Autor: blogreg-admin

  • Hochzeitslisten – Hochzeitsgeschenke

    Hochzeitsgeschenke – Hochzeitslisten und Wunschgeschenke

    Vier Standmixer, drei Vasen aus Muranoglas, zwei Topf- und Pfannensets und viele weitere mehr oder weniger erwünschte Hochzeitsgeschenke auf dem Gabentisch – dieses Szenario gehört schon lange der Vergangenheit an. Mit einer Hochzeitsliste wissen Verwandte und Freunde, was ihr euch wünscht. Die Gäste können sich bequem das passende Geschenk aussuchen und ihr wiederum könnt euch über jedes Wunschgeschenk freuen. Doch was tun, wenn der gemeinsame Haushalt bereits gut ausgestattet ist, aber das Hochzeitsbudget schmal ist?

    Zögert nicht, eure Hochzeitsgäste zu bitten, euch Geldgeschenke zu machen. Es ist heute durchaus üblich, dass das Brautpaar mit einem netten Gedicht in den Hochzeitseinladungen um eine finanzielle Beteiligung an Hochzeitsfest oder Hochzeitsreise bittet. Seid ihr finanziell gut ausgestattet und wünscht ihr euch etwas Besonderes? Gebt euren Hochzeitsgästen die Gelegenheit, etwas zu schenken von dem sie wissen, dass ihr es mögt und wertschätzen werdet. Beauftragt einen Handwerker oder Künstler damit, etwas anzufertigen, das ihr ein Leben lang verwenden könnt. Lest in unseren Tipps zum Schenken und Beschenken über Geschenke, die Freude machen!

    Liebevolle und aufmerksame Hochzeitsgeschenke – darüber freut sich jedes Brautpaar!

    Schenken macht glücklich – die Beschenkten, aber auch die, die verschenken!

     

    Geldgeschenke zum Hochzeitsfest – wie viel Geld ist angemessen?

    Gabentisch füllen bequem vom Sofa aus: Die Online Hochzeitsliste!

    Hochzeitsgeschenk andersrum: Das Brautpaar sagt „Danke, dass ihr mit uns feiert!“

  • Hochzeitsplanung und Hochzeitsorganisation

    TIPPS ZUR HOCHZEITSORGANISATION & HOCHZEITSPLANUNG

    Jedes Brautpaar wünscht sich einen absolut traumhaften und perfekten Hochzeitstag, den sprichwörtlich „schönsten Tag im Leben“. Es ist sicher keine Überraschung für euch, dass es bei der Planung der Hochzeit gilt, unzählige  Entscheidungen zu treffen. Die meisten Paare brauchen etwa sechs bis achtzehn Monate, um ihre Hochzeit zu planen. Die meiste Zeit wird dafür aufgewendet, einen passenden Veranstaltungsort zu finden, das perfekte Brautkleid auszusuchen, einen tollen Fotografen auszuwählen und sich zu überlegen, in welchem Stil das Hochzeitsfest abgehalten werden soll.

    Ehe ihr euch Hals über Kopf in die hektische Welt der Hochzeitsplanung werft, nehmt euch Zeit das große Ganze zu betrachten. So könnt ihr die gröbsten Planungsfehler rund um Hochzeitsbudget, Gästeliste, … vermeiden und alles ganz entspannt und ruhig angehen. Wir begleiten euch mit unseren Tipps rund ums Planen und Organisieren bei eurem ersten Schritt in die Welt der Hochzeitsplanung: Los geht’s!

    Hier sind die Hochzeitstrends 2023 – was bleibt? Was ist neu?

    Must haves für die Hochzeit 2023 –
    Was ist neu? Was sollte dabei sein?

    Tagsüber Hochzeit zu feiern hat was – auch wenn die Traumlocation abends noch zu haben ist.

    Formvollendet und mit Stil vorgebracht ist ein gelungener Hochzeitsantrag einfach nur Romantik pur!

    Die Basics für die Planung eures Fests: Hochzeitsvorbereitungen leicht gemacht!

    Die TRAU DICH bringt jede Menge Eindrücke. So macht ihr das Beste aus eurem Messebesuch!

    Feiert eure Verlobung im ganz großem Stil!

    Sobald ihr wisst, wie viel ihr für eure Hochzeit ausgeben könnt, kann es mit dem Planen losgehen!

    Stressige Momente sind völlig normal – so geht ihr damit um!

    Wenn das Hochzeitsbudget nicht so üppig ausfällt, steht einer traumhaften Hochzeit trotzdem nichts im Weg!

    … Dinge, die den Hochzeitstag perfekt machen, über die aber kaum jemand spricht

    Häufige Fehler bei der Hochzeit- und wie ihr sie vermeidet!

     

    Die 12-Monats-Checkliste für den Bräutigam: Was, wann in der Hochzeitsplanung zu tun ist.

    Brautpaar, Brauteltern, Hochzeitsgäste … wer finanziert das Hochzeitsbudget?

    So bleibt ihr eurem Hochzeitsbudget treu und gebt nicht mehr Geld aus, als ihr geplant habt.

    Details wie Polterabend, Brautjungfernkleider, Unterbringung der Gäste … wer zahlt wofür?

    Zu einer Hochzeit gehören zwei. So bringt sich der Bräutigam ein!

     

    Wer findet keinen Platz mehr auf der Gästeliste? Tipps, wie ihr die „Vielleichts“ verwaltet.

     

    Als Brautpaar steht ihr im Mittelpunkt der Aufmerk- samkeit – die Dosis des Rampenlichts bestimmt ihr!

    Wer ist zur Hochzeit eingeladen? Wer nicht? So bekommt ihr die Länge der Gästeliste unter Kontrolle.

