Schlagwort: Hochzeitsvorbereitungen

  • Aufgaben des Bräutigams in der Hochzeitsplanung

    Aufgaben des Bräutigams in der Hochzeitsplanung

    Der Bräutigam und die Hochzeitsplanung

    Der Bräutigam beschränkte sich bisher meistens darauf, den Wünschen der Braut im Großen und Ganzen zuzustimmen, um sie bei Laune zu halten und sich auf eine schöne Feier freuen zu dürfen. Zu einer Hochzeit gehören Zwei, immerhin bist du, lieber Bräutigam, der Grund, weshalb deine Braut zum Altar schreitet!

    Braut und Bräutigam
    Sag deine Meinung

    Blüten für den Altarschmuck auswählen, harmonierende Farben für Servietten und Tischdeko aussuchen, … es stimmt, manche Aufgaben bringen einen Bräutigam schon an seine Grenzen. Derartige Details der Braut zu überlassen, ist wirklich in Ordnung. Die großen Entscheidungen trefft ihr besser gemeinsam, etwa das Aussuchen der Location, den Stil der Hochzeit, die Anzahl der Gäste. Und all dem voran: die Art der Trauung (Standesamt, Kirche und Standesamt, standesamtliche Trauung an einer schönen Location, …). Gefällt dir etwas gar nicht, dann sag es. Um des lieben Frieden willens schweigen und nachher meckern, das kommt nicht gut. Deine Braut legt Wert auf deine Meinung, gemeinsame Entscheidungen teilen die Verantwortung und reduzieren den Stress.


    Aufgaben übernehmen

    Bist du ein Foodie oder isst du einfach nur gern? Dann such das Hochzeitsmenü aus. Reist du gerne? Übernimm die führende Rolle bei der Planung der Hochzeitsreise. Liebst du Musik? Triff die Vorauswahl von Band oder DJ und hilf beim Erstellen der Playlist. Sei zur Stelle für kleine Aufgaben, bring deine eigenen Ideen zur Sprache und gib deiner Verlobten moralische Unterstützung. Manchmal braucht sie ein Ventil um Stress abzulassen, leider trifft es da manchmal den Bräutigam …


    Zur Hochzeitsmesse mitgehen

    In den letzten Jahren haben wir auf der TRAU DICH immer mehr Bräute in Begleitung ihrer Bräutigame gesehen, und nicht nur, um einen Träger für diverse Goodies und Werbematerial dabei zu haben. Gemeinsam Torten zu verkosten, Musiker anzuhören oder Fotografen zu interviewen macht Spaß. Angebote einholen und vergleichen geht zu zweit besser als allein. Und sehr oft stellt der Bräutigam sinnvolle Fragen, an die die Braut gar nicht denkt.

    Braut und Bräutigam mit Auto
    Eine Rede vorbereiten und üben

    Eure Hochzeitsgäste erwarten ein paar Worte vom Bräutigam, auch wenn es so gar nicht seine Sache sein sollte, öffentlich emotionale Reden zu halten. Bewegende und berührende Worte zu finden, ist ja auch nicht so einfach. Bitte schreib trotzdem nicht einfach irgendetwas aus dem Internet ab. Denk drüber nach, welchen Menschen du dankbar bist, weshalb du genau mit dieser Frau an deiner Seite durchs Leben gehen zu möchtest, … Nimm dir immer wieder etwas Zeit, um an deiner Rede zu arbeiten – und zögere nicht, deine Eltern oder deinen Trauzeugen um Rat zu bitten. Dein Trauzeuge ist ebenfalls die richtige Person, um dich bei der Auswahl deines Hochzeitsanzugs zu unterstützen.

    Das Eheversprechen formulieren

    Viele Paare schreiben ein ganz persönliches Eheversprechen. Nimm dir genau so viel Zeit wie für deine Rede, finde herzliche, aufrichtige Worte. Rede und Eheversprechen sind keine Last-Minute-To-Dos! Hol dir die Zeilen immer wieder ins Gedächtnis, übe laut und freu dich auf den großen Moment vor dem Standesbeamten oder Zelebranten!

    Nur die Liebe zählt

    Kleine Post-Its mit lieben Nachrichten, Blumen und andere kleine Liebesbotschaften kommen in der Zeit der Hochzeitsplanung besonders gut an. Deine Braut freut sich über jedes einfaches „Ich hab‘ dich lieb!“, es bringt sie zum Lächeln, ganz egal wie stressig die Hochzeitsvorbereitungen gerade sind.


    Die 12-Monats-Checkliste für den Bräutigam sagt dir im Detail, welche Aufgaben zu welchem Zeitpunkt auf dem Weg zur Traumhochzeit auf dich zukommen.


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  • Bräutigam – Checkliste für die Aufgaben bei der Hochzeit

    Bräutigam – Checkliste für die Aufgaben bei der Hochzeit

    Hochzeits-Checkliste für den Bräutigam

    Herzlichen Glückwunsch – auf die Frage aller Fragen hat dein Herzblatt mit „Ja“ geantwortet! Doch jetzt fängt der Spaß erst richtig an: Hier findest Du eine praktische Checkliste mit den wichtigsten Aufgaben des Bräutigams während der Hochzeitsvorbereitungen.

