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  • Guide für Hochzeitsgäste

    Guide für Hochzeitsgäste

    Adobe Stock, © Jacob Lund (#196530819)

    Hochzeitsgäste: Der perfekte Auftritt als Gast

    Eine Hochzeit ist einer der schönsten Tage im Leben eines Paares und Hochzeitsgäste spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sorgen für Stimmung, unterstützen das Brautpaar und tragen zu einer unvergesslichen Atmosphäre bei. Doch was bedeutet es eigentlich, ein guter Hochzeitsgast zu sein? Welche Aufgaben können auf euch zukommen? Und worauf solltet ihr bei Outfit, Geschenk und Verhalten achten?

    In diesem umfassenden Guide erfahrt ihr alles, was ihr als Hochzeitsgäste wissen müsst: klar strukturiert, praxisnah und leicht verständlich.

    Die Rolle der Hochzeitsgäste: Mehr als nur Zuschauer

    Grundsätzlich sind Hochzeitsgäste Menschen, die dem Brautpaar nahestehen. Familie, enge Freunde oder auch geschätzte Kollegen. Ihre Anwesenheit verleiht dem Fest Bedeutung, Wärme und Emotion.

    Eine gut besuchte Hochzeit steht nicht nur symbolisch für Zusammenhalt und soziale Verbundenheit. Sie schafft auch bleibende Erinnerungen. Für viele Paare ist es besonders wichtig, diesen einzigartigen Tag mit ihren Lieblingsmenschen zu teilen.

    Emotionale Unterstützung am großen Tag
    Hochzeiten sind emotional, Freudentränen, Nervosität, Aufregung. Als Gäste habt ihr die Aufgabe, Ruhe, Freude und positive Energie zu vermitteln. Ein ehrliches Lächeln oder ein paar aufmunternde Worte können Wunder wirken.

    Praktische Unterstützung vor und während der Feier

    Vor der Hochzeit
    Bereits im Vorfeld könnt ihr eure Unterstützung anbieten. Vielleicht habt ihr besondere Fähigkeiten oder Kontakte? Fragt aktiv nach, ob Hilfe gewünscht ist, aber drängt euch nicht auf.

    • Unterstützung bei der Dekoration
    • Organisation von Programmpunkten
    • Empfehlung eines DJs oder Fotografen
    • Zubereitung von Desserts oder Kuchen

    Am Hochzeitstag selbst
    Auch am großen Tag kann eure Hilfe gefragt sein, etwa bei:

    • organisatorischen Kleinigkeiten
    • Vorbereitung der Location
    • Transport von Gästen
    • spontanen Problemlösungen

    Die Sonderrolle der Trauzeugen

    Eine besondere Verantwortung tragen die Trauzeugen. Sie sind oft stark in Planung und Organisation eingebunden. Die Rolle bringt Verantwortung mit sich, überlegt euch gut, bevor ihr zusagt.

    Typische Aufgaben:

    • Auswahl und Koordination von Dienstleistern
    • Unterstützung bei Brautkleid- und Anzugwahl
    • Planung von Junggesellenabschieden
    • Organisation von Gastgeschenken
    • Ansprechpartner während der Feier

    Das perfekte Outfit für Hochzeitsgäste

    Adobe Stock, © kostyazar (#198726039)

    Das richtige Styling ist für Hochzeitsgäste essenziell. Schließlich wollt ihr festlich erscheinen, ohne dem Brautpaar die Show zu stehlen.

    Gibt es einen Dresscode?
    Prüft zuerst die Einladung:

    • White Tie (sehr elegant)
    • Black Tie (Abendgarderobe)
    • Cocktail (gehoben, aber lockerer)
    • Mottohochzeit
    • Traditionelle Kleidung (z. B. Tracht)

    Im Zweifel lieber nachfragen. Ohne Dresscode seid ihr mit einem Anzug oder einem eleganten Kleid gut beraten.

    Outfit nach Jahreszeit

    Sommerhochzeit:

    • Leichte Stoffe
    • Helle Farben
    • Luftige Schnitte

    Winterhochzeit:

    • Lange Ärmel
    • Wärmende Materialien
    • Bodenlange Kleider oder elegante Anzüge
    • Stilvoller Mantel für Außenbereiche

    Wichtig ist: Ihr sollt euch wohlfühlen, weder frieren noch schwitzen.

    Geschenke Hochzeitsgäste
    Bild: Magda Ehlers / Pexels

    Das passende Hochzeitsgeschenk finden

    Ein Geschenk gehört zur Hochzeit traditionell dazu. Doch was ist angemessen?

    Geldgeschenke – sinnvoll oder unpersönlich?

    Vorteile:

    • Hoher praktischer Nutzen
    • Flexible Verwendung (Flitterwochen, Hausbau etc.)
    • Entlastung bei Hochzeitskosten

    Nachteile:

    • Wirkt manchmal wenig persönlich
    • Höhe des Betrags schwer einzuschätzen

    Tipp: Verpackt Geld kreativ oder kombiniert es mit einer persönlichen Karte.

    Persönliche Geschenkideen
    Alternativ könnt ihr auf Individualität setzen:

    • Erlebnisgeschenke (z. B. Wellness-Wochenende)
    • Dekoration fürs gemeinsame Zuhause
    • Geschenk passend zu gemeinsamen Hobbys
    • Selbst gestaltete Erinnerungsstücke

    Je persönlicher der Bezug, desto größer die Freude.

    Erlebnisgeschenke zur Hochzeit

    Neben klassischen Geldgeschenken sind Erlebnisgeschenke eine besonders persönliche Idee. Statt eines materiellen Gegenstands schenkt ihr dem Brautpaar unvergessliche Momente. Zum Beispiel ein romantisches Dinner, ein Wellness-Wochenende oder ein spannendes Abenteuer.

    Solche Geschenke schaffen Erinnerungen, die oft viel länger bleiben als Dinge. Wichtig ist, dass das Erlebnis zur Persönlichkeit des Paares passt.

    Angemessenes Verhalten auf der Hochzeitsfeier

    Adobe Stock, © ilfotokunst (#172395071)

    Hochzeitsgäste tragen maßgeblich zur Atmosphäre bei. Respekt und Höflichkeit sind daher selbstverständlich.

    Respektvoller Umgang
    Auch wenn ihr nicht mit jedem Gast befreundet seid, bewahrt Professionalität. Konflikte haben auf einer Hochzeit nichts verloren.

    Alkoholkonsum im Blick behalten
    Feiern gehört dazu, doch übermäßiger Alkoholkonsum kann unangenehme Situationen verursachen. Achtet auf Maß und Stil..

    Do’s und Don’ts für Hochzeitsgäste

    Do’s:

    • Pünktlich erscheinen
    • Glückwünsche persönlich überbringen
    • Am Programm teilnehmen
    • Positive Stimmung verbreiten

    Don’ts:

    • Weiß tragen (als Frau)
    • Ungefragt Fotos veröffentlichen
    • Kritik äußern
    • Im Mittelpunkt stehen wollen

    Zusammengefasst

    Ohne Hochzeitsgäste wäre eine Hochzeit nur halb so emotional. Ihr sorgt für Lachen, Gespräche, Tanz und echte Erinnerungen. Mit dem richtigen Outfit, einem durchdachten Geschenk und angemessenem Verhalten tragt ihr aktiv dazu bei, dass dieser Tag unvergesslich bleibt.

    Denkt immer daran: Es geht nicht um Perfektion, sondern um Wertschätzung, Respekt und echte Freude.

