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  • Gartenhochzeit – Tipps für die Hochzeit im eigenen Garten

    Gartenhochzeit – Tipps für die Hochzeit im eigenen Garten

    Gartenhochzeit – Ideen und Tipps für eure Hochzeit im Garten

    Sich in einem blühenden Garten ewige Treue zu schwören, hat etwas Natürliches, Bezauberndes, Magisches. Im eigenen Garten Hochzeit feiern verspricht auf den ersten Blick eine entspannte, günstige Alternative zur Feier in einer angemieteten Location. Wir haben für euch genauer hingeschaut und folgende Tipps für eine Hochzeit daheim zusammengestellt.

    Dekoration auf der Gartenhochzeit
    Hochzeit daheim: Persönlich und intim

    Je nach euren Vorlieben entwickelt eure Gartenhochzeit ein ganz individuelles Flair. Die Möglichkeiten, euren Garten zu dekorieren sind unendlich. Denkt etwa an Einmachgläser mit Blüten gefüllt, natürliches Deko-Material, Lounge-Ecken aus Paletten mit gemütlichen Kissen. Oder an Tische mit strahlend weißen Tischdecken, dekoriert mit Olivenzweigen und Lavendel, dazu Zitronen- und Orangenbäumchen in Holzkübeln für ein mediterranes Ambiente. Persönlich und intim funktioniert allerdings nur bis zu einer bestimmten Gästeanzahl. Zwanzig Gäste zu unterhalten ist im heimischen Garten eine andere Hausnummer, als Infrastruktur für fünfzig oder mehr Leute aufzustellen.


    Natürliche Dekoration aus Blumen und Pflanzen

    Ihr wünscht euch, in einem blühenden Garten zu heiraten? Was in eurem eigenen Garten oder im Garten eurer Verwandten so alles blüht, könnt ihr gut selbst beeinflussen.Erkundigt euch in eurem Gartencenter, welche Blüten wann Saison haben, plant euren Hochzeitstermin entsprechend und bepflanzt den Garten euren Vorstellungen nach. Das Beste daran: Eure Gartenverschönerung wirkt nachhaltig und ihr habt noch lange nach der Hochzeit etwas davon. Falls ihr nicht so langfristig planen oder euren Garten neu bepflanzen möchtet, könntet ihr die natürliche Botanik mit Pflanzen in Blumenkübeln aufpeppen.

    Catering auf der Gartenhochzeit
    Hochzeitstafel und Catering

    Mietet ein Brautpaar eine Location, dann mietet es meistens Tische, Stühle und Geschirr gleich mit. Einfache Holzstämme, Kissen und Picknickdecken passen als Sitzgelegenheit prima auf eine Gartenhochzeit, werden mit der Zeit aber doch recht ungemütlich. Je nach Anzahl eurer Gäste kann es daher Sinn machen, Stühle und Tische anzumieten oder von Nachbarn oder Freunden auszuborgen. Lasst euch von eurem Caterer ein Package anbieten, das auch Mietgeschirr enthält. Was ihr über Outdoor-Catering im Sommer wissen müsst, erfahrt ihr hier.


    Parkplätze, Zelt, Toiletten & Co

    Rechnet mit einer Toilette pro 30 Gäste, wenn ihr das allein mit den Toiletten im Haus nicht regeln könnt, solltet ihr eine mobile Toilette anmieten. Verschönert das Örtchen mit Blumen, duftigen Seifen und Körbchen mit Sonnencreme und Mückenschutz. Bittet eure Gäste im Sinne einer günstigen CO2-Bilanz mit den Öffis anzureisen. Sollte das nicht möglich sein, kommuniziert euren Gästen, wo sie ihre Autos am besten abstellen, sorgt eventuell dafür, dass einer eurer Helfer Shuttle fährt. Manchmal spielt das Wetter leider nicht mit, denkt darüber nach, ein schönes Zelt zu mieten, phantasievoll dekoriert macht die Schlechtwetteralternative auch bei Sonnenschein eine gute Figur, sorgt für Beschattung und Windschutz.
    Hochzeitstafel auf der Gartenhochzeit

    Märchenhafte Beleuchtung

    Lichterketten in den Bäumen, farbig angeleuchtete Büsche – sehr stimmungsvoll. So lange, bis die Sicherung herausspringt. Achtet bei allen Elektroinstallationen, insbesondere falls ihr Hochzeitsmusiker mit Soundanlage engagiert, darauf, wie viel Stromverbrauch auf einmal eure Leitungen stemmen können. Probiert es aus und fragt im Zweifelsfall einen Elektriker.


