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  • Hochzeitsbudget planen: damit eure Hochzeit im Budget bleibt

    Hochzeitsbudget planen: damit eure Hochzeit im Budget bleibt

    Hochzeitsbudget planen: so behaltet ihr die Kosten im Griff

    Eine Hochzeit zu planen ist aufregend, doch neben all den romantischen Ideen spielt auch ein wichtiger Faktor eine Rolle: das Hochzeitsbudget. Sobald ihr festgelegt habt, wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben möchtet, beginnt die eigentliche Herausforderung: dieses Budget während der gesamten Planungsphase auch einzuhalten.

    Viele Paare hoffen, dass kleine Budgetüberschreitungen kein Problem darstellen. In der Realität ist das jedoch oft schwierig, denn die Kosten einer Hochzeit summieren sich schnell. Umso wichtiger ist eine gute Planung, damit euer Geld genau dort eingesetzt wird, wo es euch wirklich wichtig ist.

    Mit einer strukturierten Budgetplanung, einer klaren Dokumentation aller Ausgaben und etwas Puffer für unerwartete Kosten könnt ihr eure Hochzeit stressfrei organisieren, ohne finanzielle Überraschungen.

    Hier sind einige hilfreiche Tipps, wie ihr euer Hochzeitsbudget im Blick behaltet und eure Hochzeit erfolgreich plant.

    Hochzeitsbudget: Planen
    Bild: Markus Winkler / Unsplash

    Hochzeitsbudget mit System planen

    Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Budgetplanung ist ein klares System. Jede Ausgabe sollte dokumentiert werden, egal ob große oder kleine Beträge.

    Notiert daher:

    • jeden vereinbarten Preis mit Dienstleistern
    • Anzahlungen und Restzahlungen
    • mögliche Zusatzkosten
    • bereits getätigte Zahlungen

    Stellt sicher, dass jeder Preis den ihr ausgehandelt und jede Zahlung, die ihr leistet, dokumentiert wird. So geht ihr sicher, dass ihr genau das ausgebt, was ihr für die einzelnen Posten vorgesehen habt. Oder ob ihr drunter oder drüber liegt. Benutzt etwa die TRAU DICH Checkliste für das Hochzeitsbudget.

    Versteckte Kosten bei der Planung berücksichtigen

    iele Hochzeitskosten sind offensichtlich – etwa Location, Catering oder Fotograf. Doch es gibt auch zahlreiche kleinere Ausgaben, die leicht übersehen werden.

    Zu diesen versteckten Hochzeitskosten gehören beispielsweise:

    • Gebühren für das Standesamt
    • Druckkosten für Einladungen oder Menükarten
    • Porto für Antwortkarten
    • kleine Gastgeschenke
    • Dekorationselemente

    Auch scheinbar kleine Posten können sich schnell summieren. Deshalb lohnt es sich, im Budget einen eigenen Punkt für „Sonstiges“ oder „Extras“ einzuplanen.

    Überstunden bei Hochzeitsdienstleistern vermeiden

    Ein häufiger Budgetfaktor sind Überstunden von Hochzeitsdienstleistern. Fotografen, DJs oder Caterer berechnen oft zusätzliche Kosten, wenn eure Feier länger dauert als ursprünglich vereinbart.

    Gerade wenn die Party richtig in Schwung kommt, vergeht die Zeit schnell – und zusätzliche Stunden können teuer werden.

    Um Überraschungen zu vermeiden, könnt ihr:

    • Pauschalpreise vereinbaren
    • einen Budgetpuffer für Überstunden einplanen
    • die Zeit während der Feier im Auge behalten

    Eine gute Kommunikation mit euren Dienstleistern hilft ebenfalls, mögliche Zusatzkosten frühzeitig zu klären.

    Trinkgelder im Hochzeitsbudget einplanen

    Friseur, Chauffeur, Kellner, …. selbst knapp bemessene Trinkgelder erhöhen eure Hochzeitskosten um Hunderte von Euros. Stellt sicher, dass ihr diese Kosten in eurem Budget berücksichtigt.

    Kosten für Verkostungen und Probefrisuren im Hochzeitsbudget miteinbeziehen

    Viele Paare unterschätzen die Kosten für Vorbereitungen vor der Hochzeit. Dazu gehören etwa:

    • Probeessen in der Hochzeitslocation
    • Weinverkostungen
    • Probefrisuren
    • Probetermine für Make-up

    Manche Anbieter bieten eine erste Probe kostenlos an. Wenn jedoch Änderungen gewünscht werden oder mehrere Termine stattfinden, können zusätzliche Kosten entstehen.

    Diese Ausgaben sollten daher ebenfalls in eurem Hochzeitsbudget berücksichtigt werden.

    Auch kleine Ausgaben im Blick behalten

    Behaltet die kleinen Dinge im Auge, etwa die Briefmarken für die Antwortkarten, die Gebühren am Standesamt, kleine Gadgets für die Hochzeit wie Seifenblasen und Anstecker für die Hochzeitsgesellschaft, … auch Kleinigkeiten summieren sie sich. Ein Punkt „Sonstiges“ im Budget deckt diese Extras ab.

    Bild: Jordan Arnold / Unsplash

    Prioriäten setzen, wenn das Hochzeitsbudget überschritten wird

    Trotz sorgfältiger Planung kann es passieren, dass einzelne Kosten höher ausfallen als geplant.

    In diesem Fall ist es wichtig, klare Prioritäten zu setzen:

    • Welche Elemente der Hochzeit sind euch besonders wichtig?
    • Wo könnt ihr sparen oder Alternativen wählen?
    • Auf welche Extras könnt ihr verzichten?

    Anstatt nur vage zu hoffen, später irgendwo Geld einzusparen, solltet ihr bewusst entscheiden, wo ihr euer Budget anpasst.

    Unvorhergesehene Kosten für die Hochzeit

    Manchmal passiert trotz bester Planung etwas Unerwartetes, etwa ein Fehler in den Menükarten und ihr müsst sie neu drucken lassen, ein Deko-Element geht kaputt und ihr müsst es ersetzen, … Stellt daher etwa fünf Prozent eures Budgets für unvorhergesehene Kosten bereit.