    Bildquellen:

    Bild 1: Adobe Stock, © Jacob Lund (#196530819)

    Bild 2: Adobe Stock, © kostyazar (#198726039)

    Bild 3: Adobe Stock, © ilfotokunst (#172395071)

  • Hochzeitsspiele für die ganze Hochzeitsgesellschaft

    Hochzeitsspiele für die ganze Hochzeitsgesellschaft

    Hochzeitsspiele für die ganze Hochzeitsgesellschaft

    Keine Hochzeit ohne Hochzeitsspiele! Nichts bricht das Eis besser, als Spiele, bei dem alle Hochzeitsgäste gemeinsam mitmachen und dabei gleichzeitig das Brautpaar oder einander besser kennen lernen. Besonders gelungen sind Spiele, die unterhaltsam, aber keineswegs peinlich sind, wir haben ein paar Vorschläge für euch, die für super Stimmung sorgen.

    Hochzeitsspiel mit Braut und Bräutigam

    Hoch den Schuh!

    Braut und Bräutigam sitzen Rücken an Rücken in der Mitte, ziehen ihre Schuhe aus, tauschen jeweils einen Schuh miteinander und erwarten eine Reihe von Fragen – die sich zum Teil die Gäste zuvor ausgedacht haben (Kärtchen auf den Tischen bereitlegen) und die zum anderen Teil vorbereitet sind. Der Spielführer (Brautjungfer, Trauzeuge, …) liest die Fragen vor. Braut und Bräutigam heben zur Beantwortung den Schuh des Partners, der ihrer Meinung nach am besten zur Frage passt.

    Beispiele:

    • Wer hat mehr Klamotten im Schrank?
    • Wer kocht besser?
    • Wer singt lauter unter der Dusche? Wer holt sonntags eher die Zeitung?
    • Wer zeigte die Initiative zum ersten Kuss?


    Die Gäste erhalten eine Karte mit einem Bild von der Braut auf der einen und dem Bräutigam auf der anderen Seite. Bevor das Brautpaar die Schuhe hebt, heben die Gäste die Bilderkärtchen, um ihre Tipps abzugeben. Punkte können gezählt werden – oder auch nicht, hier gibt es keinen Sieger, der Spaß steht im Vordergrund!


    Hochzeitsbingo

    Beim altbekannten Bingo sitzt jeder still an seinem Platz, bis der Ruf „Bingo!“ ertönt. Hochzeitsbingo hingegen ermutigt die Gäste, mit ihrer Karte ihre Plätze zu verlassen, und miteinander in Kontakt zu treten. Ziel ist es, jemanden zu finden, auf den ein Punkt auf der Karte genau so zutrifft wie auf sich selbst. Das Kästchen wird jeweils mit den Initialen des anderen gefüllt, und die Suche geht weiter bis der Erste alle passenden Hälften gefunden hat und laut „Bingo!“ ruft. Ideen für die Boxen auf der Karte:

     

    • Sternzeichen
    • Haustier
    • Lieblingssport
    • Instrument
    • Tattoos
    • Wohnort oder –bezirk
    • Schuhgröße, …

     

    Dosenwerfen – überraschende Weddingcans

    Ehe die liebevoll verzierten Weddingcans an der Stoßstange des Hochzeitsautos landen, haben sie einen großen Auftritt verdient. Auch bei diesem Spiel ist die Mitarbeit der Gäste gefragt. Jeder Gast denkt sich etwas aus, was er gern für das Brautpaar tun oder mit dem Brautpaar unternehmen möchte. In jede Dose kommt ein Zettel mit je einer Aktivität. Abhängig von der Anzahl der Gäste werfen Braut und Bräutigam je Durchgang einmal oder mehrmals auf die Dosen. Nach jedem Durchgang werden die Zettel in den nicht abgeräumten Dosen ausgetauscht, während der Spielführer die getroffenen Aktivitäten laut vorliest. Tipp: Wer auf jeden Fall getroffen werden möchte, sollte dafür sorgen, dass seine Dose ganz oben steht!

    Küsse würfeln

    Wer kennt das nicht, einer der Gäste klimpert mit dem Löffel gegen sein Glas, was nach einem Kuss des Brautpaares verlangt … Brautpaare, die keine Fans davon sind, können mit dieser Idee im wahrsten Sinne des Wortes gute Miene zum bösen Spiel machen. Beklebt eine große würfelförmige Kartonschachtel auf den Seiten mit „Bussi auf die Wange“, „Selfie-Bussi“, „Filmkuss“, „nochmal würfeln“, „Der der klimpert muss seine(n) Nachbar(i)n küssen“ … und schon macht die Sache Spaß!


    Hochzeitsspiele gibt es freilich noch viele: Kennt ihr schon diese Spielideen, die die Gäste an ihren Tischen unterhalten?

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  • Hochzeitsspiele zur Unterhaltung der Gäste

    Hochzeitsspiele zur Unterhaltung der Gäste

    Hochzeitsspiele für die Gäste an den Tischen

    Eure Gäste sollen sich auf eurer Hochzeit so richtig gut unterhalten? Baut ein paar Hochzeitsspiele in euer Entertainment ein, die bei euren Gästen gut ankommen! In der Zeit bis das Essen serviert oder das Buffet eröffnet wird, könnt ihr euren Gästen das kennen lernen und den Gesprächseinstieg mit Tischspielen erleichtern. Wir haben Tipps für euch, wie ihr die Gäste an den einzelnen Tischen ebenso wie die ganze Hochzeitsgesellschaft bei Laune haltet.

    Foto für die Hochzeits-Schnitzeljagd
    Hochzeits-Schnitzeljagd

    Dieses Spiel bricht das Eis und beschäftigt eure Gäste vielleicht den ganzen Abend über. Gleich einer Schnitzeljagd suchen, finden und knipsen eure Gäste mit ihren Handykameras (oder vom Brautpaar bereitgelegten Einmal-Kameras) verschiedene Momente eures großen Tages. Druckt die Aufgaben auf eine Karte für jeden Gast aus oder schreibt sie an eine Tafel, vergesst nicht, ein Hochzeits-Hashtag anzugeben! Ein echtes Win-Win: Die Hochzeitsgäste haben jede Menge Spaß und das Brautpaar bekommt Dinge zu sehen, die es vielleicht versäumt hätte. Zu den Aufgaben eurer Schnitzeljagd könnte zählen:

     

    • Braut im Brautkleid
    • Gruppenselfie von allen am Tisch
    • ein schön arrangierter Teller vom Nachspeisenbuffet
    • ein besonders schönes Deko-Element
    • ein Tanzpaar
    • eine Grimasse
    • ein Lächeln
    • ein Proooost!
    • ein Kuss


    Lückentext für Eheglück

    Guter Rat für eine lange und glückliche Ehe ist nicht teuer – eure Gäste gehen bestimmt großzügig damit um. Vor allem, wenn ihr sie ausdrücklich dazu anregt. Denkt euch einen Lückentext aus, den eure Gäste an den Tischen mit weisen und witzigen Ratschlägen ergänzen, entweder allein oder in der Gruppe (in der Gruppe macht es natürlich mehr Spaß).

     
    Trau Dich

    Gemäß dem Motto der Hochzeitsmesse kann das Brautpaar schüchternen Gästen dabei unter die Arme greifen, etwas aus sich herauszugehen und Spaß zu haben. Platziert auf allen Tischen Kärtchen mit harmlosen Challenges, etwa „Gib jedem deiner Nachbarn ein Bussi“, „Fordere jemanden vom Nachbartisch zum Tanz auf“, „Schieß ein Gruppenfoto an der Bar“, …


    Quizduell – Braut und Bräutigam


    Wer kennt sich aus im Leben des Brautpaars? Ratespiele sind allgemein sehr beliebt, für eine Hochzeit bietet sich etwa ein Kreuzworträtsel mit Fragen über das Brautpaar und seine Vorlieben an. Wer kein Kreuzworträtsel basteln möchte, ist mit einigen Fragen a la „Quizduell“ gut dabei. Derjenige am Tisch, der bei der zweiten Variante die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt. Lasst diese Spiele am besten von jemandem, der euch gut kennt vorbereiten, etwa den Trauzeugen oder Brautjungfern.


