Schlagwort: Trachtenhochzeit

  • Trachtenmode für die Braut

    Trachtenmode für die Braut

    Pretty in Tracht

    Brautdirndl by Sonja Fellner Hochzeitsdirndl passt immer

    „Würde jede Dame ein solches Kleid tragen, so gäbe es keine Hässlichkeit mehr“ – mit diesen Worten lobte die britische Designerin Vivienne Westwood bei einem Besuch in Österreich das Dirndl. Wie wahr: Es gibt kaum ein Hochzeitskleid, das die weibliche Figur, die Ausstrahlung und Schönheit der Braut besser betont als ein fesches Hochzeitsdirndl. Ein Dirndl schmeichelt einfach jeder Figur, es kann je nach Schnitt und Schnürung weibliche Formen genau so gut kaschieren wie hervorheben und betonen.

     

    Aus den edelsten Materialien, mit reizvollem Schnitt und harmonierenden Farben ist ein Hochzeitsdirndl mehr als bloß Brautkleid. Festliche Tracht ersetzt zu feierlichen Anlässen eine noble Garderobe. Trachtenkleidung erlaubt einen unglaublichen  Gestaltungsspielraum: Kurz, lang, weiß, bunt, gemustert oder uni, schlicht, aufwändig – in jedem Fall total angesagt. Die aktuelle Trachtenmode verbindet Tradition mit modernen Stilelementen. Bei den Trachtendesignern am beliebtesten ist Seide in allen Variationen.

     

    Traditionell und modern:
    Edles Brautdirndl by Sonja Fellner

     

     

    Brautdirndl by Sonja FellnerTrachtige Accessoires

    Ketten und Ringe als Accessoires zum Dirndl dürfen ruhig etwas auffälliger sein. Ein einfaches Dirndl lässt sich mit den entsprechenden Accessoires blitzschnell zum stilechten Hochzeitsdirndl aufpeppen. Ein Schleier aus Spitze, ein Brautbeutel aus dem Brautdirndlstoff, Blumen im Haar oder ein passendes Perlenkropfband – es gibt unzählige Varianten. Wichtigstes Brautaccessoire beim Brautdirndl sind jedoch passende Dirndldessous, die das Dekolletee der Braut perfekt zur Geltung bringen.

     

    Und welches Outfit macht den Bräutigam zur stilechten zweiten Hälfte eines Trachtenpärchens?

     

     

     

     

     

     

     

    Romantisch und verspielt: Extravagantes Brautdirndl by Sonja Fellner

  • Trachtenmode für den Bräutigam

    Trachtenmode für den Bräutigam

    Schneidig in Tracht – Trachtenmode für den Bräutigam

    Bräutigam in Tracht mit LederhoseDer Bräutigam trägt einen festlichen Trachtenanzug, eine Lodenhose oder eine schneidige Lederhose aus Wildleder. Hosen aus Reh- oder Wildbockleder sind zwar teurer, jedoch stilecht. Rindsleder kommt  nur bei der industriellen Massenfertigung zum Einsatz. Die Lederhose wird mit einer Weste und einer kurzen Joppe getragen. Trachtenwesten sind in der Regel einfarbig, kleine Muster sind allerdings erlaubt. Eine Lodenhose kombiniert der Bräutigam mit einem Samtgilet und einem Sakko.

     

    Die passenden Accessoires machen die Tracht für den Bräutigam perfekt. Zum Trachtenanzug bindet sich der Bräutigam eine Krawatte um, zur Leder- oder Lodenhose wird ein Binderl getragen. Pflicht zum klassischen Trachtenoutfit ist ein weißes Hemd, zur Lederhose gehören auf jeden Fall Haferlschuhe und passende Stutzen, die stets die Waden bedecken sollten.

    Und welches Outfit macht die Braut zur stilechten zweiten Hälfte eines Trachtenpärchens? 

     

     

     

     

     

     

     

     

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  • Trachtenhochzeit

    Trachtenhochzeit

    Heimatverbunden, traditionell, hip – Tracht ist Trend

    Liebt ihr es farbenfroh, festlich und bodenständig? Eine alte Tradition, deren Ursprung in den Adelskreisen des alten Österreich liegt, erlebt ein furioses Revival: Die Hochzeit in festlicher Trachtenkleidung oder modern interpretierter Trachtenmode. Richtig zünftig wird eine Trachtenhochzeit natürlich erst dann, wenn auch ein großer Teil der Gäste in Dirndl und Trachtenanzug feiert. Denkt daher daran, in den Hochzeitseinladungen „Wir feiern in Tracht“ als Dresscode anzugeben.

    Trachtenmode für die Trachtenhochzeit © 3Xmedia

    Dresscode „Tracht“

    Die Trauzeugen und die engsten Verwandten tragen selbstverständlich Tracht. Die übrigen geladenen Gäste erfüllen den Dresscode schon mit einer Trachtenbluse oder einem Trachtenhemd. Nicht jeder Hochzeitsgast möchte sich für ein einzelnes Event eine neue Garderobe zulegen, Tracht zu tragen ist jedoch im urbanen Bereich ebenso wie in ländlichen Gebieten mehr und mehr en vogue. Oktoberfeste erfreuen sich zunehmend an Beliebtheit, sie bieten eine gute Gelegenheit, das Trachtenoutfit immer wieder aus dem Schrank zu holen und zünftig zu feiern.