    Hochzeitsdienstleister vergleichen

    Vergleichen lohnt sich, je mehr Recherchen ihr durchführt, desto besser ist euer Überblick darüber, was ihr für euer Geld bekommt. Die Kenntnis des Marktes für Hochzeitsanbieter verschafft Brautpaaren einen Vorteil beim Aushandeln der Preise mit den Hochzeitsprofis. Mehr als 250 Hochzeitsdienstleiser unter einem Dach und eine prima Basis für Vergleiche findet ihr übrigens auf der TRAU DICH, Österreichs größter Hochzeitsmesse!

    Bild: ©Verfilmt

    Fazit: Mit guter Planung bleibt eure Hochzeit im Budget

    Eine Hochzeit muss nicht automatisch das Budget sprengen. Mit einer strukturierten Planung, einer klaren Dokumentation aller Ausgaben und realistischen Prioritäten könnt ihr eure Hochzeit entspannt organisieren.

    Wenn ihr versteckte Kosten berücksichtigt, Trinkgelder einplant und einen kleinen Budgetpuffer einrichtet, behaltet ihr jederzeit den Überblick über eure Ausgaben.

    So könnt ihr euch auf das konzentrieren, worauf es wirklich ankommt: einen unvergesslichen Hochzeitstag mit euren Lieblingsmenschen zu feiern.

  • Hochzeitsbudget – günstig Hochzeit feiern

    Hochzeitsbudget – günstig Hochzeit feiern

    Günstig heiraten – Hochzeit planen mit kleinem Budget

    Nach oben hin sind beim Hochzeitsbudgets für manche Brautpaare keine Grenzen gesetzt, die meisten Brautpaare geben rund 15.000 Euro für ihre Hochzeit aus. Es geht freilich auch billiger: Wer eine tolle Hochzeit feiern möchte, aber sparen muss oder möchte, kann mit einfachen Mitteln viel erreichen. Eine formelle Hochzeitstafel für 150 Gäste mit großer Tanzfläche und Band in einem schicken Hotel verursacht per se höhere Ausgaben als ein Sektempfang für alle mit anschließendem intimen Essen beim guten Italiener im kleinsten Kreis. Ein großartiges Fest braucht demnach kein unbegrenztes Budget, hier liegen die größten Sparpotentiale:
    Tischdekoration auf der Hochzeitstafel

    Micro Wedding – Hochzeit im kleinen Rahmen

    Die Ausgaben für Essen und Getränke machen in der Regel den größten Anteil am Hochzeitsbudget aus. In einer kurzen Gästeliste liegt demnach die beste Möglichkeit zu sparen. Rechnet nach: Wenn das Catering pro Gast 100 Euro kostet, spart ein Brautpaar allein für Essen und Getränke satte 5.000 Euro, wenn es statt 150 Gästen „nur“ 100 einlädt. Von der Anzahl der Gäste hängen ebenfalls die Ausgaben für andere Bereiche wie Papeterie, Give-Aways und Deko ab.

    Hochzeitstermin und Tageszeit

    Beliebte Hochzeitsmonate und Wochentage sind teurer, wer an einem Sonntag im Oktober heiratet, liegt in der Regel günstiger als an derselben Location an einem Samstag im Juli. Eine Hochzeitstafel am Abend kostet mehr als ein Empfang zum Brunch oder Nachmittagskaffee. Nicht nur, weil das Catering für Fingerfood und Cocktails am Nachmittag günstiger ist, die Gäste trinken tagsüber tendenziell auch weniger.

    Stil und Rahmen der Hochzeit

    Je formeller die Feier ist, um so mehr muss ein Brautpaar ausgeben. Location, Essen, Hochzeitsoutfit und Hochzeitsentertainment müssen eben zusammenpassen, um ein hochklassiges Ganzes zu ergeben. Eine mehrköpfige Band kostet mehr als ein DJ oder eine Violinistin, edle Hochzeitsdekoration – edle Tischwäsche und Tafelsilber, umwerfende Blumendekoration, atemberaubende Beleuchtung – das sensationelle Brautkleid, … das alles treibt die Kosten nach oben.


    Sekt für den Hochzeitsempfang


    Blumenarrangements und Deko

    Kleine Änderungen machen hier viel aus. Es gibt Blumen für 2 Euro das Stück. Und welche für 8 Euro und mehr. Eure Floristin berät auch bestimmt, wie einfach ihr bei der Auswahl der Blumen für eure Tischdekoration, die Bouquets der Brautjungfern und der Blumendeko sparen könnt. Wenn ihr euch eine von Natur aus schöne Umgebung für eure Hochzeitszeremonie aussucht, etwa einen schönen Park oder Blumengarten, spart ihr einiges an (floraler) Deko.

    Hochzeitstorte und Catering

    Fingerfood kommt günstiger als die traditionelle Hochzeitstafel, die Hochzeitstafel wird mit der Anzahl der Gänge teurer. Haltet euer Hochzeitsmenü deshalb einfach, mit saisonalen und regionalen Zutaten. Sucht Wein und Sekt mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis aus, auch bei der Hochzeit muss es nicht unbedingt Dom Perignon sein. Stellt eine kleine feine Hochzeitstorte als Augenweide ans Buffet – für die Gäste gibt es genau so leckere, jedoch nicht mit teurem Dekor versehene Tortenstücke, die „hinter den Kulissen“ warten.

    Entertainment, Foto und Video

    Wenn ihr sparen wollt, bucht eine kleine Band oder einen DJ. Bucht auf jeden Fall eine Band oder einen DJ, nichts killt die Stimmung auf einer Hochzeitsfeier so schnell wie Musik, die von einer Playlist kommt! Dasselbe gilt für Hochzeitsfotos und das Hochzeitsvideo. Verzichtet nicht auf einen guten Fotografen. Lasst ein Hochzeitsvideo drehen, auch wenn ihr nur die Zeremonie filmen lasst. Stellt euch vor, ihr könntet die Hochzeit eurer Eltern oder Großeltern auf Video sehen oder es gäbe mehr als nur ein einziges, wenn auch in Ehren gehaltenes, Schwarz-Weiß-Foto! Apropos: Wenn ihr davon Abstand nehmt, eure Fotos mit speziellen Filtern und Effekten bearbeiten zu lassen, spart ihr ebenfalls.