    Wir haben noch mehr Spielideen für euch Lager, diese Spiele beziehen die ganze Hochzeitsgesellschaft mit ein.

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  • Hochzeitseinladungen – häufige Fehler

    Hochzeitseinladungen – häufige Fehler

    Häufige Fails beim Versenden von Hochzeitseinladungen

    Der erste Eindruck, den eure Gäste von eurer Hochzeitsfeier bekommen, vermitteln die Hochzeitseinladungen. Wir haben einige der häufigsten Fails, die beim Schreiben und Versenden von Einladungen passieren, für euch zusammengetragen, damit ihr sie ganz locker vermeiden könnt.

     

    Rechtschreibfehler

    Bittet rechtschreibsichere Freunde, einmal über den Text eurer Einladungskarten zu schauen. Es ist überraschend, was alles schief gehen kann, wenn der Verfasser des Texts selbst Korrektur liest. Das kann schon mal dazu führen, dass solche Nebensächlichkeiten wie der Name des Bräutigams oder das Monat der Hochzeit falsch auf die Einladungskarten gedruckt wird. Lest den Text auch von rechts nach links, dann entgeht euch die falsche Reihenfolge von Buchstaben nicht so leicht.

    Hochzeitseinladung

    Zu viel Farbe

    Wir bringen gern mit leuchtenden Farben Schwung in unsere Entwürfe. Treibt es aber nicht zu bunt! Gleicht strahlende Farben mit neutralen Tönen aus und achtet darauf, dass der Text gut lesbar ist. Harmonisch wirkt eine Palette aus drei bis fünf Farben, mit mindestens einem neutralen Farbton, etwa Elfenbein, Weiß, Gold oder Beige. Bleibt auch bei einer Schriftart, verschiedene Schriften wirken genau so unruhig wie ein zu wilder Farbenmix.


    Alle Umschläge auf einmal adressieren

    Das Adressieren der Umschläge erfordert Zeit, viele Druckereien übernehmen diese Aufgabe gegen eine geringe Gebühr. Wenn ihr eure Einladungen selbst adressiert, dann teilt die Kuverts auf mehrere Beschriftungsrunden auf. Nehmt euch Zeit genug, um Fehler zu vermeiden und eure Schrift ruhig zu halten.

     
    Lange Antwortzeit für eure Gäste

    Lasst ihr euren Gästen zu lange Zeit, um zu antworten, gehen sie euch verloren. Mit einem „Um Antwort wird gebeten bis …” setzt ihr euren Gästen eine zeitliche Vorgabe. Wählt als deadline einen Zeitpunkt drei bis vier Wochen nach dem Versenden der Einladungen. So fällt es euch auch leichter nachzuhaken, wenn euch noch Antworten fehlen.


    Zu viel oder zu wenig bestellen

    Nicht jeder Gast bekommt eine Einladung, werden Paare oder Familien doch gemeinsam eingeladen. Bestellt trotzdem etwa ein Viertel mehr Einladungen, als ihr laut Gästeliste versenden müsst. So habt ihr genug Reserve für zusätzliche Gäste, verloren gegangene Einladungen und Erinnerungsstücke. Denkt auch an zusätzliche Umschläge, falls ihr euch beim Adressieren irrt.


    Briefmarke auf den Rückumschlägen vergessen

    Das ist ein offensichtliches, aber oft vernachlässigtes Detail. Legt ihr Rückumschläge bei, gehört es sich, diese mit einer Briefmarke zu versehen. Kommt ihr zu spät drauf, dass keine Marken auf den Rückumschlägen kleben, ist unter Dampf öffnen nicht wirklich eine Lösung …


    Briefmarken kaufen ohne die Einladungen vorher zu wiegen

    Einladungen aussuchen, gestalten, Einladungstext verfassen, das alles macht Spaß, aber auch viel Arbeit. Dumm gelaufen, wenn die papierenen Meisterwerke den Empfänger nicht erreichen, weil das Porto falsch berechnet wurde. Es soll schon vorgekommen sein, dass alles, was in das Kuvert hineinkommt auf der Küchenwaage gelandet ist, aber nicht der Umschlag selbst. Und das war dann genau das gewisse Gewicht zu viel … Also erst wiegen, und zwar alles zusammen, und dann ab aufs Postamt, schöne Marken aussuchen.

  • Gästeliste für die Hochzeit

    Gästeliste für die Hochzeit

    So bekommt ihr die Gästeliste für die Hochzeit in den Griff

    Ihr seid frisch verlobt, setzt euch gemütlich beim Lieblingsitaliener zusammen und überlegt euch, wen ihr zu eurer Hochzeit einladet. Ihr einigt euch auf eiserne Regeln, etwa: Engster Familienkreis, keine Begleiter, die nicht in einer langjährigen Beziehung zusammen sind, keine Kinder, außer denen eurer engsten Verwandten. Sieht gut aus, bis deine zukünftige Schwiegermutter anruft, und dir zu verstehen gibt, wie sehr sie es schätzen würde, auch den Cousin zweiten Grades deines Verlobten aus Australien mitsamt Ehefrau und seinen drei Kinder auf der Gästeliste zu sehen. Was nun?

    Brautpaar und Hochzeitsgäste

    Zahl der Hochzeitsgäste: Obergrenze mit Listen festlegen

    Bevor ihr damit beginnt, Namen aufs Papier zu schreiben, überlegt, wie viele Gäste ihr maximal einladen möchtet. Denn von der Gästeanzahl hängt ab, welche Location ihr wählen könnt und wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben müsst.

    Erstellt drei Listen, benennt sie mit Buchstaben von A bis C. Auf die A-Liste kommen enge Familienmitglieder und treue Freunde, die ihr bei eurem Hochzeitstag auf jeden Fall dabei haben wollt. Onkel, Tanten, Freunde, die ihr hin und wieder seht und zu denen ihr keine enge Beziehung pflegt, setzt ihr auf die B-Liste, während Arbeitskollegen, langjährige Nachbarn, entfernte Verwandte und Freunde, die ihr über die Jahre aus den Augen verloren habt, auf die C-Liste kommen.

    Wenn die Anzahl der Gäste zu groß wird, und ihr Leute streichen müsst, beginnt auf der C-Liste. Es mag anfangs seltsam sein, seinen Bekanntenkreis in Kategorien aufzuteilen, zum Erstellen einer Gästeliste funktioniert es allerdings sehr gut. Versendet die Einladungen in Wellen, erst die A-Liste, dann die B-Liste. Sagen weniger Leute als erwartet zu, freuen sich bestimmt auch einige der Gäste von der C-Liste über eine Einladung. Vergesst nicht, dem Rest der C-Liste eine Vermählungsanzeige zu senden!

    Die Wünsche der Eltern für die Gästeliste

    Manchmal haben die Eltern von Braut und Bräutigam eine eigene Vorstellung von der Gästeliste ihrer Kinder. Der Traum einer kleinen intimen Hochzeit kann schnell platzen, wenn ihr den Einladungswünschen eurer Eltern großzügig nachgebt. Ihr „müsst“ um des lieben Friedens willen nicht jede Großtante, die ihr schon seit Jahren nicht mehr gesehen habt, einladen. Um Entgegenzukommen zu beweisen, könnt ihr ja vorschlagen, dass eure Eltern eine Liste mit Leuten führen, die sie einladen dürfen, wenn Gäste von eurer Liste absagen.

