Schlagwort: Geschichte

  • Hochzeitstorte im Wandel der Zeit

    Hochzeitstorte im Wandel der Zeit

    Traditionen rund um die Hochzeitstorte

    Rund um die Hochzeitstorte ranken sich viele Mythen, Bräuche und Symbole. Wurde im alten Rom noch ein trockener Mandelkuchen über den Köpfen des Brautpaars zerbröselt, um den beiden Reichtum und Wohlstand ins Leben zu wünschen, krönen heute meist saftige Cupcakes und mehrstöckige Tortenträume das Hochzeitsbuffet.

    HochzeitstortenHoch hinaus – mehrstöckige Hochzeitstorten

    Die Idee, Torte über Torte zu stapeln kommt aus England: Dort brachten ursprünglich die Hochzeitsgäste Kuchen zur Feier mit, die übereinandergestapelt wurden.  Je höher der Turm, desto angesehener war das Brautpaar.  Auch wenn der Tortenturm im 21. Jahrhundert vom Konditor kreiert wird, hält sich der Brauch, dass sich das Brautpaar über die Torte hinweg küssen muss, ohne den Turm zu berühren – oder als Hochzeitshoppala zum Einsturz zu bringen. Der Kuss soll übrigens nicht nur Glück und Wohlstand, sondern auch einen reichen Kindersegen bringen.

    Hochzeits-Highlight: Das Anschneiden der Torte

    Angeschnitten wird die Hochzeitstorte traditionell von Braut und Bräutigam gemeinsam.  Der Partner, der seine Hand über die des anderen legt, übernimmt dem Brauch nach auch während der Ehe die Führung.  Zum Tortenmesser müssen die beiden selbst greifen, denn derjenige der das Messer überreicht, wird von Unglück heimgesucht. Als Beweis , immer füreinander zu sorgen, füttert sich das Brautpaar gegenseitig mit dem ersten Tortenstück – die Reihenfolge, in der die ersten Bissen verzehrt werden, wurde bisher noch nicht mit einem Orakel über den Verlauf der Ehe belegt.  Allerdings kursiert der Aberglaube, dass die oberste Etage nicht am Hochzeitstag gegessen werden darf, da dem Paar sonst Unglück droht. Kann vermieden werden, wenn die Torte erst nach Mitternacht angeschnitten wird.

    Der richtige Zeitpunkt

    Für den Fluss der Feier ist das Anschneiden der Torte zu Mitternacht jedoch oft ungünstig. Der Partystimmung auf der Tanzfläche wird durch die Unterbrechung eher ein Dämpfer versetzt. Und Gäste, die eigentlich gern früher los wollen oder müssen, versäumen das Highlight des Hochzeitsbuffets. Die Torte zum Dessert zu verteilen, stellt darüber hinaus sicher, dass jeder Gast wenigstens ein kleines Stückerl davon verzehrt. Das bringt nämlich Glück. Reicht ihr eure Hochzeitstorte bereits nachmittags zum Kaffee, rechnet damit, dass eure Hochzeitsgäste mehr als die schmale Anstandsschnitte genießen und schlagt beim Bestellen der Torte 50 % der Gästezahl auf.

    Give-Away Extra

    Die oberste Schicht eures Tortentraums könnten die Abergläubischen unter euch am nächsten Tag zum Brunch reichen oder einfrieren und nach der Rückkehr aus dem Honeymoon, am Kennenlerntag oder zum ersten Hochzeitstag verspeisen.  Bittet euren Konditor in diesem Fall, dass er das oberste Törtchen klein, fein und gefrierbeständig gestaltet. Hat euer Tiefkühler keine freien Kapazitäten mehr, haltet kleine Pappschachteln bereit, um euren Hochzeitsgästen als (zusätzliches) Giveaway die übriggebliebenen Stücke der Hochzeitstorte mitzugeben, denn wegwerfen wäre für ein solches Meisterwerk viel zu schade.

    Hochzeitsbrauch für Kaffeeliebhaber

    Manche Brautpaare lassen übrigens zwei Kaffeebohnen in ihre Hochzeitstorte einbacken, eine davon geröstet, die andere nicht. Wer die geröstete Bohne findet, dem wird ein glückliches Eheleben vorhergesagt. Der Finder der der naturbelassenen Bohne ist am besten bereits glücklich verheiratet, denn Singles beschert die grüne Bohne der Überlieferung nach ein ewiges Junggesell(inn)enleben.

  • Eheringe – Geschichte und Bedeutung

    Eheringe – Geschichte und Bedeutung

    Eheringe – Geschichte und Symbolik

    Ein Ring hat keinen Anfang und kein Ende, er ist unendlich und beginnt doch an jedem Punkt neu. Ein Ring gleicht somit einem ungebrochenen Kreis, den viele Kulturen als Zeichen für Ewigkeit, Beständigkeit und Unendlichkeit verstehen. Diese Bedeutung wird im Austausch der Ringe bei der Hochzeitszeremonie transportiert – das immerwährende Bestehen der Liebe und Verbundenheit zwischen den Ehepartnern. Der Ring ist eine nach außen sichtbare Erinnerung an diese ewige Verpflichtung.

    TrauringeMagische Ringe

    Die ältesten bekannten Ringe sind mehr als 21.000 Jahre alt. In Religion und Volksglauben hat der Ring durch seine Beziehung zur Kraft des schützenden und bannenden Kreises als Zeichen besonderer Macht große magisch-symbolische Bedeutung. Man denke nur an den wohl berühmtesten aller magischen Ringe aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“. Im alten Ägypten galt eine Frau, die den Ring ihres Mannes trug, in jeder Hinsicht als seine Stellvertreterin. Im römischen Imperium erhielt die Ehefrau einen Ring als Empfangsbestätigung für die Mitgift, darin liegt der Überlieferung nach der Ursprung unserer heutigen Eheringe. Eine andere Quelle will den Siegelring als Ursprung des Eheringes kennen. Wurde der Ring übergeben, so galt der Empfänger als Stellvertreter.

    Vena Amoris 

    Seit dem 13. Jahrhundert ist der Ringtausch Bestandteil der kirchlichen Trauung. Der Brauch, Ringe zu wechseln ist mittlerweile so stark in die Zeremonie des Eheversprechens integriert, dass er auch außerhalb der Kirche nicht mehr wegzudenken ist. Der Tausch der Eheringe folgt direkt auf das „Ja, ich will!“ und besiegelt das öffentliche Bekenntnis der Brautleute zueinander symbolisch. In der Antike glaubte man, die Vena Amoris vom linken Ringfinger führe direkt zum Herzen. Im Mittelalter löste man sich davon, im deutschsprachigen Raum tragen die Eheleute ihre Ringe seitdem traditionell rechts. Im englischen Sprachraum werden die Trauringe jedoch immer noch nahe dem Herzen, also links getragen.

    Edles Metall

    Eheringe sind aus hochwertigem Metall gefertigt, am beliebtesten sind Trauringe aus Gold oder Weißgold. Platin ist mehr und mehr im Kommen, strahlt es doch durch seine Festigkeit und Beständigkeit wie auch die Kreisform hohe Symbolwirkung aus.  Generell bleiben Form, Farbe und Material der Ringe dem Geschmack der angehenden Ehepartner überlassen – bedenkt jedoch, dass ihr eure Ringe ein ganzes Leben lang tragen möchtet!

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