    Das private Event vor dem großen Moment: Das Styling der Braut am Hochzeitstag.

     

    Mit den Mädels planen, lachen, relaxen, einfach beim Hochzeit organisieren viel Spaß haben!

    Von der Gästeliste zur Sitzordnung an der Hochzeitstafel.

    Mit diese Sitzordnung macht ihr eure Hochzeitsäste glücklich.

    Gästeliste, Sitzordnung und Hochzeitstafel:
    Das 1×1 der Hochzeitsetikette.

    Wie ihr eure Hochzeitsgäste an der Hochzeitstafel gruppiert.

    Mit zwölf Tipps zum perfekten Hochzeitsgast!

    Gönnt euch kleine Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen – erfahrt hier, wie.

    Trauzeugen – Bedeutung und Voraussetzungen. Welche Aufgaben übernimmt der Trauzeuge?

    Freundin, Vertraute, Ratgeber – eine Brautjungfer ist treue Helferin vor und während der Hochzeit.

    Essen, Trinken, Unterhaltung Was Kinder brauchen, um sich auf Eurer Hochzeit rundum wohl zu fühlen!

    Dos und Donts für den Einsatz von Social Media bei der Hochzeitsplanung.

    Was sagt die Hochzeitsetikette über das Engegennehmen von Glückwünschen?

    So vereinbart ihr eine traumhafte Hochzeit mit einem schlanken Budget!

     

    Eine Brautparty stimmt die Braut und ihre Mädelsrunde auf die Hochzeit ein!

    Wer im Ausland heiratet und danach in Österreich als verheiratet gelten möchte, muss einiges beachten.

    Hüte dich vorm Hochzeitsmonster!


    „… mit Begleitung“ oder ohne Partner unter Paaren: So fühlen sich Single-Gäste auf eurer Hochzeit wohl!

    Heiße Krankenschwestern und sexy Cowboys, die unschuldigen Passanten an die Wäsche gehen!

    Blumenkinder: Träumst du davon, dass dir süße kleine Mädchen auf dem Weg zum Altar Rosenblüten streuen?

    Mit Kindern zu feiern ist nicht jedermanns Sache – Gästeliste ohne kleine Gäste?

    Dem geliebten Mensch an seiner Seite zu sagen wie sehr man ihn liebt, ist unbezahlbar.

    Trauzeuge sein – das bedeutet etwas mehr als das Kissen mit den Trauringen zu halten!

    „Smart Casual“ oder doch lieber „White Tie“? Der Dresscode zieht eure Hochzeitsgäste an.

    Guter Service muss belohnt werden – was ist angemessen und wer darf nicht vergessen werden?

    Heiraten in einem Sommertraum – Tipps zum Planen deiner Sommerhochzeit.

    Die Landschaft ist in Weiß gehüllt, was für eine traumhafte Kulisse für eure Hochzeit!

    Single zum Hochzeitsfest – nutzt unsere Strategien und das Feiern unter Paaren wird eine gelungene Party!

    Angehende Brautleute lassen es gern so richtig krachen – am Polterabend am liebsten mit ihren besten Freunden!

    Knipsen und umgehend Posten – nicht jedes Brautpaar will Star auf Facebook sein!

    Wir heiraten nochmal zu unserem Ehejubiläum!

     

     

    Macht euch hier schlau, wie ihr Schwung in eure Frühlingshochzeit bringt!

     

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    Heiraten im Herbst abseits aller Klischees: Farben, Dekeo, Trends, …

    Als Braut mit Babybauch ist deine bevorstehende Hochzeit ein Grund, erst recht vor Freude zu strahlen!

  • Hochzeitsfeierlichkeiten bei verschiedenen Konfessionen.

    Spiritueller Segen – Kirchliche Hochzeit und freie Trauung

    In manchen Kulturen reicht der Einzug der Braut ins Haus des Bräutigams aus, um eine Ehe zu begründen. Eine feierliche kirchliche Trauung ist in unserem Kulturkreis für viele Paare ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Hochzeitsfeierlichkeiten: An der Hand eines geliebten Menschen zum Altar zu schreiten, dort ein öffentliches Bekenntnis der Liebe und Zusammengehörigkeit vor der Gemeinde und vor Gott abzulegen und Segen für eine glückliche Verbindung zu erbitten, ist den meisten Konfessionen gemeinsam.

    Gehören die Ehepartner unterschiedlichen Konfessionen an, steht eine ökumenische Hochzeit am Beginn einer konfessionsverbindenden Ehe. Manchen Hochzeitspaaren ist eine kirchliche Trauung durch Vorehen oder andere Hindernisse generell verwehrt. Auf eine wunderschöne Trauungszeremonie mit spirituellem Charakter braucht trotzdem kein Brautpaar zu verzichten, die freie Trauung bietet eine gute Alternative zu Kirche und Tempel. Betrachtet mit uns das Thema Hochzeitszeremonien und Eheschließung aus dem Blickwinkel verschiedener Konfessionen.

    „ER hat Liebe & Barmherzig- keit zwischen euch gesetzt“: Kurze Zeremonie, doch emotional sehr bedeutend.

    „Ja, ich will!“: Vor Gott und den Menschen, die euch lieb und teuer sind, den Bund fürs Leben schließen.

    Gegenseitige Hingabe: „Die Liebe des Christus für die Kirche ist das Vorbild für die Liebe von Mann und Frau.“

    Gottes Segen für Treue, gegenseitige Achtung und Liebe, ein Leben lang, „in guten und in bösen Tagen“.