    Haarig wird es, wenn die Eltern einen großen Teil des Hochzeitsbudgets finanzieren und sich deshalb Einfluss auf die Gästeliste erwarten. Versucht in diesem Fall, euren Eltern deutlich zu machen, dass es euer großer Tag ist, und ihr mit den Menschen feiern möchtet, die euch wirklich am Herzen liegen. Gebt jedem Elternpaar eine bestimmte Anzahl an Plätzen auf der Gästeliste – und haltet euch daran.

     

    Die  „…und Begleitung“ Frage bei Singles auf der Hochzeit

    Es ist für euch wohl keine Frage, dass Gäste, die unverheiratet sind, aber in einer langjährigen Beziehung stehen, ihren Partner mitbringen dürfen. Wie sieht aus mit Singles oder Gästen, die  erst in einer frischen Beziehung stecken? Wenn eure Gästeliste kurz bleiben soll, vergesst die Worte „… und Begleitung“. Singles haben auf Hochzeiten ohnehin meist mehr Spaß mit neuen Bekanntschaften, als mit einer Begleitung, die sie extra für diese Gelegenheit suchen müssen. Wir haben einige Ideen für euch, wie ihr Singles auf der Gästeliste gut unterhalten könnt.

    Was tun, wenn jemand die Antwortkarte mit dem zusätzlichen Namen eines Gastes darauf zurücksendet, den ihr nicht eingeladen habt? Erklärt eurem Gast freundlich, dass ihr aus Rücksicht auf euer Hochzeitsbudget und die Größe eurer Location eure Gästeliste auf einer bestimmten Länge halten müsst. Damit sollte die Sache erledigt sein. Wie geht ein Brautpaar am besten mit der Frage der Einladung von Arbeitskollegen, Exfreunden und Bekannten um? Lest mehr dazu, wie ihr mit kniffeligen Fragen, welche Hochzeitsäste ihr auf die Gästeliste setzt, zurecht kommt.

  • Hochzeitsgäste auf der Gästeliste

    Hochzeitsgäste auf der Gästeliste

    Hochzeit – Wer darf auf die Gästeliste?

    Manche Menschen möchtet ihr unbedingt auf der Gästeliste haben; Einfach unvorstellbar ohne der besten Freundin oder dem Freund seit Pfadfindertagen zu heiraten. Dann sind da aber auch noch jene Menschen, die einmal fester Bestandteil des Lebens waren, es aber nicht mehr sind. Oder jene, die ihr zwar regelmäßig seht, die ihr aber ausgerechnet an eurem Hochzeitstag nicht unbedingt zu sehen braucht. Wir haben Tipps für euch, wie ihr mit Exfreunden, den Kindern eurer entfernten Verwandten und den Arbeitskollegen umgeht.


    Brautpaar

    Exfreunde und sonstige Altlasten

    Exfreunde zur Hochzeit einzuladen wird allgemein als No-Go betrachtet. Wie verhält es sich bei einer zweiten Heirat, wenn aus erster Ehe gemeinsame Kinder bestehen? Wer gemeinsame Kinder hat, verhält sich nach der Trennung meist reif genug, um mit dem Expartner über die Jahre in Kontakt zu bleiben, Dinge gemeinsam zu regeln und oft sogar eine Freundschaft zu entwickeln. Vielleicht ist der/die Ex so Teil eures Lebens, dass ihr sie bei eurer Feier dabei haben möchtet. Die Beziehung zu eurem neuen Partner sollte gefestigt genug sein, dass ihr offen über eure Gefühle sprechen könnt. Dazu gehört aber auch, zu akzeptieren, dass der Expartner es nicht auf die Gästeliste schafft, wenn sich euer neuer Partner nicht wohl fühlt.

    Arbeitskollegen

    Wenn ihr in einem Büro mit weniger als zehn Kollegen zusammenarbeitet, kennst du alle wahrscheinlich besser und hast sie des Öfteren in Gespräche über deine Hochzeitsvorbereitungen hineingezogen. In diesem Fall ist es angemessen, alle oder keinen einzuladen, und nicht nur zwei oder drei Kollegen herauszupicken. Arbeitest du in einem größeren Unternehmen, ist es in Ordnung, nur die engsten Bürokollegen zu berücksichtigen – oder Einladungen ans Büro generell auszusparen. Denk daran, dass du auch die Partner deiner Arbeitskollegen einladen musst.

    Was ist mit dem Chef? Pflegst du mit deinem/r Vorgesetzten auch außerhalb der Arbeit soziale Kontakte, ist es durchaus angemessen, auch hier eine Einladung auszusprechen. Hast du ein formelleres Verhältnis mit deinem/r Vorgesetzten, ist keine Einladung notwendig.

    Kinder auf der Hochzeit

    Kinder sind großartig, aber nicht jeder möchte kleine Gäste auf seiner Hochzeit. Wenn das so ist, scheibt das auch explizit in eure Hochzeitseinladungen. Vielleicht möchtet ihr auch nur die Kinder eurer engsten Familienangehörigen einladen. Ihr vermeidet es, eure anderen Gäste vor den Kopf zu stoßen, indem ihr das auch so kommuniziert.  Wie ihr Kinder auf eurer Hochzeit gut unterhalten könnt und es ihnen richtig schön macht, erfahrt ihr in unserem Beitrag „Kleine Gäste – große Party“.

    „Vielleichts“ für die Gästeliste

    Seid ihr euch unsicher bei Freunden, die ihr schon länger nicht mehr gesehen habt? Fühlt euch nicht verpflichtet Bekannte, zu denen ihr keinen Kontakt mehr habt, einzuladen, nur weil ihr damals auf deren Hochzeit zu Gast wart. Oft verliert man jedoch Menschen aus den Augen, mit denen man sich immer sehr wohl gefühlt hat. Wenn ihr euch in diesem Fall nicht sicher seid, schließt diese Menschen eher in die Gästeliste ein, als nachher zu bereuen, sie nicht eingeldaden zu haben

    Wenn ihr absolut unsicher seid, stellt euch die Frage, ob die Menschen, um die es geht, in eurem zukünftigen Leben eine Rolle spielen werden oder nicht. Wenn euch jemand etwas bedeutet, dann möchtet ihr diesen Menschen ja schließlich nicht bloß auf eurer Hochzeit dabei haben, sondern den Kontakt aufrecht erhalten. Wäre euch das zu anstrengend, dann ist auch eine Einladung zur Hochzeit überflüssig. Vertraut eurem Bauchgefühl, dann seid ihr sicher, die Menschen um euch zu versammeln, die ihr bei eurer Hochzeit wirklich dabei haben möchtet.

  • Diese Fehler solltet ihr bei eurer Hochzeitsplanung unbedingt vermeiden

    Diese Fehler solltet ihr bei eurer Hochzeitsplanung unbedingt vermeiden

    Sogar den cleversten und sorgfältigsten Brautpaaren können bei der Hochzeitsplanung Fehler passieren. Richtet eure Aufmerksamkeit besonders auf folgende weit verbreitete Fails, bevor ihr euch in die Hochzeitsplanung stürzt:

    Bild: Tara Winstead / Pexels

    Das Hochzeitsbudget kippen

    Setzt euch eine finanzielle Obergrenze und verteilt dieses Budget auf die Einzelposten – und haltet euch daran!  Es bringt nichts, im Luxusbrautkleid vor den Altar zu treten, wenn die Musik auf der Hochzeitsfeier dann günstig vom iPod kommen muss. Stellt ein Budget auf, überprüft regelmäßig eure Ausgaben und haltet euch an euer Budget.  Kürzt lieber die Gästeliste, als auf einen Herzenswunsch zu verzichten. Behaltet bei aller Liebe zum Detail immer das große Ganze im Auge!

