie Polterabend, Brautjungfernkleider, Unterbringung der Gäste … wer zahlt wofür?

    Zu einer Hochzeit gehören zwei. So bringt sich der Bräutigam ein!

     

    Wer findet keinen Platz mehr auf der Gästeliste? Tipps, wie ihr die „Vielleichts“ verwaltet.

     

    Als Brautpaar steht ihr im Mittelpunkt der Aufmerk- samkeit – die Dosis des Rampenlichts bestimmt ihr!

    Wer ist zur Hochzeit eingeladen? Wer nicht? So bekommt ihr die Länge der Gästeliste unter Kontrolle.

    Das private Event vor dem großen Moment: Das Styling der Braut am Hochzeitstag.

     

    Mit den Mädels planen, lachen, relaxen, einfach beim Hochzeit organisieren viel Spaß haben!

    Von der Gästeliste zur Sitzordnung an der Hochzeitstafel.

    Mit diese Sitzordnung macht ihr eure Hochzeitsäste glücklich.

    Gästeliste, Sitzordnung und Hochzeitstafel:
    Das 1×1 der Hochzeitsetikette.

    Wie ihr eure Hochzeitsgäste an der Hochzeitstafel gruppiert.

    Mit zwölf Tipps zum perfekten Hochzeitsgast!

    Gönnt euch kleine Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen – erfahrt hier, wie.

    Trauzeugen – Bedeutung und Voraussetzungen. Welche Aufgaben übernimmt der Trauzeuge?

    Freundin, Vertraute, Ratgeber – eine Brautjungfer ist treue Helferin vor und während der Hochzeit.

    Essen, Trinken, Unterhaltung Was Kinder brauchen, um sich auf Eurer Hochzeit rundum wohl zu fühlen!

    Dos und Donts für den Einsatz von Social Media bei der Hochzeitsplanung.

    Was sagt die Hochzeitsetikette über das Engegennehmen von Glückwünschen?

    So vereinbart ihr eine traumhafte Hochzeit mit einem schlanken Budget!

     

    Eine Brautparty stimmt die Braut und ihre Mädelsrunde auf die Hochzeit ein!

    Wer im Ausland heiratet und danach in Österreich als verheiratet gelten möchte, muss einiges beachten.

    Hüte dich vorm Hochzeitsmonster!


    „… mit Begleitung“ oder ohne Partner unter Paaren: So fühlen sich Single-Gäste auf eurer Hochzeit wohl!

    Heiße Krankenschwestern und sexy Cowboys, die unschuldigen Passanten an die Wäsche gehen!

    Blumenkinder: Träumst du davon, dass dir süße kleine Mädchen auf dem Weg zum Altar Rosenblüten streuen?

    Mit Kindern zu feiern ist nicht jedermanns Sache – Gästeliste ohne kleine Gäste?

    Dem geliebten Mensch an seiner Seite zu sagen wie sehr man ihn liebt, ist unbezahlbar.

    Trauzeuge sein – das bedeutet etwas mehr als das Kissen mit den Trauringen zu halten!

    „Smart Casual“ oder doch lieber „White Tie“? Der Dresscode zieht eure Hochzeitsgäste an.

    Guter Service muss belohnt werden – was ist angemessen und wer darf nicht vergessen werden?

    Heiraten in einem Sommertraum – Tipps zum Planen deiner Sommerhochzeit.

    Die Landschaft ist in Weiß gehüllt, was für eine traumhafte Kulisse für eure Hochzeit!

    Single zum Hochzeitsfest – nutzt unsere Strategien und das Feiern unter Paaren wird eine gelungene Party!

    Angehende Brautleute lassen es gern so richtig krachen – am Polterabend am liebsten mit ihren besten Freunden!

    Knipsen und umgehend Posten – nicht jedes Brautpaar will Star auf Facebook sein!

    Wir heiraten nochmal zu unserem Ehejubiläum!

     

     

    Macht euch hier schlau, wie ihr Schwung in eure Frühlingshochzeit bringt!

     

    Dresscode „Tracht“: Hier geht es beim Hochzeit Feiern fröhlich, lustig und locker zu!

     

    Heiraten im Herbst abseits aller Klischees: Farben, Dekeo, Trends, …

    Als Braut mit Babybauch ist deine bevorstehende Hochzeit ein Grund, erst recht vor Freude zu strahlen!

  • Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung leicht gemacht

    So ein Hochzeitstag ist ganz schön aufregend: Alles soll perfekt sein, Brautpaar und Hochzeitsgäste sollen sich rundherum wohl fühlen und sich noch lange an eine wunderschöne Feier erinnern. Organisiert eure Hochzeit daher sorgfältig und geht durchdacht an die Dinge heran. Gute Vorausplanung, klare Organisation und ein gut strukturierter Plan für euren großen Tag legen den Grundstein dafür, dass euer Hochzeitsfest abläuft wie am Schnürchen.

    Brautpaar

    Hochzeitsbudget und Gästeliste

    Bevor Ihr mit den Details der Hochzeitsplanung beginnt, verschafft euch Klarheit darüber, wie ihr euch euren großen Tag überhaupt vorstellt, wen ihr dabei haben wollt und was ihr für eure Hochzeit ausgeben wollt. Wie eure Feier aussehen wird, wird nämlich vor allem von der Höhe eures Hochzeitsbudgets und der Anzahl der eingeladenen Hochzeitsgäste bestimmt – und von eurer Kreativität, eurem Einfallsreichtum und eurem Planungsgeschick! Die Länge der Gästeliste hat sogar einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahl eurer Location: Erst wenn ihr wisst, wie viele Leute dort Platz finden müssen, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Und erst wenn ihr wisst, wie viel ihr ausgeben könnt und eine Vorstellung von den Preisen der einzelnen Posten habt, könnt ihr den Rahmen eurer Feier festlegen.

    Hochzeitsplanung für Einsteiger

    Eine Mindmap hilft euch dabei, alle Planungsbereiche auf ein (seeehr großes) Blatt Papier zu bringen. Stellt euch als erstes folgende Fragen:

    Hochzeitsplanung
    ~ Wann wollt ihr heiraten?
    ~ Wer wird eingeladen?
    ~ Wie hoch ist euer Budget?
    ~ Wo wollt ihr heiraten?
    ~ Wie wollt ihr heiraten?


    Überlegt euch danach, welche Dienstleister ihr für eure Hochzeit in Anspruch nehmen wollt und in welchem Umfang.  Das brautinfo-Team hat die wichtigsten Punkte, die es bei der Organisation einer gelungenen Hochzeit zu berücksichtigen gilt, in Form von Checklisten für euch aufbereitet.

    Die TRAU DICH Checklisten für eure Hochzeitsplanung helfen euch, einen roten Faden durch eure Hochzeit zu ziehen, alles Wichtige im Auge zu behalten und gelassen und stressfrei zu planen.


    Denn jetzt geht es daran, jede Menge Ideen und Informationen zu sammeln und übersichtlich aufzuarbeiten.

    Das Herzstück: Dein Hochzeitskleid

    Gib dir genug Zeit, dein Traumhochzeitskleid zu bestellen. Wenn du dir ein maßgeschneidertes Kleid wünscht, solltest du mindestens sechs Monate zum anprobieren, schneidern und ändern einplanen. Dann kannst du sicher gehen, dass deine Designerin oder dein Brautmodeausstatter Zeit hat, all deine Wünsche und Vorstellungen umzusetzen.

    Gut kommunizieren

    Bittet Freunde und Verwandte, kleine Aufgaben am Hochzeitstag selbst zu übernehmen. Stimmt bereits im Voraus Termine mit Verwandten und engen Freunden, die ihr auf jeden Fall dabei haben wollt, ab. Besprecht und plant den Ablauf der Hochzeit gemeinsam und in Ruhe. Bei der Trauung ist es essentiell, dass alle Beteiligten wissen, welche Aufgabe sie erfüllen sollen. Macht die wichtigsten Personen wie die Schwiegereltern, die Trauzeugen und alle Personen, die zum reibungslosen Ablauf der Feierlichkeit notwendig sind, schon in der Planungsphase miteinander bekannt. Haltet den genauen Ablauf der Hochzeitsfeier schriftlich fest, damit sich jeder damit vertraut machen kann.

    Ein Rat am Rande – sollte euch die  Hochzeitsorganisation einfach überwältigen, dann zieht es in Betracht, einen Wedding Planner zu engagieren, der all die kleinen Details für euch in Ordnung bringt.