    Kontinuität: „Biblische, historische, mystische und rechtliche Fäden in der Ehe zu einem Bild gewebt.“

    „Die Ehe nimmt teil an der Liebe Gottes zu den Menschen und zu seinerr Schöpfung. Gott ist Liebe.“

    „Sanskara – Eindruck“: Bunte Kleider, farbenfroher Schmuck, ein rauschendes Fest über mehrere Tage.

    Respekt voreinander: „Sinn des gemeinsamen Lebens ist es, Glück aufzubauen und dieses Glück zu festigen.“

    „Nichts zu verbergen“: Heiraten, wie Gott uns geschaffen hat gleich Adam und Eva im Paradies.

    „Füreinander bestimmt“: Sich feierlich zueinander bekennen – ohne Grenzen durch Konfessionen.

  • Hochzeitslimousine und Hochzeitskutsche – Hochzeitsfahrzeuge

    TRANSPORT – HOCHZEITSLIMOUSINE, SHUTTLESERVICE & CO

    Das Fahrzeug, das Euch zur Kirche und dem Veranstaltungsort Eurer Feier bringt, bietet Euch eine wunderbare Möglichkeit für einen glanzvollen Auftritt. Für die Fahrten zu und zwischen Euren Veranstaltungsorten bietet sich eine Reihe von Hochzeitsfahrzeugen an: Oldtimer, Stretchlimousinen, Hochzeitskutschen oder eine eigene Hochzeitsstraßenbahn sind nur einige davon. Ein professioneller Transportservice trägt sehr zu einem stressfreien Ablauf eures Hochzeitstages bei: Ihr könnt sicher gehen, dass Brautpaar, Brauteltern und Trauzeugen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Egal ob ihr einen professionellen Fahrdienst samt Hochzeitslimousine engagiert oder die Fahrten privat organisiert – mit den Tipps von brautinfo.at werden eure Gäste voll auf Eure Hochzeit abfahren!

    So organisiert ihr den Transport der Hochzeitsgäste und plant perfekte Routen zwischen den Locations.

    Vertraut mit einer Hochzeitskutsche auf echte Pferdestärken oder fahrt auf der Harley vor!

    So findet ihr euren Chauffeur und arrangiert einen glanzvollen Auftritt vor Kirche & Hochzeitslocation.

  • Hochzeitsbudget – Hochzeitsfeier

    Hochzeitsbudget – Hochzeitsfeier

    Die Planung eures Hochzeitsbudgets

    Das Aufstellen eines Budgets entspricht zwar nicht dem Inbegriff der Romantik, bietet allerdings die Grundlage für eure gesamte Hochzeitsplanung. Denn wie viel ihr ausgeben könnt, bestimmt den Rahmen eurer Hochzeit.

    Hochzeitspaar Brautstrauß

    Location und Gästeliste

    Jede einzelne Entscheidung, die ihr trefft, wird davon beeinflusst wie viel das Brautkleid, der Fotograf, die Hochzeitstorte, die Location und all die anderen Dinge, die ihr euch wünscht, kosten dürfen. Die Kosten werden vor allem von der Zahl der eingeladenen Gäste und dem Ambiente, das ihr euch für eure Hochzeitsfeier wünscht, bestimmt. Erst wenn ihr wisst, wen ihr einladen möchtet und auf wessen Anwesenheit ihr verzichtet, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Denn ihr seid dann sicher, wie viele Leute dort Platz finden müssen. Die Länge Eurer Gästeliste bestimmt auch, wie viel ihr für Catering, Getränke, Transport und Give-Aways und andere Details ausgeben werdet. Stellt also die Gästeliste so früh wie möglich auf und lasst noch ein paar Plätze frei, wenn ihr kurzfristig jemanden einladen wollt.

    Fixpunkte im Budget

    Überlegt welche Ausgaben zur Gestaltung eurer Feier unbedingt notwendig sind und wer dafür aufkommen wird. Eine Klärung der Kostenaufteilung ist dabei sehr hilfreich. Besprecht am besten die Planung und die damit verbundenen Ausgaben mit beiden Familien. Als Richtwert könnt ihr bei etwa 50 Gästen mit 5.000 bis 10.000 € rechnen, für 80 Gäste müsst ihr bis zu 12.000 € einplanen. Und das betrifft nur die Feier selbst, dazu kommen noch die Ausgaben für Eheringe, Flitterwochen und Bekleidung.

    Hochzeits-Sponsoring

    Sucht euch Sponsoren für eure Hochzeit! Die Ausgaben, die ein Brautpaar für das Hochzeitsfest plant, sind immerhin auch vom sozialen Status abhängig. Ein Brautpaar, das knapp kalkulieren muss, darf durchaus seine Familie um Unterstützung bitten, indem es sich etwa Blumenschmuck, Fotoreportage oder Hochzeitskutsche als Hochzeitsgeschenk wünscht.
    Sparschwein

    Behaltet die Finanzen immer im Blick

    Wenn ihr euch über die Finanzen einig geworden seid, dann wisst ihr, in welchem Rahmen und in welcher Größe ihr die Feier planen könnt. Erkundigt euch nach durchschnittlichen Preisen für die einzelnen Posten und erstellt zuerst ein vorläufiges Budget. Schreibt euch alles auf, was ihr wirklich ausgebt, damit ihr den Überblick behaltet und nutzt Checklisten. Es müssen nicht immer teure und aufwendige Dinge sein, die das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machen! Mit etwas Kreativität und Phantasie lässt sich auch mit einem kleinen Budget eine wirklich großartige Feier planen!

     

    Und wer zahlt eigentlich was?

  • Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung – Hochzeitsorganisation

    Hochzeitsplanung leicht gemacht

    So ein Hochzeitstag ist ganz schön aufregend: Alles soll perfekt sein, Brautpaar und Hochzeitsgäste sollen sich rundherum wohl fühlen und sich noch lange an eine wunderschöne Feier erinnern. Organisiert eure Hochzeit daher sorgfältig und geht durchdacht an die Dinge heran. Gute Vorausplanung, klare Organisation und ein gut strukturierter Plan für euren großen Tag legen den Grundstein dafür, dass euer Hochzeitsfest abläuft wie am Schnürchen.

    Brautpaar

    Hochzeitsbudget und Gästeliste

    Bevor Ihr mit den Details der Hochzeitsplanung beginnt, verschafft euch Klarheit darüber, wie ihr euch euren großen Tag überhaupt vorstellt, wen ihr dabei haben wollt und was ihr für eure Hochzeit ausgeben wollt. Wie eure Feier aussehen wird, wird nämlich vor allem von der Höhe eures Hochzeitsbudgets und der Anzahl der eingeladenen Hochzeitsgäste bestimmt – und von eurer Kreativität, eurem Einfallsreichtum und eurem Planungsgeschick! Die Länge der Gästeliste hat sogar einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahl eurer Location: Erst wenn ihr wisst, wie viele Leute dort Platz finden müssen, könnt ihr einen Veranstaltungsort aussuchen. Und erst wenn ihr wisst, wie viel ihr ausgeben könnt und eine Vorstellung von den Preisen der einzelnen Posten habt, könnt ihr den Rahmen eurer Feier festlegen.

    Hochzeitsplanung für Einsteiger

    Eine Mindmap hilft euch dabei, alle Planungsbereiche auf ein (seeehr großes) Blatt Papier zu bringen. Stellt euch als erstes folgende Fragen:

    Hochzeitsplanung
    ~ Wann wollt ihr heiraten?
    ~ Wer wird eingeladen?
    ~ Wie hoch ist euer Budget?
    ~ Wo wollt ihr heiraten?
    ~ Wie wollt ihr heiraten?


    Überlegt euch danach, welche Dienstleister ihr für eure Hochzeit in Anspruch nehmen wollt und in welchem Umfang.  Das brautinfo-Team hat die wichtigsten Punkte, die es bei der Organisation einer gelungenen Hochzeit zu berücksichtigen gilt, in Form von Checklisten für euch aufbereitet.

    Die TRAU DICH Checklisten für eure Hochzeitsplanung helfen euch, einen roten Faden durch eure Hochzeit zu ziehen, alles Wichtige im Auge zu behalten und gelassen und stressfrei zu planen.


    Denn jetzt geht es daran, jede Menge Ideen und Informationen zu sammeln und übersichtlich aufzuarbeiten.

    Das Herzstück: Dein Hochzeitskleid

    Gib dir genug Zeit, dein Traumhochzeitskleid zu bestellen. Wenn du dir ein maßgeschneidertes Kleid wünscht, solltest du mindestens sechs Monate zum anprobieren, schneidern und ändern einplanen. Dann kannst du sicher gehen, dass deine Designerin oder dein Brautmodeausstatter Zeit hat, all deine Wünsche und Vorstellungen umzusetzen.

    Gut kommunizieren

    Bittet Freunde und Verwandte, kleine Aufgaben am Hochzeitstag selbst zu übernehmen. Stimmt bereits im Voraus Termine mit Verwandten und engen Freunden, die ihr auf jeden Fall dabei haben wollt, ab. Besprecht und plant den Ablauf der Hochzeit gemeinsam und in Ruhe. Bei der Trauung ist es essentiell, dass alle Beteiligten wissen, welche Aufgabe sie erfüllen sollen. Macht die wichtigsten Personen wie die Schwiegereltern, die Trauzeugen und alle Personen, die zum reibungslosen Ablauf der Feierlichkeit notwendig sind, schon in der Planungsphase miteinander bekannt. Haltet den genauen Ablauf der Hochzeitsfeier schriftlich fest, damit sich jeder damit vertraut machen kann.

    Ein Rat am Rande – sollte euch die  Hochzeitsorganisation einfach überwältigen, dann zieht es in Betracht, einen Wedding Planner zu engagieren, der all die kleinen Details für euch in Ordnung bringt.

    Drei Hochzeitsplanungs-Basic-Tipps von der Expertin:

    1. Organisiere gut! Beginne rechtzeitig, dein Hochzeitsfest zu planen – speziell, wenn du dir eine besondere Hochzeitsfeier wünschst.

    2. Bitte eine Vertrauensperson, dir während des Festes die Organisation abzunehmen und darauf zu achten, dass niemand bei deiner Hochzeit Drama spielt.

    3. Doch das Allerwichtigste ist, den richtigen Partner zu wählen!!!

    Ing. Ursula Effenberger, Veranstalterin der TRAU DICH, Österreichs größter Hochzeitsmesse

  • Hochzeitszeremonien – muslimische Trauung

    Hochzeitszeremonien – muslimische Trauung

    Die muslimische Trauung

    Eine Eheschließung ist im Islam ein sehr schlichter Akt, ein „Vertragsabschluss“ (nikah). Mann und Frau erklären vor einer theologisch bewanderten und moralisch gefestigten Persön­lichkeit (oft der Imam/Hodscha einer Moschee) und in der Anwesen­heit von zumindest zwei Zeugen ihren freien Willen, miteinander die Ehe einzugehen.

    Trauringe

    Das islamische Eheversprechen ist für Muslime emotional wichtig (obwohl vor dem Gesetz einzig die standesamtlich geschlossene Ehe gilt). Für sie ist die feierliche Eheerklärung in muslimischem Rahmen oft die „richtige Hochzeit“, die auch moralisch als verpflichtend betrachtet wird.