    Zu viele Hochzeitsgäste

    Falls Ihr der Höflichkeit halber die ganze Welt zu eurer Hochzeit einladet, dann rechnet auch damit, dass die ganze Welt zusagt. Mindestens 80 % der eingeladenen Personen sagen in der Regel zu, also passt die Länge der Gästeliste dem Fassungsvermögen eurer Location – und eurem Budget – an, bevor ihr die Einladungen verschickt. Übrigens: Holt euch eindeutige  Zu- oder Absagen.  Telefoniert die Gäste, die sich mit der Antwort auf die Einladung Zeit lassen, durch. So vermeidet ihr, dass ihr kurzfristig Hochzeitsgäste einplanen müsst, mit deren Erscheinen ihr gar nicht mehr gerechnet habt.

    Undeutlich kommunizieren

    Vermeidet Missverständnisse, indem ihr klar ausdrückt, was ihr möchtet und Absprachen schriftlich festhaltet. Kommuniziert  Änderungen sofort, und zwar allen Dienstleistern und Helfern, die an eurem Hochzeitstag reibungslos zusammenarbeiten sollen.

    Bild: Natasha Fernandez / Pexels

    Sich auf gutes Wetter verlassen

    Selbst der heißeste Sommer wartet immer mit ein paar kalten und nassen Tagen auf. Wer die Hochzeit ganz oder teilweise unter freiem Himmel plant, sollte daher immer flexibel bleiben und einen Plan B parat haben – oder zumindest ausreichend Regenschirme und warme Schals.

    Hektik oder Langeweile unter den Gästen

    Ein zu dicht gedrängtes Programm oder Überraschungen im Ablauf konsternieren eure Gäste genau so wie lange Pausen, in denen nichts läuft. Versorgt eure Gäste daher schon vorab mit den wichtigsten Details zum Ablauf eurer Hochzeit und zieht den Empfang nicht all zu sehr in die Länge. Lasst eure Gäste trotz Fototermin nicht länger als eine Stunde allein – und verwöhnt sie in dieser Zeit gut mit Getränken, kleinen Snacks oder Unterhaltungskünstlern, wie etwa einem Zauberer, der von Grüppchen zu Grüppchen zieht.

    Bild: Caio Mantovani / Pexels

    Musik ohne Gefühl

    Was spricht dagegen, nacheinander alle Lieblingslieder des Brautpaares von einer vorher erstellten Playlist  ablaufen zu lassen? Ganz einfach: Kein iPod der Welt kann die Stimmung der Hochzeitsgesellschaft erspüren und das richtige Lied zum richtigen Zeitpunkt abspielen. Spart also nicht an der Partystimmung, lasst auflegen und tanzt!

    Last-Minute Beauty-Behandlungen planen

    Schnell noch ein Peeling für glattere Haut, mit einer Crash-Diät ein paar Kilos runter?  Schönheitskorrekturen in letzter Minute sind ein absolutes No-Go. Denn erstens möchtest du ja immer gut aussehen, nicht nur an deinem Hochzeitstag. Und zweitens riskierst du mit radikalen Last-Minute-Behandlungen deine Ausstrahlung auf deinem Fest  – und auf allen Hochzeitsfotos. Halte dich an eine langfristige Schönheitsstrategie, mit guter Ernährung, ausreichend Zeit für dich selbst und sanfter Pflege.

    Alles alleine stemmen

    Eine Hochzeit zu planen, ist ein umfangreiches Unterfangen. Nimm Hilfe aus deinem Freundes- oder Verwandtenkreis dankbar an. Auch wenn niemand so perfekt umsetzt wie du selbst: Verwandle dich nicht in eine Bridezilla, delegiere Aufgaben an freiwillige Helfer und vertraue auf eure Dienstleister. Behandelt eure Helfer immer mit Wertschätzung  ohne euch von wohlmeinenden Verwandten etwas aufs Auge drücken zu lassen, was ihr nicht möchtet.  An eurem großen Tag sollt ihr einfach nur feiern: Bestimmt daher für den Hochzeitstag einen Zeremonienmeister oder bittet einen eurer Trauzeugen, die Abläufe am Hochzeitstag zu organisieren. Geht die Abläufe bereits vor dem Hochzeitstag mit eurem Zeremonienmeister anhand eines schriftlichen Ablaufplans durch.

    Keine Kinderbetreuung

    Gäste, deren Kinder aus Langeweile unruhig werden, können eure Feier nicht genießen. Sorgt deshalb dafür, dass sich auch eure kleinen Hochzeitsgäste wohl fühlen. Engagiert einen Teenager aus eurem Bekanntenkreis als Animateur, richtet eine Spielecke ein und denkt an kindergerechtes Essen und Trinken.  

    Aus den Augen verlieren, was wirklich wichtig ist

    Ein Brautpaar, das seine Hochzeit plant, arbeitet auf den einen großen Tag hin, an dem alles perfekt, großartig und wunderbar sein wird. Vergesst nicht, dass heiraten nicht allein die Planung einer Feierlichkeit bedeutet. Beim Organisieren eines so großen Events kommt es zwangsläufig zu Situationen, in denen  Braut und Bräutigam sich in die Haare kriegen können. Lasst die Dinge nicht aus dem Ruder laufen erinnert euch immer daran, warum ihr zueinander „JA“  sagt. Und wenn der große Tag gekommen ist: Nehmt jeden Moment bewusst wahr und genießt ihn!

  • Der Knigge für Hochzeitsgäste

    Der Knigge für Hochzeitsgäste

    Knigge für Hochzeitsgäste – in 12 Punkten zum perfekten Gast

    Die Hochzeit – der schönste Tag im Leben eines Paares. Die Feierlichkeiten sind geplant und es steht ein wunderschöner Tag ins Haus. Wenn nur die Eskapaden der Gäste nicht wären: Hochzeitsspielchen hier, die peinliche Diashow da und der ausufernde Alkoholkonsum des ein oder anderen können schon mal die Stimmung verderben. Wer nicht mir strafenden Blicken um sich werfen oder böse Überraschungen erleben möchte, der sollte sich vorher darüber Gedanken machen, was so gar nicht geht auf der eigenen Hochzeit – und die Gäste, die es eventuell nötig haben, auf den Knigge für Hochzeitsgäste verweisen.

    Hochzeitspaar

    Für alle Gäste gibt es hier also 12 Punkte, die jedem Hochzeitsgast gut stehen. Aber auch Braut und Bräutigam dürfen freilich ihre eigenen Regeln festlegen – wenn sie kommuniziert werden. So kommen alle im sicheren Fahrwasser durch die Fettnäpfchen-Straße „Hochzeitsfeier“.

     

    (1) Zurückhaltung zeigen

    Das oberste Gebot lautet: Zurückhaltung zeigen. Die Feierlichkeiten sind der große Tag der frisch Vermählten. Das sollte immer im Hinterkopf bleiben, ob es um Spiele, das eigene Verhalten oder die Garderobe geht. Ganz besonders gilt es aber in einem Punkt: Alkoholkonsum. Den ersten Prosecco gibt es zwar meist schon nach der Kirche, dann geht es weiter zum Aperitif und zum Essen gibt es guten Wein – das heißt aber nicht dass Volltrunkenheit ein gewünschtes Attribut der Gäste ist. Zwischendurch also lieber zum Wasser greifen und vom Höhenflug des Alkoholrauschs runterkommen, sonst kann der Abend böse enden.

