Schlagwort: Kinder

  • Wer sitzt wo an der Hochzeitstafel?

    Wer sitzt wo an der Hochzeitstafel?

    Wer sitzt wo an der Hochzeitstafel?

    Deine Eltern sind geschieden, dein Vater würde sich eher mit dem neuen Ehemann deiner Mutter duellieren, anstatt sich mit ihn an einen Tisch zu setzen? Tante Friede und Tante Erna hassen einander und haben seit der Jahrtausendwende kein Wort mehr miteinander gewechselt? Kein Problem, mit ein wenig Takt und Fingerspitzengefühl bekommt ihr bestimmt einen Sitzplan zustande, mit dem alle Hochzeitsgäste glücklich sind.

    gedeckte Hochzeitstafel mit Sesseln
    Der Brauttisch

    Der Brauttisch, auch Ehrentafel genannt, mit dem Brautpaar ist meistens ein runder oder gerader Tisch, der von überall im Raum aus gut eingesehen werden kann. Der Etikette gemäß sitzt das Brautpaar genau in der Mitte, gut sichtbar für alle Gäste, daneben jeweils die Eltern des Brautpaars und die Trauzeugen. Die Familie der Braut sitzt an ihrer Seite des Tisches, die des Bräutigams an seiner. Habt ihr eine lange Tafel, sitzen von da ausgehend der Rest der Familie, Großeltern, Geschwister und auch der Zelebrant, falls eingeladen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Sitzordnung Gesetz ist, die Tradition dient dazu euch eine Anleitung zu geben. Skizzen zur Sitzordnung an der Hochzeitstafel findet ihr in unserem Artikel zur Hochzeitsetikette.


    Geschiedene Eltern

    Sind die Eltern von Braut und/oder Bräutigam geschieden und fühlen sich miteinander nicht wohl, (insbesondere wenn es neue Partner gibt) könntet ihr euch den Brauttisch bloß mit den Trauzeugen teilen und die Elternpaare, die einander nicht grün sind, an jeweils eigene Tische setzen. Diskussionen, wer näher und wer weiter entfernt vom Brautpaar sitzt, bleiben euch mit dieser Lösung erspart. Ihr könntet im Extremfall jedem Elternpaar mit seinen engsten Freunden einen eigenen Tisch. Wenn ihr euch unsicher seid, redet mit euren Eltern, bevor ihr den Sitzplan fixiert habt, meistens findet sich durch ein Gespräch eine Sitzordnung, mit der alle einverstanden sind.


    Die Verwandtschaft – Freund und Feind

    Beruhigt Spannungen unter Familienmitgliedern von Anfang an dadurch, dass ihr die Betreffenden weit, weit auseinandersetzt. Tante Frieda an Tisch drei schätz es bestimmt sehr, wenn sie die ungeliebte Tante Erna an Tisch acht weiß! Eure Schulfreunde und Studienkollegen freuen sich im Gegensatz dazu bestimmt darüber, beieinander zu sitzen: Endlich wieder einmal Gelegenheit, zum Plaudern.


    Der Freundeskreis

    Setzt Freunde zusammen, man fühlt sich da am wohlsten, wo man mit Leuten beisammensitzt, die man mag. Niemand mag unter komplett Fremden sitzen, sollte eine Gruppe von Freunden nicht an einen Tisch passen, lasst keinen einzelnen Gast über. Teilt die Gruppe etwa in der Mitte und füllt die restlichen Plätze mit neuen Gesichtern auf.


    Singles und Paare

    Nehmt Abstand von einem Singletisch, eure Solo-Gäste werden es euch danken! Wenn du immer schon denkst, Petra und Hermann wären das perfekte Paar, denn setz die beiden zusammen – nimm jedoch von allzu offensichtlichen Kuppelversuchen Abstand (etwa Petra und Hermann als einzige Menschen unter 60 am Tisch). Einen Singlegast an einen Tisch mit lauter frisch verheirateten Paaren zu setzen, zeugt ebenfalls von wenig Fingerspitzengefühl. Verzichtet ihr darauf, plus Eins einzuladen, habt ihr ohnehin sehr viele einzelne Gäste, die sich gut in den Sitzplan integrieren lassen.