    Eheringe und teure Kleinigkeiten

    Haltet euch an für die Eheringe an Silber oder Weißgold, hebt euch das Platin für einen eurer Hochzeitstage auf! Generell gilt: Details, die eure Hochzeit glamouröser machen, verursachen oft überproportionale Kosten. Trefft ehrliche Entscheidungen aufgrund eurer wahren Wünsche und finanziellen Möglichkeiten. Fragt euch, bevor ihr etwas bestellt, ob alle Details wirklich jemanden auffallen werden oder ob ihr auch gern auf etwas verzichten könnt.

    Eheringe austauschen bei der Trauung

    Was wünscht sich das Brautpaar wirklich?

    Unterscheidet zwischen dem, was ihr euch wünscht, und was euer soziales Umfeld (inklusive Instagram, Facebook & Co) von einer tollen Hochzeit erwartet. Eure Wünsche zählen, genau wie beim Kauf eines Autos oder dem buchen eines Urlaubs kann ein Brautpaar abwägen, was es ausgeben kann und was es dafür bekommen möchte. Sucht euch drei Punkte aus, die euch wirklich wichtig sind, und drei Dinge die euch am wenigsten am Herzen liegen, die restlichen Posten verteilt ihr dazwischen. Verwendet euer Budget entsprechend eurer Prioritäten.


    Vielleicht könnt ihr euch mehr leisten, als ihr denkt: In diesem Beitrag findet ihr Tipps zur Finanzierung eures Hochzeitsbudgets.

  • Hochzeitsbudget finanzieren – Geld für die Hochzeit

    Hochzeitsbudget finanzieren – Geld für die Hochzeit

    Wer finanziert das Hochzeitsbudget?

    Es ist wie es ist, Hochzeiten sind eine teure Angelegenheit. Deshalb ist es wichtig, ein realistisches Budget dafür aufzustellen. Ehe ihr zu planen beginnt, stellt sich die Frage, wie viel ihr überhaupt ausgeben könnt. Um euch einen Richtwert zu geben: Im Durchschnitt geben die Brautpaare, die wir auf der letzten TRAU DICH Hochzeitsmesse befragt haben, etwa 15.000 Euro für ihre Hochzeit aus.

    Brautpaar nach Hochzeit im Konfettiregen
    Danke, liebe Brauteltern!

    Manche Brauteltern sind auch heute noch bereit, für die gesamte Hochzeit zu zahlen. Die Bereitschaft, sich finanziell an der Hochzeit ihres Sohnes zu beteiligen, ist jedoch auch bei immer mehr Eltern des Bräutigams zu sehen. Sprecht daher mit euren Familien ab, wer wofür zahlen wird. Wirklich offene und zielführende Gespräche ergeben sich übrigens eher, wenn die Brautleute ihre Familien getrennt auf die Finanzen ansprechen.


    Familienbande finanzieren

    Es gibt verschiedene Strategien, wie ihr den Anteil eurer Familien am Hochzeitsbudget erfahren könnt. Fragt eure Familien, ob sie denn schon darüber nachgedacht haben, wie weit sie euch finanziell für eure Hochzeit unterstützen möchten. Wenn ja, bittet sie eine bestimmte Summe zu nennen, und rechnet dann alle Beiträge von Eltern und Großeltern, Patenonkeln und -tanten – und euch selbst –  zusammen, um ein Budget aufzustellen. Alternativ kann ein Brautpaar seine Familien bitten, jeweils einen bestimmten Teil der Hochzeit zu bezahlen, etwa das Catering, das Brautkleid, die Hochzeitreise oder die Band. Es fällt vielen Menschen leichter, ein genau benanntes Geschenk zu machen, als bloß Geld herzugeben.

    Hochzeitstafel für den Hochzeitsempfang
    Hochzeitsgeschenke vs. Geldgeschenke

    Viele Brautpaare finanzieren einen Teil der Hochzeit, indem sie ihre Gäste darum bitten statt traditioneller Hochzeitsgeschenke einen monetären Beitrag zu leisten. Die Geldgeschenke treffen allerdings erst am Hochzeitstag ein, Klärt daher rechtzeitig ab, welche eurer Hochzeitsdienstleister sich auf eine Bezahlung ihrer Leistungen erst nach der Hochzeit bereit erklären – und ob dafür Zuschläge berechnet werden. Rechnet zudem eher konservativ und verlasst euch nicht auf die Großzügigkeit eurer Gäste. Besser ihr lasst etwas Luft nach oben, wenn mehr übrig bleibt, gönnt euch doch noch einen schönen Abend zu zweit oder die Paarmassage am Strand auf der Hochzeitsreise.


    Das Brautpaar selbst hat doch auch Geld …

    Überweist, sobald ihr verlobt seid, einen bestimmten Geldbetrag pro Monat auf ein Konto, das ihr speziell für die Hochzeit einrichtet. Über dieses Konto werdet ihr später auch die Transaktionen abwickeln, die die Hochzeit betreffen. 15 % eures Einkommens ist ein gutes, jedoch hoch gestecktes Ziel. Schaut, wo ihr im Alltag sparen könnt und rechnet aus, was möglich ist. Jedes Brautpaar hat andere Dinge, die es verändern kann, ohne den Lebensstandard wirklich zu beeinträchtigen: Eine Zeit lang auf Netflix alle Staffeln „Game of Thrones“ wieder anschauen, anstatt regelmäßig ins Theater oder Kino gehen, mal eine Wanderung am Wochenende statt einer Shoppingtour oder einem ausgedehnten Sonntagsbrunch, …

    Hochzeitstorte passend für jedes Hochzeitsbudget
    Haltet das Budget im Rahmen

    Bei manchen Paaren wird es finanziell allerdings eng, wenn es ums Geld weg legen für ein Projekt abseits des täglichen Bedarfs geht. Ihr verdient eine Traumhochzeit, keine Frage. Denkt jedoch daran, die Dinge im Rahmen zu halten – in eurem finanziellen Rahmen. Geld für eine Immobilie aufzunehmen, in der ihr eure Familie gründet, ist eine andere Sache, als für eine Party oder ein Fest jahrelang Zinsen zu bezahlen. Wenn ihr euch Geld leiht, achtet darauf, es bald wieder zurück zahlen zu können. Bei einer Hochzeit geht es in erster Linie um dich, deinen Partner und eure gemeinsame Zukunft, also behaltet auch eure finanzielle Zukunft im Auge.