     

    Zünftige Location

    Mit dem Dresscode „Tracht“, signalisiert ihr euren Hochzeitsgästen, dass eure Feier fröhlich, lustig und locker ablaufen wird. Ideale Locations sind Bergkapellen, Almseen und urige Hütten. Genau so trachtig und bunt könnt ihr jedoch auch in einer Partyscheune, einem Heustadl oder im Weinberg feiern. 
    Location für eine Trachtenhochzeit ©pixabay

    Tracht und Tradition

    Um ein stimmiges Bild zu erreichen, sollte der Stil der Feier zur Trachtenkleidung passen. Dazu zählt außer rustikalem Ambiente, regionalen Speisen und dem Einbinden traditioneller Hochzeitsbräuche auch der eine oder andere „Juchizer“ auf eurer Playlist. Und die Give-Aways? Natürlich auch zünftig: Personalisierte Lebkuchenherzen, Blumensamen in karierten Stoffsackerln oder Cupcakes mit Hirschmotiven.

     

    Brautdirndl und Trachtenanzug

    Wie eine Braut Pretty in Tracht auftritt, erfahrt ihr in unserem Fashionguide fürs Brautdirndl. Was man(n)  zu einer stilechten Trachtenhochzeit trägt, sagt euch unser kleiner Trachtenknigge für den Bräutigam.

  • Hochzeitsbrauch – Hochzeitslader

    Hochzeitsbräuche – Der Hochzeitslader

    Bei der ländlichen Hochzeit nimmt der Hochzeitslader neben dem Brautpaar die wichtigste Stellung in der Hochzeitsgesellschaft ein. Er trägt wesentlich dazu bei, alte Bräuche und Überlieferungen zu pflegen, aber auch neue Trends einfließen zu lassen.  Gute kommunikative Fähigkeiten und das Wissen um Hochzeitsbräuche und Hochzeitstraditionen sind Voraussetzung für dieses Ehrenamt. Ein Hochzeitslader ist im übertragenem Sinn der Regisseur einer Hochzeit. Er hat die Aufgabe, den Hochzeitstag bis zur letzten Stunde zu organisieren. Aber auch bei den Hochzeitsvorbereitungen steht er dem Brautpaar mit Rat und Tat zur Seite.

     

    Der Hochzeitslader übernimmt die Regie

    Der Hochzeitslader kann als Vorläufer des Wedding Planners gesehen werden, der heute viele Brautleute bei der Organisation ihrer Hochzeit unterstützt. Er weiß, wen das Brautpaar persönlich einladen muss,  welche Aufgaben die Kranzljungfrauen haben und dergleichen mehr. Er überbringt unter anderem die mündlichen Hochzeitseinladungen und  wählt das richtige Lokal und die Musikgruppe aus.

    Zeremonienmeister und Alleinunterhalter

    Ist der große Tag gekommen, kümmert sich der Hochzeitslader um den Abschied von Braut und Bräutigam von ihrem Elternhaus und begleitet beide auf ihrem Weg zur Trauung. Er stellt den Hochzeitszug zusammen, teilt die Sitzordnung in der Kirche nach bestehendem Brauchtum ein und hilft so allen Anwesenden beim reibungslosen Ablauf der Hochzeit. Ist die Zeremonie dann vorbei und das Gruppenfoto gemacht, stellt er den Hochzeitszug zusammen und die Hochzeitsgesellschaft macht sich auf den Weg zum Lokal. Dort angekommen hilft er allen, den richtigen Sitzplatz zu finden. Ab diesem Zeitpunkt ist der Hochzeitslader nicht mehr zu bremsen. Er singt, tanzt, lässt das Brautpaar hochleben, macht seine Späße und sorgt für gute Laune und den richtigen Rahmen. Nach dem Hochzeitsmahl sammelt der Hochzeitslader für die Musikanten ein Trinkgeld, wobei er meist einen Teller mit einem Notenblatt als Unterlage verwendet.

     

    Stilecht: Hut und Stecken

    Die Kleidung des Hochzeitladers ist der jeweiligen regionalen Tracht angepasst. Bestimmte Zier- und Schmuckgegenstände, vor allem der mit Blumen und Bändern geschmückte „Ladstecken“ sind die Kennzeichen des Hochzeitladers. Dieser wird einerseits mit dem historischen Botenstab  in Verbindung gebracht. Auch praktische Überlegungen sind hier eingeflossen: So konnte der Hochzeitslader bei den „Ladgängen“ mit dem Stab die Hunde fernhalten. Der Stab half auch, breitere Gräben und Hindernisse leichter zu überwinden. Oberstes Gebot: Die beiden aufgekranzten Utensilien des Hochzeitsladers, Hut und „Ladstecken“ dürfen von diesem nie aus den Augen gelassen werden.

    Hochzeitslader in Österreich

    Allein im Salzburger Flachgau gibt es heute mehr als 50 Hochzeitslader, im Pongau über 30 Hochzeitslader und zahlreiche weitere in den anderen Salzburger Gauen. Alljährlich treffen sich alle Salzburger Hochzeitslader auf Initiative der Salzburger Volkskultur zu einem Informations- und Gedankenaustausch. Aber auch in Niederösterreich und Oberösterreich wird der Hochzeitslader noch gerne der Hochzeitsgesellschaft beigezogen.