Schlagwort: Trauung

  • Was die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben macht

    Was die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben macht

    Was die Hochzeit tatsächlich zum Tag eures Lebens macht

    Über eines sind sich alle frisch verheirateten Paare einig, nämlich dass die Zeit an ihrem Hochzeitstag wie im Flug vergangen ist und die Ereignisse an ihrem großen Tag nur so an ihnen vorbeigerauscht sind – vom Ankleiden am Morgen über das Werfen des Brautstraußes bis zum Anschneiden der Torte um Mitternacht. Ihr wisst bestimmt auch über das Notfallset der Braut Bescheid, das bestimmt im Laufe eures Hochzeitstages mehrmals zum Einsatz kommen wird, dass es am WC in einem voluminösen Brautkleid eng werden kann und dass ein Fleckenstift für einen glanzvollen Auftritt oft unabdingbar ist. Und dann sind da noch ein paar unberechenbare, nicht vorhersehbare Momente, die einen perfekten Hochzeitstag ausmachen, über die aber niemand spricht:

    Brautpaar und rotes Auto
    Die Trauungszeremonie ist das Beste!

    Top Location, fantastisches Essen, geniale Musik und ein umwerfendes Outfit – alles Klasse aber nur Drumherum. Wirklich wertvoll ist die tief emotionale Zeremonie an sich, einander tief in die Augen zu sehen, sich an den Händen zu halten, die Ringe zu wechseln, „JA“ zu sagen, eure tief bewegten Familienmitglieder und Freunde sind da und dann der Kuss … Nichts toppt die Trauungszeremonie!


    Du wirst definitiv weinen – und lächeln wie nie zuvor

    Wasserfestes Make-Up und ein Taschentuch stets bei der Hand sind für die Braut absolute Must-Haves, keine gelungene Hochzeit kommt ohne große Gefühle aus. Und diese Gefühle ziehen dir die Mundwinkel nach oben, den ganzen Tag über, auch abseits der Hochzeitsfotos und ungetrübt von der einen oder anderen Kapriole des Wetters.


    All eure Lieben sind um euch – gönnt euch trotzdem einen Moment allein

    Alle eure Lieben sind da, und das nur aus einem Grund: mit euch zu feiern und euch in den  Mittelpunkt zu stellen. Ihr werdet wahrscheinlich nicht mal in Ruhe essen, so viele Leute möchten mit euch reden, es gibt so viele Fotos zu machen und so viel auszutauschen. Die Liebe, Unterstützung, Wärme von allen zu erleben, ist einfach großartig! Nehmt euch trotz all der Aufmerksamkeit die euch entgegengebracht wird, einen Moment aus dem Geschehen, genießt einfach die Gegenwart des anderen an diesem wunderbaren Tag.


    Es geht nicht immer alles nach Plan …

    Die beste Planung lässt aus, wenn absolut unvorhersehbare Dinge geschehen. Pleiten, Pech und Pannen unterschiedlicher Größenordnung gehören ebenfalls zu jeder Hochzeit. Delegiert die Problemlösung an Trauzeugen, Brautjungfer oder einen anderen im Voraus bestimmten Trouble-Shooter. Auch wenn es nicht rund läuft, macht kein Drama draus und genießt weiter die Party eures Lebens.

    Brautpaar im Konfettiregen
    Emotionen, Emotionen, Emotionen

    Der allerbeste Moment – neben der Trauungszeremonie – kommt dann, wenn du nicht damit rechnest. Eine Umarmung, ein Blick, einige liebe Worte, eine Aufmerksamkeit, die ihr nicht erwartet habt können auf einmal so viel bedeuten. Und auch wenn es ein Klischee ist, ihr seid Jahren zusammen gewohnt oder vielleicht sogar gemeinsame Kinder habt: Sobald ihr euch gegenseitig die Ringe angesteckt habt, werdet ihr euch anders fühlen.


    Die letzten zehn Minuten vor der Trauung sind nervenzerfetzend

    Kurz bevor eine Braut zum Altar schreitet, ist die Anspannung und die Sorge, auch das Richtige zu tun nochmal so richtig groß, beginnt sich das Gedankenkarussel wie wild zu drehen. Kein Wunder, das Brautpaar wird gleich eine lebensverändernde Entscheidung treffen und das alles vor all den Menschen, die ihm am nächsten stehen. Bleibt locker, im Privaten habt ihr euch doch längst zueinander bekannt. Ihr sagt „Ja“ zum Menschen eures Lebens, was jetzt kommt ist der Auftakt zur wunderbarsten Party eures Lebens.