    Drei Hochzeitsplanungs-Basic-Tipps von der Expertin:

    1. Organisiere gut! Beginne rechtzeitig, dein Hochzeitsfest zu planen – speziell, wenn du dir eine besondere Hochzeitsfeier wünschst.

    2. Bitte eine Vertrauensperson, dir während des Festes die Organisation abzunehmen und darauf zu achten, dass niemand bei deiner Hochzeit Drama spielt.

    3. Doch das Allerwichtigste ist, den richtigen Partner zu wählen!!!

    Ing. Ursula Effenberger, Veranstalterin der TRAU DICH, Österreichs größter Hochzeitsmesse

  • Hochzeitsbudget – Hochzeitsfeier

    Hochzeitsbudget – Hochzeitsfeier

    Die Planung eures Hochzeitsbudgets

    Das Aufstellen eines Budgets entspricht zwar nicht dem Inbegriff der Romantik, bietet allerdings die Grundlage für eure gesamte Hochzeitsplanung. Denn wie viel ihr ausgeben könnt, bestimmt den Rahmen eurer Hochzeit.

    Hochzeitspaar Brautstrauß

    Location und Gästeliste

    Jede einzelne Entscheidung, die ihr trefft, wird davon beeinflusst wie viel das Brautkleid, der Fotograf, die Hochzeitstorte, die Location und all die anderen Dinge, die ihr euch wünscht, kosten dürfen. Die Kosten werden vor allem von der Zahl der eingeladenen Gäste und dem Ambiente, das ihr euch für eure Hochzeitsfeier wünscht, bestimmt. Erst wenn ihr wisst, wen ihr einladen möchtet und auf wessen Anwesenheit ihr verzichtet, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Denn ihr seid dann sicher, wie viele Leute dort Platz finden müssen. Die Länge Eurer Gästeliste bestimmt auch, wie viel ihr für Catering, Getränke, Transport und Give-Aways und andere Details ausgeben werdet. Stellt also die Gästeliste so früh wie möglich auf und lasst noch ein paar Plätze frei, wenn ihr kurzfristig jemanden einladen wollt.

    Fixpunkte im Budget

    Überlegt welche Ausgaben zur Gestaltung eurer Feier unbedingt notwendig sind und wer dafür aufkommen wird. Eine Klärung der Kostenaufteilung ist dabei sehr hilfreich. Besprecht am besten die Planung und die damit verbundenen Ausgaben mit beiden Familien. Als Richtwert könnt ihr bei etwa 50 Gästen mit 5.000 bis 10.000 € rechnen, für 80 Gäste müsst ihr bis zu 12.000 € einplanen. Und das betrifft nur die Feier selbst, dazu kommen noch die Ausgaben für Eheringe, Flitterwochen und Bekleidung.

    Hochzeits-Sponsoring

    Sucht euch Sponsoren für eure Hochzeit! Die Ausgaben, die ein Brautpaar für das Hochzeitsfest plant, sind immerhin auch vom sozialen Status abhängig. Ein Brautpaar, das knapp kalkulieren muss, darf durchaus seine Familie um Unterstützung bitten, indem es sich etwa Blumenschmuck, Fotoreportage oder Hochzeitskutsche als Hochzeitsgeschenk wünscht.
    Sparschwein

    Behaltet die Finanzen immer im Blick

    Wenn ihr euch über die Finanzen einig geworden seid, dann wisst ihr, in welchem Rahmen und in welcher Größe ihr die Feier planen könnt. Erkundigt euch nach durchschnittlichen Preisen für die einzelnen Posten und erstellt zuerst ein vorläufiges Budget. Schreibt euch alles auf, was ihr wirklich ausgebt, damit ihr den Überblick behaltet und nutzt Checklisten. Es müssen nicht immer teure und aufwendige Dinge sein, die das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machen! Mit etwas Kreativität und Phantasie lässt sich auch mit einem kleinen Budget eine wirklich großartige Feier planen!

     

    Und wer zahlt eigentlich was?