    Andererseits braucht sich kein Muslim, der ausschließlich standesamtlich geheiratet hat, als „vor Gott unverheiratet“ zu fühlen – dies hätte für den Gläubigen ernste Konsequenzen, denn das Geschlechtsleben soll sich nur innerhalb der Ehe abspielen.

    Dokumente für die muslimische Hochzeit:

    Mitzubringen sind für die religiöse Eheschließung in der Islamischen Glaubensgemeinschaft:

    • Lichtbildausweis
    • Meldezettel
    • Geburtsurkunde
    • Nachweis, unverheiratet zu sein


    Detailliertere Infos: www.derislam.at

     

    Der Ehevertrag

    Der Ehevertrag sollte schriftlich erfolgen. Darin können verschiedenste Vereinbarungen aufgenommen werden. Dies reicht von der Familienplanung bis zum Wohnsitz.

    Fixer Bestandteil sollte eine Abmachung über jene Brautgabe (mahr) sein, die für die Frau als Absicherung im durch den Mann ausgelösten Scheidungsfall vorgesehen ist. Dieser Betrag ist nach oben offen und wird nach gegenseitiger Vereinbarung festgesetzt. Fällig würde dieses Geld auch beim Ableben des Ehemannes als sofortige Überbrückungshilfe für die Frau, die ihr noch vor Teilung des Erbes zusteht, ohne dass dies von ihrem Erbteil abgezogen würde.

    Die Islamische Glaubensgemeinschaft empfiehlt, diese Chance einer individuell gestalteten Ehevereinbarung zu nutzen, um sich in positivem Sinne über die gemeinsame Lebensführung Gedanken zu machen. Sie bietet Beratung an und nimmt die muslimische Eheschließung vor.

    Auch wenn immer wieder das Wort von einem „Brautpreis“ kursiert: Eine muslimische Frau darf von ihrer Familie nicht „verkauft“ oder „abgelöst“ werden. Üblich ist eine Morgengabe, die als Geschenk einzig der Ehefrau zusteht.

    Was tun, wenn Ihr muslimisch heiraten möchten?

    Informationen zur muslimischen Hochzeit erteilt euch die Islamische Glaubensgemeinschaft:
    Bernardgasse 5, 1070 Wien
    Tel. 01/5263122

    office@iggö.at
    www.derislam.at

     

  • Hochzeitszeremonien – katholische Trauung – Kirche

    Hochzeitszeremonien – katholische Trauung – Kirche

    Die katholische Trauung

    Der Ehebund unter Katholiken ist ein Sakrament – das Zeichen der Treue Gottes zu den Menschen. Durch die unwiderrufliche Willenserklärung von Braut und Bräutigam, durch die sie sich bei der Hochzeitsfeier einander freiwillig schenken und sich gegenseitig annehmen, wird der Ehebund begründet. Das einzigartige Eins werden von Mann und Frau und auch das Wohl ihrer Kinder verlangen die uneingeschränkte Treue der Partner und damit die Unauflöslichkeit der Ehe.

    Brautstrauß
    Bis dass der Tod uns scheidet …

    Im Ritus der kirchlichen Trauung bekräftigen die Brautleute ihren Willen, ihr Leben in gegenseitiger Liebe und Treue zu gestalten, bis der Tod sie scheidet. Die Institution Ehe ist auf gegenseitige eheliche Liebe und durch ihre natürliche Eigenart auf die Erzeugung von Nachkommen hin ausgerichtet. Das II. Vaticanum sagt über die Ehepartner aus, dass sie Mitwirkende an der schöpferischen Liebe Gottes und offen für die Weitergabe des Lebens an Kinder sind, für deren Zeugung und Erziehung sie in Verant­wort­ung zu sorgen haben („Verantwortete Elternschaft“).

    Voraussetzungen für die katholische Hochzeit:

    Ein Partner muss der römisch-katholischen Kirche angehören, beide Partner müssen im kirchenrechtlichen Sinn ledig beziehungsweise verwitwet sein.

    In Zweifelsfällen wendet euch in Wien an die vom Bischof dafür beauftragte Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien

    Telefon: 01/515 52-3875
    Email: kat.seelsorge@edw.or.at
    www.kategoriale-seelsorge.at

    Was tun, wenn ihr katholisch heiraten möchtet?

    Ihr könnt prinzipiell in jedem katholischen Gotteshaus und in jeder Kapelle heiraten. Die Anmeldung erfolgt am Pfarramt des ordentlichen Wohnsitzes.

    Wenn ihr euch einen  bestimmten Priester oder Diakon für die Leitung eurer individuellen Trauung oder eine bestimmte Trauungskirche wünscht, meldet euch rechtzeitig in der für euren Wohnsitz zuständigen Pfarre an www.katholisch.at. Dort brerät man euch gerne. Es ist ratsam, vorab mit dem gewünschten Zelebranten (Priester oder Diakon) Kontakt aufzunehmen und mit ihm die Termine persönlich zu koordinieren.

     

    Der Ehevorbereitungskurs

    In eurer Wohnsitzpfarre erfahrt ihr auch die aktuellen Termine für den in den meisten österreichischen Diözesen erforderlichen Ehevorbereitungskurs.

    Diese Seminare, bieten neben der Information über die Standpunkte der Kirche zu Ehe und Familie vor allem die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch in Kleingruppen mit anderen Brautpaaren. Selbstverständlich können dort auch Möglichkeiten zu individuellen Gestaltung eurer Trauung besprochen werden.