  • Eingetragene Partnerschaft

    Eingetragene Partnerschaft

    Eingetragene Partnerschaft

    Zwei Menschen gleichen Geschlechts können mit dem Begründen der eingetragenen Partnerschaft  eine Lebensgemeinschaft auf Dauer mit gegenseitigen Rechten und Pflichten eingehen. Die eingetragene Partnerschaft bietet einen formalisierten rechtlichen Rahmen für ein homosexuelles Paar, der einer Ehe sehr ähnlich ist. Es gibt aber auch einige kleine Unterschiede.

    Verliebtes lesbisches Paar auf Motorhaube
    Voraussetzungen zur Begründung einer eingetragenen Partnerschaft

    Eine eingetragene Partnerschaft ist nur zwischen volljährigen und geschäftsfähigen Personen gleichen Geschlechts möglich. Seit 1.1.2019 steht die Begründung einer EP auch heterosexuellen Paaren offen. Bei Zustimmung des gesetzlichen Vertreters kann auch eine volljährige, beschränkt geschäftsfähige Person eine eingetragene Partnerschaft begründen. Keiner der Partner darf zum Zeitpunkt der Unterfertigung in aufrechter Ehe leben und es darf keine aufrechte eingetragene Partnerschaft bestehen.


    Begründung einer eingetragenen Partnerschaft

    Die Begründung einer eingetragenen Partnerschaft erfolgt auf dem Standesamt. Es besteht die Möglichkeit, die eingetragene Partnerschaft auch an einer Location außerhalb der Amtsräume des Standesamtes zu begründen, „sofern der Ort der Bedeutung der eingetragenen Partnerschaft entspricht“. Manche Paare entschließen sich zusätzlich zur standesamtlichen Verpartnerung zu einer feierlichen freien Trauungszeremonie.

    Familienname

    Grundsätzlich behalten beide Partnerinnen oder beide Partner ihren bisherigen Familiennamen. Es kann allerdings beantragt werden, dass sie oder er den gleichen Nachnamen erhält wie der Partner oder die Partnerin. Zusätzlich kann der bisherige Familienname voran- oder nachgestellt werden.


    Scheidung

    Genau wie bei der Ehe gibt es auch bei eingetragenen Partnerschaften Paare, für die ein weiteres Zusammenleben unmöglich ist. Deshalb kann auch eine eingetragene Partnerschaft geschieden werden, wobei es dann „Auflösung“ heißt. Eingereicht wird die Auflösung – wie bei der Scheidung einer Ehe – beim für den letzten Wohnsitz des Paares zuständigen Bezirksgericht.

  • Morningwedding

    Morningwedding

    Morningwedding – entspannt heiraten zum Brunch

    Ihr habt eure Traumlocation gefunden und gesagt: „Ja, genau das ist der Platz, an dem wir feiern möchten!“ Und dann entdeckt, dass sie an euren Wunschterminen abends hoffungslos ausgebucht ist? Wer sagt denn, dass man nur abends ausgelassen feiern und tanzen kann? Insbesondere dann, wenn euer absoluter Top-Veranstaltungsort abends nicht verfügbar, tagsüber aber noch zu haben ist, stellt sich die Frage nach einer Hochzeit zum Brunch.

    Braut mit SchleierEine Trauung verbunden mit einem Sektempfang und einem anschließenden gemütlichen Brunch ist im englischsprachigen Raum bereits weit verbreitet. Der Nachteil, zeitig aus den Federn schlüpfen zu müssen wird mehr als aufgewogen, weil …

    … das Licht am Morgen für großartige Hochzeitsfotos einfach unschlagbar ist. Und ganz nebenbei: Die großartige Umgebung und die tolle Landschaft bei Outdoor-Hochzeiten ist nachts manchmal eine echte Verschwendung.

    … Prosecco und spritzige Weingetränke a la Hugo, Lillet und Aperol Sprizz werden auch vom späten Vormitttag bis frühen Nachmittag gern getrunken – wenn das Brautpaar in den Tag tanzt, folgt die Hochzeitsgesellschaft gern. Für euer Hochzeitsbudget ist es in jedem Fall von Vorteil, wenn nicht ganz so viel getrunken wird wie bei einer Feier am Abend.

    … ihr ebenso wie bei einer Abend-Hochzeit ungezwungen und lässig feiern oder den Dresscode White-Tie ausgeben könnt – aber selbst jene eurer Gäste, die keine Nachteulen sind, ohne wegzuschlummern bis zuletzt mit vollem Elan bei eurer Feier dabei sind.

