Schlagwort: Archiv

  • TrauDich15Review

    TrauDich15Review

    Die TRAU DICH 15 – Inspirationen und viel Romantik

    „Hochzeitsträume beginnen auf der TRAU DICH“ – wie wahr! Vor allem für Peter und Monika, denn Peter ging auf dem Bridal Catwalk ganz romantisch mit den Worten „Liebe Monika, willst du mich heiraten?“ vor seiner Liebsten auf die Knie. Das Modenschaupublikum freute sich über Monikas „Ja“ lautstark mit Applaus, Standing Ovations und der einen oder anderen Träne im Augenwinkel. Ob sich wohl noch andere Paare am Messewochenende zu einem „Ja, ich will!“ hinreißen ließen?

    HochzeitsantragDas unglaubliche Angebot auf der TRAU DICH macht jedenfalls Lust aufs Heiraten, beeindruckten doch mehr als 250 Hochzeitsexperten aus dem ganzen Land Österreichs Brautpaare letztes Wochenende mit großartigen Anregungen, Inspirationen und fundierten Ratschlägen für ihren großen Tag. Hochzeitskleider und darauf abgestimmte Accessoires vom Haarschmuck bis zum Brautschuh, phantasievolle Einladungskarten,  Hochzeitstorten von köstlich-kitschig bis genussvoll-elegant, Traumlocations zum Feiern und Flittern und vieles mehr: Drei Tage TRAU DICH boten reichlich Zeit, die neuesten Brautmodekollektionen zu entdecken, die unterschiedlichsten Eheringe probezutragen und alle Aspekte der Hochzeitsplanung abzudecken.

    Brautmode am CatwalkWas gab es auf dem Catwalk außer einem gelungenen Hochzeitsantrag noch zu sehen? Die aktuellen Hochzeitsmodetrends, passend zum Stil der jeweils gezeigten Mode schwungvoll, elegant aber auch humorvoll in Szene gesetzt, begeisterten Brautpaare und ihre Begleiter. Die Brautmode 2015 wird abwechslungsreich, die Braut glänzt in der großen Prinzessinenrobe ebenso wie in schlichter, geradliniger Eleganz. Smoking, Cut oder Schottenrock – auch der Bräutigam kann aus einem breiten Angebot an Stil, Farbe und Mustern wählen, freilich stets perfekt abgestimmt auf die Brautrobe.


    Unter den Palmen der Wedding Lounge ließ es sich entspannt bei einem Glas Sekt reflektieren, Eindrücke austauschen und vereinbaren, welche Stände unbedingt nochmal aufgesucht werden sollten. Jenen Brautpaare, denen drei Tage TRAU DICH einfach nicht genug sind, sei anvertraut: Hier im Netz auf brautinfo.at hat Österreichs größte Hochzeitsmesse das ganze Jahr über für euch geöffnet!

     

     

  • Polterabend – Abschied vom Junggesellendasein

    Polterabend – Abschied vom Junggesellendasein

    Der Polterabend: Abschied vom Junggesellendasein

    Der Hochzeitstermin ist festgelegt, die Organisation des Hochzeitsfests in trockenen Tüchern und die Vorfreude auf den schönsten Tag im Leben des Brautpaares riesengroß? Dann ist es Zeit für einen zünftigen Junggesellenabschied mit den engsten Freunden!

    Spaß am Polterabend

    Abschied vom Leben als Single

    Die Trauzeugen und der beste Freund des Bräutigams, bzw. die beste Freundin der Braut versammeln den jeweiligen Freundeskreis zu einem ausgelassenen Abend, um vom ungebundenen Leben als Single Abschied zu nehmen.  JunggesellInnen lassen es gerne richtig krachen. Liebe Trauzeugen, liebe Brautjungfern:  Organisiert für eure(n) Freund(in) einen würdigen Abschied  in die Ehe! Wertet den klassischen Streifzug durch Kneipen und Bars mit Herausforderungen und Aufgaben für den Noch-Junggesellen auf oder veranstaltet eine Rätselrallye. Die Aufgaben und Spiele müssen aber unbedingt zu Charakter und Humor von Braut bzw. Bräutigam passen, der Abend soll schließlich allen Beteiligten Spaß machen.

    Unternehmungen am Polterabend

    Traditionell findet der Polterabend oder Junggesellenabschied am Abend vor der Hochzeit statt. Es hat sich allerdings bewährt, bereits am Wochenende vor der Hochzeit zu poltern, schließlich soll das Brautpaar am Tag der Hochzeit frisch und erholt aussehen und die Feier unbeeinträchtigt von Kater und Kopfweh genießen. Finanziert wird der Polterabend größtenteils durch den Erlös aus den Spielchen, der Bauchladen wird allerdings durch die Freunde des Junggesellen bestückt. Je Polterabend T-Shirt ist mit etwa 15 bis 20 Euro zu rechnen. Wer für Junggesellenabschiede zu Hause oder im eigenen Garten als „Abschiedsgeschenk“ einen Stripper oder eine Stripperin engagieren will, ist mit etwa 200 Euro dabei.  Reicht ein einziger Abend nicht, um vom Junggesellenleben Abschied zu nehmen, lässt sich das Poltern  auch ausdehnen:  Wie wäre es etwa mit einem Campingausflug mit Canyoning oder einem lässigen Partyurlaub?