    Bräutigam im Hochzeitsanzug
    12 Monate vorher

    • Überleg dir gemeinsam mit deiner Braut, wo ihr eure Zeremonie und euren Empfang abhalten wollt. Kirche, Standesamt, zwei-in-eins standesamtliche Trauung an eurer Traumlocation am Seeufer? Die besten Plätze sind schnell vergeben, besonders in den Sommer- und Herbstmonaten. Fangt an, euch nach Locations umzusehen, sobald ihr wisst wie viele Gäste ihr einladen möchtet – und wie viel Budget ihr zur Verfügung habt.

    • Finde heraus, wen du wirklich bei der Hochzeit dabei haben möchtest, und wer dir an deinem großen Tag nicht unbedingt fehlen wird. Entscheide dich und beginne gemeinsam mit deiner Braut mit der Erstellung Ihrer Gästeliste. Deine Eltern möchten wahrscheinlich auch ein Wörtchen mitreden. Zögere jedoch nicht, bei Menschen, die du auf keinen Fall auf deiner Hochzeit sehen möchtest, dein Veto einzulegen.

    • Wähle deinen Trauzeugen. Sei sorgfältig bei deiner Wahl, immerhin soll dir dein Trauzeuge am Hochzeitstag hilfreich zur Seite stehen – und einen unvergesslichen Junggesellenabschied organisieren.

    • Denkt darüber nach, was ihr euch als Hochzeitsgeschenk wünscht. Geldbeiträge zur Finanzierung der Hochzeit, ein Reisekonto beim Reisebüro für eure Hochzeitsreise, Spenden für eine Charity eurer Wahl. Oder ihr stellt eine Hochzeitsliste auf mit vielen schönen Dingen für euren gemeinsamen Haushalt, die ihr wirklich gebrauchen könnt.

     

    9 Monate vorher

    • Stell eine Playlist mit euren Lieblingsliedern zusammen, immerhin kennst du den Musikgeschmack deiner Braut sehr gut, nicht wahr? Sieh dich nach Bands und DJs um und hör dich rein, welche Künstler zu euch passen. Achte darauf, Referenzen zu erhalten und den DJ oder die Band, die ihr unter Vertrag nehmen wollt in Action zu erleben – und zwar auf einer Hochzeit, nicht bei irgendeinem Clubbing.

    • Die Gästeliste sollte jetzt fertig sein – versendet die Save-the-Date Karten


    6 Monate vorher

    • Plane euren Honeymoon. Werdet ihr auf den Malediven flittern? Oder liegt euer Paradies in den heimischen Bergen oder einer der Metropolen der Welt? (Überprüfe bei Fernreisen, welche Art von Reisedokumenten oder Visa ihr brauchen werdet und beantragt sie rechtzeitig.) Auch wenn ihr die Flitterwochen gemeinsam plant: Buche einen Ausflug oder eine Aktion, mit der du deine Braut im Urlaub überraschen kannst.

    • Lerne tanzen – oder frisch deine Tanzkenntnisse auf. Besuch mit deiner zukünftigen Frau einen Workshop oder einen Crashkurs.


    • Wer fährt? Organisiere Fahrzeuge von der Zeremonie zum Empfang, falls ihr mehr als eine Location habt. Denke an eine edle Hochzeitslimousine oder eine romantische Hochzeitskutsche – U-Bahn fahren entfällt definitiv!


    • Versendet die Einladungen. Es gehört auch zu den Aufgaben des Bräutigams, fehlende Antworten auf die Einladungen seines Anteils der Gästeliste einzuholen.


    Brautpaar am Wasser

    4 Monate vorher

    • Essen und Trinken hält nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern auch eure Hochzeitsgäste bei Laune. Sucht Hochzeitsmenü, Hochzeitswein und Hochzeitstorte aus, unterstütze deine Liebste tatkräftig mit deinem Expertenrat als Gourmet.


    3 Monate vorher

    • Das Brautkleid ist bestimmt schon bestellt, fehlt noch das Outfit des Bräutigams! Vom schlichten Dreiteiler bis zum Hochzeitskilt ist alles möglich – dein Hochzeitsanzug muss unbedingt zum Stile der Hochzeit passen! Wähle ein Outfit, in dem du dich wohlfühlst und das trotzdem mit dem Brautkleid harmoniert. Da du selbst das Brautkleid ja nicht sehen darfst, unterstützen dich deine Braut und dein Trauzeuge bestimmt gern bei der Wahl des Hochzeitsanzugs

     • Bestellt eure Eheringe und gebt die Gravur in Auftrag. Überprüf die Gravur. Wenn du die Gravur überprüft hast, überprüfe sie nochmal. Das Abholen und der Kauf der Eheringe ist übrigens zu 100 % deine Aufgabe als Bräutigam.