    … das „Danach“ einfach großartig ist. Wenn ihr fröhlich kichernd und winkend gegen vier Uhr nachmittag eure Feier verlasst, wartet eine Hotelsuite in einem Wellnesshotel mit eigenem Whirlpool auf euch. Und danach ein romantisches Candle-light Dinner. Oder ihr steigt in das Flugzeug, das euch in die Flitterwochen bringt. Oder ihr versammelt den harten Kern eurer engsten Freunde, mit denen die Party weitergeht…

    Wie auch immer: Eine Hochzeit am Vormittag gibt euch jede Menge Zeit, den Tag als verheiratetes Paar in vollen Zügen zu genießen!

  • Ringkissen

    Ringkissen

    Ringkissen – Eheringe gut gebettet

    Aus Gips oder Beton gegossen, gehäkelt, genäht, gezimmert, gestrickt und bestickt, aus Moos gestopft, die Trauringe daran mit Stecknadeln aufgesteckt oder mit Bändchen befestigt; Hineingelegt in ein liebevoll selbstgebasteltes Holzkästchen, ein hübsches Gehäuse einer alten Taschenuhr, ein Cupcake-Schälchen oder eine Muschelschale; Angebunden an ein Buch, eine verzierte Holzscheibe oder ganz klassisch auf einem Satinkissen mit Spitzenverzierung. Ringkissen gibt es in unzähligen Ausführungen und Variationen.

    Ringkissen

    Accessoire für Blumenmädchen und Ringträger

    Ein Ringkissen ist eines jenes kleiner Accessoires, das nicht wirklich wichtig erscheint, einen kurzen Auftritt am schönsten aller Tage hat und daraufhin schnell in Vergessenheit gerät. Aber wie sonst kann ein Brautpaar seine Ringe stilvoll in Szene setzen? Ein süßes Blumenmädchen oder ein fescher kleiner Ringträger, der mit einem romantischen Ringkissen vor der Braut in die Kirche einzieht, ist ein herzerwärmendes Detail auf eurer Hochzeit. So manches Brautpaar hat sich die Ringe auch schon von seinem geliebten Vierbeiner zum  Altar bringen lassen – auf einem speziell dafür geschaffenen Ringkissen.

    Ringkissen

    Ringkissen DIY

    Ein Ringkissen ist zwar nicht teuer, es selbst zu gestalten bietet jedoch eine wunderbare Möglichkeit, eure Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Lasst euch auf Instagram oder Pinterest inspirieren, für jeden Typ gibt eine individuelle Lösung. Die Dekoration des Ringkissens sollte eure Trauringe gekonnt präsentieren, sie jedoch nicht übertreffen. Habt ihr keinen Spaß an DIY, gibt es Ringkissen ab etwa € 12,-  zu kaufen. Ringkissen haben für jeden Ring je ein oder zwei Bändchen, an denen die Ringe mit einer einfachen Schleife befestigt werden. Zieht den Knoten nicht zu fest zusammen, soll er doch während der Trauungszeremonie schnell geöffnet werden. Auch schick: Ganz ohne Bändchen, das erfordert beim Trauzeugen jedoch eine ruhige Hand:

    Ringkissen für Naschkatzen

    Bilder: Pixabay, 3xmedia

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  • Liebesschwüre

    Liebesschwüre

    Die schönsten Liebesschwüre zur Hochzeit

    Dem geliebten Mensch an seiner Seite zu sagen wie sehr man Ihn liebt, vorgetragen im ergreifendsten Moment des Lebens, unbezahlbar. Lasst Euch inspirieren…

    Herz im Schnee

    Ich trage Dein Herz 

    Ich trage Dein Herz bei mir.
    Ich trage es in meinem Herzen.

    Nie bin ich ohne es.
    Wohin ich auch gehe, gehst Du, meine Teure.
    Und was auch immer nur von mir allein getan wird, ist Dein Werk, mein Schatz.
    Ich fürchte kein Schicksal, weil Du mein Schicksal bist, meine Liebste.
    Ich brauche keine Welt, weil Du meine Schöne meine Welt bist, meine Wahre.

    Du bist, wofür ein Mond jemals stand.
    Und was eine Sonne auch immer singen wird, bist Du.

    Hier ist das tiefste Geheimnis, um das keiner weiß.
    Hier ist die Wurzel der Wurzel und die Knospe der Knospe
    Und der Himmel des Himmels, eines Baumes namens Leben;
    Der höher wächst, als die Seele hoffen, der Geist verbergen kann.
    Und dies ist das Wunder, das die Sterne in ihren Bahnen hält.