    Kinder

    Wo der Singletisch ein No-Go ist, ist der Kindertisch fast schon ein Must-Have. Nichts ist für ein Kind langweiliger, als den ganzen Abend mit Erwachsenen zusammen zu sitzen! Sind Ringträger und Blumenmädchen die einzigen kleinen Gäste, dann setzt sie zu ihren Eltern.


    Entfernte Verwandte und die Freunde eurer Eltern

    Sind auch Freunde der Eltern eingeladen, die ihr nicht so gut kennt, weist ihnen bloß Tische zu und überlasst ihnen selbst die Platzwahl. Wenn ihr euch eine feste Sitzordnung für alle Tische wünscht, spannt eure Eltern ein, sie werden sich freuen, an die Vorbereitungen beteiligt zu sein. Ebenso hilfreich kann die Unterstützung eurer Eltern beim platzieren von Verwandten sein, mit denen ihr wenig zu tun habt.

  • Hochzeitsspiele für Kinder

    Hochzeitsspiele für Kinder

    Hochzeitsspiele für Kinder

    Habt ihr zu eurer Hochzeit Kinder eingeladen? Möchtet ihr vermeiden, dass jedes Kind für sich mit dem Handy oder Tablet in einer Ecke sitzt und zockt? Dann vergesst nicht, euch jede Menge Spiele für die Kleinen auszudenken, vielleicht eine eigene Spielecke einzurichten und ganz viele Spiele auf dem Kindertisch bereitzustellen! Wir haben  ein paar der beliebtesten Spielideen für euch zusammengestellt:

    Kinder spielen auf Hochzeit
    Interaktive Tischsets

    Einfach zu machen sind die aus der Autobahnraststätte bestens bekannten Tischsets mit Unterhaltungswert: Spiele wie Tic Tac Toe, Schifferl versenken, Galgenmännchen, … sind flott ausgedruckt und erleichtern das ruhig Sitzen ein wenig.

    Straßenkreide

    Die einfachsten Dinge machen oft den größten Spaß: Stellt den Kindern einen Kübel mit Straßenkreide und genug Platz zur Verfügung (unbedingt vorher mit der Location abklären!).


    Schnitzeljagd

    Verwendet Fotos von eurem Moodboard, etwa von Hochzeitstorte, Brautkleid, Ring, Blumengesteck, Deko etc. und bastelt daraus eine abgespeckte Version eures Moodboards. Die Kinder werden aufgefordert, Motive zu fotografieren, die den Bildern auf dem Moodboard ähnlich sind. Stattet die Kids mit Einmalkameras aus und die Jagd auf das beste Foto geht los! Alternativ könnt ihr die Kids mit dem Handy auf Foto-Schnitzeljagd schicken, dazu erstellt ihr am besten ein eigens Hochzeits-Hashtag für die Fotos eurer kleinen Gäste!

    Kindertanz

    Wenn es ums Tanzen geht, sind kleine Gäste in der Regel wesentlich schneller zu motovieren als die Erwachsenen. Wenn das Brautpaar also das Eis brechen und die Hochzeitsgäste auf die  Tanzfläche bringen möchte, ist es gut tanzfreudige Kinder dabei zu haben. Nach ein paar Runden „Kids only“ fordert jedes Kind einen Erwachsenen zum Tanz: Mal sehen, wer die besten Moves drauf hat!

     

    Hochzeits-Pinata

    Bastelt eine Pinata, die zu eurem Hochzeitsthema passt und füllt sie mit Süßigkeiten. Vorsicht, Ansteckungsgefahr: Wenn die Kids auf die Pinata einschlagen, um sie zum Platzen zu bringen, werden einige eurer erwachsenen Gäste bestimmt auch mitmachen wollen!