     

    6 bis 8 Wochen vorher

    • Such eine Morgengabe für deine Verlobte aus, sei nicht knausrig, immerhin hast du ja deinen Schatz gefunden. Denk daran, das Geschenk schön zu verpacken und eine liebe Glückwunschkarte dazu zu legen!


    • Auch die perfekten Trauzeugen verdienen Geschenke, immerhin sind sie tatkräftiger moralischer Beistand während der ganzen Hochzeitsvorbereitungen. Such etwas Gescheites aus, nimm von Tischuntersetzern oder Brieföffnern Abstand!

     

    2 Wochen vorher

    • Unternimm mit deiner zukünftigen Frau etwas wirklich Romantisches.


    • Feiere Junggesellenabschied – lass es krachen, aber mach keinen Blödsinn!

     

    1 Woche vorher

    • Check deine Ansprache. Es wird von dir erwartet, auf dem Hochzeitsempfang ein paar Worte zu sprechen. Eloquent muss die Rede nicht sein, aber authentisch und herzlich.


    • Geh zum Friseur


    Der Tag zuvor

    • Schreib deiner Braut ein paar liebevolle Zeilen, und leg sie irgendwo hin, wo sie die Botschaft auf jeden Fall findet, besonders wenn du sie am Morgen der Hochzeit nicht siehst. Geht zum Altar mit dem wunderbaren Gefühl, alles richtig zu machen!


  • Brautjungfern – Spaß bei den Hochzeitsvorbereitungen

    Brautjungfern – Spaß bei den Hochzeitsvorbereitungen

    Brautjungfern – mit den Mädels lachen, planen, relaxen!

    Gute Freundinnen zu haben, ist eine großartige Sache. Sie in die Hochzeitsvorbereitungen miteinzubeziehen, ist in Amerika seit jeher gang und gebe und wird bei uns langsam aber sicher ins Hochzeitsbrauchtum integriert. Brautjungfern unterstützen, beraten, helfen, basteln, organisieren, fangen Panikattacken ab und sind zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Vor allem aber sorgen sie für eines: Dass die Braut auch vor der Hochzeit ihren Spaß hat.

    BrautjungfernBeauty-Session

    Beginnt den Nachmittag mit einem gemeinschaftlichen Besuch in deiner Lieblingsparfumerie. Lidschattentöne, Nagellackschattierungen, Lippenstiftfarben, wer die Wahl hat … Im Kreise der besten Freundinnen Make-Up-Möglichkeiten für den großen Tag auswählen und verschiedene Frisurenvarianten ausprobieren macht Laune. Daraus einen entspannten Beauty- und Wellnessabend zu machen, sogar noch mehr.

    Hochzeitseinladungen DIY

    Es sind 250 Einladungen, 200 Kirchenhefte, 100 Tischkärtchen und –menüs liebevoll zu basteln und zu bekleben? Ein Do-it-Yourself-Bastel-Event mit den Mädels macht nicht nur eure Papeterie perfekt, beim gemeinsamen Basteln kannst du den Storys und Erlebnissen hochzeitserfahrener Freundinnen  lauschen, gemeinsam lachen und ihr Know-How nutzen. Ein Abend, an dem ihr Give-Aways backt oder bastelt, eignet sich genau so gut zum Spaß haben und dafür, eure kreative Seite auszuleben.

    Brautkleid: Shopping-Spree

    Zieht gemeinsam los, um die Brautjungfernkleider zu kaufen. Dann könnt ihr Stil und Farben wunderbar abstimmen und mit dem Farbschema der Hochzeit in Einklang bringen. Jede noch so planungssichere Braut sollte jedoch im Auge behalten, dass die gewünschte Farbnuance der jeweiligen Brautjungfer auch stehen sollte. Wenn blaßlila zwar deine Hochzeitsfarbe, aber einfach nicht die Farbe deiner Freundin ist, dann lege das Farbschema lieber großzügig aus. Top: Brautjungfernsträuße, die farblich jeweils genau auf die Kleider der Brautjungfern abgestimmt sind. 

     

    Pre-Wedding-Shooting

    Fotosessions vor dem eigentlichen Hochzeitstag liegen voll im Trend. Eine Bilderserie mit Deinen Mädels vom Profi-Fotografen schießen zu lassen schafft Fotos, die sich wunderbar als Geschenke für deine Brautjungfern eignen. Und das Pre-Wedding-Shooting gibt euch schon mal ein Gefühl dafür, wie es ist, euch in euren festlichen Outfits zu präsentieren.

    Polterabend: Party on!

    Eine Braut, die die richtigen Brautjungfern wählt, braucht für den Polterabend keine Peinlichkeiten zu fürchten. Deine Freundinnen wissen, welche Clubs du liebst oder welche heißen Locations du gerne kennenlernen möchtest. Sie lassen für euch T-Shirts drucken und denken sich witzige Challenges für dich aus. Sie wissen und respektieren es aber auch, wenn ein Abend in der Kletterhalle mit anschließenden Drinks auf Deiner Terrasse oder ein gemütliches Wellnesswochenende eher dein Ding ist.

     

    Eine Übersicht über die Aufgaben einer Brautjungfer findest du hier.