    Ich trage Dein Herz.
    Ich trage es in meinem Herzen.

    E. E. Cummings

    aus 1 Korinther 13,1 – 8a

    „Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“

    Michelangelo Buonarroti

    „Wenn ich Dein bin, bin ich erst ganz mein.”

    Katharina von Siena

    „Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen.”


    1. Korinther 13,5 bis 13,8

    Die Liebe benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals.

    aus Aimée & Jaguar

    „Ich begnüge mich mit einem Moment, nur einem. So vollkommen, das er für ein ganzes Leben reicht. Ich will nicht für immer, ich will jetzt. Und ich will es so lange bis ich alt und grau bin.”

    aus Don Juan de Marco

    „So ein Mancher glaubt nicht, dass eine einzelne Seele die im Himmel geboren wird, sich in Zwillingsgeister teilen und wie Sternschnuppen zur Erde herab schießen kann. Wo über Ozeane und Kontinente hinweg ihre magnetischen Kräfte sie letztendlich wieder zu einem zusammenfügen wird!”

    aus Stolz und Vorurteil

    „Ich sollte dir sagen, dass du mich ganz und gar verzaubert hast und dass ich dich liebe, liebe, liebe.”

    Du bist mein, ich bin dein

    Du bist mein, ich bin dein.
    Dessen sollst du gewiss sein.
    Du bist verschlossen.
    In meinem Herzen.
    Verloren ist das Schlüsselein.
    Du musst für immer drinnen sein.

    Anynom

    Buchempfehlung: „Das goldene Buch der Liebe“ von Hans Kruppa

    In jeden von uns schlummert ein Poet. Schau den geliebten Menschen genau an und dann fallen dir unendlich viele Dinge ein damit du Ihr/Ihm sagen kannst warum du genau diesen Menschen heiratest.

  • Hochzeitszeremonien – buddhistische Trauung

    Hochzeitszeremonien – buddhistische Trauung

    Die buddhistische Hochzeit

    Buddhisten sehen die Verbindung zwischen Frauen und Männern als sehr kostbar an, die Ehe stellt im Buddhismus kein Sakrament wie etwa im Christentum dar. Eine Hochzeitsfeier ist eher eine soziale denn eine religiöse Feier. Es existieren weder ein vom historischen Buddha vorgeschlagener Ablauf für eine Trauungszeremonie noch Vorschriften zum Eheleben.
    Buddhistische Trauung am Strand
    Buddha sagte lediglich, dass die Ehe auf einem tiefen gegenseitigen Respekt zwischen den Eheleuten basieren und die beiden eine gleichwertige Partnerschaft leben sollte. Buddhisten dürfen Mitlieder jeglicher Konfessionen heiraten, ihre Vereinigung sollte eine harmonische Mischung der verschiedenen Stärken und Schwächen von Mann und Frau bilden.

    Die buddhistische HochzeitUm dem gemeinsamen Leben in buddhistischer Hinsicht noch mehr Bedeutung zu geben, kann sich das Brautpaar von einem geistigen Lehrer, einem Lama, nützliche Ratschläge und einen Segen für die Entwicklung der Beziehung geben lassen.

    Buddhistisch zu heiraten, bedeutet für das Paar, sich einen Rahmen für eine gemeinsame Entwicklung zu schaffen. Eine buddhistische Hochzeit ist keine religiöse Handlung im engeren Sinne, aber doch etwas wofür sich das Brautpaar einen buddhistischen Segen erbitten darf.

    Da es keine verpflichtenden und komplexen Rituale für die Hochzeitszeremonie gibt, wird der Ablauf der Feier in Abstimmung mit den Familien entschieden. Die Hochzeit findet traditionell entweder in einem Buddhistischen Tempel, im Haus der Braut oder einem Zelt statt.

    Immer mehr westliche Paare entscheiden sich für eine buddhistische Hochzeit, einige Spezialreiseveranstalter bieten Hochzeitsreisepakete an, deren Höhepunkt eine buddhistische Hochzeit am Strand darstellt!

