Schlagwort: Hochzeit

  • Hochzeitsbräuche – Hochzeitsspiele

    Hochzeitsbräuche – Hochzeitsspiele

    Hochzeitsbräuche – Die Hochzeitsspiele

    Seit jeher ist es üblich, die Hochzeitsgesellschaft mit speziellen Hochzeitsspielen zu unterhalten. Und auch heute noch sind sie geeignete Mittel, die Gäste vor, während und nach dem Hochzeitsfest bestens zu unterhalten. Sprecht euch mit dem Hochzeitslader (oder den Hochzeitsmusikern) ab. Er hat bestimmt ein paar gute Spiele parat, damit eure Hochzeitsfeier zu einem gelungenem Event wird!

    Hochzeitsspiel Baumsägen

    Brautaufwecken

    Der Hochzeitstag wird vielfach mit dem „Brautaufwecken“ eingeleitet. Die Burschen vom Ort kommen in den frühen Morgenstunden vor das Haus der Braut, um sie mit Böllerschüssen aufzuwecken. Dann wird sie von Freundinnen und den „Kranzldamen“ angekleidet.

    Das „Brautbegehren“

    Beim „Brautbegehren“ holt der Brautführer die Braut aus dem Elternhaus ab. Oft wird ihm dabei eine „falsche Braut“ angeboten. Viele lustige Sprüche begleiten diesen Vorgang. Im Anschluss daran wird den Hochzeitsgästen ein reichliches Frühstück gereicht. Früher fand es für die Angehörigen der Braut und des Bräutigams getrennt statt. Man traf sich erst wieder beim anschließenden Kirchgang.

    Das „Pfiaten“

    Der Kirchgang beginnt mit dem Verabschieden der Braut vom Elternhaus, dem sogenannten „Pfiaten“. Dabei hat sich die Braut früher vor ihren Eltern hingekniet und ihnen für erwiesene Wohltaten gedankt und gleichzeitig den Segen der Eltern erbeten.

    Im Wechselgebiet ist das „Brautausbitten“ üblich, wobei der Hochzeitslader im Namen der Braut bei den Eltern Abschied nimmt. Dann stellt er den Hochzeitszug zur Kirche zusammen. Den Hochzeitsgästen voran geht die Musik.

    Das „Fürziehen oder Absperren“

    Am Weg zur Kirche wird nicht selten das „Absperren“ durchgeführt. Dieses Wegabsperren mit einem Strick geht zurück auf die „Brautmaut“ (siehe: Hochzeiten in der Renaissance) und ist im ganzen Lande unter verschiedenen Namen üblich.

    Während die „Brautmaut“ in uralten Zeiten nur für die dorffremden Bräute üblich war, wird das „Absperren“ heute auch innerhalb des Dorfes durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wird auch entsprechend „vermacht“, dabei werden Begebenheiten des Brautpaares aus ihrer Jugendzeit zum Vergnügen der Hochzeitsgesellschaft zum Besten gegeben.

    Das Überwinden des letzten Hindernisses besteht aus einer Spende an die Dorfburschen und -mädchen, aus deren Gemeinschaft das junge Paar nun ausscheidet. Im Gegenzug zur Spende reichen die jungen Leute den Hochzeitsgästen oft Wein. Erst wenn der letzte Hochzeitsgast davon getrunken hat, wird die Sperre aufgelöst.

    Das „Gatthhihosenlaufen“

    In einigen Flachgauer Orten findet auch heute noch manchmal ein Hochzeitslaufen statt. Dabei laufen die jungen ledigen Burschen der Hochzeitsgesellschaft nur mit der Unterhose (Gattihose) bekleidet, um die Wette. Der Hochzeitslader reicht den Läufern vor dem Start ein Glas Wein, gibt anschließend das Startzeichen und fungiert obendrein als Schiedsrichter.

    Das „Brautstehlen“ oder die „Brautentführung“

    In manchen Gegenden Österreichs ist die Tradition des „Brautstehlens“ noch immer sehr beliebt. Die Braut wird in ein Wirtshaus entführt, wo auf Kosten des Bräutigams kräftig gezecht wird. Im Anschluss daran geht es zum Hochzeitshaus, wo die Tür verschlossen ist. Oft steht vor dem Tor ein Tisch oder Sessel mit Brot, einem Glas Wasser (als Mahnung zur Sparsamkeit) und einem Besen. Die Hochzeitsgäste beobachten nun, wonach der Bräutigam zuerst greift. Manches Mal muss diese Zeremonie des Einlasses auch mit vielen Vierzeilern vom Brautlader erzwungen werden. Ab und zu tritt auch ein vermummtes Paar auf, welches ein angeblich uneheliches Kind (Puppe) vorweist. Auch diese Hindernisse müssen durch das Brautpaar mittels einer Spende überwunden werden.