  • Brautjungfern – Aufgaben und Bedeutung

    Brautjungfern – Aufgaben und Bedeutung

    Brautjungfern – Freundinnen für alle Fälle

    Gute Freundinnen sind immer für dich da, und jetzt, beim planen deiner Hochzeit brauchst du sie mehr denn je. Brautjungfern waren ursprünglich dazu da, böse Geister von der Braut abzulenken. Heutzutage ist eine Brautjungfer jemand, den die Braut nicht nur an Ihrer Hochzeit, sondern auch an den Hochzeitsvorbereitungen teilhaben lassen möchte. Die bösen Geister wehrt eine gute Brautjungfer nach wie vor ab, namentlich Stress, Überforderung und Unsicherheiten in letzter Minute. Die Braut kann eine Schwester, eine Cousine oder eine enge Freundin wählen, deren Nähe und Unterstützung für die Braut wichtig ist.
    Braut mit Brautjungfern

    Vertraute, Ratgeberin, Helferin

    Während der Hochzeitsvorbereitung hat eine Brautjungfer stets ein offenes Ohr für Sorgen und Anflüge von Panik. Sie ist Vertraute, Ratgeberin, Helferin, tätigt Besorgungen und organisiert den Polterabend. Einige dieser Aufgaben überschneiden sich mit jenen der Trauzeugin. Braut, Trauzeugin und Brautjungfern sollten sich also gut absprechen, wer welche Aufgaben übernimmt und gut zusammenarbeiten können.

    Auswahl der Brautjungfern

    Eine Braut sollte für die Aufgabe der Brautjungfer jemanden aussuchen, der verlässlich, hilfsbereit und in der Nähe ist, der sie und ihre Vorlieben kennt und über Organisationstalent verfügt. Bei der Vorbereitung des Polterabends oder der Hochzeitsspiele ist es von Vorteil, den Stil der Braut gut zu kennen. Chillt sie lieber mit einem Glas Weißwein am Seeufer oder ist eine heiße Tanznacht in der City mehr ihr Ding? Das Anforderungsprofil einer Brautjungfer ist also gewaltig – und nicht zu vergessen: Zeit sollte sie auch haben.

    Aufgaben einer Brautjungfer:

    • die Braut bei der Auswahl des Brautkleides beraten
    • wenn sie darum gebeten wird, bei der Musikauswahl, der Auswahl der Dekoration und des
         Blumenschmucks helfen
    • Einladungs- Tisch und Menükarten basteln, wenn das Brautpaar auf DIY baut
    • Botendienste und kleinere Besorgungen übernehmen, beispielsweise die Hochzeitstorte oder
         die Hochzeitsblumen abholen
    • den Polterabend und eventuell eine Brautparty organisieren
    • der Braut am Hochzeitstag beim Ankleiden und Schminken helfen und wenn nötig beruhigend
         auf sie einwirken
    • während der Hochzeitsvorbereitungen immer wieder moralische Unterstützung liefern
    • die Kommunikation mit den anderen Hochzeitsgästen aufrecht erhalten, etwa wenn
         Rückantwortkarten fehlen oder sich etwas geändert hat.


    Einsatz am Hochzeitstag

    Am Hochzeitstag ist die (erste) Brautjungfer die wichtigste Helferin der Braut; sie begleitet sie im Hochzeitszug in die Kirche oder geht mit dem Brautführer direkt hinter dem Brautpaar, trägt ihre Schleppe und nimmt ihr während der Trauzeremonie den Brautstrauß ab. Die Brautjungfer als gute Seele einer Hochzeit hat ab und zu nette Überraschungen parat. Dabei kann es sich um eine Hochzeitszeitschrift handeln, um Hochzeitsspiele oder eine kleine Ansprache.

    Multitalent Brautjungfer

    Am Hochzeitsempfang sollte eine Brautjungfer mit so vielen Gästen wie möglich plaudern, sie willkommen heißen und das Eis zwischen verschiedenen Gruppen brechen. Zu ihren Aufgaben kann auch gehören, zu überprüfen ob alle Dienstleister gekommen sind und das Krisenmanagement zu übernehmen, wenn etwas fehlt. Eine Brautjungfer kann sich ebenfalls darum kümmern, dass sich jeder im Gästebuch eingetragen hat, dass die Hochzeitsgeschenke in Empfang genommen und sicher verwahrt worden sind. Eine gute Brautjungfer hilft da, wo sie gebraucht wird, ist pünktlich und unterstützt die Braut, wo sie nur kann. Bei der Vielzahl der Aufgaben, die eine Braut an ihre Brautjungfer delegieren kann, ist es prima, dass eine Braut zwar nur eine Trauzeugin, aber jede Menge Brautjungfern nominieren kann.

  • Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung leicht gemacht

    So ein Hochzeitstag ist ganz schön aufregend: Alles soll perfekt sein, Brautpaar und Hochzeitsgäste sollen sich rundherum wohl fühlen und sich noch lange an eine wunderschöne Feier erinnern. Organisiert eure Hochzeit daher sorgfältig und geht durchdacht an die Dinge heran. Gute Vorausplanung, klare Organisation und ein gut strukturierter Plan für euren großen Tag legen den Grundstein dafür, dass euer Hochzeitsfest abläuft wie am Schnürchen.