    Mehr Infos zur buddhistischen Trauung und zu Trauungszeremonien erhaltet ihr bei:
    Österreichische Buddhistische Religionsgemeinschaft
    Tel: 01-5123719
    Mail: oebr@aon.at
    www.buddhismus-austria.at

  • Hochzeitszeremonie – evangelische Trauung

    Hochzeitszeremonie – evangelische Trauung

    Die evangelische Trauung – von Superintendent Hansjörg Lein

    Grundsätzlich muss betont werden, dass es in der Tradition der Reformation (also in den evangelischen Kirchen) weder eine Theologie der Ehe noch ein kirchliches Eherecht gibt. Die Ehe ist auch kein Sakrament. Für Protestanten ist die Lehre von der Ehe ein Kapitel der christlichen Ethik.

    Nach evangelischem Verständnis ist die Ehe ein gottgewollter Lebensraum für zwei Menschen. Sie ist eine umfassende Lebensform, die dem gemeinsamen Leben und der Liebe Gestalt gibt, die durch gegenseitig versprochene Treue Halt und Schutz verleiht.

    Die Ehe ist ihrer Natur nach auf Lebenszeit angelegt. Eine so enge Verbindung erträgt keine Einschränkungen und Vorbehalte. Sind Menschen einander so nahe gekommen wie hier, so kommen sie nicht wieder voneinander los, ohne dass im Leben beider etwas zerbricht. Sie sind zu einem gemeinsamen Leben verbunden: Sie werden „ein Fleisch“ (Genesis 2,24)

    betende Braut mit Rosenkranz

    Wir freuen uns, wenn sich zwei Menschen dazu entschließen, zu heiraten. Dazu gehört nicht nur Liebe, sondern viel Mut, Hoffnung und gegenseitiges Vertrauen! Wo ein Paar übereinkommt, einander für immer anzugehören, und ihr Entschluss in öffentlicher Form bestätigt wird, besteht eine rechtmäßige Ehe. Die Ehe wird nach evangelischer Auffassung auf dem Standesamt geschlossen. Von diesem Augenblick an sind diese beiden nicht mehr allein durch Neigung, sondern auch durch ein rechtskräftig gegebenes Ja-Wort miteinander verbunden. Die Eheleute kommen nach evangelischem Verständnis als bereits als verheiratetes Ehepaar in die Kirche, um einen festlichen Gottesdienst zu feiern.

    Was sind die Voraussetzungen?

    Wenigstens einer der Partner muss Mitglied in der Evangelischen Kirche A.B. oder H.B. sein. Die evangelische Trauung von Menschen, die vor der Eheschließung geschieden waren, ist nach vorhergehendem Gespräch möglich. Der oder die jeweilige Seelsorger(in) entscheidet darüber nach sorgfältiger Prüfung.

    Bei konfessionell verschiedenen Partnern sehen wir es als einen besonderen Auftrag, dabei behilflich zu sein, dass die Trauung auch von der anderen Kirche anerkannt wird.
    Wünscht ein Ehepartner, dass ein Seelsorger seiner Kirche an der Trauung mitwirkt, entsprechen wir dem gerne. Für diese sogenannten „ökumenischen Hochzeiten“ gibt es genaue Vereinbarungen mit der Römisch-Katholischen Kirche. Wir finden es schön, von „konfessionsverbindenden“ Ehen zu sprechen.

    Was tun, wenn man evangelisch Heiraten möchte?

    Haben Sie den Wunsch nach einer kirchlichen Trauung, dann empfehlen wir Ihnen, sich möglichst rasch mit Ihrem zuständigen Wohnsitzpfarramt in Verbindung zu setzen. In einem Erstgespräch können viele Fragen geklärt und vor allem Zeit und Ort für die Trauung fixiert werden.

    Die Trauzeugen

    An einer evangelischen Trauung können von den Eheleuten ausgewählte christliche Trauzeugen mitwirken. Ihnen kommt die besondere Aufgabe zu, das Ehepaar freundschaftlich und fürbittend zu begleiten.

    Das Traugespräch

    Das Traugespräch einige Wochen vor der Trauung hat eine Fülle von wichtigen Aspekten:

    • Der Pfarrer / die Pfarrerin möchte das Brautpaar kennen lernen und umgekehrt.
    • Persönliche Fragen können besprochen werden.
    • Das Eheverständnis der jeweiligen Tradition kommt zur Sprache.
    • Der Traugottesdienst, sein Aufbau und innerer Sinn wird erläutert.
    • Lieder, biblische Lesungen und Texte werden gemeinsam ausgesucht.
    • Besondere Wünsche und Ideen sind abzuklären.