    Im Burgenland und im Weinviertel wird an der Schwelle ein Blumentopf bzw. Teller zerbrochen. Die Braut muss die Scherben wegkehren und wird genau dabei beobachtet, ob sie „das Glück ins Haus hineinkehrt“.

  • Trauungszeremonie -Hochzeitsbräuche

    Trauungszeremonie -Hochzeitsbräuche

    Hochzeitsbräuche für die Trauungszeremonie

    Streng geheim: Das Hochzeitskleid

    In Österreich hat sich der schöne Brauch erhalten, dass die Braut ihr Hochzeitskleid dem Bräutigam bis zum großen Augenblick der Begegnung vor dem Altar vorenthält. Um so größer ist dann die Neugierde, Freude und Überraschung, wenn die Braut in ihrer umwerfend schöne Robe erscheint. Hartnäckig hält sich auch der Aberglaube, es bringt Unglück, wenn der Brautigam das Brautkleid vor der Trauung sieht.

     

    das blaue Strumpfband der Braut

    Etwas „Altes-Neues-Blaues-Geliehenes“

    Es ist üblich, dass die Braut am Tag ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Blaues und etwas Geliehenes trägt. Die Überlieferung besagt, dass ihr dadurch viel Glück und eine sonnige Zukunft sicher sind.

    Das Streuen von Blumen

    Einer der schönsten Bräuche, den wir aus alten  Überlieferungen kennen, ist das Blumenstreuen. Dem Brautpaar soll durch das Streuen reicher Kindersegen beschert werden und den steinigen und beschwerlichen Weg der Ehe ebnen.

    Das Werfen von Reis

    Ähnlich wie das Blumenstreuen dient das Werfen von Reis der Bitte um Fruchtbarkeit für das Brautpaar. Diese Sitte stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum.

    Das Hochzeitsspalier

    Oft schreiten Brautpaare beim Verlassen der Kirche durch ein Spalier der Gäste und Freunde, die versuchen, das Paar am Durchlaufen zu hindern. Dahinter steckt die gemeinsame Überwindung von Stolpersteinen in der Ehe.

    Den Weg versperren

    Den Weg versperren ist ein in ländlichen Gegenden noch immer üblicher Brauch. Beim Verlassen der Kirche wird dem Brautpaar, meist von Kindern oder Burschen durch Bänder oder Schnüre der Weg versperrt. Sie müssen sich dann mit Geld, Wein oder Süßigkeiten den Weg in die Ehe freikaufen.

    Brautstrauß werfen

    Einer der Höhepunkte, weil von vielen unverheirateten Mädchen herbeigesehnter Moment der Hochzeitsfeier ist das Werfen des Brautstraußes. Die Braut dreht den unverheirateten Mädchen den Rücken zu und wirft den Brautstrauß hoch in die Luft. Diejenige, die ihn fängt, soll die nächste Braut sein.

    Strumpfband werfen

    Anschließend an das Werfen des Brautstraußes folgt ein sehr beliebter Brauch: das Werfen des Strumpfbandes. Diesmal sind es aber die unverheirateten Männer, die versuchen müssen, das von der Braut geworfene Strumpfband zu fangen. Der glückliche Fänger soll der nächste Bräutigam sein.

  • Bräuche in der Verlobungszeit

    Bräuche in der Verlobungszeit

    Bräuche in der Verlobungszeit

    Um die Hand anhalten

    Heute ist es nicht mehr üblich, dass der Bräutigam bei den Eltern der Braut formell  um die Hand ihrer Tochter anhält. Es gehört jedoch zum guten Ton, die zukünftigen Schwiegereltern bei einem netten Zusammensein als Erstes von der Verlobung zu erzählen und um ihren Segen zu bitten. Ebenso findet das Versprechen des zukünftigen Schwiegersohnes immer für ihr „kleines Mädchen“ da zu sein, bei den meisten Brauteltern großen Anklang. Lest dazu mehr in den brautinfo-Tipps zum Hochzeitsantrag.