    Brautpaar

    Hochzeitsbudget und Gästeliste

    Bevor Ihr mit den Details der Hochzeitsplanung beginnt, verschafft euch Klarheit darüber, wie ihr euch euren großen Tag überhaupt vorstellt, wen ihr dabei haben wollt und was ihr für eure Hochzeit ausgeben wollt. Wie eure Feier aussehen wird, wird nämlich vor allem von der Höhe eures Hochzeitsbudgets und der Anzahl der eingeladenen Hochzeitsgäste bestimmt – und von eurer Kreativität, eurem Einfallsreichtum und eurem Planungsgeschick! Die Länge der Gästeliste hat sogar einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahl eurer Location: Erst wenn ihr wisst, wie viele Leute dort Platz finden müssen, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Und erst wenn ihr wisst, wie viel ihr ausgeben könnt und eine Vorstellung von den Preisen der einzelnen Posten habt, könnt ihr den Rahmen eurer Feier festlegen.

    Hochzeitsplanung für Einsteiger

    Eine Mindmap hilft euch dabei, alle Planungsbereiche auf ein (seeehr großes) Blatt Papier zu bringen. Stellt euch als erstes folgende Fragen:

    Hochzeitsplanung
    ~ Wann wollt ihr heiraten?
    ~ Wer wird eingeladen?
    ~ Wie hoch ist euer Budget?
    ~ Wo wollt ihr heiraten?
    ~ Wie wollt ihr heiraten?


    Überlegt euch danach, welche Dienstleister ihr für eure Hochzeit in Anspruch nehmen wollt und in welchem Umfang.  Das brautinfo-Team hat die wichtigsten Punkte, die es bei der Organisation einer gelungenen Hochzeit zu berücksichtigen gilt, in Form von Checklisten für euch aufbereitet.

    Die TRAU DICH Checklisten für eure Hochzeitsplanung helfen euch, einen roten Faden durch eure Hochzeit zu ziehen, alles Wichtige im Auge zu behalten und gelassen und stressfrei zu planen.


    Denn jetzt geht es daran, jede Menge Ideen und Informationen zu sammeln und übersichtlich aufzuarbeiten.

    Das Herzstück: Dein Hochzeitskleid

    Gib dir genug Zeit, dein Traumhochzeitskleid zu bestellen. Wenn du dir ein maßgeschneidertes Kleid wünscht, solltest du mindestens sechs Monate zum anprobieren, schneidern und ändern einplanen. Dann kannst du sicher gehen, dass deine Designerin oder dein Brautmodeausstatter Zeit hat, all deine Wünsche und Vorstellungen umzusetzen.

    Gut kommunizieren

    Bittet Freunde und Verwandte, kleine Aufgaben am Hochzeitstag selbst zu übernehmen. Stimmt bereits im Voraus Termine mit Verwandten und engen Freunden, die ihr auf jeden Fall dabei haben wollt, ab. Besprecht und plant den Ablauf der Hochzeit gemeinsam und in Ruhe. Bei der Trauung ist es essentiell, dass alle Beteiligten wissen, welche Aufgabe sie erfüllen sollen. Macht die wichtigsten Personen wie die Schwiegereltern, die Trauzeugen und alle Personen, die zum reibungslosen Ablauf der Feierlichkeit notwendig sind, schon in der Planungsphase miteinander bekannt. Haltet den genauen Ablauf der Hochzeitsfeier schriftlich fest, damit sich jeder damit vertraut machen kann.

    Ein Rat am Rande – sollte euch die  Hochzeitsorganisation einfach überwältigen, dann zieht es in Betracht, einen Wedding Planner zu engagieren, der all die kleinen Details für euch in Ordnung bringt.

    Drei Hochzeitsplanungs-Basic-Tipps von der Expertin:

    1. Organisiere gut! Beginne rechtzeitig, dein Hochzeitsfest zu planen – speziell, wenn du dir eine besondere Hochzeitsfeier wünschst.

    2. Bitte eine Vertrauensperson, dir während des Festes die Organisation abzunehmen und darauf zu achten, dass niemand bei deiner Hochzeit Drama spielt.

    3. Doch das Allerwichtigste ist, den richtigen Partner zu wählen!!!

    Ing. Ursula Effenberger, Veranstalterin der TRAU DICH, Österreichs größter Hochzeitsmesse

  • Eherecht & Ehepflichten als Teil der Hochzeisvorbereitungen

    Eherecht & Ehepflichten als Teil der Hochzeisvorbereitungen

    HOCHZEIT – EHERECHT & EHEPFLICHTEN

    Die Ehe – Ein Vertrag?

    Die Ehe – umfassende und grundsätzlich unzertrennliche Gemeinschaft zwischen Mann und Frau – wird durch den gesetzlichen Ehevertrag geregelt. Der Ehevertrag ist ein höchst persönlicher Vertrag zwischen Mann und Frau.