    Gesellschaftsspiele für Kinder

    Insbesondere bei Indoor-Hochzeiten möchte das Brautpaar die Kids in der Regel möglichst lange am Tisch halten. An den Tisch fesseln könnt ihr eure jungen Gäste mit spannenden Gesellschaftsspielen, etwa „Spiel des Lebens“ für die jüngeren oder „Activity“ für die älteren Kids. Auch „Uno“  oder „Jungle Speed“ sind absolute Dauerbrenner. Erwartet nur eines nicht: Dass es dabei leise zugeht!

    Wäsche aufhängen

    Zwei Spieler treten gegeneinander an: Spannt eine Wäscheleine und verteilt zehn Paar Socken (passend zu eurem Farbschema) in je zwei Körbe, dazu je 10 Wäscheklammern. Wer als erstes alle Socken aufgehängt hat, hat gewonnen. Wenn die Kinder fertig sind, dürfen Braut und Bräutigam gegeneinander antreten und ihre häuslichen Fertigkeiten unter Beweis stellen!


    Hochzeits-Erinnerungs-Set

    Befüllt Spanschachteln mit Klebern, aufklebbaren Straßsteinchen, Buntstiften und anderen kleinen Goodies. Die Kinder können während der Feier ihre Schachtel bemalen, bekleben und verzieren, vertreiben sich damit die Zeit und nehmen ihre eigene einzigartige Erinnerungs-Box an eure Hochzeit mit nach Hause.

    Spielende Kinder
    Vorbereitung der Spiele und Moderation

    Manche der Spiele sind schnell vorbereitet, andere verlangen mehr Vorbereitungszeit. Eine eurer Brautjungfern oder eine eurer Freundinnen übernimmt bestimmt gerne die Vorbereitung der Spiele für euch. Manche Brautpaare ernennen einen Teenager aus dem Gästekreis zur Junior Brides Maid, die während der Hochzeit die Betreuung der jüngeren Kinder übernimmt – denkt auf jeden Fall an ein angemessenes Geschenk!

    Was ein Brautpaar noch tun kann, damit sich seine kleinen Gäste wohlfühlen, erfahrt ihr in unserem Beitrag „Kleine Gäste – große Party!“.

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  • Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kinder bei der Hochzeit: Kleine Gäste – keine Gäste?

    Eine Unterhaltung darüber, ob Kinder zur Hochzeit eingeladen werden sollen oder nicht, wird meist sehr leidenschaftlich geführt. Feste mit vie­len Kin­dern sind für ei­ni­ge Paa­re großar­tig, für an­de­re der blanke Horror. Für Menschen, die sich in Gegenwart von Kindern wohl fühlen und eine lässige, lebhafte und ausgelassene Atmosphäre schätzen ist es keine Frage, dass zu ihrem Freundeskreis auch die Jüngsten zählen. Wer sich eine feierlichere, gediegene Stimmung ohne Störungen durch Babygeschrei und  umherwuselnde Kinder wünscht, bittet seine Gäste lieber, den Nachwuchs zu Hause zu lassen.  Beide Optionen sind in Ordnung, eine Hochzeit ist immerhin das Fest des Brautpaares. Will ein Paar nur im Erwachsenenkreis feiern, haben die Gäste das zu akzeptieren. Auch wenn es manchmal ein gewisses Maß an Organisationstalent erfordert: Jeder Hochzeitsgast kann sich um Kinderbetreuung für die Zeit der Feier kümmern und so manches Elternpaar schätzt es sehr, einmal einen Abend ohne Kinder zu genießen.