    Verliebtes Paar in der Wiese 

    Verlobungsparty

    Eine Verlobungsparty findet in der Regel zeitnah zum Hochzeitsantrag statt.  Sollten die Eltern von Braut und Bräutigam einander noch nicht kennen, ist die Verlobungsparty eine ideale Gelegenheit, die Familien einander vorzustellen. Die Stimmung bei der Hochzeit ist wesentlich entspannter, wenn die Mehrzahl der Gäste einander bereits kennt und sich zwanglos durchmischt.

     

    Brautgroschen sammeln

    Der Fleiß und die Sparsamkeit seiner Braut waren für den Bräutigam die Garantie für eine treue Ehefrau. Auch heute noch sammeln junge Mädchen jahrelang Centmünzen, um mit den „Brautgroschen“ ihre Brautschuhe zu bezahlen.

  • Hochzeitsbräuche – Hochzeitstraditionen

    BRAUCHTUM & HOCHZEITSSPIELE
    Rund um die Ehe gibt es jede Menge Bräuche, Traditionen und Aberglauben. Bräuche prägten seit jeher die Art und Weise der Eheschließung, sei es aus Aberglaube oder dem Hochhalten alter Überlieferungen. Hochzeitsbräuchen kommt heute oft keine tiefere Bedeutung mehr zu, gerne werden sie in Stadt und Land zur Auflockerung der Hochzeitsfeier verwendet. Geboren aus dem Streben, böse Geister zu vertreiben, gehört etwa ein Polterabend oder Junggesellenabschied zur Hochzeit einfach mit dazu. Wir bringen euch hier die historischen Hintergründe des Heiratens näher und geben euch Anregungen, wie ihr Bräuche, Traditionen und Spiele in euer Hochzeitsfest einfließen lassen könnt.

    Bald ist es soweit!



    Lasst es krachen ihr Junggesellen und -gesellinnen!

    Erfülltes Liebesleben, Eheglück und Harmonie … einige bei uns nicht ganz so bekannte Bräuche!

    Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag: Jubiläen und ihre Bedeutung.

    So unterhaltet ihr eure Gäste während ihr selbst anderes zu tun habt!

     

    Mit diesen Spielen brecht ihr das Eis und sorgt für super Stimmung!

     

    Von Anfang an führt der Hochzeitslader Regie.


    Mit diesen Spielen haben eure kleinen Gäste richtig viel Spaß!

     

    Anregungen, damit die Trauung nicht aus dem Rahmen fällt.

    Wer mit wem … wie es sein soll und es sich gehört!

    Eine Brautparty stimmt die Braut und ihre Mädelsrunde auf die Hochzeit ein!

    Traditionen für ein wundervolles Hochzeitsfest.


    Nach der Hochzeitsfeier geht es lustig weiter…

    Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde … oder etwa doch nicht?

    Baumsägen und andere Hochzeitsspiele aus dem Brauchtum.

    HOCHZEITSMUSEM: HISTORISCHES & TRADITIONEN

    Es war nicht immer so, dass die Liebe die Basis für die Heirat bedeutete. Bis ins letzte Jahrhundert hinein waren es finanzielle und wirtschaftliche Gründe, die die Menschen zur Heirat bewegten. Oft wurde die Hochzeit schon von den Eltern beschlossen. Heute ist das Wichtigste, dass zwei Menschen in Liebe zueinander stehen und ihre Leben miteinander in Einklang bringen können. Blickt mit uns zurück in die Vergangenheit und erlebt, wie sich Hochzeitsfeste und Eheschließungen im Wandel Zeit verändert haben.

    Damals war heiraten super trendy


    Traurige Zeiten für alle Ehefrauen


    Tanzen und Musik werden fixer Bestandteil der Hochzeitsfeierlichkeiten

    Viele heutige Hochzeitsbräuche entstanden in dieser Epoche

    Sehenswertes zur Historie von Hochzeit, Liebe & Eros. Und eine wahre Fundgrube für Liebhaber

  • Hochzeitsbräuche – Hochzeitsstreiche

    Hochzeitsbräuche – Hochzeitsstreiche

    Hochzeitsstreiche – Wohnung verwüsten & Co

    Das Verwüsten der Wohnung ist ein bei Freunden des Brautpaares beliebter Hochzeitsstreich. Übertreibt es nicht, ein Hochzeitstag ist eine großartiges Erlebnis, das für das Brautpaar nicht mit Ärger, sondern in Heiterkeit ausklingen soll. Man kennt Geschichten, wo das gesamte Geschirr der Brautleute beschmutzt, die Schränke vollständig ausgeräumt und die Sachen in der ganzen Wohnung verteilt wurden. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass das Bett vollkommen zerlegt, die Haustüre verbarrikadiert oder die Toilette zugepflanzt wurde. Muss nicht sein. Wir haben einige lustige, aber harmlose Hochzeitsstreiche für euch zusammengestellt.