    In dem Ehevertrag erklären zwei Personen verschiedenen Geschlechts gesetzmäßig ihren Willen in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder zu zeugen, sie zu erziehen, sich gegenseitig Beistand zu leisten. So lautet die gesetzliche Zielvorstellung.

    Die Lebensgewohnheiten der einzelnen Menschen sind erfahrunsgemäß sehr unterschiedlich, weshalb es nicht möglich ist, einen vollständigen Katalog aufzustellen, was alles zur Verwirklichung an eine Ehe gehört.

     

    Paragraph und Richterhammer

    Dennoch legt das Eherecht einige Fixpunkte fest:

    • Das Bekenntnis zum Partner und zur Familie
    • Die Anteilnahme am Leben des Partners
    • Die Förderung des leiblichen, geistigen & seelischen Wohlergehens des Partners & der Kinder

    Gütertrennung

    Nach dem Gesetz bleibt durch die Eheschließung das Prinzip der Gütertrennung aufrecht, das bedeutet, dass jeder Ehegatte Eigentümer seines Vermögens bleibt und dass die in die Ehe eingebrachten Vermögenswerte nicht zum gemeinsamen ehelichen Vermögen werden.

    Auch was jeder Ehegatte während aufrechter Ehe mit eigenem Geld kauft, erwirbt er für sich selbst. Macht ein Ehegatte eine Erbschaft oder erhält eine Schenkung vor oder auch während aufrechter Ehe, hat der andere Ehegatte kein Anrecht auf einen Anteil davon.

    Gütergemeinschaft durch Notariatsakt

    Die Ehegatten können vertraglich statt der gesetzlich vorgeschriebenen Gütertrennung Gütergemeinschaft vereinbaren. Vereinbaren die Ehegatten im Vertrag die Gütergemeinschaft, dann gehen die Vermögenswerte beider Ehepartner entweder zur Gänze oder teilweise in das gemeinsame Eigentum beider Ehegatten über.

    Damit ein solcher Gütergemeinschaftsvertrag gültig ist, muss dieser beim Notar mit einem Notariatsakt geschlossen werden. Auch andere Verträge zwischen Eheleuten bedürfen eines Notariatsaktes, um gültig zu sein.

    Da Veränderungen von Vermögensverhältnissen zwischen Ehegatten oft weitreichende Folgen haben, empfiehlt sich eine vorherige eingehende Beratung durch einen Notar oder Rechtsanwalt.

    Das Vertragsrecht

    Vorsicht ist geboten, wenn Ehegatten miteinander bestimmte Verträge abschließen, da der Gesetzgeber für verschiedene Verträge unter Ehegatten besondere Formvorschriften aufstellt, deren Missachtung die Ungültigkeit des Geschäftes nach sich zieht.

    Das Mietrecht

    Das MietrechtIst ein Ehegatte Mieter einer Gemeinde-, Genossenschafts- oder Mietwohnung, ist nach seinem Tode der andere Ehepartner eintrittsberechtigt. D.h., dass der überlebende Ehegatte in der Wohnung verbleiben kann und der Vermieter nicht berechtigt ist, den Mietzins anzuheben.

    Dies gilt natürlich auch für Kinder aus dieser Ehe, die im gemeinsamen Haushalt leben. Hier allerdings hat der Vermieter die Möglichkeit, ab dem Zeitpunkt der Großjährigkeit dieser Kinder eine Mietzinsanpassung zu verlangen.

    Der Unterhalt

    Das Gesetz verlangt von beiden Ehegatten, dass sie nach Kräften und der Gestaltung der ehelichen Lebensverhältnisse zur Deckung der ihren Lebensverhältnissen angemessenen Bedürfnisse gemeinsam beizutragen haben.

    Gehen beide Partner einen Beruf nach und erzielen sie ein annähernd gleiches Einkommen, besteht kein Unterhaltsanspruch des einen Ehegatten gegenüber dem anderen. Unterscheidet sich die Einkommenshöhe der Ehegatten beträchtlich, dann ist der Ehegatte mit dem höheren Einkommen verpflichtet, dem Partner mit dem niederen Einkommen einen Anteil zu zahlen, damit dieser am höheren gemeinsamen Lebensstandard teilnehmen kann.

    Des weiteren anerkennt das Gesetz die Haushaltsführung. Daher hat in einer Ehe, in welcher der eine Ehegatte berufstätig ist, während der andere den Haushalt führt, dieser an den Partner den gesetzlichen Anspruch auf angemessenen Unterhalt.

    Der Ehegatte, der den Haushalt führt,kann vom anderen verlangen, dass sein Unterhalt bereits während aufrechter Haushaltsgemeinschaft ganz oder zum Teil in Geld geleistet wird, vorausgesetzt ein solches Verlangen wäre nicht unbillig.

    Damit soll vor allem die Abhängigkeit des primär den Haushalt betreuenden vom berufstätigen Ehegatten zurückgedrängt werden. Reicht das Einkommen des Erwerbstätigen nicht zur Deckung der dringendsten Lebensbedürfnisse, so wäre es unbillig, ihn zu verpflichten, den Unterhalt zur Gänze in Geld zu leisten.