    Kinder

    Bringt in den Hochzeitseinladungen klar zum Ausdruck, wer eingeladen ist und wer nicht. Lasst die Eltern in eurem Bekanntenkreis nicht rätseln, ob ihre Kinder mitkommen dürfen oder nicht. Sollen die Kinder dabei sein, schreibt „… und Familie“ auf die Einladungskarten. Es mag zwar auf den ersten Blick hart erscheinen, manche Kinder zuzulassen und die Kinder anderer Gäste auszuschließen: Nur weil ihr gerne mit euren eigenen Nichten oder Neffen feiern möchtet muss das  nicht bedeuten, dass ihr auch die Kinder aus dem entfernteren Bekanntenkreis dabei haben wollt. Seid euch jedoch darüber im Klaren, dass es einfacher ist, einen Haufen Kinder zu unterhalten als zwei oder drei einzelne Kinder, die womöglich auch noch unterschiedlichen Altersstufen angehören. Wünscht ihr euch Blumenkinder, dann überlegt, auch Spielkameraden für die Kleinen einzuladen. Lasst euch nicht auf Diskussionen der Art „Warum ist dieses Kind eingeladen und meines nicht?“ ein, sonst könntet ihr euch schnell vor einer unendlich langen Gästeliste wiederfinden.  Bleibt konsequent und macht deutlich, dass ihr leider nicht jeden berücksichtigen könnt. 

     

    Die meisten Kinder sehen einer förmlichen Feier ohnehin mit der gleichen Begeisterung wie einem Zahnarztbesuch entgegen und würden lieber mit Freunden in den Zoo oder mit der Patentante ins Kino gehen. Lasst euch also bei der Entscheidung, ob ihr die Kinder eurer Verwandten und Freunde bei eurer Hochzeit dabei haben wollt, nicht davon beeinflussen, was andere Leute denken könnten. Wer gern mit euch feiern möchte, mag vielleicht ob dem nicht eingeladenen  Nachwuchs anfangs etwas granteln, sich eure Hochzeit jedoch auf keinen Fall entgehen lassen.

     

    Mit Kindern zu feiern muss jedoch nicht der Thriller sein, den manch kinderloses Paar sich ausmalt. Befolgt ihr bei der Planung einige einfache Tipps, wird die Hochzeit für Groß und Klein ein voller Erfolg. Lest mehr in unserem Artikel „Kleine Gäste – große Show“ und „Kleine Gäste – große Party“.

  • Ehe vs. wilde Ehe – das sagt das Eherecht

    Ehe vs. wilde Ehe – das sagt das Eherecht

    Ehe vs. wilde Ehe – Lebensgemeinschaft im Nachteil?

    Warum heiraten? Die Liebe zueinander wird durch die Unterschrift auf einem Papier nicht größer oder kleiner. Sich in einer berührenden Zeremonie explizit zueinander zu bekennen, hat jedoch allein schon aus dem Blickwinkel der Romantik betrachtet etwas für sich. Und rechtlich macht der Trauschein nach wie vor einen enormen Unterschied:

    BrautpaarGemeinsamer Hausrat

    Nach dem Prinzip der Gütertrennung bleibt jeder Eigentümer dessen, was er in die Ehe einbringt. Im Falle einer Scheidung wird jedoch das aufgeteilt, was während der Ehe gemeinsam erwirtschaftet wird. Das Gericht sieht übrigens auch Haushaltsführung und Kindererziehung als genau so wertvoll wie ein gutes Einkommen an. Für Lebensgefährten gibt es hier keinerlei Regelungen, Lebensgefährten heben also besser die Rechnungen von allem auf und dokumentieren schriftlich, wer was erworben hat. Unschwer zu erraten, wer im Falle einer Trennung verliert, wenn ein Partner die laufenden Kosten trägt, während der andere die bleibenden Dinge anschafft. Bleibt einer der Partner daheim und unterstützt den anderen bei seiner Karriere, geht der haushaltsführende Partner im Falle einer Trennung ebenfalls leer aus.