    Luftballons als Hochzeitsstreich

    Hochzeitsstreich Nr. 01: Hindernislauf

    Definitiv der Beliebteste unter den Hochzeitsstreichen. Öffnet das Brautpaar beim Heimkommen die Wohnungstür, ist das traute Heim bereits bewohnt: Die Wohnung ist mit Luftballons, Wasserbomben – oder Pfandflaschen gefüllt.  Da hat das Brautpaar einiges zu tun, bis der Weg ins Ehebett frei ist!

    Mondfinsternis

    Schraubt alle Glühlampen aus ihren Fassungen. Schaltet das Brautpaar das Licht ein passiert – Nichts! Die Stimmung wird dadurch sehr romantisch, denn ihr habt hilfreicherweise Kerzen und Zündhölzer zurecht gelegt.

    Flüsterbett

    Macht es dem Brautpaar im Ehebett so richtig gemütlich. Füllt Reis oder Trockenerbsen zwischen Matratze und Spannbetttuch oder bringt kleine Glöckchen am Lattenrost an. Jegliche Aktivität im Ehebett zieht so eine unerwünschte Veränderung der Geräuschkulisse nach sich.

    Die große Mauer

    Telefonbücher sind mittlerweile beinahe obsolet, zum Zumauern der Tür ins Schlafzimmer sind sie allerdings bestens geeignet!

    Wecker in der Hochzeitsnacht

    Guten Morgen!

    Sammelt im Bekanntenkreis alle Wecker ein, stellt sie im 20-Minuten-Rhythmus und versteckt sie im Schlafzimmer des Brautpaares – die beiden werden kein Auge zumachen. Aber das soll man in der Hochzeitsnacht ja auch gar nicht …

    Blumenbeet im Waschbecken

    Legt das Waschbecken sorgfältig mit Folie aus, füllt Erde hinein und bepflanzt es mit schönen Blumen. Hände weg von der Toilette!

    Schnitzeljagd

    Sperrt das Schlafzimmer zu und hängt einen Zettel mit einem Hinweis an die Tür. Eine ganze Kette von Hinweisen führt schlussendlich zum Versteck.

    Frostiger Schlüssel

    Werft den Schlüssel in einen Tiefkühlbeutel mit Wasser und friert das Ganze im Tiefkühlfach des Brautpaares ein. Ein Hinweis an der Schlafzimmertür mit „Schaut mal ins Gefrierfach“ wäre bei diesem Streich angebracht.

    Salzsstreuer für den Hochzeitsstreich

    Verhexte Küche

    Füllt Salz in die Zuckerdose und Zucker in den Salzstreuer, kocht alle Eier und legt sie in den Karton zurück, vertauscht die Etiketten an Konservendosen und tut zur Entschädigung für all die Streiche was Gutes: Stellt ein paar leckere Speisen oder Getränke, die das Brautpaar gerne isst oder trinkt in den Kühlschrank!

    Ruhige Hochzeitsnacht: Dem Wohnung verwüsten ausweichen

    Das Brautpaar kann Überraschungen und Störungen von der Hochzeitsnacht in den nächsten Tag verlagern, wenn es diese in einem Hotel verbringt. Doch sollte dieser Ort absolut geheim gehalten werden, um nicht wieder eine Überraschung zu erleben!

  • Hochzeitslisten – Hochzeitsgeschenke

    Hochzeitsgeschenke – Hochzeitslisten und Wunschgeschenke

    Vier Standmixer, drei Vasen aus Muranoglas, zwei Topf- und Pfannensets und viele weitere mehr oder weniger erwünschte Hochzeitsgeschenke auf dem Gabentisch – dieses Szenario gehört schon lange der Vergangenheit an. Mit einer Hochzeitsliste wissen Verwandte und Freunde, was ihr euch wünscht. Die Gäste können sich bequem das passende Geschenk aussuchen und ihr wiederum könnt euch über jedes Wunschgeschenk freuen. Doch was tun, wenn der gemeinsame Haushalt bereits gut ausgestattet ist, aber das Hochzeitsbudget schmal ist?