    (2) Dresscode beachten

    Die Braut und der Bräutigam haben sich bei ihrer Hochzeitsplanung Gedanken darum gemacht, wie sie ihre Feier gerne gestalten möchten. Das trifft nicht nur auf den Rahmen zu, sondern auch auf die Gäste. Ob es eine Motto-Hochzeit oder ein lockeres Gartenfest ist: Meistens gibt es einen Dresscode dazu. Der steht entweder auf der Einladung oder er ist bei den Brautleuten zu erfragen. Smart Casual, Black Tie, White Tie oder Tracht sind die gängigsten Hochzeits-Dresscodes dieser Tage. Jeder zeigt dabei eine andere Festlichkeit an und verlangt besondere Standards bei den Gästen. Daran sollte sich jeder halten, auch wenn sich im eigenen Schrank auf Anhieb nichts findet. Verleihservices können oftmals mit Smoking, Fliege und Kummerbund aushelfen während die Damen sicherlich nicht verlegen sind, sich ein neues Kleid anzuschaffen.

    Apropos: Weiß ist keine Option, weder für das Kleid, noch in Form von Jäckchen, Schals oder Accessoires. Die reinste aller Farben ist allein der Braut vorbehalten – es sei denn, sie gibt es anders an. Wenn sie Rot als ihre Farbe wählen sollte, ist es wie bei der Queen zu halten – sie allein trägt die von ihr gewählte Farbe, alle anderen müssen ausweichen. Bei Unsicherheiten also lieber zweimal fragen, statt am Ende für Unannehmlichkeiten zu sorgen.

    Tracht

    Trachtenhochzeiten stehen hoch im Kurs – auch diesem Dresscode sollten Gäste sich anpassen.

     

    (3) Brautpaar respektieren

    Manche Menschen haben eigene Wünsche und Bräuche, die andere vielleicht nicht verstehen oder für sich wählen würden. Dennoch gehört es sich als Gast nicht, die Planung oder die Wahl der Vermählten zu hinterfragen oder zu kommentieren. „Wenn man nichts nettes zu sagen hat, lieber den Mund halten“ ist hier die Devise.Das gilt für die Speisen, das Brautkleid, die Wahl der Ortschaften – kurzum alles. Kritik ist hier nicht gefragt.

    Ebenfalls gilt das für eine eventuelle kirchliche Trauung. Wenn es die Entscheidung des Brautpaares ist, sich kirchlich trauen zu lassen, hat kein ungläubiger Gast das zu kommentieren – auch fern bleiben ist keine Option. Toleranz ist der richtige Umgang mit Glaubensunterschieden – lautes Mitsingen und Beten muss nicht sein, Aufstehen beim Vaterunser und der Vermählung aber schon.

     

    (4) Pünktlich sein

    Ein weiterer Grundsatz ist Pünktlichkeit. Zuspätkommen gehört sich nie, aber besonders bei einer sorgfältig geplanten Hochzeit sollten die Gäste dann parat stehen, wenn die Brautleute es gewünscht haben. Vor allem in der Kirche, wo laut knarrende Türen in der Stille kein heimliches Reinschleichen zulassen, sollten alle Gäste bereits 15 Minuten vor Beginn der Trauung in den Reihen sitzen. Wenn es unvermeidlich ist und doch passiert, sollte der Gast nach einer Seitentür Ausschau halten, auf Musikeinsatz warten, unauffällig und möglichst geräuschlos eintreten und sich auf den nächsten freien Platz setzen. So wird im schlimmsten Fall nur ein kleiner Teil der Gäste gestört und nicht das Brautpaar.

    Kirchliche Trauung

    Die Kirche mag nicht dem Geschmack jedes Gastes entsprechen – die Höflichkeit gebietet jedoch, freundlich alles mitzumachen, pünktlich zu sein und natürlich zu der Messe zu erscheinen. 

     

    (5) Peinlichkeiten vermeiden

    Ein weiterer Grundsatz, bevor es an die Feinheiten geht: Peinlichkeiten sind in jedem Fall zu vermeiden. Sich selbst in einer unvorteilhaften Episode zum Lacher zu machen und in den Vordergrund zu drängen, mag zwar für den ein oder anderen Fall legitim sein, aber in keinem Fall darf das Brautpaar an diesem Tag in ein schlechtes Licht gestellt werden. Das heißt: weder peinliche Spiele noch peinliche Diashows sind in diesem Fall gewünscht. Vor allem das Sexualleben des Brautpaares fällt unter diesen Aspekt. Humor ist unterschiedlich, aber den Punkt zu erreichen, wo sich ein Teil der Gäste unwohl und von Fremdscham geplagt fühlt, ist bei einer Hochzeit ganz klar falsch. Wer eine solche „Überraschung“ plant, sollte sich entsprechend auf den Polterabend verlegen – und der Braut rote Ohren vor der versammelten Mannschaft ersparen.

     

    (6) Geschenke und Gratulation

    Die Wahl des Geschenks ist dem Gast überlassen – hier kommt es ganz auf die persönliche Beziehung an, die zwischen dem Gast und dem Brautpaar herrscht. Enge Freunde werden schließlich anders beschenkt als Geschäftspartner und Kunden, von denen eher ein förmlicher Glückwunsch und ein kleines Präsent angebracht sind. Der Grad der Förmlichkeit ist je nach Beziehung zu wählen und fordert ein wenig Fingerspitzengefühl, persönliche Worte sind jedoch immer richtig. Enge Freunde sollten von Spaßgeschenken absehen, sondern ein ernstgemeintes Geschenk machen, was dem Brautpaar gefällt und den Wünschen entspricht. Dazu gehören in den seltensten Fällen Haushaltsgeräte – im Zweifelsfall sollten die Trauzeugen befragt werden, die können helfen.

    Geschenkskarte

    Zum Hochzeitsgeschenk die Karte nicht vergessen! Oftmals landen sie auf einem Geschenketisch – die Zuweisung wird hinterher problematisch.


    Die Übergabe des Geschenks erfolgt dann der Größe der Feierlichkeit entsprechend. Im kleinen Kreis ist eine persönliche Übergabe kein Problem, bei einer allzu großen Runde sollte das Brautpaar aber nicht von jedem Gast durch die Übergabe des Präsents abgelenkt werden. In diesem Fall steht meistens ein Geschenketisch parat – das abgelegte Geschenk (mit Karte!) wird später sicherlich Freude bereiten und die gebührende Aufmerksamkeit bekommen.

     

    (7) Spiele mit den Trauzeugen absprechen

    Die Trauzeugen übernehmen heute oft die Rolle des Zeremonienmeisters, der den Ablauf der Feierlichkeiten überwacht und ausufernde Spiele in Schach hält. Sie wissen oftmals über die Planung Bescheid und können natürlich auch ein Geheimnis vor dem Brautpaar wahren, weswegen Spiele in jedem Fall mit ihnen abgesprochen werden sollten. Dabei gilt: Keine Peinlichkeiten! Auch ausuferndes Brautstehlen bei dem die Gäste stundenlang auf die Rückkehr der Vermählten warten müssen, sind fehl am Platz. Gern gesehene Spiele orientieren sich an den typischen Bräuchen wie Maschkern, Mask Gehens oder Kranzlabtanzen. Wenn der Trauzeuge für die Spiele absagt, sollte das respektiert werden – das entspricht in dem Fall dem Wunsch des Brautpaares und diesen Weisungen ist Folge zu leisten.