    Dokumente zur Anmeldung zur katholischen Trauung

    Beide Partner sind ledig und hatten keine Vorehen:

    • Die Traufscheine
    • Die Geburtsurkunden
    • Trauungsschein oder Heiratsurkunde der Eltern
    • Die Mettelzettel
    • Die Personalausweise

    Ein Partner hatte eine „kirchliche“ geschlossene Vorehe:

    • zusätzlich: Die Trauungsurkunde
         > Falls die kirchliche Vorehe dispensativ gelöst wurde, das Dispensreskript vom 
            Erzbischöflichen Diözesangericht.

    Ein Partner hatte eine „standesamtlich“ geschlossene Vorehe:

    • zusätzlich: Die Heiratsurkunden der Vorehen
    • zusätzlich: Die Scheidungspapiere dieser Voerehen

    Ein Partner ist bereits verwitwet:

    • zusätzlich: Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartner  
         > Liegt an Stelle einer Sterbeurkunde nur eine staatliche Todeserklärung vor, ist um eine  
            kirchliche Todeserklärung beim Erzbischöflichen Diözesangericht anzusuchen.

    Bei unehelich Geborenen:

    • zusätzlich: Taufschein der Mutter

    Weitere Infos zur katholischen Trauung

    www.katholisch.at

    Pfarrfinder für eure Wohnsitzpfarre, oder:

    Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien

    Telefon: 01/515 52-3875
    Email: kat.seelsorge@edw.or.at
    www.kategoriale-seelsorge.at

     

  • Die jüdische Trauung

    Die jüdische Trauung

    Die jüdische Hochzeit

    Die jüdische Hochzeit (oft einfach genannt CHUPPA), ist eine der interessantesten Trauungszeremonien. Dabei gibt es verschiedene Elemente, die es auch in nicht-jüdischen Zeremonien gibt. Die damit verbundene Bedeutung ist aber oft eine ganz andere und sollte daher nicht falsch verstanden werden.

    So gibt beispielsweise traditionell der Bräutigam der Braut einen Ring, es könnte aber theoretisch auch ein beliebiges anderes Objekt sein, das einen – wenn auch minimalen – intrinsischen, materiellen Wert hat. Dieser Ring ist aber kein Zeichen der Zuneigung oder ein ideelles Symbol für Treue und Ewigkeit wie in der Mehrheitskultur, sondern mit der Annahme des Rings drückt die Braut lediglich ihre Zustimmung aus, diesen Bräutigam zu heiraten. Man könnte sagen das Offerieren des Rings durch den Bräutigam ist der Heiratsantrag, und die Annahme des Rings ist die Zustimmung der Braut, das „Ja-Wort“, ohne Worte. Zwar wird dieser Ring von der Braut normalerweise als sentimentales Erinnerungsstück behalten und auch als Schmuck getragen, er hat aber als “Ehering” direkt nach der Trauung bereits eigentlich keinerlei formale Bedeutung mehr. Es findet auch an dieser Stelle der Trauung kein Austausch von Ringen statt, sondern nur die Braut bekommt einen Ring vom Bräutigam. Würde es einen Austausch von Ringen geben und auch der Bräutigam einen Ring von der Braut entgegennehmen, wäre es sogar fraglich, ob die Trauung überhaupt gültig ist!

    Der Braut wird im Rahmen der Hochzeitszeremonie vom Bräutigam ein Dokument überreicht, die sogenannte KESUBA, in dem seine Pflichten und ihre Rechte in einem traditionellen, für das Brautpaar genau personalisierten Text aufgeführt sind, dies ist aber kein Ehevertrag! 

    Auch der Rabbiner, der die Zeremonie leitet, “verheiratet” nicht das Brautpaar. Den Akt des Verheiratens könnte das Brautpaar in Anwesenheit von zwei Trauzeugen auch ganz selbstständig tun. Die Rolle des Rabbiners besteht lediglich darin, darauf zu achten, dass alle essentiellen Schritte und formellen Details beachtet und korrekt durchgeführt werden, damit sowohl Trauung (ERUSIN) als auch Eheschließung (NISUIN) dem jüdischen Recht entsprechend gültig sind und das Paar danach wirklich verheiratet ist.

    Die Hochzeit bedeutet für Braut und Bräutigam einen Neubeginn im Leben, und ist ein Buß- und Sühnetag, oft verglichen mit dem Jom Kippur. Deshalb ist der Hochzeitstag für das Brautpaar auch ein Fasttag, an dem sie von Beginn der Morgendämmerung bis zur Hochzeitszeremonie weder essen noch trinken.

    Die jüdische hochzeit

    Vor allem in bürgerlichen Kreisen hat man ab dem 19. Jahrhundert begonnen, die Hochzeitszeremonie in der Synagoge abzuhalten. Dieser Neuerung gingen längere rabbinische Diskussionen voraus, ob dies überhaupt zulässig sei. Mittlerweile gilt es aber allgemein als akzeptabel, wenn auch nach wie vor nicht nach allen Lehrmeinungen als die empfohlene erste Wahl.

    Traditionell findet die gesamte Zeremonie, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter, im Freien statt, wobei Braut und Bräutigam entweder gemeinsam einen TALIS (“Gebetsmantel”) über ihre Köpfe, Schultern und Oberkörper legen, oder – gemäß der seit dem 18. Jahrhundert vielerorts etablierten, neueren Tradition – zusammen unter einem Baldachin stehen, der – wie die Zeremonie selbst – als CHUPPA bezeichnet wird.

    Die Institution der Ehe gilt im Judentum als heilig, und so wird auch der erste der zwei Teile der Hochzeitszeremonie, die “Trauung” oder das “Verheiraten”, nicht nur als ERUSIN, sondern auch als KIDDUSCHIN (= “Heiligung”) bezeichnet. (Wobei die Übersetzung des Begriffs als “heilig” nicht genau der durch das Christentum geprägten Konnotation des deutschen Wortes entspricht.)