    Zögert nicht, eure Hochzeitsgäste zu bitten, euch Geldgeschenke zu machen. Es ist heute durchaus üblich, dass das Brautpaar mit einem netten Gedicht in den Hochzeitseinladungen um eine finanzielle Beteiligung an Hochzeitsfest oder Hochzeitsreise bittet. Seid ihr finanziell gut ausgestattet und wünscht ihr euch etwas Besonderes? Gebt euren Hochzeitsgästen die Gelegenheit, etwas zu schenken von dem sie wissen, dass ihr es mögt und wertschätzen werdet. Beauftragt einen Handwerker oder Künstler damit, etwas anzufertigen, das ihr ein Leben lang verwenden könnt. Lest in unseren Tipps zum Schenken und Beschenken über Geschenke, die Freude machen!

    Liebevolle und aufmerksame Hochzeitsgeschenke – darüber freut sich jedes Brautpaar!

    Schenken macht glücklich – die Beschenkten, aber auch die, die verschenken!

     

    Geldgeschenke zum Hochzeitsfest – wie viel Geld ist angemessen?

    Gabentisch füllen bequem vom Sofa aus: Die Online Hochzeitsliste!

    Hochzeitsgeschenk andersrum: Das Brautpaar sagt „Danke, dass ihr mit uns feiert!“

  • Polterabend – Junggesellenabschied

    Polterabend – Junggesellenabschied

    Hochzeitsbräuche – Der Polterabend

    Am Polterabend sollten in der Vergangenheit böse Geister durch den Lärm, den das Zerschlagen von Geschirr macht, verjagt werden. Heute wird das Poltern als Abschiedsfeier mit Freunden vom Junggesellenleben betrachtet und daher auch Junggesellenabschied genannt. Dabei wird in der Regel auch kein Porzellan mehr zerschlagen, obwohl es ja immer noch heißt: „Scherben bringen Glück!“

    Spaß am Polterabend

    Junggesellenabschied – Adieu Singelleben!

    Die Trauzeugen und der beste Freund des Bräutigams, bzw. die beste Freundin der Braut versammeln den jeweiligen Freundeskreis zu einem ausgelassenen Abend, um vom ungebundenen Leben als Single Abschied zu nehmen.  JunggesellInnen lassen es gerne richtig krachen. Liebe Trauzeugen, liebe Brautjungfern: Organisiert für eure(n) Freund(in) einen würdigen Abschied in die Ehe! Wertet den klassischen Streifzug durch Kneipen und Bars mit Herausforderungen und Aufgaben für den Noch-Junggesellen auf oder veranstaltet eine Rätselrallye. Die Aufgaben und Spiele müssen aber unbedingt zu Charakter und Humor von Braut bzw. Bräutigam passen, der Abend soll schließlich allen Beteiligten Spaß machen.

    Unternehmungen am Polterabend

    Traditionell findet der Polterabend oder Junggesellenabschied am Abend vor der Hochzeit statt. Es hat sich allerdings bewährt, bereits zwei bis sechs Wochen vor der Hochzeit zu poltern, schließlich soll das Brautpaar am Tag der Hochzeit frisch und erholt aussehen und die Feier unbeeinträchtigt von Kater und Kopfweh genießen. Finanziert wird der Polterabend größtenteils durch den Erlös aus den Spielchen und dem Verkauf von Klopfern oder ähnlichem, der Bauchladen wird durch die Freunde des Junggesellen bestückt. Je Polterabend T-Shirt ist mit etwa 15 bis 20 Euro zu rechnen. Wer für Junggesellenabschiede zu Hause oder im eigenen Garten als „Abschiedsgeschenk“ einen Stripper oder eine Stripperin engagieren will, ist mit etwa 200 Euro dabei.  Reicht ein einziger Abend nicht, um vom Junggesellenleben Abschied zu nehmen, lässt sich das Poltern  auch ausdehnen:  Wie wäre es etwa mit einem Campingausflug mit Canyoning oder einem lässigen Partyurlaub?

    Historisches: Der „Heanatanz“

    Der „Heanatanz“ (Hühnertanz) wird vor der Hochzeit im Hause der Braut abgehalten. Zu diesem Vergnügen finden sich Freunde und Freundinnen der Braut und deren Angehörige ein, welche ihr „besseres G`wandt angelegt“ haben, um den Abschied des Mädchens von der Freiheit und vom Elternhaus zu feiern.

