Schlagwort: Zeremonie

  • Eingetragene Partnerschaft

    Eingetragene Partnerschaft

    Eingetragene Partnerschaft

    Zwei Menschen gleichen Geschlechts können mit dem Begründen der eingetragenen Partnerschaft  eine Lebensgemeinschaft auf Dauer mit gegenseitigen Rechten und Pflichten eingehen. Die eingetragene Partnerschaft bietet einen formalisierten rechtlichen Rahmen für ein homosexuelles Paar, der einer Ehe sehr ähnlich ist. Es gibt aber auch einige kleine Unterschiede.

    Verliebtes lesbisches Paar auf Motorhaube
    Voraussetzungen zur Begründung einer eingetragenen Partnerschaft

    Eine eingetragene Partnerschaft ist nur zwischen volljährigen und geschäftsfähigen Personen gleichen Geschlechts möglich. Seit 1.1.2019 steht die Begründung einer EP auch heterosexuellen Paaren offen. Bei Zustimmung des gesetzlichen Vertreters kann auch eine volljährige, beschränkt geschäftsfähige Person eine eingetragene Partnerschaft begründen. Keiner der Partner darf zum Zeitpunkt der Unterfertigung in aufrechter Ehe leben und es darf keine aufrechte eingetragene Partnerschaft bestehen.


    Begründung einer eingetragenen Partnerschaft

    Die Begründung einer eingetragenen Partnerschaft erfolgt auf dem Standesamt. Es besteht die Möglichkeit, die eingetragene Partnerschaft auch an einer Location außerhalb der Amtsräume des Standesamtes zu begründen, „sofern der Ort der Bedeutung der eingetragenen Partnerschaft entspricht“. Manche Paare entschließen sich zusätzlich zur standesamtlichen Verpartnerung zu einer feierlichen freien Trauungszeremonie.

    Familienname

    Grundsätzlich behalten beide Partnerinnen oder beide Partner ihren bisherigen Familiennamen. Es kann allerdings beantragt werden, dass sie oder er den gleichen Nachnamen erhält wie der Partner oder die Partnerin. Zusätzlich kann der bisherige Familienname voran- oder nachgestellt werden.


    Scheidung

    Genau wie bei der Ehe gibt es auch bei eingetragenen Partnerschaften Paare, für die ein weiteres Zusammenleben unmöglich ist. Deshalb kann auch eine eingetragene Partnerschaft geschieden werden, wobei es dann „Auflösung“ heißt. Eingereicht wird die Auflösung – wie bei der Scheidung einer Ehe – beim für den letzten Wohnsitz des Paares zuständigen Bezirksgericht.

  • Ringwarming – verbindende und segnende Zeremonie

    Ringwarming – verbindende und segnende Zeremonie

    Ringwarming – liebevoller Segen von euren Hochzeitsgästen

    “Bevor ihr eure Plätze einnehmt, nehmt euch einen Moment Zeit, um die Ringe von Alexandra und Robert zu segnen. Haltet die Ringe einen Moment in der Hand, wärmt sie mit eurer Liebe und äußert einen stillen Wunsch für das Brautpaar, der die beiden in eine lange und glückliche Ehe trägt.“

    Ringwarming

     

    Gute Wünsche von euren Hochzeitsgästen

    So oder so ähnlich könnte die Einladung zu einer Ringwarmingzeremonie an die Mitglieder einer Hochzeitsgesellschaft klingen. Ringwarming, das Segnen der Trauringe durch die Hochzeitsgäste, ist eine Zeremonie, die total im Trend liegt. Die Idee ist so romantisch wie einfach: Vor Beginn der Trauungszeremonie lässt eine Vertrauensperson die Gäste wissen, dass sich das Brautpaar einen Segen ihrer versammelten Lieben wünscht. Die Hochzeitsgäste werden eingeladen, die Eheringe vor der Hochzeitszeremonie kurz in der Hand zu halten und ein kleines Gebet für die angehenden Eheleute zu sprechen. Die Ringe werden unter dem wachsamen Auge einer Vertrauensperson auf einem hübsch dekorierten Tisch im Eingangsbereich der Kirche oder Traulocation ausgelegt. Gebete, Segen und gute Wünsche können in Gedanken formuliert oder schriftlich auf Kärtchen oder in einem Buch für das Brautpaar hinterlassen werden.

    Ringwarming und Trauungszeremonie

    Bei ganz kleinen Hochzeitsgesellschaften ist es auch eine schöne Idee, das Ringwarming direkt in die Trauungszeremonie einzubinden. Vor dem Eheversprechen mit anschließendem Ringtausch werden die Ringe durch die Versammlung der Hochzeitsgäste gereicht – etwa auf einem Ringkissen, einem Buch, aneinandergebunden auf einem kleinen Teller oder einer Muschelschale. Wer befürchtet, einer der Gäste könnte die Ringe fallen lassen, fädelt ein langes Band durch die Sitzreihen, an dem entlang  die Trauringe während des Ringwarmings durch die Schar der Gäste reisen.

    Verbindender Segen

    Die Ringwarmingzeremonie ist eine ganz besondere Art, eure Lieben in die Hochzeitszeremonie einzubeziehen – und eine einmalige Gelegenheit, eure wunderschönen Trauringe aus nächster Nähe all euren Gästen zu zeigen. Wenn die Ringe schlussendlich an euren Fingern stecken, sind sie aufgeladen mit viel Liebe und positiver Energie all eurer Freunde und eurer Familie. Mit einer Ringsegnungszeremonie kann jeder eurer Gäste seinen eigenen Glauben und seine eigene Art, euch alles Gute wünschen, in die Feier mit einbringen. Ringwarming ist ein Symbol dafür, dass eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen, sondern zwei Familien und verschiedene Freundeskreise zusammenbringt.

     

    Ringwarming extra

    Wenn ihr eine große Hochzeit mit vielen Gästen feiert, und auf die guten Wünsche und die Segnung eurer Ringe nur durch eure engsten Freunde und Familienmitglieder Wert legt, denkt an eine eigene Ringwarmingzeremonie im kleinsten Kreis.