    Der Rabbiner, der die Hochzeitszeremonie betreut, beginnt damit, eigentlich stellvertretend für den Bräutigam, einen Segen über einem Glas Wein zu sprechen, aus dem beide Brautleute daraufhin trinken. (Gemäss der auch in Österreich bedeutenden aschkenasischen Tradition: Wenn die Braut zum ersten Mal heiratet, sollten die Gläser hoch und spitz sein, wie Sektgläser; wenn sie zuvor bereits einmal verheiratet war, nimmt man breite Gläser, wie Weingläser.)

    Danach steckt der Bräutigam der Braut einen einfachen, unverzierten und nicht gravierten Ring (aus Silber oder Gold) an den ausgestreckten rechten Zeigefinger, den er selbst gekauft oder als Geschenk bekommen haben muss,  der also wirklich ihm gehört. Durch das Ausstrecken des Zeigefingers bekundet die Braut ihre Zustimmung, ihn zu heiraten. Dies muss vor zwei Trauzeugen geschehen: zwei religiöse jüdische Männer, die weder miteinander noch mit dem Brautpaar direkt oder angeheiratet verwandt sein dürfen.

    Während der gesamten Zeremonie trägt die Braut einen Schleier über dem Kopf, der auch ihr Gesicht verhüllt. Dieser sollte aber durchsichtig genug sein, damit der Bräutigam seine Braut zweifelsfrei identifizieren kann.

    Nun verliest der Rabbiner – oder einer der Anwesenden – die KESUBA, jenes traditionelle Dokument, worin die Pflichten des Bräutigams und die Rechte der Braut ausgeführt sind. Bevor der Bräutigam die KESUBA der Braut übergibt, wird sie von zwei Zeugen unterschrieben, wodurch diese bezeugen, dass der Bräutigam den Inhalt der KESUBA verstanden hat und sich seiner eigenen Pflichten sowie der Rechte der Braut bewusst ist. Diese Zeugen können dieselben wie die Trauzeugen sein, aber auch andere, solange sie die gleichen persönlichen Voraussetzungen erfüllen.

    Mancherorts hält an dieser Stelle der Rabbiner – oder ein anderer der Anwesenden – eine kurze Ansprache an das Brautpaar. Dies ist aber weder nötig noch traditionell üblich.

    In jedem Fall folgt nun der zweite Teil der Hochzeitszeremonie, die Eheschließung, genannt NISUIN. Dabei sprechen traditionell zwei der Anwesenden, oftmals werden damit die Väter des Brautpaares oder andere Gäste geehrt, die sieben Hochzeitssegen über einem zweiten Glas Wein, wobei der erste sechs davon und der zweite den siebten Segen spricht. (Im 20. Jahrhundert hat sich vielerorts der Brauch etabliert, dass bis zu sechs verschiedene Personen jene sieben Segenssprüche sagen, wobei dann nur noch die ersten beiden von der gleichen Person gesprochen werden.) Im Anschluss daran trinken Braut und Bräutigam wieder einen Schluck vom Wein.

    Um auch in den freudigsten Momenten unseres Lebens der uns bis heute mit Trauer erfüllende Zerstörung des jüdischen Tempels und der heiligen Stadt Jerusalem vor nunmehr fast 2000 Jahren nicht zu vergessen, zerbricht der Bräutigam ein Glas, und zwar sollte er jenes erste Glas zerbrechen, das für den Trauungssegen über dem Wein verwendet wurde. Traditionell wirft er dieses Glas (aus Sicherheitsgründen eingewickelt in ein Stück Stoff) auf den Boden. Die vor allem durch Hollywood bekannt gewordene Art, dass der Bräutigam auf das Glas trampelt, ist heutzutage ebenfalls sehr üblich. An dieser Stelle begehen viele den Fauxpas, laut “Mazl Tov” zu rufen, sobald das Glas zerbrochen ist. Korrekterweise sollten alle Anwesenden an dieser Stelle jedoch kurz innehalten und der Zerstörung des jüdischen Tempels gedenken, während der Bräutigam leise für sich die Verse 5–6 des Psalm 137 rezitiert. (Deren Übersetzung lautet: “Vergesse ich dich, Jerusalem, vergesse meine Rechte! Klebe meine Zunge an meinem Gaumen, erinnre ich deiner nicht, erhebe ich nicht Jerusalem zu meinem höchsten Jubel!”)

    Erst im Anschluss daran ruft man “Mazl Tov” und die Anwesenden gratulieren dem Brautpaar.


    In manchen Traditionen folgt nun, bevor die Festmahlzeit beginnt, das YICHUD-Zimmer, wobei sich Braut und Bräutigam alleine in einem Raum einsperren, wo kleine Erfrischungen, etwas zu essen und zu trinken für sie vorbereitet sind – während die zwei Zeugen (oder wieder andere) vor der Tür warten müssen. In orthodoxen Kreisen ist dies nicht nur das erste Mal, dass die beiden alleine zusammen privat und ungestört sind, sondern auch das erste Mal, dass sie sich überhaupt berühren. Erst jetzt ist die Ehe formal geschlossen.

     

    Nach ca. 10 Minuten kommt das Brautpaar aus dem YICHUD-Zimmer und in Begleitung der Gäste in den Festsaal, wo nun ausgiebig gefeiert wird. (Gemäß anderen Traditionen findet dieser YICHUD-Teil der Eheschließung erst nach der Hochzeitsfeier statt, wobei dann die zwei Zeugen das Brautpaar zu ihrer Unterkunft begleiten, kontrollieren müssen, dass sich dort keine weiteren Personen befinden, und nachdem das Brautpaar die Türe von innen verschlossen hat, die Zeugen nach 8–10 Minuten dann nach Hause gehen.)