    Es ist eine Art Polterabend, bei dem mit launigen Einlagen, Trinksprüchen, Pfänderspielen und Tanz oft recht ausgiebig gefeiert wird. Der Bräutigam bleibt bei dieser Gelegenheit schön brav zu Hause. Der Ausdruck „Heanatanz“ kommt wahrscheinlich davon, dass früher die Hühner bei dieser Veranstaltung in die Stubn gelassen wurden um der Braut Fruchtbarkeit zu wünschen. In Amerika wird der Junggesellinnenabschied noch heute oft „hens party“ genannt.

  • Hochzeitsbrauch – Hochzeitszug

    Hochzeitsbrauch – Hochzeitszug

    Hochzeitsbräuche – Der Hochzeitszug

    In ländlichen Gebieten überwacht oft der Hochzeitslader den reibungslosen Ablauf  des Hochzeitgszuges. Habt ihr keinen Hochzeitslader, dann betraut einen Verwandten damit, den Hochzeitszug zu formieren. Denn es ist nichts störender, als wenn alle wild durcheinanderlaufen. Betraut aber nicht eure Eltern mit dieser Aufgabe, denn diese sind mit Hauptbeteiligte der Hochzeitsfeier.

    Hochzeitsauto

    Reihenfolge auf dem Weg zur Kirche

    1. Die Trauzeugen und Brautjungfern
    2. Eltern des Bräutigams, Brautmutter
    3. Die restlichen Familienmitglieder – in der Reihenfolge des Verwandtschaftsgrades
    4. Freunde

    Einzug in die Kirche

    Üblicherweise wird zuerst der Bräutigam von seiner Mutter oder seinem Trauzeugen zum Traualtar geleitet. Danach nehmen die Hochzeitsgäste in den Sitzreihen Platz. Beachtet, dass die erste Reihe den Eltern und nahen Verwandten (Großeltern, Tanten, etc.) vorbehalten sein soll. Die Trauzeugen warten seitlich, bis zuletzt die Braut mit dem Brautvater die Kirche betritt und an die linke Seite des Bräutigams geleitet wird.  Ein hübsches Bild bieten auch Kinder oder Blumenmädchen, die vor der Braut hergehen, am Altar jedoch sofort zur Seite gehen sollten. Nun nehmen auch Trauzeugen rechts und links hinter dem Brautpaar Aufstellung.

    1. Bräutigam (geht rechts) und seine Mutter oder ein Trauzeuge
    2. Brautmutter und Vater des Bräutigams oder ein Trauzeuge
    3. Nahe Verwandte
    4. Alle anderen Gäste
    5. Blumenkinder
    6. Brautjungfern
    7. Braut (geht links) und Brautvater
      Beim Altar stehen Bräutigam rechts und die Braut links

    Beim Verlassen der Kirche

    Beim Verlassen der Kirche gehen zwei Blumenkinder voran, die den Weg mit Blüten bestreuen. Achtung! Die Braut geht jetzt zur Rechten des Bräutigams. Vergesst nicht, zwei Brautjungfern zu nominieren, die der Braut bei den Gratulationen die Blumen abnehmen.

    1. Blumenkinder
    2. Das Brautpaar
    3. Brautjungfern
    4. Eltern des Brautpaares
    5. Trauzeugen mit Partnern
    6. Der Rest der Hochzeitsgesellschaft

    Die Fahrt zur Tafel

    1. Das Auto des Brautpaares mit Chauffeur
    2. Die Eltern der Braut
    3. Die Eltern des Bräutigams
    4. Die Trauzeugen und Brautjungfern
    5. Nahe Verwandte
    6. Die restliche Hochzeitsgesellschaft
  • Hochzeitsplanung und Hochzeitsorganisation

    TIPPS ZUR HOCHZEITSORGANISATION & HOCHZEITSPLANUNG

    Jedes Brautpaar wünscht sich einen absolut traumhaften und perfekten Hochzeitstag, den sprichwörtlich „schönsten Tag im Leben“. Es ist sicher keine Überraschung für euch, dass es bei der Planung der Hochzeit gilt, unzählige  Entscheidungen zu treffen. Die meisten Paare brauchen etwa sechs bis achtzehn Monate, um ihre Hochzeit zu planen. Die meiste Zeit wird dafür aufgewendet, einen passenden Veranstaltungsort zu finden, das perfekte Brautkleid auszusuchen, einen tollen Fotografen auszuwählen und sich zu überlegen, in welchem Stil das Hochzeitsfest abgehalten werden soll.