    Schuhe und Saumlänge: Dresscode Garden Wedding

    Naturnahe Locations vertragen sich gut mit legerer, lässiger Kleidung. Bodenlange Roben, Schleppen, spitze Absätze und Rasen vertragen sich damit nicht so gut. Passt daher euren Dresscode entsprechend an.

    Schuhe für die Gartenhochzeit
    Standesamtliche Hochzeit im Garten

    In einigen Gemeinden ist es möglich, im heimischen Garten standesamtlich zu heiraten, in den meisten jedoch nicht. In Wien beispielsweise gibt es wunderbare öffentlich zugängliche Gartenlocations, die ihr mieten und an denen ihr standesamtlich heiraten könnt, aber bis in den eigenen Garten kommt der Standesbeamte nicht. Eine freie Trauung ist jedoch überall möglich.


    Wind und Wetter

    Und was, wenn das Wetter nicht so möchte, wie ihr euch das für euren Hochzeitstag vorstellt? In unserem Artikel „Outdoor Hochzeit wetterfest“ erfahrt ihr, was ihr wissen müsst, um eure Gartenhochzeit unabhängig vom Wetter entspannt und einzigartig zu feiern.

  • Dresscodes – Hochzeitsgäste perfekt gekleidet

    Dresscodes – Hochzeitsgäste perfekt gekleidet

    Dass das Brautpaar mehr als nur einen Gedanken an sein Hochzeitsoutfit verliert, ist klar. Doch auch die Gäste denken darüber nach, ob Hosenanzug oder doch lieber Cocktailkleid angesagt ist. Mit dem Dresscode erleichtert ihr es euren Gästen, mit ihrem Kleidungsstil den Charakter eures Fests zu treffen. Denn darin legt ihr den Grad der Formalität eurer Hochzeitsfeier fest. Wer eine Märchenhochzeit im Schlosspark plant, ist mit „Black Tie“ besser beraten als mit „Smart Casual“. Andersherum passt „Tracht“ um einiges besser als „White Tie“ zur Scheunenhochzeit. Hört sich das für dich wie Chinesisch an? Wenn du unseren Beitrag gelesen hast, bist du ganz up to date! 

    Feirnde Hochzeitsgesellschaft

    „Smart Casual“ oder “Casual Friday”

    Der Dresscode „Smart Casual“ stammt aus der Geschäftswelt. Casual ist nicht gleich casual: Der englische Begriff „casual“ bedeutet so viel wie locker und zwanglos, lässig aber keinesfalls nachlässig. In einer Hochzeitseinladung bedeutet das, der dunkle Anzug ist nicht zwingend notwendig; Jeans, Poloshirt und Turnschuhe sind jedoch fehl am Platz. Angemessen ist eine schicke Kombination. Stoffhosen mit Bügelfalte, dezent farbig oder in sich gemustert, sind en vogue, beispielsweise aus Tweed, Cord oder mit Nadelstreifen. Dazu sieht ein einfarbiges oder im Stoff passendes Jackett gut aus. Die Krawatte darf im Schrank bleiben, das gibt der Feier ein entspanntes und weniger offizielles Feeling – und sorgt bei so manchem der Hochzeitsgäste für Luft zum Atmen. Die Damen wählen zwischen Kleidern, Hosenanzügen, Kostümen und Kombinationen aus Rock und Bluse.

    „Cocktail“

    Hier geht es schon etwas formeller zu: Ein stilvoller Anzug bestehend aus Hose, Hemd und Sakko mit passender Weste sowie Krawatte oder Plastron sind für eine Hochzeitsfeier im Stil einer Cocktailparty angemessen. Die Damen tragen elegante knielange Cocktailkleider oder ein kurzes, festliches Kleid und dürfen ruhig auch das „kleine Schwarze“ aus dem Schrank holen.

    Bild: Inga Seliverstova / Pexels

    „Black Tie“

     „Black Tie“ ist der Klassiker unter den Hochzeitsdresscodes. Hier signalisiert ihr euren Gästen, dass ihr festlich, formell und stilvoll feiern zu feiern wünscht. Der Herr trägt die etwas weniger festliche Variante des Fracks – den Smoking, der auch als „kleiner Gesellschaftsanzug“ bezeichnet wird. Dieser ist schwarz und wird mit einer schwarzen Fliege und wahlweise mit einer Weste oder dem Kummerbund kombiniert. Der Hosenbund sollte nicht zu sehen sein. Schwarze Halbschuhe mit dünner Ledersohle machen das Outfit perfekt. Die Damen glänzen in einem eleganten langen oder halblangen Cocktailkleid oder einer bodenlangen Abendrobe, die gern auch schulterfrei sein darf.