     

    (8)Als Single zur Hochzeit

    Für den ein oder anderen ergeben sich Besonderheiten daraus, wenn die Einladung ins Haus flattert und grade kein Partner zur Hand ist. Als Single zu einer Hochzeit zu gehen ist kein Problem, da sich oftmals „Gleichgesinnte“ unter der Gästeschar finden. Ist jemand darunter, der sich als Tischpartner besonders gut eignen könnte, kann das dem Brautpaar natürlich mitgeteilt werden. Ein Ändern der Tischordnung, wenn das nicht der Fall ist, ist jedoch keine Option. Spontan zu entscheiden, doch jemanden mitzubringen, übrigens auch nicht – Hochzeiten sind genau geplant, die Sitzplätze abgezählt und das Essen vorbestellt. Einige Wochen früher anzufragen ist kein Problem, Spontanaktionen aber schon.

     

    (9) Fotos und Videos

    Die meisten Brautpaare kümmern sich selbst um ihre Hochzeits-Fotos – in Form von einem Hochzeits-Fotographen oder einem sehr guten Hobbyfotograf. Um zu verhindern, dass das Paar ständig nur in Linsen schaut, sollte also vom eigenen Fotografieren abgesehen werden. Ein Schnappschuss hin und wieder ist in Ordnung, offensives in den Weg stellen oder ähnliches aber nicht. Das gleiche gilt für Videos.

     

    (10) Handynutzung

    Passend zum Thema Fotos und Videos sei auch angemerkt, dass die Vermählten sicherlich selbst entscheiden möchten, was von ihren privaten Hochzeitsbildern in die sozialen Medien gelangt. Schließlich ist es dem Brautpaar wichtig, an diesem Tag besonders gut auszusehen – und das nach eigenem Ermessen. Wer also Bilder mit dem Netzwerk teilen möchte, der sollte vorher abklären wie das Brautpaar dazu steht.


    Abgesehen von der Internetnutzung mit dem Smartphone ist natürlich auch die sonstige Handynutzung tabu. Vor allem bei wichtigen Momenten, wie der Trauungszeremonie, dem Essen und dem Tischgespräch ist es nicht gerne gesehen, wenn die Gäste auf dem Handy rumtippen oder sich zum Telefonieren verziehen. Brautleute, die das generell nicht wünschen, dürfen auf ihrer Einladung auch ausdrücklich darauf verweisen. Aber auch wenn es keinen solchen Passus dazu gab, gebietet die Höflichkeit auch in diesem Punkt Zurückhaltung.

    Selfie mit Brautpaar

    Alberne Selfies ins Netz stellen? Das darf das Brautpaar selbst – als Gast jedoch sollte um Erlaubnis gefragt werden. 

    (11) Der Hochzeitstanz

    Der Hochzeitstanz – traditionell ein Wiener Walzer – gehört allein dem Brautpaar. Bei passionierten Tänzern darf gebührend gestaunt werden, bei ungeübteren Paaren wird das Paar bald Brautvater und Bräutigam-Mutter dazu holen, die mit ihren Kindern tanzen und ebenso die Schwiegereltern. Wenn diese kurzen Tanzepisoden abgehakt sind, können alle Gäste dazu stoßen. Bei Unsicherheit warten, bis die weiteren Verwandtschaftsgrade sich auf der Tanzfläche finden – dann kann in der Regel nichts mehr schief gehen.

     

    (12) Das Essen

    Die Geschmäcker sind verschieden. Dementsprechend kann es immer vorkommen, dass dem einen oder anderen Gast das gewählte Menü nicht schmeckt. Das ist ok, aber kein Grund zum Mäkeln. Wie auch bei allem anderen ist hier Zurückhaltung gefragt – im Sinne von Essmanieren, Teller aufladen und Kritik. Wenn die Speisenfolge an den Tisch gebracht wird, sollte der Gast jede Speise annehmen und notfalls zurück gehen lassen, wenn etwas dabei ist was nicht mundet oder vertragen wird.

    Für den Fall dass eine Unverträglichkeit vorliegt, sollte das bereits kurz nach der Einladung abgesprochen werden. Das Brautpaar wird sicherlich gerne darauf eingehen, wenn es möglich ist. Sonst gilt – Brot und Butter gibt’s genug.

  • Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kleine Gäste – keine Gäste : Kinderfreie Hochzeit

    Kinder bei der Hochzeit: Kleine Gäste – keine Gäste?

    Eine Unterhaltung darüber, ob Kinder zur Hochzeit eingeladen werden sollen oder nicht, wird meist sehr leidenschaftlich geführt. Feste mit vie­len Kin­dern sind für ei­ni­ge Paa­re großar­tig, für an­de­re der blanke Horror. Für Menschen, die sich in Gegenwart von Kindern wohl fühlen und eine lässige, lebhafte und ausgelassene Atmosphäre schätzen ist es keine Frage, dass zu ihrem Freundeskreis auch die Jüngsten zählen. Wer sich eine feierlichere, gediegene Stimmung ohne Störungen durch Babygeschrei und  umherwuselnde Kinder wünscht, bittet seine Gäste lieber, den Nachwuchs zu Hause zu lassen.  Beide Optionen sind in Ordnung, eine Hochzeit ist immerhin das Fest des Brautpaares. Will ein Paar nur im Erwachsenenkreis feiern, haben die Gäste das zu akzeptieren. Auch wenn es manchmal ein gewisses Maß an Organisationstalent erfordert: Jeder Hochzeitsgast kann sich um Kinderbetreuung für die Zeit der Feier kümmern und so manches Elternpaar schätzt es sehr, einmal einen Abend ohne Kinder zu genießen.

    Kinder

    Bringt in den Hochzeitseinladungen klar zum Ausdruck, wer eingeladen ist und wer nicht. Lasst die Eltern in eurem Bekanntenkreis nicht rätseln, ob ihre Kinder mitkommen dürfen oder nicht. Sollen die Kinder dabei sein, schreibt „… und Familie“ auf die Einladungskarten. Es mag zwar auf den ersten Blick hart erscheinen, manche Kinder zuzulassen und die Kinder anderer Gäste auszuschließen: Nur weil ihr gerne mit euren eigenen Nichten oder Neffen feiern möchtet muss das  nicht bedeuten, dass ihr auch die Kinder aus dem entfernteren Bekanntenkreis dabei haben wollt. Seid euch jedoch darüber im Klaren, dass es einfacher ist, einen Haufen Kinder zu unterhalten als zwei oder drei einzelne Kinder, die womöglich auch noch unterschiedlichen Altersstufen angehören. Wünscht ihr euch Blumenkinder, dann überlegt, auch Spielkameraden für die Kleinen einzuladen. Lasst euch nicht auf Diskussionen der Art „Warum ist dieses Kind eingeladen und meines nicht?“ ein, sonst könntet ihr euch schnell vor einer unendlich langen Gästeliste wiederfinden.  Bleibt konsequent und macht deutlich, dass ihr leider nicht jeden berücksichtigen könnt. 

     

    Die meisten Kinder sehen einer förmlichen Feier ohnehin mit der gleichen Begeisterung wie einem Zahnarztbesuch entgegen und würden lieber mit Freunden in den Zoo oder mit der Patentante ins Kino gehen. Lasst euch also bei der Entscheidung, ob ihr die Kinder eurer Verwandten und Freunde bei eurer Hochzeit dabei haben wollt, nicht davon beeinflussen, was andere Leute denken könnten. Wer gern mit euch feiern möchte, mag vielleicht ob dem nicht eingeladenen  Nachwuchs anfangs etwas granteln, sich eure Hochzeit jedoch auf keinen Fall entgehen lassen.