    Wenn die Höhe eures Budgets auf den ersten Blick keine Traumhochzeit hergibt, helfen euch unsere Spartipps, die Finanzen für eure Traumhochzeit in den Griff zu bekommen.

  • Hochzeitsbudget – Wer zahlt was?

    Hochzeitsbudget – Wer zahlt was?

    Hochzeitsbudget – Wer zahlt was?

    Eine Hochzeit kann ganz schön teuer werden. Bevor es mit dem planen losgeht, muss deshalb ein Hochzeitsbudget her. Früher übernahm die Familie der Braut die Kosten für das Hochzeitsfest. Die traditionelle Kostenaufteilung ist jedoch längst überholt. Heute teilen sich die Brautleute die Kosten der Hochzeit, die Eltern der Braut und des Bräutigams springen in der Regel gern als Sponsoren ein. Zusätzlich zur eigentlichen Feier weist das Budget noch jede Menge weitere Posten auf… Wer finanziert denn das Rundherum um die Feier?
    Schatten Herz Brautpaar

    Das Hochzeitskleid und die Brautschuhe

    Auch wenn die Finanzierung der Hochzeit heute nicht mehr Sache der Brauteltern ist, lassen es sich die meisten Brautmütter nicht nehmen, das Brautkleid zu bezahlen. Freilich möchten sie sich daher auch die Beteiligung am Braukleid shoppen nicht nehmen lassen. Aber Mama mitzunehmen, ist eigentlich Ehrensache! Zum Brautoutfit gehören freilich auch die Schuhe, denn das Pfennigschweinchen für die Brautschuhe findet sich kaum noch in einem Mädchenzimmer.

    Der Hochzeitsanzug

    Ähnlich wie beim Brautkleid darf auch der Bräutigam meist auf elterliche Unterstützung bei Auswahl und Finanzierung des Hochzeitsanzuges hoffen.

    Die Outfits der Brautjungfern

    Die Brautjungfern bezahlen ihre Kleider selbst, es sei denn, die Braut hat spezielle Vorstellungen, die den finanziellen Rahmen der Brautjungfern überschreiten. Den Blumenschmuck für das Haar und die Bouquets bezahlt das Brautpaar.

    Die Outfits der Blumenmädchen

    Wie bei den Brautjungfern-Outfit gilt hier die Regel: Soll es etwas Besonderes sein, beteiligt sich das Brautpaar an den Kleidern der Blumenmädchen. Das Blumenkörbchen wird vom Brautpaar bereitgestellt.

    Die Kosten für Anreise und Unterbringung der Hochzeitsgäste

    Die An- und Abreise bezahlen die Gäste selbst. Für Strecken von einer Traulocation zur anderen kann das Brautpaar selbstverständlich einen Shuttle-Service organisieren. Auch für die Kosten der Übernachtung sind die Gäste selbst verantwortlich. Über Reservierungen freuen sich eure Gäste bestimmt. Und wenn ihr wisst, dass bei weit angereisten Hochzeitsgästen das Budget ohnehin schon knapp ist: Organisiert Gästezimmer bei Freunden.

    Der Polterabend

    Hier dürfen Braut und Bräutigam entspannt bleiben und sich auf eine tolle Party freuen. Den Polterabend organisieren die Treuzeugen – auch finanziell.

    Die Hochzeitsreise

    Die Flitterwochen finanzieren sich die Brautleute selbst. Oft wünscht sich das Brautpaar statt eines Hochzeitsgeschenks von seinen Gästen einen Zuschuss zur Hochzeitsreise.

     

  • Gästeliste für die Hochzeit

    Gästeliste für die Hochzeit

    So bekommt ihr die Gästeliste für die Hochzeit in den Griff

    Ihr seid frisch verlobt, setzt euch gemütlich beim Lieblingsitaliener zusammen und überlegt euch, wen ihr zu eurer Hochzeit einladet. Ihr einigt euch auf eiserne Regeln, etwa: Engster Familienkreis, keine Begleiter, die nicht in einer langjährigen Beziehung zusammen sind, keine Kinder, außer denen eurer engsten Verwandten. Sieht gut aus, bis deine zukünftige Schwiegermutter anruft, und dir zu verstehen gibt, wie sehr sie es schätzen würde, auch den Cousin zweiten Grades deines Verlobten aus Australien mitsamt Ehefrau und seinen drei Kinder auf der Gästeliste zu sehen. Was nun?

    Brautpaar und Hochzeitsgäste

    Zahl der Hochzeitsgäste: Obergrenze mit Listen festlegen

    Bevor ihr damit beginnt, Namen aufs Papier zu schreiben, überlegt, wie viele Gäste ihr maximal einladen möchtet. Denn von der Gästeanzahl hängt ab, welche Location ihr wählen könnt und wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben müsst.

    Erstellt drei Listen, benennt sie mit Buchstaben von A bis C. Auf die A-Liste kommen enge Familienmitglieder und treue Freunde, die ihr bei eurem Hochzeitstag auf jeden Fall dabei haben wollt. Onkel, Tanten, Freunde, die ihr hin und wieder seht und zu denen ihr keine enge Beziehung pflegt, setzt ihr auf die B-Liste, während Arbeitskollegen, langjährige Nachbarn, entfernte Verwandte und Freunde, die ihr über die Jahre aus den Augen verloren habt, auf die C-Liste kommen.

    Wenn die Anzahl der Gäste zu groß wird, und ihr Leute streichen müsst, beginnt auf der C-Liste. Es mag anfangs seltsam sein, seinen Bekanntenkreis in Kategorien aufzuteilen, zum Erstellen einer Gästeliste funktioniert es allerdings sehr gut. Versendet die Einladungen in Wellen, erst die A-Liste, dann die B-Liste. Sagen weniger Leute als erwartet zu, freuen sich bestimmt auch einige der Gäste von der C-Liste über eine Einladung. Vergesst nicht, dem Rest der C-Liste eine Vermählungsanzeige zu senden!