     

     

    Rückfrage Hinweis und Weitere Informationen:

    Landesrabbiner Schlomo Hofmeister, MSc.

    Gemeinderabbiner von Wien

    Isrealitische Kultusgemeinde Wien,

    Seitenstettengasse 4, 1010 Wien

    s.hofmeister@ikg-wien.at

  • Hochzeitszeremonien – Trauung im Hinduismus

    Die hinduistische Hochzeit

    Eine hinduistische Trauung bedeutet jede Menge Bräuche, Rituale, lange klang- und farbenfrohe Feierlichkeiten voller Freude und Spaß. Indische Hochzeiten sprechen von der reichen Kultur, dem traditionellem Erbe und der ethnischer Identität des Landes. Jede Region folgt ihren eigenen althergebrachten Ritualen und Zeremonien.

    Eine Hochzeit ist in der hinduistischen Religion – im Gegensatz zum Buddhismus – eine bedeutende religiöse Zeremonie und eines der wichtigsten der 16 hinduistischen Sakramente oder Sanskars. Eine Hinduhochzeit symbolisiert das Zusammenkommen von gegenseitigem Verständnis, Hingabe, Liebe und Gegenliebe, Einheit und spirituellem Wachstum. Sie bedeutet mehr als nur Feiern, Freude und Spaß, sie verlangt Opferbereitschaft, Gemeinschaftsgefühl, Engagement und Einsatzbereitschaft.

     

    Hochzeitszeremonie im Freien

    Hindus betrachten die Hochzeit als eine Institution, die die Menschen die wahren Werte des Lebens lehrt. Die Ehe besiegelt nicht nur das Band zwischen zwei Menschen sondern auch zwischen zwei Familien. 

    Hinduhochzeiten werden meist von den Brauteltern ausgerichtet und finden an einem öffentlichen Ort statt, über den sich beide Brautfamilien miteinander einig werden. Die Hochzeitszeremonie findet in der Regel im Freien unter einem dekorierten Baldachin, dem Mandap, statt und wird von einem Brahmanenpriester durchgeführt.

    In Indien weiß man zu feiern: Hinduhochzeiten erstrecken sich schon mal über vier bis fünf Tage. Die Zeremonie unterteilt sich im Wesentlichen in drei Teile: Bräuche die der Hochzeit vorangehen, die eigentliche Hochzeitszeremonie und Bräuche nach der Hochzeit. Jedes einzelne Ritual hat eine tiefe Bedeutung und Absicht.

     

    Sterne bestimmen den Hochzeitstermin

    Als erstes errechnet ein Astrologe aus den Geburtsdaten des Paares das genaue Datum der Hochzeit. Die Hochzeit muss genau diesem Tag stattfinden. Dann folgt die Verlobung, bei der auch Ringe ausgetauscht werden.

    Am Tag vor der Hochzeit werden die Hände und Füße der Braut wunderschön mit Henna bemalt, an ihrem Hochzeitstag trägt sie einen weißen Sari, der Reinheit symbolisiert und im Laufe der Zeremonie durch einen roten Sari, ein Zeichen für Fruchtbarkeit, ausgetauscht wird.

    Die eigentliche Hochzeit beginnt damit, dass die Hand der Braut in die des Bräutigams gelegt wird und die beiden mit einem weißen Schal verbunden werden.

    Darauf folgt das Lawan Phere oder die vier Runden. Das Brautpaar schreitet vier Mal um das heilige Feuer, jede Runde symbolisiert ein anderes der Ziele des Hinduismus für eine glückliche Ehe: Glaube, finanzielle Stabilität, Fortpflanzung und Befreiung der Seele.

    Bedeutsamstes Ritual der Hindu-Hochzeit

    Das bedeutsamste Ritual ist das Saptapadi. Das Brautpaar schreitet gemeinsam sieben Schritte in Richtung Norden während der Priester die sieben Versprechen oder Schwüre verliest. Braut und Bräutigam geben sich ein Versprechen vor Gott, repräsentiert durch Licht und Feuer. Diese sieben Versprechen zusammen bilden den Grundstein für die Ehe, sie handeln von der Loyalität, Liebe und Hingabe die das Brautpaar während des Ehelebens miteinander teilt. Der Bräutigam malt der Braut als Zeichen der Zusammengehörigkeit einen roten Punkt auf die Stirn. Heute ist das Bindi ein Mode-Accessoire geworden, das von allen Frauen wie ein Schmuck getragen werden kann und hat seine ursprüngliche Bedeutung verloren.

    Farbenfrohe Hochzeitsfeier

    Nach einem Segen für das Brautpaar setzt sich die Hochzeitsgesellschaft zu einem reichlichen Hochzeitsmahl mit vielen Hochzeitsspielen. Die der Hochzeitszeremonie folgenden Rituale sind die emotionsgeladensten Momente, besonders wenn die Braut weit von ihrer Familie wegzieht: Die Braut verabschiedet sich von ihrer Familie und geht den ersten Schritt in Richtung ihres neuen Lebens im Haus ihres Ehemannes.

    Moderne Hindu-Hochzeiten enthalten nicht alle der traditionellen Elemente und sind dadurch kürzer. Das hängt von den heiratenden Paaren und ihren individuellen Wünschen, Lebensumständen sowie der Kastenzugehörigkeit und den finanziellen Möglichkeiten ab.

    Zu einer Hinduhochzeit gehört viel Musik, die sich Braut und Bräutigam aussuchen. Es wird meistens ein Mix der neuesten Bollywood Soundtracks, deren Texte alle sehr romantisch sind, gespielt!