  • No-Goes bei der Hochzeit

    No-Goes bei der Hochzeit

    No-Goes bei der Hochzeit

    Jeans und Turnschuhe als Festbekleidung, laut vernehmbares lästern über das Brautkleid, klingelnde Handys statt läutender Hochzeitsglocken – geht es noch peinlicher? Was Du als Hochzeitsgast unbedingt vermeiden solltest, haben wir in einem kleinen Hochzeits-Knigge für Dich zusammengestellt. Denk daran, dass die Hochzeitsfeier der große Tag des Brautpaares ist. Unterlasse deshalb alles, was dem Brautpaar die Show stiehlt, peinliche Situationen hervorruft und dem Tag die festliche Stimmung raubt. Genießt  die Feier, seid  charmant und helft da, wo ihr darum gebeten werdet, mit Herz und Verstand.

    Ganz in Weiß – das Privileg der Braut

    Der allergrößte Faux-Pas bei einer Hochzeit ist, als Gast im weißen Kleid zu erscheinen – es sei denn, die Braut hat für euch als Brautjungfern weiße Kleider ausgewählt. Sollte die Braut kein Weiß tragen, sondern etwa Rot, dann sollte sie es mit „Die Braut trägt Rot“ in der Hochzeitseinladung ankündigen. Für die Gäste gilt somit der Dresscode „everthing but red„. Ganz in Schwarz aufzutauchen ist übrigens auch kein guter Gedanke, schließlich handelt es sich um eine Hochzeit und nicht um eine Beerdigung.

    Anlass- & FestmodeDresscode ignorieren

    In der Hochzeitseinladung werden die Gäste gebeten, durch ihre Kleidung einen der Feierlichkeit angemessenen Grad der Förmlichkeit auszudrücken. Wie hoch dieser Grad ist, bleibt dem Brautpaar überlassen. Findet ein Hochzeitsgast den Dresscode übertrieben oder ist ganz und gar ein Modemuffel?

    Das Brautpaar hat sich beim Festlegen des Dresscodes etwas gedacht und wem die Idee nicht gefällt, der sollte der Hochzeit lieber fernbleiben als in unpassender Kleidung zu erscheinen. Hast du keine angemessene Garderobe im Schrank? Dann bietet sich hier eine gute Gelegenheit, mal wieder shoppen zu gehen oder den Verleihservice eines guten Modehauses auszuprobieren.

    Der Dresscode kann zwar individuell ausgelegt werden, muss aber unbedingt erfüllt werden. A propos Individualität: tiefe Rückenausschnitte, sexy Minikleider und enge Corsagen sind absolute NoGoes. Schulterfreie Oberteile sind in Ordnung, in der Kirche ist ein Bolero oder ein Schultertuch auch heute noch angemessen.

    Sich in den Vordergrund drängen

    Der Hochzeitstag gehört dem Brautpaar! Eine Trauzeugin, die sich im sexy Glamour-Look in Szene setzt, ein Festredner der sich selbst am liebsten reden hört und kein Ende findet, eine Brautmutter, die alles an sich reißt oder ein Brautvater, der wiederholt laut verkündet, endlich alle seine Töchter unter die Haube gebracht zu haben: Alles schon da gewesen, aber auf einer Hochzeit absolut unmöglich. Zurückhaltung gilt nicht nur für das Outfit und die Rede, sondern für das gesamte Verhalten an diesem Tag.

    Zu spät kommen

    Bei einer Hochzeit darf einzig und allein die Braut zu spät kommen. Und das auch nur, um sicher zu gehen, dass alle Gäste ihren Platz gefunden haben und der Mittelgang zum Altar frei von Gewusel jeder Art ist. Es ist eine Selbstverständlichkeit, Kinderwägen in den Seitengängen abzustellen und auch zum Fotografieren nicht im Mittelgang umher zu eilen. Je größer die Hochzeit ist, umso früher solltest du da sein. Spätestens eine viertel Stunde vor Beginn der Hochzeit sollten alle Hochzeitsgäste in der Kirche sein. Überlasst die vorderen Bänke den engeren Verwandten, insbesondere wenn das Brautpaar darum bittet. Knarrende Kirchentüren stellen zu spät Kommende gern in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Und wenn Du doch zu spät dran bist? Bleibe in den hinteren Reihen und nimm am Rand Platz. Verhalte dich leise und unauffällig und fordere auf gar keinen Fall Leute in den vorderen Reihen, für dich Platz zu machen.