     

    Mit Kindern zu feiern muss jedoch nicht der Thriller sein, den manch kinderloses Paar sich ausmalt. Befolgt ihr bei der Planung einige einfache Tipps, wird die Hochzeit für Groß und Klein ein voller Erfolg. Lest mehr in unserem Artikel „Kleine Gäste – große Show“ und „Kleine Gäste – große Party“.

  • Give-Aways, Gastgeschenke zur Hochzeit

    Give-Aways, Gastgeschenke zur Hochzeit

    Give-Aways – Gastgeschenke zur Hochzeit

    Liebevoll ausgewählte Give-Aways zeigen euren Gästen, dass ihr euch darüber freut, dass sie mit euch feiern und sind ihnen gleichzeitig ein Andenken an eure Hochzeit. Allzu oft werden die kleinen Gastgeschenke jedoch liegen gelassen oder wandern schon am Morgen nach der Hochzeit in den Müll. Beherzigt einige unserer Tipps, dann werden eure Gäste ihre Give-Aways bestimmt schätzen und in Ehren halten (oder mit Genuss aufessen!).
    Hochzeitsmandeln als Gastgeschenk

    Multitaskingfähige Give-Aways

    Tischdekoration, Erinnerungsstück und Platzkarte – Give-Aways sind bei vielen Hochzeiten längst mehr als ein kleines Dankeschön des Brautpaars an seine Hochzeitsgäste. Bestimmt habt ihr den einen oder anderen Klassiker unter den Give-Aways schon von Hochzeiten, auf denen ihr zu Gast wart, mit nach Hause genommen: Hochzeitsmandeln, Cake Pops, Macarons, Kekse, Lollies und Jelly Beans, Hochzeitswein, selbstgemachte Marmelade, Flip-Flops, Fächer, Blumensamen, Duftkerzen oder wohlriechende kleine Seifen.

    Karitativ „danke“ sagen

    Wer sich nicht entscheiden kann, ob er traditionell, einzigartig oder originell „Danke“ sagen möchte, kann auf besondere Weise kreativ sein: Dankbarkeit für die Teilnahme der Gäste an der Hochzeit lässt sich auch immateriell ausdrücken. Das Brautpaar tätigt Spenden für eine gute Sache, die es unterstützen möchte und gibt damit seinen Gästen das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, mit auf den Heimweg.

    Essbar und brauchbar

    Wer vermeiden möchte, dass seine Gastgeschenke Staub ansetzen oder umgehend entsorgt werden, schenkt aufmerksam. Beschränkt euch bei der Auswahl der Kleinigkeiten, die ihr als Gastgeschenke verteilen möchtet, auf essbare oder brauchbare Dinge. Denkt einmal nach, ob ihr das Geschenk selbst gern von einer Hochzeit mit nach Hause nehmen würdet. Wenn euch Zweifel kommen, dann verwerft ihr die Idee besser. Essbare Give-Aways kommen immer gut an, eure Gäste können sie gleich, auf dem Weg nach Hause oder am nächsten Tag in guter Erinnerung an ein wunderschönes Fest genießen.


    Gut präsentiert

    Gastgeschenke, die gut ankommen sind meistens klein, aber oho! Genau so wichtig wie der Inhalt ist eine ansprechende Präsentation. Nett und liebevoll verpackt in Organzasackerln, kleinen Gläsern oder Fläschchen, Papierschächtelchen oder einfach nur mit Bändchen versehen, kommen eure Give-Aways bei den Hochzeitsgästen gut an. Besonders hübsche Geschenke verdienen besondere Aufmerksamkeit, als Tischkärtchen verwendet sind sie den ganzen Abend über Blickfang für eure Gäste. Süßes Backwerk etwa lässt sich genauso gut mit den Namen der Hochzeitsgäste versehen wie etwa Blumen- oder Kräutertöpfchen oder ein praktischer Fächer oder Sonnenbrillen bei einer Sommerhochzeit.

     

    Gastgeschenke online kaufen

    Wer kennt das nicht – der Artikel sieht auf dem Bild einfach hinreißend aus, beim Öffnen des Pakets fragt man sich jedoch, ob man das Ding in der Schachtel wirklich bestellt hat. Geht sicher, nicht mit hundert Gastgeschenken dazustehen, die ihr fürchterlich findet. Bestellt erst einmal ein Muster und riecht an der Miniseife, probiert die Hochzeitsmandel, verkostet das Brombeergelee… Bestellt eine ausreichende Menge, schlagt nochmal 10 % auf die Anzahl eurer Gäste auf, falls etwas beschädigt wird. Manche Gäste finden eure Give-Aways bestimmt so toll, dass noch ein zweites mitgeht.


    Personalisiert – nicht zu persönlich

    Mit dem Datum eurer Hochzeit und euren Namen oder einem eigenen Hochzeitslogo lassen sich die Erinnerungsstücke an eure Hochzeit prima personalisieren. Beschriftungen mit Zuckerguss, Handgeschriebene Anhänger, gedruckte Etiketten oder bedruckte Bändchen verleihen eurem Dankeschön einen persönlichen Touch. Personalisierte Dinge sind wunderbar – aber nicht jeder Gast möchte sein Getränk noch Monate nach eurer Hochzeit auf einem Untersetzer abstellen, der mit eurem Logo, eurem Hochzeitsdatum oder gar eurem Foto personalisiert ist. Beschränkt euch beim Personalisieren nicht essbarer Give-Aways daher auf die Verpackung.


    Gastgeschenke mit Bedeutung

    Drückt mit euren Gastgeschenken eure Persönlichkeit aus, etwas das zur Location passt oder das eure Vorlieben wiederspiegelt. Liebt ihr italienische Küche? Minifläschchen mit Olivenöl und/oder Balsamicoessig finden bei euren Gästen bestimmt bald Verwendung. Mit einem Anhänger oder Etikett personalisierte 0,2 l Flaschen mit Wein oder Prosecco kommen auch immer gut an. Hängt an eure süßen Give-Aways das Lieblingskeksrezept des Brautpaars oder denkt daran, regionale Spezialitäten aus eurer Heimatgemeinde zu verschenken. Sehr persönlich und individuell ist eine CD mit den Highlights eurer Hochzeitsmusik.

    Give-Away
    DIY – Do it Yourself

    Apropos Lieblingsrezept: Gastgeschenke selbst zu machen, spart auf recht einfache Art Geld, kann jedoch ganz schön viel Arbeit machen. Andererseits ist kein Geschenk persönlicher als eines, das das Brautpaar selbst gebastelt, gebacken oder gefertigt hat. Denkt – ebenso wie bei DIY Deko oder Papeterie – an die Stückzahl. Marmelade für 150 Gäste zu kochen, in kleine Gläschen zu füllen und diese auch noch nett zu verpacken und zu beschriften, ist mehr als abendfüllend. Ein Brautpaar ist gut beraten, erstmal ein paar Prototypen herzustellen, ehe ihr euch für DIY entscheidet. Denkt daran, euch Hilfe zu holen, wenn ihr das Projekt durchzieht!


    Dekorative Give-Aways

    Die frisch Vermählten können die kleinen Aufmerksamkeiten persönlich verteilen, wenn sich die Gäste verabschieden, sie auf einen nett dekorierten Tisch am Ausgang platzieren (oft sind die hübschen Give-Aways allein schon Deko genug) oder ihnen eine Doppelrolle verleihen, indem die Gastgeschenke gleichzeitig als Tischkärtchen dienen.

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