    Die Wünsche der Eltern für die Gästeliste

    Manchmal haben die Eltern von Braut und Bräutigam eine eigene Vorstellung von der Gästeliste ihrer Kinder. Der Traum einer kleinen intimen Hochzeit kann schnell platzen, wenn ihr den Einladungswünschen eurer Eltern großzügig nachgebt. Ihr „müsst“ um des lieben Friedens willen nicht jede Großtante, die ihr schon seit Jahren nicht mehr gesehen habt, einladen. Um Entgegenzukommen zu beweisen, könnt ihr ja vorschlagen, dass eure Eltern eine Liste mit Leuten führen, die sie einladen dürfen, wenn Gäste von eurer Liste absagen.

    Haarig wird es, wenn die Eltern einen großen Teil des Hochzeitsbudgets finanzieren und sich deshalb Einfluss auf die Gästeliste erwarten. Versucht in diesem Fall, euren Eltern deutlich zu machen, dass es euer großer Tag ist, und ihr mit den Menschen feiern möchtet, die euch wirklich am Herzen liegen. Gebt jedem Elternpaar eine bestimmte Anzahl an Plätzen auf der Gästeliste – und haltet euch daran.

     

    Die  „…und Begleitung“ Frage bei Singles auf der Hochzeit

    Es ist für euch wohl keine Frage, dass Gäste, die unverheiratet sind, aber in einer langjährigen Beziehung stehen, ihren Partner mitbringen dürfen. Wie sieht aus mit Singles oder Gästen, die  erst in einer frischen Beziehung stecken? Wenn eure Gästeliste kurz bleiben soll, vergesst die Worte „… und Begleitung“. Singles haben auf Hochzeiten ohnehin meist mehr Spaß mit neuen Bekanntschaften, als mit einer Begleitung, die sie extra für diese Gelegenheit suchen müssen. Wir haben einige Ideen für euch, wie ihr Singles auf der Gästeliste gut unterhalten könnt.

    Was tun, wenn jemand die Antwortkarte mit dem zusätzlichen Namen eines Gastes darauf zurücksendet, den ihr nicht eingeladen habt? Erklärt eurem Gast freundlich, dass ihr aus Rücksicht auf euer Hochzeitsbudget und die Größe eurer Location eure Gästeliste auf einer bestimmten Länge halten müsst. Damit sollte die Sache erledigt sein. Wie geht ein Brautpaar am besten mit der Frage der Einladung von Arbeitskollegen, Exfreunden und Bekannten um? Lest mehr dazu, wie ihr mit kniffeligen Fragen, welche Hochzeitsäste ihr auf die Gästeliste setzt, zurecht kommt.

  • Diese Fehler solltet ihr bei eurer Hochzeitsplanung unbedingt vermeiden

    Diese Fehler solltet ihr bei eurer Hochzeitsplanung unbedingt vermeiden

    Sogar den cleversten und sorgfältigsten Brautpaaren können bei der Hochzeitsplanung Fehler passieren. Richtet eure Aufmerksamkeit besonders auf folgende weit verbreitete Fails, bevor ihr euch in die Hochzeitsplanung stürzt:

    Bild: Tara Winstead / Pexels

    Das Hochzeitsbudget kippen

    Setzt euch eine finanzielle Obergrenze und verteilt dieses Budget auf die Einzelposten – und haltet euch daran!  Es bringt nichts, im Luxusbrautkleid vor den Altar zu treten, wenn die Musik auf der Hochzeitsfeier dann günstig vom iPod kommen muss. Stellt ein Budget auf, überprüft regelmäßig eure Ausgaben und haltet euch an euer Budget.  Kürzt lieber die Gästeliste, als auf einen Herzenswunsch zu verzichten. Behaltet bei aller Liebe zum Detail immer das große Ganze im Auge!

    Zu viele Hochzeitsgäste

    Falls Ihr der Höflichkeit halber die ganze Welt zu eurer Hochzeit einladet, dann rechnet auch damit, dass die ganze Welt zusagt. Mindestens 80 % der eingeladenen Personen sagen in der Regel zu, also passt die Länge der Gästeliste dem Fassungsvermögen eurer Location – und eurem Budget – an, bevor ihr die Einladungen verschickt. Übrigens: Holt euch eindeutige  Zu- oder Absagen.  Telefoniert die Gäste, die sich mit der Antwort auf die Einladung Zeit lassen, durch. So vermeidet ihr, dass ihr kurzfristig Hochzeitsgäste einplanen müsst, mit deren Erscheinen ihr gar nicht mehr gerechnet habt.

    Undeutlich kommunizieren

    Vermeidet Missverständnisse, indem ihr klar ausdrückt, was ihr möchtet und Absprachen schriftlich festhaltet. Kommuniziert  Änderungen sofort, und zwar allen Dienstleistern und Helfern, die an eurem Hochzeitstag reibungslos zusammenarbeiten sollen.

    Bild: Natasha Fernandez / Pexels

    Sich auf gutes Wetter verlassen

    Selbst der heißeste Sommer wartet immer mit ein paar kalten und nassen Tagen auf. Wer die Hochzeit ganz oder teilweise unter freiem Himmel plant, sollte daher immer flexibel bleiben und einen Plan B parat haben – oder zumindest ausreichend Regenschirme und warme Schals.

    Hektik oder Langeweile unter den Gästen

    Ein zu dicht gedrängtes Programm oder Überraschungen im Ablauf konsternieren eure Gäste genau so wie lange Pausen, in denen nichts läuft. Versorgt eure Gäste daher schon vorab mit den wichtigsten Details zum Ablauf eurer Hochzeit und zieht den Empfang nicht all zu sehr in die Länge. Lasst eure Gäste trotz Fototermin nicht länger als eine Stunde allein – und verwöhnt sie in dieser Zeit gut mit Getränken, kleinen Snacks oder Unterhaltungskünstlern, wie etwa einem Zauberer, der von Grüppchen zu Grüppchen zieht.