    Bild: Anastasia Nagibina / Pexels

    „White Tie“

    Der formellste und eleganteste Dresscode verlangt nach einer bodenlangen Abendrobe, die nicht all zu viel Haut zeigt. Das Dekolleté sollte nicht zu tief ausgeschnitten sein und die Schultern bleiben bedeckt. Der so genannte „große Gesellschaftsanzug“ – ein schwarzer Frack mit weißer Weste und weißer Fliege – wird sonst nur zu sehr formellen Veranstaltungen am Abend, also nach 18 Uhr getragen. Die Jacke des Fracks ist immer einreihig und wird stets offen getragen. Die Frackhose wird mit Hosenträgern getragen. Ein Gürtel zu Hose ist bei diesem Outfit Tabu! Ergänzt werden Frack und weiße Weste durch ein Frackhemd mit gestärkter Piqué-Brust und Kläppchenkragen. Dazu passen seidene Kniestrümpfe und schwarze Lackschuhe. Das Tragen einer Armbanduhr gilt als Faux-pas – en vogue ist hingegen eine goldene Taschenuhr.

    „Tracht“

    Das Hochzeitspaar, die Trauzeugen und die engsten Verwandten tragen selbstverständlich Trachtenanzug oder ein festliches Dirndl. Die übrigen geladenen Gäste erfüllen den Dresscode schon mit einer Trachtenbluse oder einem Trachtenhemd.

    Dresscode klar formuliert

    Drückt euch beim Festlegen eures Dresscodes deutlich aus. Formulierungen wie „Summerfeeling“ oder „Dress to impress“ sind so vage, dass eure Gäste möglicherweise in Shorts und Badelatschen auftauchen. Wenn ihre euch etwa in Pastelltönen gekleidete Gäste wünscht, schreibt das explizit in eure Hochzeitseinladungen. Stellt  ihr eure Hochzeit unter ein Motto, bittet eure Gäste mittels des Dresscodes, sich dem Motto entsprechend zu kleiden.

  • Die Nackhochzeit

    Die Nackhochzeit

    Absolute Sparsamkeit beim Hochzeitsoutfit: Die Nackthochzeit!

    Die Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid und dem feschesten Hochzeitsanzug gehört für die meisten Brautpaare zu den wichtigsten Hochzeitsvorbereitungen. Nicht so für ein Paar in Neuseeland – Nick und Wendy heirateten hüllenlos.

    http://www.huffingtonpost.com/2013/01/08/nude-wedding_n_2428245.html

    Nackthochzeit

    Ja-Wort ohne Brautkleid und Hochzeitsanzug

    Nick und Wendy folgen mit ihrer Hochzeit einem neuen Trend. Was als Werbespaß im Kampf um Einschaltquoten ins Licht der Öffentlichkeit rückte, taucht mehr und mehr auch da auf, wo nicht mediales Interesse sondern private Vorlieben im Mittelpunkt stehen.

    Heiraten, ganz wie Gott uns geschaffen hat, wurde von überzeugten Nudisten, die ihren Lebensstil konsequent an ihrem Hochzeitstag umsetzen wollten, ins Leben gerufen.

    Die erste dokumentierte Nackthochzeit der Welt fand im Jahre 1942 in Kalifornien statt. In den USA ist mit NakedWeddingUSA auch die weltweit erste Agentur für Hochzeiten, bei denen das Brautpaar im Adamskostüm getraut wird, ansässig.

    Dresscode Naked

    Wann spricht man eigentlich von einer Nackthochzeit? Reicht es, dass das Brautpaar hüllenlos vor den Altar tritt oder müssen auch die Trauzeugen, der Standesbeamte oder Friedensrichter sowie die Hochzeitsgäste textilfrei antreten? Die American Association of Nude Recreation gibt auf ihrer Website an, über lizensierte Friedensrichter zu verfügen, die unter anderem an Nacktbadestränden Trauungen durchführen.

    Verlangt der Dresscode auf der Hochzeitseinladung „clothes free“ ist während der ganzen Hochzeit absolute Textilfreiheit verpflichtend. Hier ist ein tropisches Ambiente mit Strand so weit das Auge reicht die wohl idealste Location. Steht in der Hochzeitseinladung „clothing optional“ bleibt es den Hochzeitsgästen überlassen, ob sie sich für die Hochzeit festlich in Schale werfen – oder gänzlich auf Cocktailkleid und Smoking verzichten. Auf Nackthochzeiten versammeln sich also bekleidete wie unbekleidete Gäste um ein nacktes Brautpaar, um sie auf ihrem Schritt in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

    Nacktheit kann durchaus als Statement betrachtet werden, denn da trauen sich zwei liebende Menschen, die offen eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Ehe bekunden: Sie haben nichts, aber auch gar nichts voreinander zu verbergen.

     

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