    Es ist jedem Brautpaar und den SeelsorgerInnen zu wünschen, dass sie bei diesem Vorbereitungsgespräch einander offen und vertrauensvoll begegnen können!
    Nicht selten ergeben sich aus diesem Anlass tiefgehende Begegnungen und langjährige, oft sogar freundschaftliche Beziehungen zwischen einem Brautpaar und Pfarrer oder Pfarrerin. Es ist eine schöne Aufgabe, Menschen in einer besonderen Lebenssituation geistlich zu begleiten und mit ihnen das Leben und die Liebe zu feiern!

    Weitere Informationen zur evangelischen Trauung:

    Evangelische Kire A.u.H.B. in Österreich

    Severin-Schreiber-Gasse 1+3, 1180 Wien

    Tel. 01-4791523

    www.evang.at/glaube-leben/fragen-antworten

     

  • Hochzeitszeremonien – Trauung im Hinduismus

    Die hinduistische Hochzeit

    Eine hinduistische Trauung bedeutet jede Menge Bräuche, Rituale, lange klang- und farbenfrohe Feierlichkeiten voller Freude und Spaß. Indische Hochzeiten sprechen von der reichen Kultur, dem traditionellem Erbe und der ethnischer Identität des Landes. Jede Region folgt ihren eigenen althergebrachten Ritualen und Zeremonien.

    Eine Hochzeit ist in der hinduistischen Religion – im Gegensatz zum Buddhismus – eine bedeutende religiöse Zeremonie und eines der wichtigsten der 16 hinduistischen Sakramente oder Sanskars. Eine Hinduhochzeit symbolisiert das Zusammenkommen von gegenseitigem Verständnis, Hingabe, Liebe und Gegenliebe, Einheit und spirituellem Wachstum. Sie bedeutet mehr als nur Feiern, Freude und Spaß, sie verlangt Opferbereitschaft, Gemeinschaftsgefühl, Engagement und Einsatzbereitschaft.

     

    Hochzeitszeremonie im Freien

    Hindus betrachten die Hochzeit als eine Institution, die die Menschen die wahren Werte des Lebens lehrt. Die Ehe besiegelt nicht nur das Band zwischen zwei Menschen sondern auch zwischen zwei Familien. 

    Hinduhochzeiten werden meist von den Brauteltern ausgerichtet und finden an einem öffentlichen Ort statt, über den sich beide Brautfamilien miteinander einig werden. Die Hochzeitszeremonie findet in der Regel im Freien unter einem dekorierten Baldachin, dem Mandap, statt und wird von einem Brahmanenpriester durchgeführt.

    In Indien weiß man zu feiern: Hinduhochzeiten erstrecken sich schon mal über vier bis fünf Tage. Die Zeremonie unterteilt sich im Wesentlichen in drei Teile: Bräuche die der Hochzeit vorangehen, die eigentliche Hochzeitszeremonie und Bräuche nach der Hochzeit. Jedes einzelne Ritual hat eine tiefe Bedeutung und Absicht.

     

    Sterne bestimmen den Hochzeitstermin

    Als erstes errechnet ein Astrologe aus den Geburtsdaten des Paares das genaue Datum der Hochzeit. Die Hochzeit muss genau diesem Tag stattfinden. Dann folgt die Verlobung, bei der auch Ringe ausgetauscht werden.

    Am Tag vor der Hochzeit werden die Hände und Füße der Braut wunderschön mit Henna bemalt, an ihrem Hochzeitstag trägt sie einen weißen Sari, der Reinheit symbolisiert und im Laufe der Zeremonie durch einen roten Sari, ein Zeichen für Fruchtbarkeit, ausgetauscht wird.

    Die eigentliche Hochzeit beginnt damit, dass die Hand der Braut in die des Bräutigams gelegt wird und die beiden mit einem weißen Schal verbunden werden.

    Darauf folgt das Lawan Phere oder die vier Runden. Das Brautpaar schreitet vier Mal um das heilige Feuer, jede Runde symbolisiert ein anderes der Ziele des Hinduismus für eine glückliche Ehe: Glaube, finanzielle Stabilität, Fortpflanzung und Befreiung der Seele.

    Bedeutsamstes Ritual der Hindu-Hochzeit

    Das bedeutsamste Ritual ist das Saptapadi. Das Brautpaar schreitet gemeinsam sieben Schritte in Richtung Norden während der Priester die sieben Versprechen oder Schwüre verliest. Braut und Bräutigam geben sich ein Versprechen vor Gott, repräsentiert durch Licht und Feuer. Diese sieben Versprechen zusammen bilden den Grundstein für die Ehe, sie handeln von der Loyalität, Liebe und Hingabe die das Brautpaar während des Ehelebens miteinander teilt. Der Bräutigam malt der Braut als Zeichen der Zusammengehörigkeit einen roten Punkt auf die Stirn. Heute ist das Bindi ein Mode-Accessoire geworden, das von allen Frauen wie ein Schmuck getragen werden kann und hat seine ursprüngliche Bedeutung verloren.