    Bild: Caio Mantovani / Pexels

    Musik ohne Gefühl

    Was spricht dagegen, nacheinander alle Lieblingslieder des Brautpaares von einer vorher erstellten Playlist  ablaufen zu lassen? Ganz einfach: Kein iPod der Welt kann die Stimmung der Hochzeitsgesellschaft erspüren und das richtige Lied zum richtigen Zeitpunkt abspielen. Spart also nicht an der Partystimmung, lasst auflegen und tanzt!

    Last-Minute Beauty-Behandlungen planen

    Schnell noch ein Peeling für glattere Haut, mit einer Crash-Diät ein paar Kilos runter?  Schönheitskorrekturen in letzter Minute sind ein absolutes No-Go. Denn erstens möchtest du ja immer gut aussehen, nicht nur an deinem Hochzeitstag. Und zweitens riskierst du mit radikalen Last-Minute-Behandlungen deine Ausstrahlung auf deinem Fest  – und auf allen Hochzeitsfotos. Halte dich an eine langfristige Schönheitsstrategie, mit guter Ernährung, ausreichend Zeit für dich selbst und sanfter Pflege.

    Alles alleine stemmen

    Eine Hochzeit zu planen, ist ein umfangreiches Unterfangen. Nimm Hilfe aus deinem Freundes- oder Verwandtenkreis dankbar an. Auch wenn niemand so perfekt umsetzt wie du selbst: Verwandle dich nicht in eine Bridezilla, delegiere Aufgaben an freiwillige Helfer und vertraue auf eure Dienstleister. Behandelt eure Helfer immer mit Wertschätzung  ohne euch von wohlmeinenden Verwandten etwas aufs Auge drücken zu lassen, was ihr nicht möchtet.  An eurem großen Tag sollt ihr einfach nur feiern: Bestimmt daher für den Hochzeitstag einen Zeremonienmeister oder bittet einen eurer Trauzeugen, die Abläufe am Hochzeitstag zu organisieren. Geht die Abläufe bereits vor dem Hochzeitstag mit eurem Zeremonienmeister anhand eines schriftlichen Ablaufplans durch.

    Keine Kinderbetreuung

    Gäste, deren Kinder aus Langeweile unruhig werden, können eure Feier nicht genießen. Sorgt deshalb dafür, dass sich auch eure kleinen Hochzeitsgäste wohl fühlen. Engagiert einen Teenager aus eurem Bekanntenkreis als Animateur, richtet eine Spielecke ein und denkt an kindergerechtes Essen und Trinken.  

    Aus den Augen verlieren, was wirklich wichtig ist

    Ein Brautpaar, das seine Hochzeit plant, arbeitet auf den einen großen Tag hin, an dem alles perfekt, großartig und wunderbar sein wird. Vergesst nicht, dass heiraten nicht allein die Planung einer Feierlichkeit bedeutet. Beim Organisieren eines so großen Events kommt es zwangsläufig zu Situationen, in denen  Braut und Bräutigam sich in die Haare kriegen können. Lasst die Dinge nicht aus dem Ruder laufen erinnert euch immer daran, warum ihr zueinander „JA“  sagt. Und wenn der große Tag gekommen ist: Nehmt jeden Moment bewusst wahr und genießt ihn!

  • Entspannt heiratenBudget

    Entspannt heiratenBudget

    Entspannt heiraten: Wir sagen einfach „Ja“!

    Eine Traumhochzeit ist keine Frage des Geldes. Wer also finanziell nicht weit springen kann fährt ab auf den Trend zum Downsizing und heiratet einfach sehr entspannt. Keep it simple! Wir haben einige Tipps für euch, die Geldbeutel und Nerven schmeicheln:

    Entspanntes BrautpaarExklusive Gästeliste

    Ladet nur die Menschen ein, die euch nahestehen und die ihr wirklich dabeihaben wollt. Verzichtet auf Einladungen, die ihr ohnehin nur der Höflichkeit halber aussprechen würdet.

    Holt euch Unterstützung

    Nehmt die Unterstützung eure Familie und eurer Freunde als Brautjungfern, Trauzeugen und Zeremonienmeister in Anspruch – wer euch gern hat, feiert nicht nur gern mit euch, sondern hilft bereitwillig bei den Vorbereitungen, so lange ihr den Bogen nicht überspannt.

    DJ DIY

    Bereitet Playlists mit Songs zu verschiedenen Stimmungen, die ihr erzeugen wollt vor. Romantisch-chillige Songs fürs Essen und Plaudern, flott-ausgelassene Hits zum Tanzen. „Euer“ Lied für den Hochzeitstanz darf nicht fehlen (es muss ja nicht immer Walzer sein). Lasst die Playlist aber keinesfalls einfach so abspielen, nominiert unbedingt einen DJ, der mit der Playlist vertraut ist und auf die aktuelle Stimmung eurer Gäste eingehen kann!

    Feines Essen – bodenständig

    Ein kleines feines Buffet liebevoll angerichtet auf weißen Decken unter hohen Bäumen, ruhig ohne Lachs und Kaviar,  oder eine Gartenparty mit Leckerem vom Grill, eine Sekt- und Fingerfoodbar aus alten Weinkisten und viele andere kreative Cateringideen schonen euer Budget – niemand kommt zu eurer Hochzeit, um sich mal rundum satt zu essen, eure Lieben möchten einfach nur mit euch feiern.

    Außerhalb der Spitzenzeiten

    Wünscht ihr euch seit jeher eine ganz bestimmte Location? Denkt an eine Morning Wedding, die Preise sind vormittags meistens günstiger. Ist die Location Indoor, weicht auf die Wintermonate aus. Wochentage sind generell günstiger als Wochenenden.

    Vintage Couture

    Die aktuelle Hochzeits-Couture auf den internationalen Laufstegen ist schon atemberaubend. Genauso bezaubernd wirkt jedoch das richtige Vintage-Kleid – egal ob es ein secondhand Designerkleid ist oder ob es vom Dachboden eurer Oma stammt.