    Auffälliges Verhalten in der Kirche

    Viele Menschen betreten eine Kirche nur noch zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Es besteht kein Zwang mitzusingen und zu beten. Vermeide es aber, aufzufallen. Macht sich ein Hochzeitspaar die Mühe, für die Hochzeitsmesse eigene Text- und Singbücher vorzubereiten, vergibt sich kein Hochzeitsgast etwas, wenn er mitsingt. Beten kann nur, wer gläubig ist, aber jeder sollte mitmachen, wo er mitmachen kann. Es gehört sich nicht, sitzen zu bleiben, wenn alle zum Evangelium aufstehen und damit absolutes Desinteresse zu zeigen. Wer keinen Respekt vor kirchlichen Traditionen hat, sollte zumindest den Wunsch des Brautpaares nach einer kirchlichen Trauung respektieren und sich dem Anlass entsprechend verhalten. Wer gebeten wird, eine Fürbitte zu halten, sollte sich Gedanken machen, was er für das Brautpaar erbitten möchte und diese Bitte von ganzen Herzen vortragen.

    Die Brautleute in Verlegenheit bringen

    Keine Frage – charmante Anspielungen auf kleinere Missgeschicke, die den Brautleuten in der Vergangenheit passiert sind, lockern Reden und Ansprachen auf und sorgen für Heiterkeit. Übertreibt es der Redner, sorgen anzügliche Spitzen und pikante Details allerdings für Tränen. Auf gar keinen Fall darf ein Redner etwas sagen oder tun, das die Braut in schlechtem Licht erscheinen lässt. Das ist überflüssig, gemein und peinlich. Bei einer Hochzeitsrede kommt es darauf an, lobende, wertschätzende Worte für Braut und Bräutigam zu finden und witzige Anekdoten, in denen das Brautpaar eine Situation gerettet oder zum Besseren gewendet hat zum Besten zu geben.

    Entgleisende Brautentführungen und andere Katastrophen

    Hochzeitsspiele sind dafür gedacht, den Abend aufzulockern. Wer Spiele veranstalten möchte, sollte sich unbedingt mit den Trauzeugen absprechen und bei der Auswahl der Spiele Geschick und Geschmack beweisen. Tabu ist auch hier alles, was die Brautleute in Verlegenheit bringen könnte. Insbesondere Spiele, die auf das Sexualleben von Braut und Bräutigam abzielen, rutschen schnell ins Peinliche ab. So etwas passt eher auf einen Junggesellenabschied, eine Hochzeit ist ein romantischer und feierlicher Anlass und kein Forum für Selbstdarsteller. Fotopräsentationen müssen unbedingt abgesprochen werden, absolut unangebracht sind Nacktfotos. Wer eine Brautentführung plant, sollte in jedem Fall dafür sorgen, dass der Bräutigam die Braut in einem angemessenen Zeitraum findet. Hochzeiten, auf denen Das Brautpaar stundenlang fehlt, entgleisen für die Gäste oft zu langweiligen Wartepartien. Denn was ist eine Hochzeitsfeier schon ohne das Brautpaar?

    Übermäßiger AlkoholkonsumÜbermäßiger Alkoholkonsum

    Betrunken herumpöbelnde Gäste, ein Bräutigam der während der Hochzeitsfeier aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums schlafend unter dem Buffet liegt, ein mehr als leicht angeheiterter Brautvater, der mit peinlichen Details aus dem Teenagerleben seiner Tochter reüssieren möchte – das sind leicht vermeidbare Ärgernisse. Beherrschung und Zurückhaltung beim Alkoholkonsum ist angesagt – auch wenn der Wein noch so gut mundet!

    Unpassende Geschenke

    Manche Menschen freuen sich über spaßige Geschenke – oder tun zumindest so. Die meisten Spaßgeschenke sind allerdings unpassend und können als sehr abwertend und bloßstellend empfunden werden. Eine Kiste Sexspielzeug oder Babyausstattung ist absolut unmöglich. Auch Haushaltsgeräte sind unpassend, es sei denn, das Paar hat sie auf der Geschenkliste stehen. Wer ein persönliches Geschenk außerhalb der Liste machen möchte, sollte sich bei Trauzeugen oder dem Brautpaar erkundigen, ob die Gabe auch gut aufgenommen wird.