    Farbenfrohe Hochzeitsfeier

    Nach einem Segen für das Brautpaar setzt sich die Hochzeitsgesellschaft zu einem reichlichen Hochzeitsmahl mit vielen Hochzeitsspielen. Die der Hochzeitszeremonie folgenden Rituale sind die emotionsgeladensten Momente, besonders wenn die Braut weit von ihrer Familie wegzieht: Die Braut verabschiedet sich von ihrer Familie und geht den ersten Schritt in Richtung ihres neuen Lebens im Haus ihres Ehemannes.

    Moderne Hindu-Hochzeiten enthalten nicht alle der traditionellen Elemente und sind dadurch kürzer. Das hängt von den heiratenden Paaren und ihren individuellen Wünschen, Lebensumständen sowie der Kastenzugehörigkeit und den finanziellen Möglichkeiten ab.

    Zu einer Hinduhochzeit gehört viel Musik, die sich Braut und Bräutigam aussuchen. Es wird meistens ein Mix der neuesten Bollywood Soundtracks, deren Texte alle sehr romantisch sind, gespielt!

  • Hochzeitszeremonien – katholische Trauung – Kirche

    Hochzeitszeremonien – katholische Trauung – Kirche

    Die katholische Trauung

    Der Ehebund unter Katholiken ist ein Sakrament – das Zeichen der Treue Gottes zu den Menschen. Durch die unwiderrufliche Willenserklärung von Braut und Bräutigam, durch die sie sich bei der Hochzeitsfeier einander freiwillig schenken und sich gegenseitig annehmen, wird der Ehebund begründet. Das einzigartige Eins werden von Mann und Frau und auch das Wohl ihrer Kinder verlangen die uneingeschränkte Treue der Partner und damit die Unauflöslichkeit der Ehe.

    Brautstrauß
    Bis dass der Tod uns scheidet …

    Im Ritus der kirchlichen Trauung bekräftigen die Brautleute ihren Willen, ihr Leben in gegenseitiger Liebe und Treue zu gestalten, bis der Tod sie scheidet. Die Institution Ehe ist auf gegenseitige eheliche Liebe und durch ihre natürliche Eigenart auf die Erzeugung von Nachkommen hin ausgerichtet. Das II. Vaticanum sagt über die Ehepartner aus, dass sie Mitwirkende an der schöpferischen Liebe Gottes und offen für die Weitergabe des Lebens an Kinder sind, für deren Zeugung und Erziehung sie in Verant­wort­ung zu sorgen haben („Verantwortete Elternschaft“).

    Voraussetzungen für die katholische Hochzeit:

    Ein Partner muss der römisch-katholischen Kirche angehören, beide Partner müssen im kirchenrechtlichen Sinn ledig beziehungsweise verwitwet sein.

    In Zweifelsfällen wendet euch in Wien an die vom Bischof dafür beauftragte Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien

    Telefon: 01/515 52-3875
    Email: kat.seelsorge@edw.or.at
    www.kategoriale-seelsorge.at

    Was tun, wenn ihr katholisch heiraten möchtet?

    Ihr könnt prinzipiell in jedem katholischen Gotteshaus und in jeder Kapelle heiraten. Die Anmeldung erfolgt am Pfarramt des ordentlichen Wohnsitzes.

    Wenn ihr euch einen  bestimmten Priester oder Diakon für die Leitung eurer individuellen Trauung oder eine bestimmte Trauungskirche wünscht, meldet euch rechtzeitig in der für euren Wohnsitz zuständigen Pfarre an www.katholisch.at. Dort brerät man euch gerne. Es ist ratsam, vorab mit dem gewünschten Zelebranten (Priester oder Diakon) Kontakt aufzunehmen und mit ihm die Termine persönlich zu koordinieren.

     

    Der Ehevorbereitungskurs

    In eurer Wohnsitzpfarre erfahrt ihr auch die aktuellen Termine für den in den meisten österreichischen Diözesen erforderlichen Ehevorbereitungskurs.

    Diese Seminare, bieten neben der Information über die Standpunkte der Kirche zu Ehe und Familie vor allem die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch in Kleingruppen mit anderen Brautpaaren. Selbstverständlich können dort auch Möglichkeiten zu individuellen Gestaltung eurer Trauung besprochen werden.