  • Brautmode – Hochzeitskleider und Brautkleider zum Träumen

    HOCHZEITSMODE FÜR DIE BRAUT

    Jede Braut bezaubert an ihrem Hochzeitstag ihren Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft! Mit ihrer Ausstrahlung – und ihrem absolut umwerfenden Outfit! Das richtige Brautkleid zu finden, kann jedoch zur Challenge werden. Unendlich viele Träume aus Tüll, Seide, Organza und Spitze warten darauf, von dir entdeckt, anprobiert und zu deinem perfekten Hochzeitskleid erwählt zu werden. Wie du in dieser Vielfalt der aktuellen Brautmode das Hochzeitskleid findest, das dich zur schönsten Braut der Welt macht, verraten wir dir hier auf brautinfo.at. 

    Die Hochzeitsmode Trends 2023/24 auf einen Blick – Teil 1

    Es macht dich zur schönsten Braut der Welt: Das perfekte Brautkleid!

    Auf jede Braut ist eine Silhoutte perfekt zugeschnitten – welche passt zu dir?

    Für die Hochzeitfigur sportlich werden – und danach auch bleiben!

    Vintage, klassisch oder extravagant – was ist dein Ding?

     

    Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. So macht es richtig Spaß!

    Warum diese Stoffe so beliebt sind, um daraus Brautkleider zu schneidern.

     

    Auf gesundes Essen achten – wenn nicht jetzt, wann dann?

    Gehen, Drehen, Tanzen – so bewegst du dich in deinem Brautkleid natürlich und mit Grazie!

    Das Jahr 2021 steht für Transparenz, Zweiteiler und Boho Vintage Stil

    Nude, Rose und Creme: Couture für Träumereien gemacht!

    In Tracht zu heiraten ist trendy. Was gehört alles zu einem stilechten Brautdirndl?

    Hüfte, Taille, Dekolletee: Setz jedes deiner Pfunde perfekt in Szene!

  • Hochzeit im 18. Jahrhundert – Kranzltanz und Limoniapfel

    Hochzeit im 18. Jahrhundert – Kranzltanz und Limoniapfel

    Hochzeitsbräuche & Sitten im 18. Jahrhundert

    Hochzeit im 18. Jahrhundert
    Aus dem Waldviertel ist aus dem Jahre 1772 überliefert, dass bei der Trauung ein Rosmarienzweig und ein „Limoniapfel“ geopfert wurden. Dies war jedoch vor allem in protestantischen Gebieten üblich.

     

    Die Überlieferungen erzählen auch vom Schenken und Ausstatten. Zum Möbelbrauchtum gehört das Schenken von  Hochzeitskästchen, Truhen, Kästen, Wiegen und Betten, die mit Hochzeitssinnbildern verziert werden.

    Der „Kranzltanz“

    Im 18. Jahrhundert wurde in der Dachsteinregion von der Herrschaft festgelegt, dass die Brautleute beim Kreuz unterhalb des Dachsteins drei Tänze (Frontänze) auszutragen hatten und verpflichtet waren der Herrschaft Kranz und Krapfen (Kranzgebäck) zu verehren. Im Gegenzug dazu sandte die Herrschaft den Hochzeitern eine „Kandl Wein“ und gab drei Salutschüsse ab.

    Strikte Gegenreformation

    Zahlreiche behördliche Regelungen aus der Zeit der Gegenreformation und der Aufklärung haben die Feste in Niederösterreich eingeeengt. So durften vermögende Leute nicht mehr als 44 Personen, ärmere jedoch nur bis zu 20 Personen einladen. Auch war nur eine begrenzte Anzahl von Speisen erlaubt und jede Hochzeit sollte mit drei oder vier Mahlzeiten am dritten Tage abgeschlossen werden.

  • Hochzeit im Mittelalter

    Hochzeit im Mittelalter

    Hochzeitsbräuche & Sitten im Mittelalter

    Im Gegensatz zu heute heiratete man im Mittelalter nicht aus Liebe oder gegenseitiger Achtung, sondern aus finanziellen und gesellschaftlichen Gründen. Alter, Gesinnung und Wille der Brautleute spielten kaum eine Rolle, weswegen es innerhalb der mächtigen Adelshäuser Gang und Gebe war, Kinder oder gar Ungeborene zu verloben und möglichst früh zu verheiraten.

