Schlagwort: Trauungszeremonie

  • Was die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben macht

    Was die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben macht

    Was die Hochzeit tatsächlich zum Tag eures Lebens macht

    Über eines sind sich alle frisch verheirateten Paare einig, nämlich dass die Zeit an ihrem Hochzeitstag wie im Flug vergangen ist und die Ereignisse an ihrem großen Tag nur so an ihnen vorbeigerauscht sind – vom Ankleiden am Morgen über das Werfen des Brautstraußes bis zum Anschneiden der Torte um Mitternacht. Ihr wisst bestimmt auch über das Notfallset der Braut Bescheid, das bestimmt im Laufe eures Hochzeitstages mehrmals zum Einsatz kommen wird, dass es am WC in einem voluminösen Brautkleid eng werden kann und dass ein Fleckenstift für einen glanzvollen Auftritt oft unabdingbar ist. Und dann sind da noch ein paar unberechenbare, nicht vorhersehbare Momente, die einen perfekten Hochzeitstag ausmachen, über die aber niemand spricht:

    Brautpaar und rotes Auto
    Die Trauungszeremonie ist das Beste!

    Top Location, fantastisches Essen, geniale Musik und ein umwerfendes Outfit – alles Klasse aber nur Drumherum. Wirklich wertvoll ist die tief emotionale Zeremonie an sich, einander tief in die Augen zu sehen, sich an den Händen zu halten, die Ringe zu wechseln, „JA“ zu sagen, eure tief bewegten Familienmitglieder und Freunde sind da und dann der Kuss … Nichts toppt die Trauungszeremonie!


    Du wirst definitiv weinen – und lächeln wie nie zuvor

    Wasserfestes Make-Up und ein Taschentuch stets bei der Hand sind für die Braut absolute Must-Haves, keine gelungene Hochzeit kommt ohne große Gefühle aus. Und diese Gefühle ziehen dir die Mundwinkel nach oben, den ganzen Tag über, auch abseits der Hochzeitsfotos und ungetrübt von der einen oder anderen Kapriole des Wetters.


    All eure Lieben sind um euch – gönnt euch trotzdem einen Moment allein

    Alle eure Lieben sind da, und das nur aus einem Grund: mit euch zu feiern und euch in den  Mittelpunkt zu stellen. Ihr werdet wahrscheinlich nicht mal in Ruhe essen, so viele Leute möchten mit euch reden, es gibt so viele Fotos zu machen und so viel auszutauschen. Die Liebe, Unterstützung, Wärme von allen zu erleben, ist einfach großartig! Nehmt euch trotz all der Aufmerksamkeit die euch entgegengebracht wird, einen Moment aus dem Geschehen, genießt einfach die Gegenwart des anderen an diesem wunderbaren Tag.


    Es geht nicht immer alles nach Plan …

    Die beste Planung lässt aus, wenn absolut unvorhersehbare Dinge geschehen. Pleiten, Pech und Pannen unterschiedlicher Größenordnung gehören ebenfalls zu jeder Hochzeit. Delegiert die Problemlösung an Trauzeugen, Brautjungfer oder einen anderen im Voraus bestimmten Trouble-Shooter. Auch wenn es nicht rund läuft, macht kein Drama draus und genießt weiter die Party eures Lebens.

    Brautpaar im Konfettiregen
    Emotionen, Emotionen, Emotionen

    Der allerbeste Moment – neben der Trauungszeremonie – kommt dann, wenn du nicht damit rechnest. Eine Umarmung, ein Blick, einige liebe Worte, eine Aufmerksamkeit, die ihr nicht erwartet habt können auf einmal so viel bedeuten. Und auch wenn es ein Klischee ist, ihr seid Jahren zusammen gewohnt oder vielleicht sogar gemeinsame Kinder habt: Sobald ihr euch gegenseitig die Ringe angesteckt habt, werdet ihr euch anders fühlen.


    Die letzten zehn Minuten vor der Trauung sind nervenzerfetzend

    Kurz bevor eine Braut zum Altar schreitet, ist die Anspannung und die Sorge, auch das Richtige zu tun nochmal so richtig groß, beginnt sich das Gedankenkarussel wie wild zu drehen. Kein Wunder, das Brautpaar wird gleich eine lebensverändernde Entscheidung treffen und das alles vor all den Menschen, die ihm am nächsten stehen. Bleibt locker, im Privaten habt ihr euch doch längst zueinander bekannt. Ihr sagt „Ja“ zum Menschen eures Lebens, was jetzt kommt ist der Auftakt zur wunderbarsten Party eures Lebens.

  • Ringwarming – verbindende und segnende Zeremonie

    Ringwarming – verbindende und segnende Zeremonie

    Ringwarming – liebevoller Segen von euren Hochzeitsgästen

    “Bevor ihr eure Plätze einnehmt, nehmt euch einen Moment Zeit, um die Ringe von Alexandra und Robert zu segnen. Haltet die Ringe einen Moment in der Hand, wärmt sie mit eurer Liebe und äußert einen stillen Wunsch für das Brautpaar, der die beiden in eine lange und glückliche Ehe trägt.“

    Ringwarming

     

    Gute Wünsche von euren Hochzeitsgästen

    So oder so ähnlich könnte die Einladung zu einer Ringwarmingzeremonie an die Mitglieder einer Hochzeitsgesellschaft klingen. Ringwarming, das Segnen der Trauringe durch die Hochzeitsgäste, ist eine Zeremonie, die total im Trend liegt. Die Idee ist so romantisch wie einfach: Vor Beginn der Trauungszeremonie lässt eine Vertrauensperson die Gäste wissen, dass sich das Brautpaar einen Segen ihrer versammelten Lieben wünscht. Die Hochzeitsgäste werden eingeladen, die Eheringe vor der Hochzeitszeremonie kurz in der Hand zu halten und ein kleines Gebet für die angehenden Eheleute zu sprechen. Die Ringe werden unter dem wachsamen Auge einer Vertrauensperson auf einem hübsch dekorierten Tisch im Eingangsbereich der Kirche oder Traulocation ausgelegt. Gebete, Segen und gute Wünsche können in Gedanken formuliert oder schriftlich auf Kärtchen oder in einem Buch für das Brautpaar hinterlassen werden.