    Kindern steht ein Anspruch auf Unterhalt gegenüber den Eltern bis zu ihrer Selbsterhaltungsfähigkeit zu.

    Ein Kind ist jedenfalls dann selbsterhaltungsfähig, wenn es eine Berufsausbildung abgeschlossen hat und erwerbsfähig ist. Welche Ausbildung es im Einzelfall beanspruchen darf und wie oft ein Wechsel bei Lehre und Ausbildung erfolgen darf, bzw. welche Anforderungen an den Fortschritt der Lehre bzw. der schulischen Ausbildung gestellt werden, ist im Einzelfall zu beurteilen.

    Das Erbrecht

    Wenn gleich der Ehegatte ein gesetzliches Erbrecht gegenüber seinem Partner hat, empfiehlt es sich trotzdem, durch Errichtung einer letztwilligen Verfügung (Testament) sicherzustellen, dass vorhandenes Vermögen so aufgeteilt wird, wie es dem Willen des Erblassers entspricht.

    • Hat der verstorbene Ehegatte ein gültiges Testament hinterlassen, so gilt ausdrücklich der
         letzte Wille des Verstorbenen. Liegt kein gültiges Testament vor, dann tritt die gesetzliche
         Erbfolge ein.

    • Hinterlässt der/die Verstorbene einen Ehegatten und Kinder, dann erhalten die Witwe
         bzw.der Witwer ein Drittel und die Kinder zwei Drittel des Nachlasses.

    • Hinterlässt der/die Verstorbene neben dem Ehegatten zwar keine Kinder, aber
         Eltern,Geschwister, Neffen oder Nichten – so erhalten diese zusammen ein Drittel während
         der überlebende Ehegatte zwei Drittel erhält.

    • Hinterlässt der/die Verstorbene nach dem Ehegatten keine Verwandten, dann verbleibt der

          Witwe bzw. dem Witwer die ganze Verlassenschaft.


    Tipp! Unbedingt empfehlenswert ist die Errichtung eines Testamentes, wenn Kinder aus dieser und anderen Ehen vorhanden sind.

     

    Autoren: Dr. Walter Strigl und Dr. Gerhard Horak, beide Rechtsanwälte in Wien

  • Hochzeitsvorbereitungen – Absicherung der Ehepartner

    Hochzeitsvorbereitungen – Absicherung der Ehepartner

    Hochzeit – Sicher ist Sicher von Dr. Gregor Kozak **

    Nur wer bei einem Unglücksfall in keine finanzielle Notlage gerät, braucht auch keine Versicherung!
    Wenn Sie sich aber nun entschließen, Ihren weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen, sollten Sie bedenken, dass Ihr Schicksal künftig auch das Ihres Partners ist. Zwar denkt man im allgemeinen bei Hochzeitsvorbereitungen nicht an Versicherungen, doch sollten Sie sich trotzdem zeitgerecht ein paar Gedanken über dieses Thema machen.

    LebensversicherungDie Lebensversicherung

    Sie soll zwei Zwecke erfüllen: Die finanzielle Sicherstellung der Angehörigen für den plötzlichen Ausfall des Ernährers und Bereitstellung eines bestimmten Kapitals zu einem gewünschten Zeitpunkt (z.B. Ausscheiden aus der aktiven beruflichen Tätigkeit) und zur Sicherung des gewohnten Lebensstandards der Familie.

    Als Faustregel gilt: Die Versicherungssumme sollte in der Höhe des zwei- bis dreifachen Jahreseinkommens sein.

    Die Krankenzusatzversicherung

    Sie ersetzt die Kosten einer Krankheitsbehandlung sowie Taggeld für Krankenhausaufenthalte und Krankengeld. Merke: Entbindungen und Unfallfolgen werden wie Krankheiten behandelt.

    Meist gibt es günstige Varianten für junge Leute und Familienversicherungen.
    Wenn bereits ein Partner im Rahmen einer kollektiven Krankenversicherung versichert ist, ist oft ein günstiger Einstieg des Ehepartners innerhalb eines Monats nach der Eheschließung möglich.

    Die Haushaltsversicherung

    HaushaltsversicherungWenn Sie aufgrund der Eheschließung in eine gemeinsame Wohnung übersiedeln, sollten Sie auch eine entsprechende Haushaltsversicherung abschließen.

    Diese versichert, was im Haushalt zur Einrichtung zählt, also den gesamten Hausrat (auch Hobby-Artikel, Bargeld, Schmuck) bis zu gewissen Entschädigungsgrenzen. Außerdem ist eine Privathaftpflichtversicherung inkludiert.

    Zieht ein Partner zum anderen in einen schon bestehenden Haushalt, so ist die Anpassung der Versicherungssumme wichtig, da sonst die Gefahr der Unterversicherung besteht.

    Tipp vom Experten!

    Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, die für Sie individuell beste Versicherungslösung zu finden, so wenden Sie sich bitte an Ihren Versicherungsfachmann oder an den Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs.