    Ehe ihr euch Hals über Kopf in die hektische Welt der Hochzeitsplanung werft, nehmt euch Zeit das große Ganze zu betrachten. So könnt ihr die gröbsten Planungsfehler rund um Hochzeitsbudget, Gästeliste, … vermeiden und alles ganz entspannt und ruhig angehen. Wir begleiten euch mit unseren Tipps rund ums Planen und Organisieren bei eurem ersten Schritt in die Welt der Hochzeitsplanung: Los geht’s!

    Hier sind die Hochzeitstrends 2023 – was bleibt? Was ist neu?

    Must haves für die Hochzeit 2023 –
    Was ist neu? Was sollte dabei sein?

    Tagsüber Hochzeit zu feiern hat was – auch wenn die Traumlocation abends noch zu haben ist.

    Formvollendet und mit Stil vorgebracht ist ein gelungener Hochzeitsantrag einfach nur Romantik pur!

    Die Basics für die Planung eures Fests: Hochzeitsvorbereitungen leicht gemacht!

    Die TRAU DICH bringt jede Menge Eindrücke. So macht ihr das Beste aus eurem Messebesuch!

    Feiert eure Verlobung im ganz großem Stil!

    Sobald ihr wisst, wie viel ihr für eure Hochzeit ausgeben könnt, kann es mit dem Planen losgehen!

    Stressige Momente sind völlig normal – so geht ihr damit um!

    Wenn das Hochzeitsbudget nicht so üppig ausfällt, steht einer traumhaften Hochzeit trotzdem nichts im Weg!

    … Dinge, die den Hochzeitstag perfekt machen, über die aber kaum jemand spricht

    Häufige Fehler bei der Hochzeit- und wie ihr sie vermeidet!

     

    Die 12-Monats-Checkliste für den Bräutigam: Was, wann in der Hochzeitsplanung zu tun ist.

    Brautpaar, Brauteltern, Hochzeitsgäste … wer finanziert das Hochzeitsbudget?

    So bleibt ihr eurem Hochzeitsbudget treu und gebt nicht mehr Geld aus, als ihr geplant habt.

    Details wie Polterabend, Brautjungfernkleider, Unterbringung der Gäste … wer zahlt wofür?

    Zu einer Hochzeit gehören zwei. So bringt sich der Bräutigam ein!

     

    Wer findet keinen Platz mehr auf der Gästeliste? Tipps, wie ihr die „Vielleichts“ verwaltet.

     

    Als Brautpaar steht ihr im Mittelpunkt der Aufmerk- samkeit – die Dosis des Rampenlichts bestimmt ihr!

    Wer ist zur Hochzeit eingeladen? Wer nicht? So bekommt ihr die Länge der Gästeliste unter Kontrolle.

    Das private Event vor dem großen Moment: Das Styling der Braut am Hochzeitstag.

     

    Mit den Mädels planen, lachen, relaxen, einfach beim Hochzeit organisieren viel Spaß haben!

    Von der Gästeliste zur Sitzordnung an der Hochzeitstafel.

    Mit diese Sitzordnung macht ihr eure Hochzeitsäste glücklich.

    Gästeliste, Sitzordnung und Hochzeitstafel:
    Das 1×1 der Hochzeitsetikette.

    Wie ihr eure Hochzeitsgäste an der Hochzeitstafel gruppiert.

    Mit zwölf Tipps zum perfekten Hochzeitsgast!

    Gönnt euch kleine Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen – erfahrt hier, wie.

    Trauzeugen – Bedeutung und Voraussetzungen. Welche Aufgaben übernimmt der Trauzeuge?

    Freundin, Vertraute, Ratgeber – eine Brautjungfer ist treue Helferin vor und während der Hochzeit.

    Essen, Trinken, Unterhaltung Was Kinder brauchen, um sich auf Eurer Hochzeit rundum wohl zu fühlen!

    Dos und Donts für den Einsatz von Social Media bei der Hochzeitsplanung.

    Was sagt die Hochzeitsetikette über das Engegennehmen von Glückwünschen?

    So vereinbart ihr eine traumhafte Hochzeit mit einem schlanken Budget!

     

    Eine Brautparty stimmt die Braut und ihre Mädelsrunde auf die Hochzeit ein!

    Wer im Ausland heiratet und danach in Österreich als verheiratet gelten möchte, muss einiges beachten.

    Hüte dich vorm Hochzeitsmonster!


    „… mit Begleitung“ oder ohne Partner unter Paaren: So fühlen sich Single-Gäste auf eurer Hochzeit wohl!

    Heiße Krankenschwestern und sexy Cowboys, die unschuldigen Passanten an die Wäsche gehen!