    Ringwarming und Trauungszeremonie

    Bei ganz kleinen Hochzeitsgesellschaften ist es auch eine schöne Idee, das Ringwarming direkt in die Trauungszeremonie einzubinden. Vor dem Eheversprechen mit anschließendem Ringtausch werden die Ringe durch die Versammlung der Hochzeitsgäste gereicht – etwa auf einem Ringkissen, einem Buch, aneinandergebunden auf einem kleinen Teller oder einer Muschelschale. Wer befürchtet, einer der Gäste könnte die Ringe fallen lassen, fädelt ein langes Band durch die Sitzreihen, an dem entlang  die Trauringe während des Ringwarmings durch die Schar der Gäste reisen.

    Verbindender Segen

    Die Ringwarmingzeremonie ist eine ganz besondere Art, eure Lieben in die Hochzeitszeremonie einzubeziehen – und eine einmalige Gelegenheit, eure wunderschönen Trauringe aus nächster Nähe all euren Gästen zu zeigen. Wenn die Ringe schlussendlich an euren Fingern stecken, sind sie aufgeladen mit viel Liebe und positiver Energie all eurer Freunde und eurer Familie. Mit einer Ringsegnungszeremonie kann jeder eurer Gäste seinen eigenen Glauben und seine eigene Art, euch alles Gute wünschen, in die Feier mit einbringen. Ringwarming ist ein Symbol dafür, dass eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen, sondern zwei Familien und verschiedene Freundeskreise zusammenbringt.

     

    Ringwarming extra

    Wenn ihr eine große Hochzeit mit vielen Gästen feiert, und auf die guten Wünsche und die Segnung eurer Ringe nur durch eure engsten Freunde und Familienmitglieder Wert legt, denkt an eine eigene Ringwarmingzeremonie im kleinsten Kreis.

  • Trauungszeremonie -Hochzeitsbräuche

    Trauungszeremonie -Hochzeitsbräuche

    Hochzeitsbräuche für die Trauungszeremonie

    Streng geheim: Das Hochzeitskleid

    In Österreich hat sich der schöne Brauch erhalten, dass die Braut ihr Hochzeitskleid dem Bräutigam bis zum großen Augenblick der Begegnung vor dem Altar vorenthält. Um so größer ist dann die Neugierde, Freude und Überraschung, wenn die Braut in ihrer umwerfend schöne Robe erscheint. Hartnäckig hält sich auch der Aberglaube, es bringt Unglück, wenn der Brautigam das Brautkleid vor der Trauung sieht.

     

    das blaue Strumpfband der Braut

    Etwas „Altes-Neues-Blaues-Geliehenes“

    Es ist üblich, dass die Braut am Tag ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Blaues und etwas Geliehenes trägt. Die Überlieferung besagt, dass ihr dadurch viel Glück und eine sonnige Zukunft sicher sind.

    Das Streuen von Blumen

    Einer der schönsten Bräuche, den wir aus alten  Überlieferungen kennen, ist das Blumenstreuen. Dem Brautpaar soll durch das Streuen reicher Kindersegen beschert werden und den steinigen und beschwerlichen Weg der Ehe ebnen.

    Das Werfen von Reis

    Ähnlich wie das Blumenstreuen dient das Werfen von Reis der Bitte um Fruchtbarkeit für das Brautpaar. Diese Sitte stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum.

    Das Hochzeitsspalier

    Oft schreiten Brautpaare beim Verlassen der Kirche durch ein Spalier der Gäste und Freunde, die versuchen, das Paar am Durchlaufen zu hindern. Dahinter steckt die gemeinsame Überwindung von Stolpersteinen in der Ehe.

    Den Weg versperren

    Den Weg versperren ist ein in ländlichen Gegenden noch immer üblicher Brauch. Beim Verlassen der Kirche wird dem Brautpaar, meist von Kindern oder Burschen durch Bänder oder Schnüre der Weg versperrt. Sie müssen sich dann mit Geld, Wein oder Süßigkeiten den Weg in die Ehe freikaufen.

    Brautstrauß werfen

    Einer der Höhepunkte, weil von vielen unverheirateten Mädchen herbeigesehnter Moment der Hochzeitsfeier ist das Werfen des Brautstraußes. Die Braut dreht den unverheirateten Mädchen den Rücken zu und wirft den Brautstrauß hoch in die Luft. Diejenige, die ihn fängt, soll die nächste Braut sein.

    Strumpfband werfen

    Anschließend an das Werfen des Brautstraußes folgt ein sehr beliebter Brauch: das Werfen des Strumpfbandes. Diesmal sind es aber die unverheirateten Männer, die versuchen müssen, das von der Braut geworfene Strumpfband zu fangen. Der glückliche Fänger soll der nächste Bräutigam sein.