    So kam es etwa, dass Maria von Ungarn bereits einjährig mit dem noch ungeborenen Ludwig II. verlobt wurde. Bereits neun Jahre später wurde Hochzeit gefeiert. Doch nicht nur adelige, auch bürgerliche und bäuerliche Kinder mussten sich, ging es um die Wahl ihrer Ehepartner, völlig dem Willen ihrer Eltern beugen. Zukünftige Ehepartner lernten sich oft erst bei der Hochzeit kennen, was mitunter ein böses Ende nahm. Graf Balduin II. von Hennegau floh sogar, um eine Andere zu heiraten, als er seine hässliche Braut zum ersten Mal sah.

    Hochzeit im MittelalterDie Stellung der Ehefrau

    Nach der Trauung befanden sich Frauen meist gänzlich in der Gewalt ihrer Ehemänner, denn diese durften frei über ihre Frauen, Kinder und das gemeinsame Vermögen verfügen. Die Vormachtstellung des Ehemannes wurde oft auch durch einen Fußtritt nach der Trauung besiegelt.

    Starb der Ehemann, so ging sie zurück zu ihrem Vater, Bruder oder einem anderen männlichen Verwandten, der sie erneut am Heiratsmarkt feilbieten konnte. Hauptaufgabe innerhalb der Ehe war es, einen gesunden männlichen Nachfolger zu gebären. Unfruchtbarkeit war eine der häufigsten Scheidungsursachen im Mittelalter.

    Die Brautmode

    In der alten Zeit waren es meist die „besten Stücke“, die die Braut an ihrem Ehrentag anlegte. Brautausstattungen im heutigen Sinn (das weiße Brautkleid und der Schleier) gibt es erst seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.

    Unterschiedliche Eheformen

    Im Mittelalter unterschied man zwischen drei Formen der Ehe:

    1. der Muntehe,
    2. der Fridelehe und
    3. der Kebsehe
    1. Bei der Muntehe ging es hauptsächlich darum, dass die Vormundschaft über die Frau vom Vater zum Ehemann überging. Die Muntehe war nicht mehr als ein Rechtsgeschäft zweier Familien, bei dem der Vertragsgegenstand die Verheiratung der Frau war, für die auch ein Brautpreis vereinbart wurde.
    2. Der Begriff Friedelehe geht auf den Historiker Herbert Meyer zurück, wobei ihre Existenz äußerst umstritten ist. Anders als bei der Muntehe war der Ehemann nicht Vormund seiner Gattin und die Ehe beruhte auf dem freien Willen des Ehepaares. Außerdem hatte die Frau genau wie ihr Ehemann das Recht, sich scheiden zu lassen. Kinder, die aus einer solchen Ehe hervorgingen unterstanden nur der Verfügungsgewalt der Mutter, nicht aber der des Vaters. Die Friedelehe wurde meist zwischen Paaren geschlossen, die aus unterschiedlichen Ständen kamen.
    3. Die weit weniger romantische, Kebsehe leitet sich von dem mittelalterlichen Wort „Kebse“ her, das so viel wie „Nebenfrau“ bedeutet. Diese Form der Ehe wurde zwischen einen freien Mann (etwa einem Grundherren) und einer leibeigenen Frau geschlossen. Da der Mann frei über seine Leibeigenen verfügen konnte, konnte er jederzeit eine Frau in eine Kebsehe zwingen, wobei auch mehrere Kebsehen nebeneinander bestehen konnten. Kinder die aus einer solchen Verbindung hervorgingen, waren jedoch nicht erbberechtigt.

    Kein Platz für Romantik

    Romantische Liebe wurde als Grund für eine Heirat gänzlich abgelehnt, denn im Mittelalter ging man davon aus, dass diese schnell erlöschen würde. Eheliche Liebe aber sei stark und beständig. Gleich nach dem Hochzeitsmahl wurde vor Zeugen der Geschlechtsakt vollzogen. Auch wenn zu dieser Zeit sogar Geschlechtsverkehr, der zur Zeugung von Nachkommen stattfand, von Seiten der Kirche als leichte Sünde betrachtet wurde. Zwar galt Geschlechtsverkehr, der bloßer Lust entsprang, als schwere Sünde, doch musste die Ehefrau ihrem Ehegatten trotzdem stets zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtung ging sogar so weit, dass sie für Ehefrauen sogar dann galt, wenn ihr Ehemann an der Pest erkrankt war. Obwohl von Ehefrauen absolute Treue erwartet wurde, war es üblich, dass Ehemänner es damit nicht allzu genau nahmen. Kaiser Friedrich II. soll seine Hochzeitsnacht etwa nicht mit seiner Ehefrau Jolanthe von Jerusalem, sondern mit ihrer Zofe verbracht haben. Während ein solcher Ehebruch für einen Mann jedoch kaum Folgen hatte, kam es mitunter vor, dass der Liebhaber einer verheirateten Frau zwar lebend, dafür aber mit amputierten Geschlechtsteilen davon kam.  

    Fazit: Heiraten war also im oftmals wirklich dunklen Mittelalter kein traumhaftes Fest der Liebe zweier Menschen wie heute, sondern ein reines Geschäft.