    Kinder und Obsorge

    Verheiratete Eltern behalten das gemeinsame Sorgerecht im Falle einer Trennung. Unverheiratete Mütter erhalten automatisch das Sorgerecht. Bestimmen die unverheirateten Eltern vor dem Standesamt, dass sie beide mit der Obsorge betraut sein möchten, behält der Vater das Sorgerecht. Allerdings nur, wenn er zuvor seine Vaterschaft auch anerkannt hat. Gibt es Differenzen zwischen ledigen Eltern, hat der Vater es nicht leicht, zur gemeinsamen Obsorge zu kommen.

    Kredit und Bürgschaft

    Nimmt einer der Partner einen Kredit auf, und der andere bürgt dafür, kann die Haftung innerhalb eines Jahres nach der Scheidung auf eine weniger strenge Ausfallbürgschaft reduziert werden. Diese greift nur, wenn der Schuldner zahlungsunfähig ist. Lebensgefährten bekommen diese Gelegenheit zur Haftungserleichterung nach der Trennung nicht.

     

    Unterhaltsrecht

    Und wie sieht es aus beim Unterhalt? Schon während der Ehe haben die Partner die Pflicht füreinander zu sorgen, sprich derjenige, der weniger verdient hat ein Recht auf Unterhalt.  Nach der Scheidung gilt: Je weniger Einkommen und je weniger Verschulden ein Partner am Scheitern der Ehe hat, umso mehr Unterhalt bekommt er. Unfreiwillig getrennte Lebensgefährten, die für gemeinsame Kinder zu Hause bleiben und auf ihre Karriere verzichten haben im Fall der Trennung das Anrecht auf – genau: Nichts! Solltest du dich ein einer Lebensgemeinschaft also um Haus, Garten und Kinder kümmern, anstatt das Geld ins Haus zu bringen, bestehe auf einem Partnerschaftsvertrag.  Bei verheirateten Paaren wird der Ehemann automatisch als Vater angesehen und damit unterhaltspflichtig, bei ledigen Eltern muss der Vater als Grundlage für eine Unterhaltsverpflichtung die Vaterschaft anerkannt haben.

    Erbrecht

    Nur Eheleute erben automatisch, ohne ein Testament erbt der hinterbliebene „wilde“ Partner gar nichts. Seit dem 1.1.2017 gilt für Lebensgefährten immerhin ein außerordentliches Erbrecht: Gibt es keine gesetzlichen oder im Testament definierten Erben, geht das Vermögen an die Lebensgefährtin bzw. an den Lebensgefährten. Voraussetzung dafür ist ein gemeinsamer Haushalt, der über mindestens drei Jahre gemeinsam geführt wurde. Zudem darf die verstorbene Person zum Todeszeitpunkt nicht verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gewesen sein. Gibt es gesetzliche Erben, steht dem Lebensgefährten für ein Jahr die gemeinsame Wohnung und der Hausrat zu.

    Verheiratete erben übrigens auch, wenn sie de facto schon längst getrennt leben. Nur eine Scheidung beendet das gesetzliche Erbrecht. Unverheiratete sind dagegen automatisch gar nicht abgesichert, Vermögen, Wohnung oder Haus gehen an die gesetzlichen Erben. Besteht ein Testament, reduziert sich das Erbe der gesetzlichen Erben auf ein Pflichtteil.

    Eingetragene Partnerschaften sind Ehegatten im Erbrecht seit dem 1.1.2017 gleichgestellt.

    Fazit: Auch wenn im Herzen nur die Liebe zählt, zählt vor dem Gesetz der Trauschein nach wie vor jede Menge.

     

     

     

  • Kleine Gäste – große Party

    Kleine Gäste – große Party

    Kinder feiern bei der Hochzeit mit: Kleine Gäste – große Party!

    Eine Feier gilt dann als gelungen, wenn sich die Gäste wohl fühlen, sich gut unterhalten und noch lange über die wunderbare Feier plaudern. Kleine Gäste brauchen zum Wohlfühlen ein bisserl mehr als gutes Essen, gefüllte Gläser und flotte Tanzmusik. Manche Kinder sind von Natur aus lebhaft, andere werden nur dann unruhig, wenn ihnen Ablenkung fehlt.