    Dokumente zur Anmeldung zur katholischen Trauung

    Beide Partner sind ledig und hatten keine Vorehen:

    • Die Traufscheine
    • Die Geburtsurkunden
    • Trauungsschein oder Heiratsurkunde der Eltern
    • Die Mettelzettel
    • Die Personalausweise

    Ein Partner hatte eine „kirchliche“ geschlossene Vorehe:

    • zusätzlich: Die Trauungsurkunde
         > Falls die kirchliche Vorehe dispensativ gelöst wurde, das Dispensreskript vom 
            Erzbischöflichen Diözesangericht.

    Ein Partner hatte eine „standesamtlich“ geschlossene Vorehe:

    • zusätzlich: Die Heiratsurkunden der Vorehen
    • zusätzlich: Die Scheidungspapiere dieser Voerehen

    Ein Partner ist bereits verwitwet:

    • zusätzlich: Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartner  
         > Liegt an Stelle einer Sterbeurkunde nur eine staatliche Todeserklärung vor, ist um eine  
            kirchliche Todeserklärung beim Erzbischöflichen Diözesangericht anzusuchen.

    Bei unehelich Geborenen:

    • zusätzlich: Taufschein der Mutter

    Weitere Infos zur katholischen Trauung

    www.katholisch.at

    Pfarrfinder für eure Wohnsitzpfarre, oder:

    Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien

    Telefon: 01/515 52-3875
    Email: kat.seelsorge@edw.or.at
    www.kategoriale-seelsorge.at

     

  • Hochzeit am Standesamt – Eheschließung rechtswirksam

    Hochzeit am Standesamt – Eheschließung rechtswirksam

    Hochzeit auf dem Standesamt

    In Österreich kommt eine gültige Eheschließung nur dann zustande, wenn sie von einem  Standesbeamten vorgenommen wird. Konfessionelle Eheschließungen haben vor der Behörde keine Rechtsgültigkeit. Gleichgültig, ob die Hochzeit still und heimlich im kleinsten Kreis stattfindet oder ob sie ein glanzvolles Fest wird, ihr braucht die richtigen Papiere, um eure Verbindung zu legalisieren:

    Dokumente zur Anmeldung der Eheschließung:

    >>

    Nachweis der Geburtseintragung

    >>

    Staatsbürgerschaftsnachweis

    >>

    Lichtbildausweis

    >>

    Urkundliche Nachweis für einen akademischen Titel


    Für in Österreich gemeldete Personen kann die Standesbeamtin/der Standesbeamte eine Abfrage im Zentralen Melderegister (ZMR) durchführen. Bei der Ermittlung der Ehefähigkeit müssen grundsätzlich beide Verlobte anwesend sein. Es wird eine Niederschrift über die Ermittlung der Ehefähigkeit (Aufgebot) angefertigt. In Ausnahmefällen genügt es, wenn ein Verlobter alleine vorspricht.

    weiße Tauben

    Wart ihr schon einmal verheiratet, sind auch die Heiratsurkunden aller früheren Ehen und die Nachweise deren Auflösung vorzulegen. Bei verwitweten Personen ist dies die Sterbeurkunde des verstorbenen Partners, bei geschiedenen Personen die rechtskräftige Scheidungsurkunde. Das Standesamt hat Zugriff zu den Meldedaten, die Vorlage der Meldebestätigung ist daher nicht mehr zwingend erforderlich.

    Ist der zukünftige Ehepartner Ausländer oder noch minderjährig, so gelten besondere Vorschriften, über die euch euer Standesamt gerne informiert.

    Welches Standesamt ist zuständig?

    Ausgangspunkt für die Anmeldung zur Eheschließung kann jedes Standesamt sein. Dort wird die Niederschrift zur Ermittlung der Ehefähigkeit („Aufgebot“) erstellt. Die standesamtliche Trauung selbst kann auch in einem anderen Standesamt vorgenommen werden.

    Festliche standesamtliche Trauung

    Auf der Skala der beliebtesten Hochzeitsmonate führen Mai, Juni und September. Unabhängig von Jahreszeit und Wetter wird euer Fest zum unvergesslichen Erlebnis, wenn ihr eure Wünsche und Vorstellungen rechtzeitig bekannt gebt. Unser Artikel „Standesamtliche Trauung mal anders“ zeigt euch viele Möglichkeiten für eine traumhaft schöne Trauung außerhalb der Amtsräume.

    Alle Standesämter in Österreich im Überblick >>