    Blumenkinder: Träumst du davon, dass dir süße kleine Mädchen auf dem Weg zum Altar Rosenblüten streuen?

    Mit Kindern zu feiern ist nicht jedermanns Sache – Gästeliste ohne kleine Gäste?

    Dem geliebten Mensch an seiner Seite zu sagen wie sehr man ihn liebt, ist unbezahlbar.

    Trauzeuge sein – das bedeutet etwas mehr als das Kissen mit den Trauringen zu halten!

    „Smart Casual“ oder doch lieber „White Tie“? Der Dresscode zieht eure Hochzeitsgäste an.

    Guter Service muss belohnt werden – was ist angemessen und wer darf nicht vergessen werden?

    Heiraten in einem Sommertraum – Tipps zum Planen deiner Sommerhochzeit.

    Die Landschaft ist in Weiß gehüllt, was für eine traumhafte Kulisse für eure Hochzeit!

    Single zum Hochzeitsfest – nutzt unsere Strategien und das Feiern unter Paaren wird eine gelungene Party!

    Angehende Brautleute lassen es gern so richtig krachen – am Polterabend am liebsten mit ihren besten Freunden!

    Knipsen und umgehend Posten – nicht jedes Brautpaar will Star auf Facebook sein!

    Wir heiraten nochmal zu unserem Ehejubiläum!

     

     

    Macht euch hier schlau, wie ihr Schwung in eure Frühlingshochzeit bringt!

     

    Dresscode „Tracht“: Hier geht es beim Hochzeit Feiern fröhlich, lustig und locker zu!

     

    Heiraten im Herbst abseits aller Klischees: Farben, Dekeo, Trends, …

    Als Braut mit Babybauch ist deine bevorstehende Hochzeit ein Grund, erst recht vor Freude zu strahlen!

  • Hochzeitsfeierlichkeiten bei verschiedenen Konfessionen.

    Spiritueller Segen – Kirchliche Hochzeit und freie Trauung

    In manchen Kulturen reicht der Einzug der Braut ins Haus des Bräutigams aus, um eine Ehe zu begründen. Eine feierliche kirchliche Trauung ist in unserem Kulturkreis für viele Paare ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Hochzeitsfeierlichkeiten: An der Hand eines geliebten Menschen zum Altar zu schreiten, dort ein öffentliches Bekenntnis der Liebe und Zusammengehörigkeit vor der Gemeinde und vor Gott abzulegen und Segen für eine glückliche Verbindung zu erbitten, ist den meisten Konfessionen gemeinsam.

    Gehören die Ehepartner unterschiedlichen Konfessionen an, steht eine ökumenische Hochzeit am Beginn einer konfessionsverbindenden Ehe. Manchen Hochzeitspaaren ist eine kirchliche Trauung durch Vorehen oder andere Hindernisse generell verwehrt. Auf eine wunderschöne Trauungszeremonie mit spirituellem Charakter braucht trotzdem kein Brautpaar zu verzichten, die freie Trauung bietet eine gute Alternative zu Kirche und Tempel. Betrachtet mit uns das Thema Hochzeitszeremonien und Eheschließung aus dem Blickwinkel verschiedener Konfessionen.

    „ER hat Liebe & Barmherzig- keit zwischen euch gesetzt“: Kurze Zeremonie, doch emotional sehr bedeutend.

    „Ja, ich will!“: Vor Gott und den Menschen, die euch lieb und teuer sind, den Bund fürs Leben schließen.

    Gegenseitige Hingabe: „Die Liebe des Christus für die Kirche ist das Vorbild für die Liebe von Mann und Frau.“

    Gottes Segen für Treue, gegenseitige Achtung und Liebe, ein Leben lang, „in guten und in bösen Tagen“.

    Kontinuität: „Biblische, historische, mystische und rechtliche Fäden in der Ehe zu einem Bild gewebt.“

    „Die Ehe nimmt teil an der Liebe Gottes zu den Menschen und zu seinerr Schöpfung. Gott ist Liebe.“

    „Sanskara – Eindruck“: Bunte Kleider, farbenfroher Schmuck, ein rauschendes Fest über mehrere Tage.

    Respekt voreinander: „Sinn des gemeinsamen Lebens ist es, Glück aufzubauen und dieses Glück zu festigen.“

    „Nichts zu verbergen“: Heiraten, wie Gott uns geschaffen hat gleich Adam und Eva im Paradies.

    „Füreinander bestimmt“: Sich feierlich zueinander bekennen – ohne Grenzen durch Konfessionen.