     

    ** Dr. Gregor Kozak: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs

  • Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    Bridezilla – die perfekt gestresste Braut!

    „Am Hochzeitstag soll alles perfekt sein!“ – wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Zu viel Perfektionismus bei den Hochzeitsvorbereitungen jedoch kann eine an sich ausgeglichene Frau in eine Furie verwandeln: eine Bridezilla ist geboren. Die Bezeichnung Bridezilla setzt sich dem englischen Wort für Braut und der Monsterfigur Godzilla zusammen. Anzeichen dafür, zu einer Monsterbraut zu mutieren sind obsessive Hochzeitsplanung, die sämtliche anderen Interessen verdrängt, herumkommandieren von Freunden, beleidigen von Familienmitgliedern oder Schreianfälle beim Caterer oder Floristen. Spätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    gestresste BrautSpätestens, wenn die falsche Farbnuance der frisch gedruckten Tischkarten einen Zusammenbruch auslöst, ist es Zeit, einen Gang herunterzuschalten und die Dinge etwas entspannter anzugehen.

    Vergiss nicht, dass es bei der Hochzeitsplanung um etwas anderes als die hundertprozentige Umsetzung deiner Vorstellungen geht. Eine Hochzeit ist ein Fest, bei dem du als Braut zwar im Mittelpunkt stehst, dass aber umso gelungener wird, je mehr es alle Beteiligten genießen.

    Sind Familie, Freunde und Professionisten schon von vornherein gestresst und genervt, nutzt die perfekteste Planung nichts: Keiner fühlt sich wohl. Was also tun, um die perfekte Balance zwischen Nachlässigkeit bei den Hochzeitsvorbereitungen und besessenem Planungsverhalten zu finden?

    Sich zu hohe Ziele zu stecken, stresst die Braut und ihren zukünftigen Ehemann und treibt alle an der Hochzeit beteiligten Menschen in den Wahnsinn. Ein fehlender roter Faden in den Hochzeitsvorbereitungen lässt Chaos am Hochzeitstag vorausahnen.

    Und genau darin liegt die Lösung: rechtzeitige Planung, realistische Ziele, übersichtliche Checklisten und ein kühler Kopf sind der Schlüssel für stressfreie Wochen und Monate vor der Hochzeit. Konzentriert euren Perfektionismus auf die Punkte, die euch sehr wichtig sind und bei denen wirklich nichts schief gehen sollte. Für alles andere ist „Gut“ gut genug.

    Die Braut steht im Fokus der Aufmerksamkeit, der Bräutigam verdient ebenso einen Platz im Rampenlicht, das gilt auch für die Hochzeitsvorbereitungen. Vertraut einander, dass jeder seine Aufgaben erfüllt. Eine Hochzeit ist Teamarbeit, delegiere Aufgaben, die du abgeben kannst und ersticke Kontrollzwang im Keim. Beziehe auch die Mitglieder der neuen Familie in die Aufgaben am Hochzeitstag mit ein. Das zeigt deinem Bräutigam, dass dir an seiner Familie etwas liegt. Auch wenn deine zukünftige Schwiegermutter nicht deine beste Freundin wird, betraue sie mit einer kleinen Aufgabe, die sie eigenständig erfüllen kann. Danke den Menschen, die dich bei den Hochzeitsvorbereitungen unterstützen und bring zum Ausdruck, wie viel dir ihre Hilfe bedeutet. Kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch und ein herzliches Dankeschön drücken Wertschätzung aus und man hilft dir gerne, aus deiner Hochzeit den schönsten Tag deines Lebens zu machen.

    Manchmal lässt es sich trotz allem nicht vermeiden, mal Dampf ablassen zu müssen. Solltest Du spüren, dass dir die Inkompetenz deiner Professionisten, die mangelnde Einsatzbereitschaft deines Bräutigams, die fehlende ständige Erreichbarkeit deiner Trauzeugin und das absolute Unverständnis deiner Umgebung für deine Sorgen über den Kopf wachsen: Geh raus in die Natur und mach einen langen Spaziergang und schrei dabei die Bäume an, geh ins Sportgeschäft und teste dort das gesamte Sortiment an Boxsäcken oder mach ein anstrengendes Workout. Bau deine Aggressionen aber niemals an den Menschen ab, die in den Hochzeitsplanungsprozess involviert sind!

    romantisches Essen
    Nehmt euch zwischendurch Auszeit von der Hochzeits-planung, geht nett essen (Tabuthema: Hochzeitsplanung) oder ins Theater. Hochzeitsvorbereitungen können eure Beziehung auf die Probe stellen, kleinere Streitereien jedoch sind nichts Ungewöhnliches.

    Die Hochzeitsfeier dauert einen Tag, es sei denn ihr feiert drei Tage und drei Nächte! Mit der Liebe deines Lebens verheiratet zu sein dauert für immer – denk bei den Hochzeitsvorbereitungen daran, wenn es stressig wird. Es wird dir helfen, ruhig zu bleiben und deine Bridezilla-Seite verborgen zu halten.