    Blumenkinder mit Brautpaar

    Kurzweilige Unterhaltung

    Kinder haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und kommen auf die seltsamsten Ideen, wenn ihnen langweilig wird. Unterhaltet sie deshalb gut und bietet verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten an. Gestaltet einen Tisch mit Zeichen- und Bastelmaterial, Brettspielen, Comics oder Modellierballons. Ein Malwettbewerb nach dem Motto: „Wer malt das schönste Bild von der Braut?“ kommt genau so gut an wie ein kleines Hochzeitsquiz.

    Sorgt für Kinderanimation

    Stellt sicher, dass die Kinder immer beaufsichtigt sind, um zu verhindern dass Chaos ausbricht. Wer mit Mädels im Teenageralter im Bekanntenkreis gesegnet ist, hat gute Karten. Gegen ein kleines Taschengeld spielen die meisten Mädchen liebend gern Kinderanimateur und beschäftigen die jüngeren Kinder mit Armbandflechten, Origami falten oder bewegungsintensiveren Partyspielen wie einer Rätselrallye oder witzigen Rollenspielen. Ideal ist eine Festlocation, die einen Außenbereich bietet, wo sich die Kinder austoben können. Gibt es eine Wiese und ein paar Bäume, im Idealfall einen Spielplatz, dann unterhalten sich die meisten Kinder von selbst. Achtet schon bei der Auswahl eurer Location auf kindgerechte Features wie Kinderwagentauglichkeit und Kuschelecke.

     

    Snacks und Getränke

    Bietet Kindern beim Hochzeitsempfang leckere Getränke mit Cocktailschirmchen und bunten Strohhalmen an. Sorgt dafür, dass die Kinder auch während dem Hochzeitsfest immer wieder kleine Knabbereien zur Verfügung haben. Stellt im Falle eines Hochzeitsmenüs sicher, dass den kleinen Gästen statt Krabbencocktail und Rehmedaillons eher Chicken Fingers mit Pommes Frites und Gurken- und Karottensticks gereicht werden.

    Children first!

    Es ist auch eine gute Idee, die Kindergerichte als erstes servieren zu lassen, denn es gibt kaum etwas Unruhigeres als ein hungriges Kind. Kommt Müdigkeit dazu, ist die Verwandlung vom süßen Blumenmädel ins quietschende Zickenmonster nicht mehr aufzuhalten. Bietet deshalb einen Rückzugsbereich für die Kleinen an, der mit Sitzsäcken und Kissen gemütlich genug für ein kleines Nickerchen wirkt – besonders, wenn ihr einen Abendempfang plant. Ein separater Bereich, der etwas Ruhe bietet, wird übrigens auch von stillenden Müttern gern angenommen.

    Blumenmädchen, Ringträger und Fotoprofis

    Die meisten Kinder blühen auf, wenn sie in die Feier mit einbezogen werden. Es erfüllt se mit Stolz, Verantwortung zu tragen und gebraucht zu werden: Sei es als Blumenkind, Ringträger, als „Junior Bridesmaids“,  Verwalter des Geschenktisches bzw. Gästebuchs oder Helfer, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Stellt für die jüngsten Gäste Überraschungssackerln zusammen, in denen Dinge sind, die sie gern haben und mit denen sie sich während der Feier beschäftigen können (Eltern nach Vorlieben fragen!). Einmalkameras machen aus euren kleinen Gästen VIP-Fotografen, die für Schnappschüsse aus einer ganz anderen Perspektive sorgen.

    Kinder bringen Überraschungsmomente in jede Feier, sorgen für jede Menge Lacher und witzige Situationen. Flippt nicht aus, wenn einer eurer jungen Gäste etwa die Finger schon vor dem Anschnitt nicht von der Hochzeitstorte lassen kann und nehmt es mit Humor. Unvorstellbar für euch? Dann lest auch unseren Artikel: „ Kleine Gäste – keine Gäste?“.