    Sinnvolle Hochzeitsgeschenke

    Worauf  ihr wirklich nicht verzichten wollt, das wünscht euch von eurer Familie oder von euren Gästen als Hochzeitsgeschenk. Längst ist es gang und gebe, die Hochzeitsgäste um einen Beitrag zur Hochzeitreise zu bitten. Macht statt dem großen Karibikurlaub einen netten Städtetrip und verwendet die Geldgeschenke zum Buchen eines Fotografen oder eurer Wunschband, die mehrstöckige Hochzeitstorte, den Traumbrautstrauß, …

    Tipps, die außer eurer Geldtasche auch noch unsere einmalige Erde schonen, findet ihr in unserer Rubrik Green Weddings.

  • Morningwedding

    Morningwedding

    Morningwedding – entspannt heiraten zum Brunch

    Ihr habt eure Traumlocation gefunden und gesagt: „Ja, genau das ist der Platz, an dem wir feiern möchten!“ Und dann entdeckt, dass sie an euren Wunschterminen abends hoffungslos ausgebucht ist? Wer sagt denn, dass man nur abends ausgelassen feiern und tanzen kann? Insbesondere dann, wenn euer absoluter Top-Veranstaltungsort abends nicht verfügbar, tagsüber aber noch zu haben ist, stellt sich die Frage nach einer Hochzeit zum Brunch.

    Braut mit SchleierEine Trauung verbunden mit einem Sektempfang und einem anschließenden gemütlichen Brunch ist im englischsprachigen Raum bereits weit verbreitet. Der Nachteil, zeitig aus den Federn schlüpfen zu müssen wird mehr als aufgewogen, weil …

    … das Licht am Morgen für großartige Hochzeitsfotos einfach unschlagbar ist. Und ganz nebenbei: Die großartige Umgebung und die tolle Landschaft bei Outdoor-Hochzeiten ist nachts manchmal eine echte Verschwendung.

    … Prosecco und spritzige Weingetränke a la Hugo, Lillet und Aperol Sprizz werden auch vom späten Vormitttag bis frühen Nachmittag gern getrunken – wenn das Brautpaar in den Tag tanzt, folgt die Hochzeitsgesellschaft gern. Für euer Hochzeitsbudget ist es in jedem Fall von Vorteil, wenn nicht ganz so viel getrunken wird wie bei einer Feier am Abend.

    … ihr ebenso wie bei einer Abend-Hochzeit ungezwungen und lässig feiern oder den Dresscode White-Tie ausgeben könnt – aber selbst jene eurer Gäste, die keine Nachteulen sind, ohne wegzuschlummern bis zuletzt mit vollem Elan bei eurer Feier dabei sind.

    … das „Danach“ einfach großartig ist. Wenn ihr fröhlich kichernd und winkend gegen vier Uhr nachmittag eure Feier verlasst, wartet eine Hotelsuite in einem Wellnesshotel mit eigenem Whirlpool auf euch. Und danach ein romantisches Candle-light Dinner. Oder ihr steigt in das Flugzeug, das euch in die Flitterwochen bringt. Oder ihr versammelt den harten Kern eurer engsten Freunde, mit denen die Party weitergeht…

    Wie auch immer: Eine Hochzeit am Vormittag gibt euch jede Menge Zeit, den Tag als verheiratetes Paar in vollen Zügen zu genießen!

  • Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Hochzeitsetikette: Gästeliste, Sitzordnung, Hochzeitstafel

    Die zentralen Fragen der Hochzeitsplanung drehen sich darum, wer überhaupt eingeladen wird, wo gefeiert wird, wo die Hochzeitsgäste sitzen sollen, wie die Feier in groben Zügen ablaufen soll – und wer das alles bezahlt. Hier bekommt ihr einen Überblick:

    Die Gästeliste

    Nachdem ihr euer Hochzeitsbudget festglegt habt, stellt ihr eine Gästeliste mit Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern auf. Die Gästeliste gibt euch einen Überblick über die Größe des Festes, und damit über die Größe der benötigten Räumlichkeiten für eure Hochzeitsfeier. Nehmt euch Zeit für das Aufstellen der Gästeliste, und überdenkt euch gut, wen ihr einladen wollt, denn die Länge der Gästeliste wirkt sich maßgeblich auf euer Budget aus. Und heute finanzieren das Hochzeitsbudget schon lange nicht mehr die Brauteltern allein. Wie ihr am besten herausfindet, wer zur Hochzeit eingeladen wird und wer bloß eine Hochzeitsanzeige erhält, erfahrt ihr in unserem Beitrag zur Gästliste.

    Sitzordnung – wer sitzt der Etikette nach wo an der Hochzeitstafel?

    Runde Tische, eckige Tische, lange Tafel für alle oder getrennte Tische: Möglichkeiten gibt es genug, oft gibt die Location die Form der Tischaufstellung vor (gibt es an der Location nur eckige Tische, macht es keinen Sinn, für runde zu planen). Wir stellen euch hier vor, was die Etikette sagt und welche Varianten sich in der Praxis bewährt haben.


    Runde Tische
    Sitzordnung für die Hochzeit an einem runden Tisch
    U-förmiger Tisch
    Sitzordnung - Sitzplan für die Hochzeit Tisch in U-Form
    T-förmiger Tisch
    Sitzordnung - Sitzplan für die Hochzeit Tisch in T-Form

    Hochzeitstafel und Tische im Raum

    Die Ehrentafel mit dem Brautpaar ist meistens ein runder oder gerader Tisch, der von überall im Raum aus gut eingesehen werden kann. Der Etikette gemäß sitzt das Brautpaar genau in der Mitte, gut sichtbar für alle Gäste, daneben jeweils die Eltern des Brautpaars und die Trauzeugen. Die Familie der Braut sitzt an ihrer Seite des Tisches, die des Bräutigams an seiner. Habt ihr eine lange Tafel, sitzen von da ausgehend der Rest der Familie, Großeltern, Geschwister und auch der Zelebrant, falls eingeladen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Sitzordnung Gesetz ist, die Tradition dient dazu, euch eine Anleitung zu geben.

    Tischplan für Hochzeitstafel und Tische der Gäste

     

    Hier erfahrt ihr, wie ihr im Nu von eurer Gästeliste zu eurem fertigen Sitzplan findet.

