Schlagwort: standesamtliche Trauung

  • Standesamt mal anders

    Standesamt mal anders

    Standesamtliche Trauung mal anders

    Viele Menschen verbinden eine standesamtliche Hochzeit mit einer trockenen Amtshandlung in unpersönlichen Amtsräumen, bei der nur wenig feierliche Atmosphäre aufkommt. Muss das so sein? Stellt euch einen Sektempfang inmitten der Blütenpracht eines Rosengartens vor, im Anschluss daran findet die feierliche standesamtliche Trauung im privaten Schlossgarten statt. Das frisch vermählte Paar führt dann seine Gäste zur Tafel  in den romantischen Arkaden des Schlosses und feiert ausgelassen bis zum Morgen. Dieser Hochzeitstraum wird Wirklichkeit im Schloss Herberstein an der steirischen Schlösserstraße.

     

    TrauungspavillionEine standesamtliche Hochzeit außerhalb der Amtsräume bietet den Vorteil, Zeremonie und Feier an einem Ort zu einem Event zusammenzufassen. Die meisten Standesämter bieten eine Reihe von extravaganten Veranstaltungsorten für Hochzeiten an. Allein in Wien stehen Brautpaaren mittlerweile über 50 sensationelle Locations zur Auswahl, die dem Charakter einer Amtsstube so wenig entsprechen wie ein Brautkleid einer Küchenschürze. Ob inmitten eines Weinbergs, in luftigen Höhen auf dem Donauturm, klassisch im Schloss oder Palais, maritim auf den Donauwellen oder tierisch gut im Schönbrunner Zoo, hier findet ihr bestimmt einen Veranstaltungsort, der eurer Hochzeit einen individuellen Rahmen verleiht. Wer sich einen Veransaltungsort wünscht, der nicht auf der Liste der bereits genehmigten Traumhochzeitsorte steht, muss diese Location erst genehmigen lassen, bevor der Standesbeamte dort in Aktion treten darf.

    Viele Standesämter bieten die Möglichkeit einer derartigen Sondertrauung außerhalb der Amtsräume.  In anderen Bezirken, etwa in Mödling,  kann das Brautpaar seine Hochzeit direkt bei einem Trauungsstandesbeamten buchen. Der Standesbeamte nimmt dann das Jawort zu einem vereinbarten Termin an jeder Wunschlocation des Brautpaars im Zuständigkeitsbereich des Standesamts entgegen. Somit hat das Brautpaar fast vollständig freie Wahl, was den Ort der Trauung betrifft. Die Gebühren für eine Traumhochzeit abseits der Amtsräume betragen je nach Standesamt und Wochentag bis zu 650 €.

  • Hochzeit am Standesamt – Eheschließung rechtswirksam

    Hochzeit am Standesamt – Eheschließung rechtswirksam

    Hochzeit auf dem Standesamt

    In Österreich kommt eine gültige Eheschließung nur dann zustande, wenn sie von einem  Standesbeamten vorgenommen wird. Konfessionelle Eheschließungen haben vor der Behörde keine Rechtsgültigkeit. Gleichgültig, ob die Hochzeit still und heimlich im kleinsten Kreis stattfindet oder ob sie ein glanzvolles Fest wird, ihr braucht die richtigen Papiere, um eure Verbindung zu legalisieren:

    Dokumente zur Anmeldung der Eheschließung:

    >>

    Nachweis der Geburtseintragung

    >>

    Staatsbürgerschaftsnachweis

    >>

    Lichtbildausweis

    >>

    Urkundliche Nachweis für einen akademischen Titel


    Für in Österreich gemeldete Personen kann die Standesbeamtin/der Standesbeamte eine Abfrage im Zentralen Melderegister (ZMR) durchführen. Bei der Ermittlung der Ehefähigkeit müssen grundsätzlich beide Verlobte anwesend sein. Es wird eine Niederschrift über die Ermittlung der Ehefähigkeit (Aufgebot) angefertigt. In Ausnahmefällen genügt es, wenn ein Verlobter alleine vorspricht.

    weiße Tauben

    Wart ihr schon einmal verheiratet, sind auch die Heiratsurkunden aller früheren Ehen und die Nachweise deren Auflösung vorzulegen. Bei verwitweten Personen ist dies die Sterbeurkunde des verstorbenen Partners, bei geschiedenen Personen die rechtskräftige Scheidungsurkunde. Das Standesamt hat Zugriff zu den Meldedaten, die Vorlage der Meldebestätigung ist daher nicht mehr zwingend erforderlich.

    Ist der zukünftige Ehepartner Ausländer oder noch minderjährig, so gelten besondere Vorschriften, über die euch euer Standesamt gerne informiert.

    Welches Standesamt ist zuständig?

    Ausgangspunkt für die Anmeldung zur Eheschließung kann jedes Standesamt sein. Dort wird die Niederschrift zur Ermittlung der Ehefähigkeit („Aufgebot“) erstellt. Die standesamtliche Trauung selbst kann auch in einem anderen Standesamt vorgenommen werden.

    Festliche standesamtliche Trauung

    Auf der Skala der beliebtesten Hochzeitsmonate führen Mai, Juni und September. Unabhängig von Jahreszeit und Wetter wird euer Fest zum unvergesslichen Erlebnis, wenn ihr eure Wünsche und Vorstellungen rechtzeitig bekannt gebt. Unser Artikel „Standesamtliche Trauung mal anders“ zeigt euch viele Möglichkeiten für eine traumhaft schöne Trauung außerhalb der Amtsräume.

    Alle Standesämter in Österreich im Überblick >>