    Lästern

    Du findest das Brautkleid übertrieben? Das Essen schmeckt dir nicht und die Location ist ungemütlich? Beherrsche dich und behalte dein Urteil für dich. Die Hochzeit soll für das Brautpaar ein unvergesslich schöner Tag sein, böse Worte verderben die Stimmung und sind unangebracht.

  • Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Trauzeugen – Aufgaben und Bedeutung

    Die Treuzeugen sind – gleich nach dem Brautpaar – die wichtigsten Personen auf einer Hochzeit, verwahrt doch einer der Trauzeugen traditionell die Ringe. Die Brautleute sollten ihre Trauzeugen sorgfältig wählen, denn ihnen kommt eine besondere Bedeutung und Verantwortung zu. Mit ihrer Unterschrift bezeugen sie die Rechtmäßigkeit der Eheschließung.

    Eheringe verwahrt von Trauzeugen

    Trauzeugen – schöne Tradition

    Seit November 2013 sind Trauzeugen in Österreich am Standesamt zwar nicht mehr vorgeschrieben, viele Brautleute halten jedoch an der Tradition fest, liebe Freunde oder Familienmitglieder in die Zeremonie mit einzubinden. Denn meist wählt das Brautpaar seine Trauzeugen aus dem Kreis der engsten Freunde und Familienangehörigen. Voraussetzung ist, dass die Personen älter als 18 Jahre alt sind, sich ausweisen können (Personalausweis oder Reisepass nicht vergessen) und sowohl geistig als auch körperlich in der Lage sind, der Trauung zu folgen.

    Trauzeugen evangelisch und katholisch

    Das bedeutet auch, dass diese die Sprache, in der die Trauung vollzogen wird, verstehen müssen, wenn die Heirat im Ausland erfolgt. Für die katholische Trauung sind zwei Trauzeugen zur Beurkundung des Eheversprechens nötig, während für die Hochzeit in einer evangelischen Kirche die Anwesenheit von Trauzeugen nicht zwingend erforderlich ist. Auch jemand, der nicht getauft ist, sich aber zum christlichen Glauben bekennt, darf als Trauzeuge bei einer katholischen oder evangelischen Trauung fungieren.

    Trauzeeuge und Bräutigam
    Aufgaben der Trauzeugen

    Trauzeugen leisten mehr als eine Unterschrift, sie sind dem Brautpaar im Idealfall verlässliche Ansprechpartner vor der Hochzeit, aufmerksame Helfer während der Hochzeit und einfühlsame Seelentröster während der Ehe. Eure Trauzeugen haben viel zu tun, bis ihr „just married“ in Richtung Flitterwochen aufbrecht. Das Jobprofil eines Trauzeugen beinhaltet Stilberatung bei der Auswahl von Brautkleid und Hochzeitsanzug genauso wie die Organisation des Polterabends und die Moderation der Hochzeitsspiele bis hin zum vollen Einsatz des Organisationstalents als Zeremonienmeister bei der Hochzeitsfeier. Mehr zu den Aufgaben der Trauzeugen erfahrt ihr hier.

    Trauzeugen – gut gewählt

    Wer als Trauzeuge gewählt wird, nimmt somit einen besonderen Stellenwert im Hochzeitsgeschehen ein. Besonders, wenn es sich bei der Braut um die beste Freundin oder die eigene Schwester handelt. Trauzeuge zu sein ist nicht nur ein Titel mit vielen Aufgaben, es ist eine Auszeichnung, die ernst genommen werden sollte. Gute Kommunikation zwischen den Brautleuten und den Trauzeugen ist unumgänglich.

    Aufgaben – gut besprochen

    Das Brautpaar spricht am besten vorab mit seinen Trauzeugen darüber, welche Vorstellungen es mit diesem Titel verbindet und welche Aufgaben die Trauzeugen übernehmen sollen. Die Zeit der Hochzeitsvorbereitungen sollte die Freundschaft zwischen den Brautleuten und ihren Trauzeugen stärken. Enttäuschte Erwartungen seitens des Brautpaares oder ein Gefühl der Überforderung seitens der Trauzeugen bewirken eher das Gegenteil. Es gibt immer die Möglichkeit, einen eigenen Zeremonienmeister zu ernennen oder einige Aufgaben an andere Gäste abzugeben.

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