     

    Die Hochzeitstafel

    Nach der Trauung gibt es üblicherweise einen Sektempfang mit Fingerfood oder eine Agape vor Kirche oder Standesamt. Vereint das Brautpaar Trauung und Hochzeitsfeier an einem Veranstaltungsort, verabschieden sich nach der Agabe die Gäste, die nur zum Sektempfang geladen sind und die Hochzeitsgesellschaft begibt sich zur festlich dekorierten Tafel. Andernfalls geht es für Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft vom Ort der Trauung weiter zur Festlocation.

    Hat das Brautpaar nach der Trauung einen Termin im Fotostudio, erwarten die Gäste an der Location weitere Erfrischungen. Je nach Tageszeit dürfen Kaffee und Kuchen gereicht werden. Egal wie lange das Fotoshooting dauert: Die Tafel wird erst eröffnet, wenn das Brautpaar anwesend ist.

    Nach dem Hochzeitsessen oder zur Überbrückung der Wartezeit zwischen den Gängen halten der Brautvater und die Trauzeuen üblicherweise Tischreden. Hochzeitsspiele lockern die Feierlichkeiten auf und brechen das Eis zwischen Gästen, die einander noch nicht so gut kennen. Nach dem Dessert und der letzten Rede eröffnet das Brautpaar die Tanzfläche mit dem Hochzeitstanz. Wann ihr die Hochzeitstorte anschneidet, bleibt euch überlassen! Schaut euch unsere Beiträge zu den einzelnen Themen an, um Details zu erfahren!

  • Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung leicht gemacht

    So ein Hochzeitstag ist ganz schön aufregend: Alles soll perfekt sein, Brautpaar und Hochzeitsgäste sollen sich rundherum wohl fühlen und sich noch lange an eine wunderschöne Feier erinnern. Organisiert eure Hochzeit daher sorgfältig und geht durchdacht an die Dinge heran. Gute Vorausplanung, klare Organisation und ein gut strukturierter Plan für euren großen Tag legen den Grundstein dafür, dass euer Hochzeitsfest abläuft wie am Schnürchen.

    Brautpaar

    Hochzeitsbudget und Gästeliste

    Bevor Ihr mit den Details der Hochzeitsplanung beginnt, verschafft euch Klarheit darüber, wie ihr euch euren großen Tag überhaupt vorstellt, wen ihr dabei haben wollt und was ihr für eure Hochzeit ausgeben wollt. Wie eure Feier aussehen wird, wird nämlich vor allem von der Höhe eures Hochzeitsbudgets und der Anzahl der eingeladenen Hochzeitsgäste bestimmt – und von eurer Kreativität, eurem Einfallsreichtum und eurem Planungsgeschick! Die Länge der Gästeliste hat sogar einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahl eurer Location: Erst wenn ihr wisst, wie viele Leute dort Platz finden müssen, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Und erst wenn ihr wisst, wie viel ihr ausgeben könnt und eine Vorstellung von den Preisen der einzelnen Posten habt, könnt ihr den Rahmen eurer Feier festlegen.

    Hochzeitsplanung für Einsteiger

    Eine Mindmap hilft euch dabei, alle Planungsbereiche auf ein (seeehr großes) Blatt Papier zu bringen. Stellt euch als erstes folgende Fragen:

    Hochzeitsplanung
    ~ Wann wollt ihr heiraten?
    ~ Wer wird eingeladen?
    ~ Wie hoch ist euer Budget?
    ~ Wo wollt ihr heiraten?
    ~ Wie wollt ihr heiraten?


    Überlegt euch danach, welche Dienstleister ihr für eure Hochzeit in Anspruch nehmen wollt und in welchem Umfang.  Das brautinfo-Team hat die wichtigsten Punkte, die es bei der Organisation einer gelungenen Hochzeit zu berücksichtigen gilt, in Form von Checklisten für euch aufbereitet.

    Die TRAU DICH Checklisten für eure Hochzeitsplanung helfen euch, einen roten Faden durch eure Hochzeit zu ziehen, alles Wichtige im Auge zu behalten und gelassen und stressfrei zu planen.


    Denn jetzt geht es daran, jede Menge Ideen und Informationen zu sammeln und übersichtlich aufzuarbeiten.

    Das Herzstück: Dein Hochzeitskleid

    Gib dir genug Zeit, dein Traumhochzeitskleid zu bestellen. Wenn du dir ein maßgeschneidertes Kleid wünscht, solltest du mindestens sechs Monate zum anprobieren, schneidern und ändern einplanen. Dann kannst du sicher gehen, dass deine Designerin oder dein Brautmodeausstatter Zeit hat, all deine Wünsche und Vorstellungen umzusetzen.

    Gut kommunizieren

    Bittet Freunde und Verwandte, kleine Aufgaben am Hochzeitstag selbst zu übernehmen. Stimmt bereits im Voraus Termine mit Verwandten und engen Freunden, die ihr auf jeden Fall dabei haben wollt, ab. Besprecht und plant den Ablauf der Hochzeit gemeinsam und in Ruhe. Bei der Trauung ist es essentiell, dass alle Beteiligten wissen, welche Aufgabe sie erfüllen sollen. Macht die wichtigsten Personen wie die Schwiegereltern, die Trauzeugen und alle Personen, die zum reibungslosen Ablauf der Feierlichkeit notwendig sind, schon in der Planungsphase miteinander bekannt. Haltet den genauen Ablauf der Hochzeitsfeier schriftlich fest, damit sich jeder damit vertraut machen kann.

    Ein Rat am Rande – sollte euch die  Hochzeitsorganisation einfach überwältigen, dann zieht es in Betracht, einen Wedding Planner zu engagieren, der all die kleinen Details für euch in Ordnung bringt.

    Drei Hochzeitsplanungs-Basic-Tipps von der Expertin:

    1. Organisiere gut! Beginne rechtzeitig, dein Hochzeitsfest zu planen – speziell, wenn du dir eine besondere Hochzeitsfeier wünschst.

    2. Bitte eine Vertrauensperson, dir während des Festes die Organisation abzunehmen und darauf zu achten, dass niemand bei deiner Hochzeit Drama spielt.

    3. Doch das Allerwichtigste ist, den richtigen Partner zu wählen!!!

    Ing. Ursula Effenberger, Veranstalterin der TRAU DICH, Österreichs größter Hochzeitsmesse